Bearded Biker Oils, 5 Öle, das Balm und das Wax

Bärte und Biker, bärtige Biker, Bärte auf Bikes, untrennbar verbunden, seit es motorisierte Zweiräder gibt.

Ich habe den Joe auf facebook kennen gelernt und habe seine wachsende Reihe an Bartpflege-Produkten mit Spannung verfolgt. Er bietet Öle an, mit so wunderbaren Namen wie “Hippie Dream” oder “Easy Rider”.

Klar, dass der VooDoo da mal dran schnuppern wollte. Es kam ein Paket mit fast der kompletten Serie an Ölen, einem Balm und einem Wax für den Schnorres.

Es stand ein Bikertreffen der besonderen Art an, ich machte Musik, Live-Bands gaben alles und das Ganze ging 2 Tage. Eine wilde Nummer für jeden Bart, Bearded Biker Oils waren mit von der Partie.

Der erste Tag war alles andere als angenehm, es windete wie Hölle und immer wieder tropfte es aus den Wolken, der Sause tat es keinen Abbruch. Ich fing mit dem “Lumber Jack” von Joe an. Was für ein Duft.

Freunde, der Holzfäller ist hier nicht blindes Stilmittel, er steht im Bad neben dir, wenn du dieses Öl benutzt. Zedernholz und Sandelholz mit der Frische der Zitrone. Ich weiss, nichts Neues, aber hier ist was anders. Das hat die männliche Schwere, die es braucht und nur ein wenig die Frische, die es benötigt. Hier werden nur feinste Stoffe an den Mann gebracht, beste Öle ohne jeden Zusatz von Chemie.

Passend dazu ist das Balm aus biologischer Shea-, Mango- und Kakaobutter sowie natürlichem Bienenwachs und Lanolin. Hier haben wir ein eher weiches Balm, eher eine Butter. Sandel- und Zedernholz geben der Sache die Kopfnote. Pflegend bis auf die Haut, ein tolles Produkt für alle, die es etwas weicher und weniger festigend mögen. Es reicht sehr wenig von dem Balm, durch die besondere Konsistenz lässt es sich hervorragend einarbeiten.

Meine Bikerfreunde waren neugierig auf die Sachen aus der Eifel, alles Bärtige, von kurz bis lang, alles dabei. Also breitete ich die Bartpflege-Serie auf der Motorhaube meines Jeeps aus und lud die Brüder zum Probieren ein.

Einer probierte das “Southern Accent” aus, wir standen da und schnüffelten am Bart des Bruders. Eine klasse Szene. Orangig, würzig. Grapefruit und Gewürze. Er wollte die Flasche gleich behalten, wollte sie sogar gegen eine Flasche Bourbon tauschen. Ich gab sie ihm für die Dauer des Festivals, er solle nur später berichten …

Der nächste, ein Mann mit einem mächtigen grauen Teppich, nahm sich die Flasche “Mountain Man” zur Brust. Die bei allen Ölen bewährten Trägeröle Argan, Jojoba, Avocado, Mandel werden hier durch einen wirklich männlichen Duft begleitet. Holz, Feuer, Whiskey, Zigarre. Zypresse und Gewürze. Jetzt schon der Favorit in unserer Runde.

Juan, ein Mann mit einem gepflegten, kurzen Bart schnappte sich “Easy Rider” und machte große Augen. Yeah, so muss ein Biker riechen. Moschus trifft den leichten Duft vom Teebaum und die Frische der Zitrusfrucht. Auch hier waren sich alle einig, der Name Bearded Biker Oils passt!

Einer meiner liebsten Freunde in dieser Runde bekam von mir das Öl namens “Hippie Dream”. Ein Kollege in den 60ern, lange Haare, langer Bart und einem Lachen, das so ansteckend ist wie nichts anderes auf der Welt.

Geht in euch Freunde, durchsucht euer olfaktorisches Archiv. Was kann das sein, a Hippie Dream?

Batik Schals und Thin Lizzy hören, Räucherstäbchen, Adidas Allrounder und der Duft von ….

Patchouli!

Ganz genau das fiel mir ein, als ich das erste Mal an dem kleinen braunen Fläschchen roch.

Mein lieber Freund war im Glück, sein Blick sprach Bände und er rannte sofort zu seinem Mädel, die an seinem Bart schnuppern musste! Auch hier kam der Traum des Hippies gut an.

Bleibt mir noch vom Bart Wax zu erzählen.

Seit Wochen lasse ich dem Schnorres freien Lauf im Wachstum, mit allen Vor- und Nachteilen. Essen wird zur Aufgabe, der Burger und sein Saft verlieben sich spontan in jedes einzelne Haar, man hat das Gefühl die Gravitation setze aus, alles hängt oben im Schurrbart, nichts im Vollbart.

Wohl dem Manne, der vorbereitet ist. Nach dem Mahl ins Bad, einige Tropfen Bartshampoo abgefüllt, einschäumen, auswaschen. Ölen, Balm in den Bart, gebürstet und gekämmt, erinnert nichts mehr an das Desaster beim Essen.

Das Wax ist in der schon genannten Duftrichtung “Lumber Jack” gehalten, Zedernholz und Sandelholz mit reinem Bienenwachs, Lanolin und Jojobaöl. Festes Zeug, so muss das. Eine wirklich winzige Menge in den Pornobalken eingearbeitet, die kleine Moustache-Bürste und ein Kamm und der Widerborst gab auf. Er lag wohl geformt und bestens duftend unter meiner Nase. Chapeau!

Fazit: Der Joe aus der Eifel hat hier eine Reihe ausgearbeitet, die aus der Vielfalt der Produkte herausragt. Ohne jeden Firlefanz werden hier fast vergessene Düfte und bewährte Öle eingesetzt, die hervorragend riechen und noch besser pflegen. Freunde der Produkte von Beardpride kommen hier voll auf ihre Kosten. Erwähnen möchte ich noch das Joe ein Öl anbietet, das vollkommen ohne Düfte auskommt, die Mischung aus Jojobaöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl und Grapefruitextrakt sind nur(!) pflegend und damit für Allergiker geeignet oder für die Bartträger, die nur ein Produkt ohne jegliche Duftmischung bevorzugen.

Nous attendons avec impatience plus!

https://beardedbiker-oils.ecwid.com

 

Mahalo!

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung.

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