Kolumne: Die Dashcam und der kleine Mann

Ich stehe an einer Ampel. Rot.

Vor mir ein neuer BMW mit verkniffenem Sci-Fi Hintern, von hinten kommt ein neueres Modell aus Korea mit stilisiertem Darth-Vader-Blick.

Der Asiate schafft es nicht zu bremsen, rauscht mir ins Heck, schiebt mich ins Heck des Vorderen.

Aussteigen, die Autos auseinander schieben. Begutachten.

Der Koreaner leidet unter komplettem Gesichtsverlust und tropft aus dem zahnlosen Maul, der Bayer hat keinen Arsch mehr in der Hose und piepst unkontrolliert und laut.
Tausende von Euro Schaden bei den Beiden, die Lackierer reiben sich die Hände.

Mein Jeep BJ´89 hat
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nix.
Zwei leicht zerkratzte Stoßstangen aus EdelStahl vorne und hinten, unlackiert.
So müssen Stoßstangen, die dürfen dann auch so heißen.

Ich sag zu den beiden Fahrern das ich jetzt gehe, sie könnten das ja ganz gut ohne mich regeln, nickenderweise bejahen die Herren und ich war raus und freute mich auf ein eiskaltes Bier am Strand.

Diese Story ist mir vor einigen Jahren passiert und sie fiel mir gerade wieder ein wie ich diese Diskussion um die Dashcam mitbekomme.

In den Hinter damit, per se ist ProstataVorsorge wichtiger als diese unheiligen Kühe die selbst einparken und das Licht einschalten und den Scheibenwischer betätigen und eure Mutter anrufen wenn ihr einen im Tee habt und das alles ohne euch zu fragen ….

Kauft euch Autos die für draussen gemacht sind. Ihr wisst schon; Freie Wildbahn etc. und scheisst auf Kratzer und Macken.
Und lernt endlich wieder einzuparken!

Just saying!

Mahalo!

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