Juni 14, 2017

Die Kulturtasche, häßlich und muffig war früher.

Und immer wenn du denkst, du hast alles, steht plötzlich dein bester Kumpel neben dir…
Juni 07, 2017

Rucksack? Klar. Aber mit Style!

Ein Rucksack, nie im Leben, dachte ich. Aber wie transportiert man seine geliebte Hardware durch…
Mai 10, 2017

Männer im Sommer. Was trägt man(N) am Fuß, was nicht!

Die Frage ist: "Was tragen wir im Sommer?" Vor ein paar Jahren tauchten aus dem…

Nõberu of Sweden, für den noblen Gentleman. 

Die Gründer von Nõberu, Johan Lindell und Iman Khalaf, haben Großes vor und dabei ein feines Produkt geschaffen.

Ich habe von den Schweden das Heavy Beard Oil, das Beard Balm in der Duftrichtung "Amber-Lime" und einen Kamm geschickt bekommen.

In Sachen Design waren und sind die Freunde aus dem hohen Norden schon immer entweder weiter oder anders gewesen. So auch hier. 

Schwarz trifft Silber und Weiss, unaufdringlich und elegant und dadurch sofort der Blickfang im Bad. Das Auge entscheidet mit, bei mir jedenfalls.

Amber, da war doch was. Dunkel erinnere ich mich beim Hören und Riechen dieses Duftes an seine Geschichte.

Amber oder Ambra wurde früher aus dem Verdauungstrakt von Pottwalen gewonnen, wird heute allerdings fast ausschließlich synthetisch hergestellt. 

Die Duftnote wird als holzig, trocken, balsamisch, etwas tabakartig mit aphrodisierendem Einschlag beschrieben. Ambra, bzw. ihre synthetische Form, wird typischerweise als Basisnote in Duftkompositionen eingesetzt. Ich liebe diesen Duft seit frühester Kindheit. Eines der Parfums meiner Mutter bediente sich dieser Grundnote, die Marke habe ich leider vergessen.

Nõberu of Sweden hat sich dieses Duftes angenommen und eine wirklich männliche Komposition geschaffen. Balsamisch und herb, rund und einladend. Es riecht nach Pflege, nach gepflegtem Mann. So nordisch-nüchtern wie die Verpackung ist das Duftdesign. 

Also ab ins Bad, Türe zu, Sound laut, wie immer.

Ich habe mir bei Produkten, die kein Bart-Shampoo anbieten oder mir keines geschickt haben, angewöhnt, eine Seife zum Waschen vor der Produkten zu nutzen, und zwar habe ich mich nach langem Hin und Her für die Dudu-Osun ohne Duft entschieden, um eine möglichst neutrale Basis zu schaffen, für die zu testenden Sachen. In diesem Artikel habe ich die schwarze Seife aus Afrika schon einmal beschrieben.

Also den Bart gewaschen und leicht feucht bestens vorbereitet auf das Öl aus Schweden. Die Flasche, Kunststoff mit groß dimensioniertem Spender, der leider genau so das Öl auf die Hand bringt, wie er aussieht. Ich finde den Dosierkopf haptisch keine gute Wahl, schwer sauber zu dosieren.

Das Öl in der Hand verteilt und dann den Bart damit verwöhnt, die Augen geschlossen, die Nase weit offen. Was für ein feiner und doch kräftiger Duft, ganz leicht schimmert die Limette durch, einmassieren, langsam, sich Zeit lassen, einatmen. Riecht gut und fühlt sich noch besser an, der Bart saugt gierig die guten Sachen ein. Carthamus tinctorius seed oil, Simmondsia chinensis seed oil, Argania spinosa kernel oil, Parfum, Tocobiol sind drin.

Mein Bart ist nicht der längste, aber eine widerspenstige Nummer, jetzt läuft der Kamm sauber durch und entwirrt jedes Haar.

So soll das!

Ein Schluck Brandy, ein Blick in den Spiegel, der Bart glänzt, der Mann grinst. 

Das Balm, der schicke Tiegel.

Mittelfeste Konsistenz, der Daumenagel schiebt sich die richtige Menge zurecht, die warme Handfläche macht es weich und der Bart und die Haut darunter freuen sich auf eine Extraportion Pflege. Wieder dieser Duft, weich und kraftvoll. Ich hätte die Sachen fast in Sandelholz bestellt, aber mich dann doch für Amber-Lime entschieden und muss sagen, ich bin froh. 

Lanolin, Cera Alba, Cocos Ncifera oil, Paraffuinum Liquidum, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Olus Oil, Tocopherol, Castor Oil, Parfum, Tocobiol sind die Inhaltsstoffe.

Langsam und ruhig arbeite ich das Balm in den Teppich, versuche, so gut wie möglich, vor allem die Haut darunter zu erreichen, die Wildschweinbürste verteilt es, dann kommt der Nõberu-Kamm zum Einsatz.

Grob gezinktes Pfirsich-Holz, verteilt das Balm und massiert sanft die Haut. Ich kämme den Bart von allen Seiten durch, ich liebe dieses Gefühl. Man spürt wie die Durchblutung angeregt wird, wie Luft durch die Haare strömt. Einfach und gut!

Der Blick in den Spiegel und die prüfenden Hände, der Duft in der Nase, alles gut! Aber an meiner Frau muss Nõberu of Sweden auch noch vorbei. 

Die roten Fingernägel fahren langsam durch den Bart, die Augen geschlossen, die Nase zieht lang und länger den Duft ein. Sie läßt sich Zeit diesmal.

Dann der Ritterschlag. Meine Frau nickt! Mehr geht nicht, hundert Länderpunkte für Schweden.

Fazit: Nõberu of Sweden ist eine Pflegeserie für den Mann, eventuell für den nicht mehr ganz jugendlichen Mann. Sehr straight in Design und Duft, wenig provokant und laut, eher zurück haltend und selbstbewusst. Eher Anzug als Jeans, eher Limousine als Moped, eher abends als morgens. Die Pflege ist hervorragend, Öl und Balm sind sparsam und ergiebig. Einzig der verschwenderische Dosierkopf am Öl sollte eventuell überdacht werden. Der Kamm ist prima für die kleine Tasche, er wiegt fast nichts und nimmt den Amberduft schön auf, dunkelt etwas nach und ist schlicht und elegant.

Ich mag die Schweden einmal mehr für ihre Art an Sachen ranzugehen und freue mich auf mehr von  Nõberu of Sweden!

http://www.noberu.de

Mahalo! 

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

Publiziert in Salty Care

Der Stenz, ein Begriff aus dem Rotwelschen, einer Sprache oder mehr einem Dialekt, eine "Gaunersprache". 

Ich habe eine großartige Erklärung des Begriffes "Stenz" vom großen Helmut Dietl (Monaco Franze - Der ewige Stenz) gefunden:

"Von etwas windiger Eleganz, der jeweils herrschenden Mode immer einen Schritt vorausstolzierend, hat der Stenz die Pflege seines Haupthaares sowie die Pflege seiner Schuhe (von denen er unzählige besitzt) zu kultischen Handlungen entwickelt. Er legt Wert auf Umgangsformen bzw. auf das, was er dafür hält, und schafft es, das oberste Ausstrahlungsziel dabei nicht aus den Augen zu verlieren: immer cool und lässig zu sein."

Und auch Patrick Süskind, seines Zeichens Schreiber des sensationellen Buches "Das Parfüm", liefert eine Begriffsklärung mit der Flo, der Macher von STENZ Beardcare garantiert einverstanden ist:

[...] Während der Matscho seine erotischen Ziele mit tierischem Ernst verfolgt und dabei den Einsatz brutalster Machtmittel nicht scheut, sieht der Stenz sein Verhältnis zu den Frauen unter spielerisch-sportlichem Aspekt. Nicht der Erfolg ist ihm das Wichtigste, sondern der Weg dahin; nicht der Besitz, sondern die Verführung. [...] Der Matscho ist ein despotischer Machtmensch, der die Welt - und die Frau nur als Teil der Welt! - verachtet und unterwerfen will. Für den Stenz hingegen ist das Weibliche die Welt schlechthin, in die er sich als homo ludens zu versenken sucht. Je größer diese Welt ist, je freier sie sich entfaltet und in Erscheinung tritt, desto wohler fühlt sich der Stenz. [...]
Dem Stenz ist alles provinziell Derbe ein Gräuel. Er liebt das Urbane. Er braucht die anregende Vielfalt der Erscheinungen, die spielerische Unverbindlichkeit im zwischenmenschlichen Verkehr. Mit einem Wort: Der Stenz ist der zivilisierte Mann des Volkes. Er hat Stil. [...] Die Serie "Monaco Franze - Der ewige Stenz" will einen Beitrag zur Rettung dieser bedrohten Kutlur leisten. [...]

Ich hatte schon die Freude vor einiger Zeit die Seife von Flo zu testen, nachzulesen hier, und auch ein unterhaltsames Interview mit Herrn Ehrnböck findet ihr hier.

Nun kam es, das blaue Paket mit dem Öl und dem Balm.

Hiagst, heisst die Reihe. Und wieder ein Begriff aus alter Zeit,

Hiagst. Der Herbst.

Natürlich musste sofort meine Nase dran ans Öl, ein Duft wie ich ihn so noch nie gerochen hatte. Die Zusammensetzung macht klar was da der Nase schmeichelt:

Traubenkernöl, Mandelöl, Arganöl, Sandelholz, Zedernholz, Squalan (rein pflanzlich), Rosmarin, Kiefer, Fichte und Lemongras.

Hiagst der Herbst, später Sommer auf einer Hochalpe. Vom Tal weht der Duft der Wälder und von oben die kühle Frische des kommenden Schnees und des blauen Himmels. Himmelblau, die Farbe vom STENZ.

Das Balm riecht dazu passend, gut.

Zur Anwendung:

Wie schon in den voran gegangenen Tests geschrieben, ist ist es hier immer noch Hochsommer, Feuchte und heisse Tage, feuchte und schon etwas kühlere Nächte, der Bart entwickelt ein Eigenleben, vor allem Morgens sieht er aus wie Kraut und Rüben, aber auch den Tag über will das Gewächs Pflege und Beachtung.

Also den Bart gewaschen und das Öl in die Handfläche.3-5 Tropfen in den noch feuchten Bart, langsam und mit Geduld einarbeiten. Der Bart dankt es dir mit einem seidigen Glanz und dem schon genannten Duft. Männlich, frisch und anders. 

Danach erstmal einen Kaffee, das Öl muss wirken und ich wach werden. Beides tut seine Wirkung, das Öl, der Kaffee.

Das Öl macht den Bart weich und gut kämmbar, aber nicht so weich das er "fliegt", er wird nicht zu leicht, hat einen gewissen Halt. Klasse!

Dann Hiagst naturtrüb, das Balm.

Bienenwachs, Vaseline, Mandelöl, Sandelholz, Zedernholz, Rosmarin, Kiefernadel, Fichtennadel und Lemongras machen es zu dem was es ist.

Wieder dieser Duft, etwas cremiger, etwas feiner.

Eine kleine Menge reicht, es ist fester als andere Balsame, gut in den Handflächen verreiben, anwärmen, verflüssigen, einmassieren.

Dann die Bürste mit den Wildschweinborsten und wieder langsam und gelassen einarbeiten. Nehmt euch die Zeit. Abschalten, durch die Nase in den Bauch atmen. Bürsten, kämmen und den Duft geniessen.

Der Widerborst wird gebändigt und bekommt Halt, die darunter liegende Haut dankt es dir mit gesunder Geschmeidigkeit und ihr kommt entspannt und bestens duftend aus dem Bad.

Ich habe Beides mitgenommen, täglich, an den Strand und auf's Wasser. Nach dem Bad im salzigen Meer den Bart mit Süßwasser ausgespült und kleine Mengen vom Öl und Balm zur Nachsorge einmassiert. Spitze! Die Blicke der Damenwelt, unbezahlbar.

Nichts wurde strohig, nichts wurde trocken und mein ganzer Stolz glänzte leicht und fühlte sich einfach gut an.  

Fazit: Ich mag die Sachen vom STENZ. Sie halten was sie versprechen, sind eigenständig vom Design bis zum Duft, die Pflegewirkung ist hervorragend und die Produkte sind sehr ergiebig, das freut den Geldbeutel und die Reisetasche wenn man mal länger unterwegs ist. Das Himmelblau sticht raus aus den anderen Fläschchen und Tiegeln im Bad und so ist auch der Duft. Einzigartig.

Ich bin mehr als gespannt was noch kommt aus "Bavaria's Dirty South".

http://stenz-beard.com

Mahalo

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

Publiziert in Salty Care
Samstag, 26 August 2017 10:22

Interview mit Marko von Beardpride

Grüß Gott Marko, erzähl uns doch, wie du zum Bart und der Pflege des Bartes kamst und wie die Anfänge von Beardpride waren. Wann ging das los?

Hallo Rene! Ich hatte eigentlich schon immer ein "Bärtchen", also so eines, was man damals auch auf Geschäftreise bedenkenlos tragen konnte. Dann, 2015, hab ich mal "wachsen lassen" und meine Frau war schnell der Meinung, dass es wohl okay wäre - allerdings müsse da mal ein Fachmann ran, der den Bart entsprechend in Form bringt. So ging ich das erste Mal in einen Barbershop (Joseph´s in Kleinenbroich). Dort empfahl man mir das doch störrische Haar und meine trockene Haut mit einem Bartöl etwas zu pflegen. Das fühlte sich dann auch erst mal toll an, mit dem Produkt, was ich dann kaufen konnte. Allerdings - einmal auf den Geschmack gekommen - habe ich mir dann im Internet noch mehr Produkte kommen lassen, da bei mir das erste Produkt etwas allergische Reaktionen ausgelöst hatte (ich kann künstliche Duftstoffe nicht vertragen). Bei allen gekauften Produkten hatte ich das gleiche Problem. Aufgemacht - nicht gemocht oder vertragen - weggeschmissen. Ja, Mensch, wo kann ich denn mal probieren, bevor ich kaufe? Das fand ich sehr ärgerlich. Und die angebotenen Qualitäten fand ich ebenso ärgerlich. Da ich eigentlich selber Ahnung von Ölen und Fetten habe, fing ich selber an, meine Mischung zu finden. Ich war mir gegenüber sehr spendabel und habe nur die teuersten Basisöle organisiert - alle kalt gepresst mit der vollen Ladung Vitamine und den längsten Kohlenwasserstoffmolekülen, die ich finden konnte.
Ich brauch ja nur 3 Tropfen am Tag - warum sollte ich da an den Rohstoffen sparen?
Der Rest ist Geschichte. Der Barber wunderte sich über den hervorragenden Zustand meiner Haut und des Bartes und wollte mal "testen" - zack, musste ich eine Firma gründen, EU-konforme Sicherheitsbewertungen erstellen lassen, Teile des Hauses zu Produktionsräumen ausbauen etc..

Beardpride verfolgt ein anderes Konzept als die meisten deiner Mitbewerber. Woher diese Idee und inwieweit unterscheidet sich dein Marketing von Direkverkäufern?

Aus der selber gemachten Erfahrung wollte ich, dass meine "Bartbros" meine Produkte erst ausgiebig testen können, bevor sie sich entschließen, das Produkt zu kaufen. Da ich selber im Barbershop hervorragend beraten wurde, war klar, dass es dort passieren musste. Die Fachleute haben die Qualität sofort bemerkt und konnten mit dieser, ohne großes Marketing meinerseits, sehr gut beraten. Diese Beratungsarbeit muss bezahlt werden - da kann es nicht sein, dass es parallel die Produkte noch bei Amazon und Co gibt. Keiner meiner Bartfreunde soll mein Produkt ungetestet kaufen müssen - so gibt es keine Enttäuschungen - alles ist fair und ehrlich.

Erklär doch dem geneigten Frischling in Sachen Ölgemisch, wie man es schafft, erfolgreich zu werden und zu bleiben. Wie fängt man an und wie auf keinen Fall?

Die Rezepte habe ich aus meinem Fachwissen heraus konzipiert und dann natürlich getestet. Dann kommt es darauf an, dass man seine Lieferanten kennt. Ich kenne den Besitzer der marrokanischen Arganöl-Produktion genau so, wie den Hersteller des Mandelöls etc. Die Qualität steht für mich an oberster Stelle. Ich teste jede Charge und stelle ja auch alle Produkte händisch ohne Maschinen her. Sobald hier haptisch oder sensorisch eine Rohölcharge abweicht - bekomme ich das sofort mit. Die meisten, der am Markt erhältlichen Produkte, werden allerdings industriell bei Kosmetikfirmen produziert. Der Rest ist dann nur Marketing - ein schönes Label und etwas blabla. Die großen Kosmetik-"Mischer" sind dann natürlich an möglichst günstigen Rohstoffen interessiert, um die Margen zu erhöhen. Mir ist die Marge völlig egal - ich will das beste Produkt machen - basta.

Köln, die Base von Beardpride - die Stadt pulsiert, Partyleben, Kultur und Geschichte, wo man hinschaut. Beeinflusst die Domstadt deine Produkte? Woher kommen deine Ideen zu den herausragenden Duftkombis in deinem Sortiment?

Köln pulsiert in mir - dat is doch klar! Die Düfte sind bei meinen ersten vier Mischungen allerdings nicht wegen des Duftes entstanden. Ja, hört sich komisch an, aber ich verwende dort eigentlich nur 100 % naturreine ätherische Öle, die auch eine haut- und haarregulierende Wirkung haben. Mir ging es dabei eher um die Beruhigung oder Desinfektion der Haut als um den Geruch. Die Basisöle machen natürlich die Pflege aus, aber auch die kleinen Anteile der ätherischen Öle haben eine Wirkung. Ab Öl Nummer 5 (Karamel und Sandelholz) habe ich dann auch mit dem Geruch gespielt, weil ich merkte, dass doch viele Kunden sehr geruchsaffin sind. Für mich persönlich soll Bartöl oder Balsam kein Parfumersatz sein, sondern höchstens mal angenehm dezent duften. Das ist gut für aller Allergiker, nebenbei bemerkt. Für die ganzen Duftliebhaber hab ich dann mit der Nummer 6 (Lignum - lat. Holz) natürlich mal stark auf den Duft geachtet. Wie gesagt, die Pflege ist durch die Basismischung immer identisch.
Das mit den ganzen Duftfreaks, das wurde mir bewusst, als ich die Tropicbutter entwickelt habe. Das ist wie eine Haarkur aus Sheabutter, Kokosöl etc. und das duftet nach Orange und Kokos. Die Leute sind ausgeflippt und lieben den Geruch. Da dachte ich mir - okay, darauf muss ich wohl auch achten...

Displays aus Holz, Altholz, grob und schlicht und dadurch schon wieder ein Blickfang. Spitzen Idee, wie ich finde, die Bartgemeinde liebt solche Details, solche kleinen Dinge. Woher dieser Einfall?

Holz ist meine eigentliche Leidenschaft und auch mein Beruf. Ich bin seit 25 Jahren in der Holzbranche weltweit unterwegs. Da ich leider kein Handwerker im Hauptberuf bin, mache ich das natürlich leidenschaftlich in meiner Freizeit und da war doch irgendwann klar, als da 20 Flaschen Bartöl aus eigener Produktion im Badezimmer rumstanden, dass dort ein 1A Sockel der Ordnung halber hin musste. Heute mache ich jede Menge der Sockel, die überall als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk gefragt sind. Alles Sockel mache ich selber und sind seit Neuesten (auf Wunsch eines Kunden) auch von mir signiert.

Köln und Mode gehören zusammen wie Kölle und der Karneval. Am Puls der Zeit sitzend, deine Vision für den Mann und seinen Bart der nächsten Jahre. Was bleibt, was geht und was ging nie?

Da bin ich, ehrlich gesagt, der falsche Ansprechpartner. Aber was auch immer da an Bärten gefragt ist - meine Aufgabe ist es, dass sich der Bart gut anfühlt und er und die darunter liegende Haut gesund sind.
Da meine Tochter ihren Spliss mit Bartöl erfolgreich bekämpft hat, haben wir auch eine kleine Serie mit zwei Ölen für die Haarspitzen der Damen im Programm. Nach meiner Tochter benannt, Lina-Care, findet man diese nun auch im Frisör exklusiven Vertrieb.

Besten Dank Marko und weiterhin viel Erfolg!

Danke!

 

Beardpride

Miriam Schulze

Klinkenweg 20

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Hi Nahrun, wer ist Sargon und wann und wie kam es dazu, dass die Pflege von Bärten dir am Herzen liegt?

Servus René, 

Sargon ist einer der berühmtesten und mächtigsten Könige des antiken Assyriens gewesen. Er hat unglaublich viel geleistet, wie sämtliche Stadtstaaten zu vereinen oder ferne Länder zu erobern. Davon mal abgesehen, hatte er einen unglaublich prächtigen Bart. Er war der Held der Antike und um ihm diese Ehre zu erweisen, entschieden wir uns unsere Firma nach ihm zu benennen.

Das ist eine sehr gute Frage. Alles begann als Hobby und machte unheimlich viel Spaß immer wieder neue Öle zu kreieren und zu testen. Anfangs hatte ich kaum Fachkenntnisse und habe im Internet recherchiert, verschiedene Düfte und Rezepturen und auch mal fertige Öle ausprobiert. Diese gefielen mir persönlich überhaupt nicht, da sie fast alle gleich rochen. Also ging ich wieder zu meinen eigenen Mixturen über. Nach langem Ausprobieren hatte ich meine Öle fertig, die ich jeden Tag anwendete. Dafür bekam ich aus meinem Freundes- und Verwandtenkreis ein so positives Feedback, dass die Idee aufkam das eigene Öl zu vermarkten.

Woher kommst du, wo liegen deine Wurzeln und wie muss man sich die Tradition rund um den Bart dort vorstellen?

Geboren und Aufgewachsen bin ich in dem schönen Städtchen am Main, namens Aschaffenburg, das Nizza von Bayern. Bei meinen Wurzeln wird die Sache etwas komplizierter. Von den alten Assyrern abstammend vertrieb es unser Volk, nach dem Zerfall des assyrischen Reiches, durch den gesamten Orient. Unsere Muttersprache ist Aramäisch, die Sprache die Jesu gesprochen hat.

Die Tradition rund um den Bart in meiner Heimat hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Im antiken Assyrien galt der Bart als Ausdruck der Männlichkeit und war fester Bestandteil der Gesellschaft. Dieser war in höheren Gesellschaftsschichten ein Statussymbol und musste gehegt und gepflegt werden. Mit der Zeit verlor der Bart seine Bedeutung, weshalb lange Zeit Bartträger als ungepflegt empfunden wurden. Diese Zeiten sind zum Glück wieder vorbei!

Das Logo, das Design eurer Produkte, alles passt perfekt zusammen. Der Kamm, die Bürste und die unfassbar schicke Kiste zu Sargon´s - Legacy.  Bei genauerem Hinsehen fallen einem aber Schriftzeichen auf, die man aus dem Geschichtsunterricht zu kennen glaubt. Was sind das für Zeichen und was bedeuten sie und was bedeutet „Code Hamurabi“?

Vielen Dank, René. Richtig, die Schriftzeichen sollte jeder schon einmal gesehen haben. Das ist die Keilschrift, die erste Schrift, die es weltweit gab, noch älter als die Hieroglyphen der Ägypter. Die Keilschrift ist eine sehr komplexe Schrift, die zu ihren Anfängen über 5000 Zeichen hatte. In ihrer einfachsten Form besaß die Keilschrift immer noch ca. 350 verschiedene Schriftzeichen. Heute ist die Keilschrift ausgestorben, aber nach einer vertraulichen, aber verlässlichen Quelle, bedeuten diese Zeichen folgendes: „Mit großem Bart, folgt große Verantwortung.“ Nein, Spaß beiseite uns war es einfach sehr wichtig viele bekannte Elemente unserer Vorfahren in das Design zu nehmen, wie auch den Code Hamurabi. Hammurabi war ein Babylonischer König, welcher zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit Gesetze schriftlich festhalten lies, um das einfache und zivilisierte Zusammenleben der Menschen zu ermöglichen. Diese 282 Rechtssätze (Gesetze), von denen auch die 10 Gebote aus dem Alten Testament abgeleitet sind, ließ er zusammen mit Gebeten, solche für die Götter und solche, die ihn als König anpreisen, auf einer steinernen Stele niederschreiben. Natürlich haben wir nicht den eigentlichen Codex übernommen, sondern für euch und eure Bärte unsere eigenen Regeln und Gesetze gestaltet, damit ihr die perfekte Pflege bekommt:

#1 Grow a beard

#2 Take care of your beard

#3 Keep your beard in shape

Euer Öl und das Balm ragen aus der Masse der Düfte durch ihren orientalischen Touch heraus. Mutig und erfreulich für den, der es liebt. Wie kam es zu der Mischung, wie lange und wo habt ihr experimentiert und vor allem woran habt ihr letztlich fest gemacht, genau mit diesem Duft auf den Markt zu gehen?

Wir haben unzählige Stunden damit verbracht, die Mischung unseres Öls und Balsams zu kreieren. Wie bereits erwähnt, wollten wir einen völlig neuen Duft kreieren, da uns die meisten Bartöle vom Duft her nicht passten. Sehr viele davon haben entweder eine holzige oder unglaublich süße Note und davon wollten wir uns abheben. Geprägt durch den Rosenduft in Omas Garten war klar, dass dieser die Basisnote bilden wird. Nach einigen Kombinationen verschiedener Düfte kamen wir zum perfekten Duft ‚Flower of Babylon‘. Das dauerte ca. 1,5 Jahre, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren und das Öl anderen Herren zum Testen gaben. Das wahnsinnig positive Feedback, dass wir erhalten haben, war letztendlich der ausschlaggebende Punkt für diese Entscheidung. Vor allem das Feedback der Partnerinnen unserer Tester. Das Experimentieren fand in der heimischen Küche statt.

Wir bärtigen Männer haben eine regelrechte Sucht nach Neuem entwickelt. Raus mit der Sprache. Plant ihr eure Produktpalette zu erweitern?

Tatsächlich haben wir noch einiges für euch geplant. Momentan arbeiten wir an einem natürlichen Bartshampoo, passend zur Flower of Babylon. Mehr wollen wir noch nicht verraten, seid gespannt und freut euch drauf.

Ich war vor einigen Tagen in Berlin und hatte viel Freude daran, unter anderem einen mit euch befreundeten Barber-Shop zu besuchen. Unglaublich viele wunderschöne Bärte habe ich gesehen, aber auch eine gewisse Inflation gespürt. Was glaubst du. Wird der Bart uns erhalten bleiben, gibt es neue Trends in den Stilen? Wohin geht der Bart des Mannes?

Ich bin fest davon überzeugt, dass uns der Bart noch lange Zeit erhalten bleibt. Er feierte in den letzten Jahren sein langersehntes Comeback und hat sich seinen Platz in der Gesellschaft zurück erobert. Diesen wird er so schnell nicht wieder hergeben. Ich mein', wenn man sich mal die Geschichte anschaut, bzw. sich Bilder von Herren aus der Geschichte anschaut, sieht man fast immer nur Männer mit Bart. Sei es der Schnauzer, der kaiserliche Backenbart oder der vollbärtige Outlaw im Westen. Abgesehen vom 20. Jahrhundert, hatte der Bart in jedem Jahrhundert seinen Platz. Wir sind endlich wieder an einem Punkt angelangt, an dem der Mann wieder MANN sein darf und das ist auch gut so!

Natürlich wird es neue Stile geben, so wie sich in der Vergangenheit die Stile änderten, so werden sich auch die Bärte der Männer heute verändern. So freue ich mich unheimlich, immer mehr Männer zu sehen, die „nur“ einen wunderschön gezwirbelten Schnauzer tragen. 

Besten Dank, Nahrun und weiterhin viel Erfolg!

Sehr gerne! Vielen Dank für das nette Interview und bis ganz bald.

  

Sargon´s Original

Schützweg 2

63743 Aschaffenburg

Deutschland 

www.sargonsoriginal.de

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Publiziert in Salty 6x6

Der Dschungel der Bartpflege wird dichter und so auch ich. Mein Kopf rauscht, gefühlte 1,3 Millionen Öle, Balme, Wachse und Wixen wollen in meinen Bart und zeitgleich mein Geld aus dem Beutel.

Die Versprechen sind riesig, von wohlfühlfaktisch bis olfaktorisch, bio und fair, vegan und voll ok, frisch, männlich, waldig, zitronig, einzigartig und vintage, day and night oder völlig bar jeden Duftes, nichts was es nicht gibt.

Vollmundig behaupten einige den Bart wachsen zu lassen, wo vorher kahle Brache war.

Und selbst der brachliegende Schritt des ein oder anderen Bärtigen solle durch Zugabe von die Frauenwelt wild machenden Zutaten wieder gerne durch das schwache Geschlecht beharkt werden.

Testosterone im Öl! Testosterone und Wildfruchtcocktails, bauchtanzende Essenzen,  Argan und Jojoba, alles für den Teppich, alles für unter die Nase und das alles täglich, zweimal, dreimal sogar öfter!

Preislich ist auch alles dabei, von günstig bis abgehoben, man kann unglaublich viel Geld ausgeben und man(N) tut es auch, und das gern. Die Pflege des Bartes gerät zur Philosophie, das bloße Benutzen mancher Produkte trennt alte Freunde für immer.

In den Badezimmern entbrennen Rosenkriege, Männlein und Weiblein buhlen um Quadratzentimeter, kreative Ideen halten Einzug in den letzten Winkel der Nasszelle, Kämme, Bürsten, Öle, Balme und Seifen werde nicht mehr nur gelagert, nein, sie werden dargestellt, inszeniert und präsentiert ja sogar fotografiert und bei Facebook dann der Crowd serviert. Das hatten wir noch nie, nach Katzenbildern und dem täglich Brot nun Männer und ihre Badezimmer kunstvoll ausgeleuchtet und abgelichtet auf allen Kanälen, aufFacebook und Instagram, in Twitter und Tumblr, bärtige Männer inspirieren sich nicht mehr bei der Diskussion, ob nun Weber oder Dellorto, heute sägt und schleift man die Europalette, bis sie über den Nachttopf passt, fräst Rundungen, fast diese leicht an und stellt dann die passgenauen Döslein und Fläschlein rein, Bastelstube und Männerkosmetik, herrlich!

Es gibt allerdings Produktnamen die man(N) besser nicht sagt, die man besser nicht mitfotografiert, es sei denn, man gibt nicht viel auf die Meinungen anderer.

BRISK wäre da ganz oben auf der Liste. Wehe man hat da etwa die rot-weisse Flasche aus der zweiten Reihe blinzelnd im Regal, dann wird die Situation schon mal briskant. Ich kenne es, seit ich denken kann, mein Opa hatte es im Haar, ich liebte den Duft und den Glanz. Und ich freute mich, als es wieder auftauchte, das gute alte Logo. 

Ich nutze es fast täglich, das Bartöl von BRISK. Mein tägliches Öl, Teebaumgeruch, pflegend und gut und zu einem Preis, der den Geldbeutel freut.

PRORASO, 1948 in Florenz gegründet, findet sich auch kaum noch im Badezimmer der Deutschen. Oftmals nur die Rasierseifen, kaum das Öl und am wenigsten das Rasierwasser.

Dabei war und ist es die unbestrittene Nummer eins, die Numero Uno in Italien und auch hier, in Spanien, fehlt es bei keinem Barbier.

Offeriert PRORASO doch wundervolle Düfte und Serien, die sich schon seit Jahrzehnten bewährt haben. Das wunderbare Wood and Spice steht bei mir und wird immer wieder gerne genommen, oder Zypresse und Vetiver und das Azur Lime, klassischer geht es nicht. So roch Mann damals und so rieche ich immer noch gern.  

Proraso Cypress and Vetiver Beard Oil

 

Proraso Bart Öl Wood & Spice 30ml

Proraso - Bartöl - Azur Lime

 

Ich liebe Pflegeserien, ich mag es, wenn der Duft des Öls zum Duft des Rasierwassers passt. Und ich liebe diese alten, klassischen, unverspielten, geraden Düfte.

Und genau aus diesem Grund mag ich FLOID! Uralte Kampagnen mit herrlichen Sprüchen erinnern mich an meine ersten Spanien-Urlaube.

 

Dieser sehr spezielle Duft kommt in zwei Varianten unterschiedlich stark mit Menthol versehen. Ich habe das kräftige "Mentolado Vigoroso". Es hält, was es verspricht, massiv kühlend und erfrischend durch das Mentholöl zischt es fastm wenn es auf die Haut kommt. Immer halte ich auch meine Hände dicht vor die Nase, atme den Duft tief ein, was für ein herrliches Gefühl.

 

 

Das sind meine Daily Rocker, meine täglichen Begleiter am Meer und am Strand, am Pool und in der Sonne. Immer wieder öle ich meinen Bart, mehrmals täglich, nach dem Schwimmen, der Wind und der heisse Planet trocknen aus. Ich habe jeden Tag Freude daran, diese jahrzehntelang erprobten Massenprodukte zu benutzen, aber ich vergesse sie über den Tag, über die Zeit. Sie sind gut, aber nichts Besonderes, nichts Herausragendes.

Kommen wir deshalb zu den feinen Ölen, dem cremigen Balm, die tropische Bartbutter, den geliebten Einzelstücken im Bad. Den Waren kleiner Hersteller.

Für die tägliche Nutzung wären mir diese edlen und guten Pflegeprodukte zu schade. 

Dafür sind mir die kleinen feinen Öle, und Balme zu lecker, zu speziell, manche passen für mich nur in seltenen Momenten, gerade weil sie so eigen sind. 

Und da beginne ich mich zu freuen.

Ich freue mich an der Vielfalt, freue mich an der Liebe mancher Manufakturen zum Fertigungsprozess, an den Spezialitäten und Feinheiten, die es dank vieler fleissiger Ölmagnate gibt, Einzelkämpfer oder Partner des besten Kumpels, allesamt mit Visionen und einer großen Liebe:

Dem Bart! Unserem Bart! 

Danke Leute für eine unglaubliche Menge an auserlesenen und raffinierten Produkten, danke für den von euch gepflegten Kontakt zu uns, den Kunden, die euch das so wichtige Feedback geben, um besser zu werden oder gut zu bleiben.

Danke für eure Kreativität beim Design, von der Versandkiste bis zur Verpackung eurer Produkte, der Tiegel und Fläschchen. 

Ich freue mich auf Neues aus den Untiefen eurer Labore und Küchen. 

Bleibt spannend!

Mahalo!

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

Publiziert in Salty Care
Freitag, 23 Juni 2017 17:07

Interview mit Tomy von Beard and Shave

Ahoi Tomy! Beard and Shave gibt es seit 2014. Wie fing das Ganze an, wie kamst du dazu dem Mann und seiner Pflege einen Shop zu widmen?

Moin René! Bärte begleiten mich schon mein ganzen Leben. Bereits als kleiner Junge gehörte für mich ein Bart einfach zum Mann. Da ich viel unterwegs bin, gerne neue Leute kennenlerne und mit offenen Augen über diesen Planeten wandere, war die Idee schon vor dem Jahr 2014 sehr präsent in meinem Kopf. Als selbstständiger Grafik-& Mediendesigner besaß ich die nötige Handwerkskunst, um einen Shop zu designen. Als ich dann noch meine Partnerin Stella kennenlernte und sie dieser ganzen Idee sehr offen gegenüberstand, war der Grundstein für Beard and Shave gelegt.

Jeder, der Beard and Shave kennt, kennt eure „beiden Gesichter“. Wer sind die Beiden und woher diese Idee?

Leider muss ich Dich und viele unsere Kunden nun offiziell enttäuschen. Die beiden schnieken Personen auf unseren Dankeskarten sind nicht wir (wir fühlen uns natürlich sehr geschmeichelt). Bei den beiden Personen handelt es sich um unser Beard and Shave Gesicht Günter und der fabelhaften, wunderschönen Sandra. Stella und ich ziehen lieber die Fäden im Hintergrund – dafür haben wir uns bewusst entschieden.

Euer Shop ist überaus reichhaltig im Angebot, ihr bietet Produkte für die Rasur genauso an wie Sonnenschutz und auch die Pflege des geliebten neuen Tattoos und das dazu passende Parfum finden ihren Platz bei euch. Was sind die Kriterien für euch, was in eurem Shop angeboten wird und was nicht? Wie entscheidet ihr euch für oder gegen ein Produkt?

Man(n) kann heutzutage wirklich viel schädlichen und ungesunden Bullshit kaufen. Wir Männer sind in unserem Kaufverhalten teilweise einfach noch zu unreflektiert und machen uns zu wenig Gedanken, was wir uns ins Gesicht/ Bart schmieren. Auch war das Angebot von wirklich guter, natürlicher Männerpflege so gut wie gar nicht vorhanden. Dabei sind auch wir bereit für Gutes ein paar Euros mehr auf den Tisch zu legen. Mir war wichtig, dass ein Kunde bei uns Pflege von Kopf bis Fuß bekommt. Dabei auch gerne Marken entdeckt, von denen er bis dato noch nie etwas gehört hat oder auch alte Traditionsmarken für sich wieder neu entdeckt.

Kurz: die Inhaltsstoffe müssen überzeugen, optisch muss die Marke zum Shop passen, eine gewisse Handwerklichkeit hinter der Marke finden wir toll und das Image, welches die Marke vermittelt muss einfach einschlagen.
Welche Marke bei uns aufgenommen wird oder eben nicht, ist immer eine Teamentscheidung!

Auch und gerade in der Haar- und Bart- und Körperpflege halten immer mehr vegane, ohne Tierversuche und fair hergestellte Produkte Einzug. Gibt es für den Kunden ein Label oder eine andere Möglichkeit die Aussagen der Hersteller bzgl. der Inhaltsstoffe, der Tests und der Herstellung glaubhaft zu überprüfen?

Das Problem an der ganzen veganen, organic und natürlichen Körperpflege ist, dass einige Begrifflichkeiten und Labels in Europa nicht wirklich geschützt sind. Da passiert es schnell, dass etwas als “organic” beworben wird – verkauft sich einfach besser. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer wirklich genau wissen will, was er sich in den Bart oder ins Gesicht schmiert, schaut sich die Marke samt Inhaltsstoffe genauer an. Recherche ist mühsam, bringt aber enorm viel. Da ich einige Jahre im chemischen Bereich gearbeitet habe, ist es für mich einfacher Inhaltsstoffe zu durchleuchten. Aber nicht immer was sich nach Chemielabor anhört, kommt auch daher. Eine ehrliche Transparenz findet man vor allem bei kleineren Marken, die nicht an einen Großkonzernen gegliedert sind. Mit diesen kann man auch ganz unorthodox in eine Diskussion gehen!

Eure eigene Produktlinie, vegan und 100% natürlich, kam Ende 2016 auf dem Markt, vollkommen neu im Auftritt, das Öl und das Shampoo in vor Licht und Sonne schützenden Metall-Fläschchen mit Dosierkopf, das Balm, light und strong, das Wachs in dazu passenden Dosen mit Schraubverschluss, silber und einfach gehaltenes Design. Ein echter Hingucker im Bad zwischen dem sich doch an einen gemeinsamen Vintage-Look haltenden Style der Anderen. Wann war euch klar, dass ihr was Eigenes machen müsst und wie kam diese Leichtigkeit in eure Produkte? Der Duft hält ja den ganzen Tag ohne aufdringlich zu sein.

Vielen Dank für das Lob - geht runter wie Bartöl :-))) Uns war eigentlich von Anfang an klar, dass wir eine eigene Marke ins Leben rufen wollen. Nachdem wir uns allmählich am Markt etabliert hatten, ist aus Idee immer mehr Realität geworden. Wir haben lange nach einem Hersteller gesucht, der unsere Vorstellungen von natürlicher und veganer Bartpflege umsetzen konnte. Aus meiner Selbstständigkeit im Mediendesign wusste ich sofort, was mir gefällt und was zur Brand Beard and Shave passt. Ich persönlich stehe auf den cleanen, reduzierten Stil und habe versucht, diesen im Design und bei der Auswahl der Flaschen umzusetzen.

Seit dem Frühjahr krönt nun auch ein neues Logo unseren Shop – auch hier war es an der Zeit sich weiterzuentwickeln.
Die Suche nach der richtigen Duftnote war dabei fast das Schwierigste. Der Markt bietet ja reichlich und uns war es wichtig nicht zu experimentell, aber auch nicht nachgemacht zu wirken. Wir haben uns riesig gefreut, dass der spritzige – fruchtige Duft von Sassy eingeschlagen hat. Selbst die Mädels im Büro pflegen ihre Haarspitzen mit unserem Bartöl :-))))

Der Bart erlebt eine Wiederauferstehung, wie man es vor wenigen Monaten noch nicht für möglich gehalten hätte. Bärtige treffen sich gemeinsam um bei Whisky, Zigarren und dem Summen und Brummen der Tattoo-Maschinen und Trimmer ihrer zum Teil mächtigen Bärte zu frönen. Wohin geht die Reise? Deine Meinung: Was kommt, was geht, was bleibt vom Barte und seiner Mode?

Wie ich zu anfangs bereits erwähnt habe, Bärte waren schon immer da. Nur das soziale und kulturelle Zusammenleben hat sich verändert. Die Medien (Facebook, Instagram & Co.) spielen dabei ein entscheidende Rolle und warum auch nicht? Andere treffen sich auch um ihre Leidenschaften für z. B. Sportarten oder Haustiere zu teilen, warum sollen das Bartträger nicht auch tun?
Sicherlich wird es wieder eine Zeit geben, da ist Mann vielleicht weniger dicht behaart oder huldigt seinem Bewuchs weniger Aufmerksamkeit. Aber der Bart wird nie aus dem Gesicht des Mannes verschwinden. 

Für Beard and Shave geht die Reise weiter Richtung Bart. Wir bringen in den nächsten Wochen noch zwei neue Duftlinien und eine komplett duftfreie Pflegeserie für den Bart raus. Und wer weiß, was noch so alles passiert. Wir sind für alles offen und freuen uns immer wieder neue Wege für den Mann zu entdecken!

Vielen Dank für deine Zeit, Tomy, und weiterhin viel Erfolg.

 

Beard and Shave

Im Dorfe 5

21629 Neu Wulmstorf

Deutschland 

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www.beardandshave.de

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Publiziert in Salty 6x6

Sargon´s Original. Die drei Brüder Nahrun, Sait und Ramil lassen die Bärte der Assyrer wieder aufleben. Ein Logo wie aus einem Geschichtsfilm, aus dem Hollywood der 50er deutet an, worum es geht.

Bartpflege in der Tradition der Antike. Sich ausklinken für den Moment, in dem das Öl dem Bart seinen Duft verleiht, Meditation im Bad, dein Bart und du. Dein Bart als Statussymbol verlangt nach Pflege und die bekommt er von den Jüngern Sargons.

Als das Paket von den Jungs ankam, war ich schwerst beeindruckt. Eine wundervolle kleine Kiste, gelaserter Bogenschütze, geflammte Oberfläche, zwei absolut sensationelle Scharniere (der Handwerker sieht sowas), gefüllt mit Sägespänen, einem Öl, einem Balm, einem wunderschönen Kamm und einer kleinen starken Bürste, beide ebenfalls mit dem Bogenschützen geschmückt. Ein extra Paket mit einem Shirt und eine persönliche Grußnote komplettierten den ersten Eindruck. Hut ab Freunde!

Dann mal ran an den Stuff. Erste Überraschung: Öl in Flasche mit kindersicherem Deckel. Gut! Weder ein krankes Kind noch sinnfrei verschüttetes Öl freut den Vater und die Mutter. Auf die Pulle und rasch dran gerochen und überrascht werden waren eins. Macadamianuss-Öl, Aprikosenkernöl, Mandelöl, Jojoba-Öl, Rosenöl, Limettenöl, Grapefruitöl, Orangen- und Mandarinenöl sind eine leckere Duftmischung und die passt perfekt zum Style, den die Brüder ihren Produkten attestieren. Frisch, etwas blumig und durchaus männlich, ja erwachsen, duftet das Öl. 

Ich war den ganzen Tag am Strand, meine Gesichtswolle hatte Salzwasser und Sonne satt abbekommen, war durch den Wind trocken und übel launig. Perfekt!

Zeig, was du drauf hast, Sargon!

Dusche, Bartwäsche mit meiner geliebten Dudu-Osun, herrlich frisch aus der Dusche und das Öl in den leicht trocken getupften Bart eingearbeitet. Dieser Duft hat was, ist bestimmt nicht jeder Manns Sache, aber ich finde ihn großartig. Aber was zählt meine Meinung. Das Handtuch um die Hüften zur Frau und ihr den Bart unter die Nase gehalten.

Mein Weib hat eine kleine, feine empfindliche Nase. Ausgiebig einatmend und dabei meine Bartpracht mit geschlossenen Augen kraulend, prüft sie, ob ich so ins Bett darf oder nicht. 

Wohlwollend nickend, entlässt sie mich zurück ins Bad. Erst noch das Balm, dann das Urteil. Profi diese Frau.

Das Balm, eine Mische aus Sheabutter, Bienenwachs, Kokosnuss-, Aprikosenkern-, Mandel-, Jojoba- und Macadamianussöl wartet in seiner schicken Dose, wie das Öl "Flower of Babylon" genannt. Es erstaunt durch seine erst fest erscheinende Konsistenz, dann in den Händen verreiben ..., es wird fast flüssig und entlässt einen Duft, der perfekt zum Öl passt, der Bart freut sich, die Haut nimmt auf, die feste Bürste verteilt, der feine Kamm richtet es. 

Es fühlt sich gut an, es riecht gut, kein schmieriges Gefühl, ich verteile den Rest aus meinen Händen auf den Unterarmen. Dieser Duft, was ist das für ein Duft, der da dominiert? Orientalisch, die Kombination mit dem Öl macht es wohl zu diesem ganz eigenen Erlebnis.

Oh, fast vergessen. Meine Frau wartet. Prüfende Finger im Bart, die Nase atmet ein, langsam aus und wieder ein. Ja, sagt sie, das ist gut das Zeug. Der Ritterschlag, Freunde.

Fazit:

Die drei Brüder Sargon´s haben Großes vor, soviel ist sicher. Der Duft ist klasse, ich mag es, wenn Männer das Selbstbewusstsein haben, eine Blume im Knopfloch zu tragen und so mag ich diese leichte, frische orientalische Blüte, die da aus meine Bart die Welt etwas bunter macht. Das Balm hält, ohne zu verkleben und pflegt Haut und Haar ganz so, wie es sein muss. Preislich liegen die Produkte von Sargon´s Original im gesunden Mittelfeld, das Design ist frisch und anders, der Orient hält Einzug im Bad.

 

Der Bogenschütze sei mit euch! 

Mahalo!

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

Publiziert in Salty Care

Und immer wenn du denkst, du hast alles, steht plötzlich dein bester Kumpel neben dir und fragt: "Sag mal, mit dem Kulturbeutel willst du aus dem Haus??"

Wo er Recht hat, hat er Recht, das Ding ist weder stylisch noch ist es praktisch. Also los. Amazon ist dein Freund. 

Nach kurzer Recherche war ich überrascht, dass es passend zu meinen hier, hier und hier vorgestellten Taschen eine Reihe Kulturbeutel gibt, die klasse aussehen und noch dazu praktisch sind.

Ich habe mir drei Stück bestellt und mich letztlich für einen entschieden, für welchen lest ihr hier.

Der moderne Mann von heute pflegt sich gerne und gut. Der moderne Bartträger steigert das alles noch etwas.

Ich erkläre mal kurz, was so bei mir mit muss:

Alles für die Beißer, also Bürste und Creme.

Dudu-Osun, die Seife, schwarz und gut die ich hier beschrieben habe.

Arganöl für die Haut.

Ein Bartöl und ein Tiegel Balm.

Kamm und Bürste.

Deo.

Nagelbürste.

Aspirin!

Rasierzeug lass ich fast immer zu Hause, ich geh, wenn ich außerhalb bin, zu einem Barbier, lasse aber seltenst jemanden an meinem Bart, nur Konturen, fertig.

Wenn aber längere Trips auf dem Plan stehen, kommen noch ein Hobel und eine Flasche Floid dazu, hier beschrieben.

Na, dann mal her die Beutel.

Der erste war dieser hier:

Schick anzusehen, klasse verarbeitet, edel und gut. 

Super praktisch zum Aufhängen.

 

Wenn man nicht all zu viel dabei hat, der perfekte Begleiter, bei mir versagte das gute Stück etwa bei der Hälfte. Wenn ich fast alles reinbekam, ging die Tasche nicht mehr zu, schick, aber für mich leider unbrauchbar.

Auch war sie voll beladen alles andere als ausbalanciert an der Badtüre. Das große Fach vorne beult sich aus und hat quasi keinen Halt, dass mir fast alles rausgefallen wäre, tragisch bei Glasfläschchen und baren Füßen!

Also der nächste Beutel.

Der Klassiker in der Form und im Style exakt mein Ding. Stabil und einfach!

Und dann rein mit dem Zeug. Und ich war überrascht, was dieses klein anmutende Ding alles schluckt, bei seiner Größe von 25 cm Länge, 18 cm Höhe und 9 cm Breite. Die kleinen Taschen und das Fach mit dem Reissverschluss sorgen für Ordnung, passt!

Alles drin, Tasche geht zu und fühlt sich safe an.

Diese Kulturtasche gibt es in einigen interessanten Farbkombis. Die Graue ist aber klar mein Favorit.

 

Sollte ich die Dritte im Bunde auch noch ausprobieren? Klar.

Hier ist das schicke Stück.

Ein kleines bisschen schicker, aber auch ein kleines bisschen kleiner. Auch hier klasse Verarbeitung, fühlt sich gut an die Kleine.

Hier ihre Maße: 23 cm Länge, 13 cm Höhe, 9,5 cm Breite. Nur wenig kleiner, aber das kann schon reichen und man muss sich entscheiden was zu Hause bleiben muss.

Aber erst die Praxis, dann die Entscheidung. Nach einigen Versuchen war tatsächlich alles drin, genau die gleich Sachen wie bei der etwas Größeren, unglaublich. 

Damit war die Entscheidung gefallen, die Nummer 3 machte klar das Rennen, alles drin, kleiner in ihren Maßen und außen ein Fach mit Reissverschluss. 

Die beiden Letzteren sind übrigens durch eine Wachsbeschichtung wasserabweisend ausgestattet, prima Sache das.

Völlig egal, wie ihr euch entscheidet, mit den drei von mir hier getesteten Kulturbeuteln liegt ihr auf jeden Fall richtig. Alle drei sind top verarbeitet, sehen klasse aus und sind Meister in ihrem Fach. 

Hoffe euch etwas bei der Kaufentscheidung geholfen zu haben.

Mahalo!

 

Publiziert in Salty Clothing

Wer Bart oder Haar hat, und davon reichlich, kennt das. Neues Land, neues Klima, neuer Style im Gesicht oder auf dem Kopf. Selbstverständlich ungewollt.

So passiert mir das, sobald ich mediterrane Gefilde verlasse und in Binnenlande reise, so geschehen letzte Woche auf meinem Kurztrip nach Ulm, die klassische 3-Wetter-Taft-Nummer zog nicht, mein Bart kräuselte sich in Stuttgart und ich wusste, jetzt ist der perfekte Moment für einen Produkttest.

In weiser Voraussicht habe ich die drei mitgenommen, das Shampoo, das Öl und das Balm "Light", alle drei von ...

Sofort fällt auf, dass hier auf braune GlasFlaschen verzichtet wird, erfrischend fürs Auge. 

Auch wer schon mal winzig kleine braune Glassplitter im ganzen Bad verteilt hatte, weiss die Alu-Variante zu schätzen. Spitze auch der Pump-Mechanismus der beiden Flaschen, saubere Lösung, super zum Dosieren.

Kurzer Run durch die Inhaltsstoffe für die Allergiker, aber auch die Chemielaboranten unter uns finden hier, was sie suchen.


Im Shampoo befindet sich: 

Wasser, Lauryl Traubenzucker*,Sodium Lauryl Sulfat (dt. Natriumlaurylsulfat), Glycerin* (Zuckeralkohol), Betaine* (Zuckerrübe), Diasodium Cocoyl Glutamat* , PCA Glyceryl Oleate* (Rapsöl + Glutaminosäure), Maris sal (unraffiniertes Meersalz), Zitronensäure*, Kokosglucosid*, Ölsäure Glycerinester*, natürliches Parfüm, Sodium Kokos Glutamat*,p- Anissäure (naturident), Sodium Levulinate* (Konservierungsstoff), Sodium Phytate*, Alkohol*,Hydriertes Palmglyceride Citrat*, Vitamin E * Geraniol** (Bestandteils eines Duftstoffes), Linalool** (Bestandteil eines Duftstoffes),D – Limonene** (Bestandteil eines Duftstoffes)

* pflanzlichen Ursprungs
** deklarationspflichtiger Duftstoff natürlichen Ursprungs

Das Öl besteht aus:

Avocadoöl, Mandelöl, Traubenkernöl, Arganöl, Jojobaöl, Amaranthsamenöl, natürliches Parfüm, Sonnenblumenöl,Rosmarin, Vitamin E*, Farnesol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Geraniol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Linalool* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citral* (Bestandteil eines Duftstoffes), Coumarin* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citronellol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Benzyl Benzonate* (Bestandteil eines Duftstoffes), D – Limone * (Bestandteil eines Duftstoffes)

* deklarationspflichtiger Duftstoff natürlichen Ursprungs

Und das Balm wirkt zähmend durch:

Mangobutter, Traubenkernöl, Candelillawachs, Kakaobutter, Jojobaöl, Arganöl, gehärtetes Rapsöl (natürlicher Ölverdicker), D – Limone *(Bestandteil eines Duftstoffs), natürliches Parfüm, Vitamin E*, Sonnenblumenöl, Farnesol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Geraniol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citronellol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Linalool* (Bestandteil eines Duftstoffes), Benzyl Benzonate* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citral* (Bestandteil eines Duftstoffes), Coumarin* (Bestandteil eines Duftstoffes)

* deklarationspflichtiger Duftstoff natürlichen Ursprungs

Natur pur. Und den Veganer freuts auch.


Was macht man(N) als erstes bei nem neuen Produkt? Dran schnüffeln, so auch ich. Den Duft dann zu beschreiben, ist was völlig anderes, als ihn für sich zu kategorisieren. Aber ihr wollt und sollt es wissen.

Ich rieche hier klar Zitrone, Limone, steht da ja auch drauf. Aber ich rieche diese Frische mit einer gewissen Cremigkeit die ich so noch nirgends gerochen habe. Alle 3 Produkte riechen weich und herb und lecker. So männlich kann frisch sein. Danke dafür!

Nach stundenlangem Sitzen, erst im offenen Jeep auf dem Weg zum Airport, dann im Flugzeug, hockte der Bart recht zauselig im Gesicht und hatte schon fast was Anklagendes.

PFLEGE MICH! schien er zu heulen.

Also los, die Dudu-Osun für den Leib, das heiße Wasser für die Seele und das Shampoo für den Bart. Erstaunlich, wie viel Schaum aus so wenig Beard Wash wird. Ganz kurz hat man das Gefühl der Bart würde durch das Shampoo zu trocken werden, dann ausspülen, fertig. 

Aus der Dusche, vor den Spiegel, der Duft bleibt, klasse. Ich mag es, wenn's gut riecht und bleibt.

Prüfend gleiten die Finger durch den Bart, bleiben nicht hängen, alles smooth und fühlt sich gut an. Leichtes Trocknen mit dem Frottee, dann die Pflicht, das Öl. Wieder dieser leckere herb-frische Duft, 3 - 5 Tropfen auf die Handfläche, Augen zu, verreiben, vom Hals her nach oben verteilen, einmassieren, langsam wird aus der vormals grantigen Gesichtsbehaarung ein weicher, glänzender, mit Chrom veredelter Pelz. Eine Runde mit der Bürste durch, prüfender Blick, Gott, was liebe ich meinen Bart ;-)

Durch die Reise immer noch ein wenig gebeutelt, schien das ein oder andere Haar immer noch protestierend aus der Menge heraus nach "mehr" zu rufen, Zeit für die Kür,  Zeit das Balm auszuprobieren. Ich hatte hier das "Beard Balm Light" dabei, sahnig wartete es in seinem Tiegel auf seinen Einsatz. Ein wenig auf den Daumennagel geschoben und in den Handflächen aufwärmen, verreiben und dann von oben nach unten im Bart verteilen. Ergiebig, wie schon die beiden anderen Produkte, vom Duft her passt alles perfekt zusammen. 

Mit den Wildschweinborsten das Ganze schön verteilt, mit dem Kamm gestylt, sitzt! Nichts ist verklebt, alles hat einen lockeren Halt. Das Balm ist, wie erwähnt, die Light-Variante, sie hält aber ohne zu fest zu sein. Ich mag es, wenn der Bart sich noch im Wind bewegt. Schaut euch eure Hände an, sind sie pappig, klebrig, ab in den Mülleimer mit dem Balm. Hier fühlen sich die Fingerchen frisch eingecremt an, iLike!

Fazit: 

Ihr bekommt hier für einen absolut korrekten Preis ein klasse Produkt. Das Öl, 50ml für 19,90€, das Shampoo, 100ml für 12,90 und der Balm, 80gr für 24,90. Auffällig in Alu verpackt, macht es auch im Bad eine gute Figur. Nach 4 Tagen durchgehender Pflege mit den 3 Produkten von Beard and Shave fühlt sich mein Bart wunderbar weich und gepflegt an. Klare Kaufempfehlung von mir.

Wie schon der Slogan von Beard and Shave sagt:

"classy and a bit sassy"

Saludos Freunde!

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

Publiziert in Salty Care