Mootes for Gentleman aus dem wundervollen Zürich. Ein Schweizer Label mit einer mittlerweile mächtigen Range an Produkten, hier und heute soll es um die Reihe "North Lane" gehen.

Ich habe ein gefühlt stundenlanges Gespräch mit Daniel von Mootes geführt und uns beiden kam es vor, als würden wir uns schon ewig kennen. Ein Kerl, der weiss, was er tut und was er will. 

Ich freute mich auf das Paket und wurde nicht enttäuscht. Eine geflammte und gravierte Holzkiste mit den feinen Sachen aus der Stadt am Zürisee.

Drinnen die komplette Reihe der North Lane Produkte, eine Bürste und ein schwarzer Beutel zum Transport der feinen Sachen. Klasse, ich liebe es, wenn jemand seine Produkte durchgängig zu präsentieren weiss. Sehr eigenständiges Design, Schwarz trifft ein geniales Hellblau.

Rallystreifen, in der Mitte Orange. Rally-Feeling! Ford GT! Paul Newman in einem Shelby Mustang. 

Wie immer sofort die Nase ran. Hier gehts männlich und herb zur Sache, Atlaszedernholz verbindet sich mit süsslicher Myrrhe und kräftiger Fichtennadel harmonisch zu einer edlen Duftkomposition, die durch würzig-scharfen schwarzen Pfeffer ihr wirklich grandioses Finale findet. Solltet ihr was Neues und kraftvoll Anderes suchen, bitte schön.

Die Bartseife. Ab mit ihr unter die Dusche, das Seifenstück aus der Dose geschüttelt und ab geht der Schaum. Brutal, wie das Ding schäumt und noch besser, wie es riecht. Ich habe mich damit einfach komplett eingeschäumt, passt. Handmade in Switzerland!

Bestens vorbereitet freute sich meine Gesichtsbehaarung auf das Öl. Simmondsia chinensis Seed Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Tocopherol, Cedrus atlantica, Abies sibirica, Citrus aurantium var. amara, Commiphorus myrrha, Limonene, Linalool, Geraniol, Citral, Citronellol sind die Zutaten. Der Duft, wie schon bei der Seife, männlich, herb nach Holz und Frische, plus süßem Weihrauch und kräftigen Wacholderbeeren, verschärft mit Pfeffer und aufgepeppt mit Bergamotte. Ein Duft, der sich wie ein Parfum mit der Zeit weiterentwickelt, sehr abgefahrenes Erlebnis. Es reichen nur wenige Tropfen, um den Bart und die Haut darunter bestens mit Glanz und Pflege zu versorgen.

Das Balm, auch hier Handarbeit aus der Schweiz, vollkommen natürlich und hautverträglich. Ein fester Stoff steht da in seinem Tiegel vor mir, der Daumennagel halb voll reicht locker für den Teppich und das Darunter. Der Duft stringent durchgezogen auch hier. Jojoba- und Mandelöl, Bienenwachs, Kakao- und Sheabutter sind hier zu einem festigenden Balm verquickt und bringen den Bart in Form und pflegen dabei bestens. Geniesst den Moment, wenn ihr das Zeug in der Hand aufwärmt, riecht dran, ich liebe diese Zeremonie der Bartpflege.

Hier kommt die Bartbürste ins Spiel. Ein großes Gerät, schwer und mächtig liegt es in der Hand.

Handwerk made in Switzerland, eine alteingesessenen Bürstenfabrik zeichnet verantwortlich für diese feste Esche, aus der Wildschweinborsten ragen und darauf warten, deinen Bart in die gewünschte Richtung und Ordnung zu bringen. Hier bleibt nichts im Bart, was da nicht hingehört. Durch die schiere Größe werden vor allem mächtige Bärte ihre Freude an ihr haben.

Schnauzwachs, der Schweizer hat da seinen ganz eigenen Begriff für die Bartwichse.

Das eidgenössische Regelwerk für den Schnorres ist ein Festes. Will der Schnurrbart nicht wie er soll, hier bekommt er, was er verdient. In schickem Metall, wie schon der Balm, steht hier ein echter Könner vor mir. Eine winzige Menge reicht, um den Bart unter der Nase in prachtvolle Form zu bringen. Hier werden keine Gefangenen gemacht ,Freunde, tastet euch an die richtige Menge ran. Besser zweimal in den Tiegel mit dem Daumennagel als einmal zu viel. Ein feiner Kamm regelt den Rest. Und das bleibt so. Spitze!

Zum Schluss noch die Zähne geputzt und ab in die Nacht. Aber heute mal ohne Plastique, heute mal Bambus, mit dem abbaubaren Polyethylen in Form der Borsten. Als erstes dachte ich an Stifte aus dem Weltladen. Bleistifte, Buntstifte, rund und griffig, klasse Haptik. Und wenn sie durch ist, kann man sie im Biomüll entsorgen. Schicker hab ich meine Beisser noch nie geputzt. 

Fazit: Die Schweiz; an was denkt ihr als erstes? Genau, so sind die Sachen von Mootes. Hier tickt die Rolex, hier schmilzt die Schokolade auf der Zunge, hier sind die Berge hoch und die Luft ist klar. Im Ernst. Die Jungs rund um Daniel bieten hier eine Reihe Produkte, die glücklich machen, wie der süße Stoff aus der Kakaobohne, und so exakt funktionieren wie die Zeiteisen aus dem Land des Rütlischwurs. Der Duft ist herausragend und die Pflege steht dem in nichts nach. Chapeau!

Vo nüt chund nüt.

 

 

https://mootes.ch

In Deutschland bekommt ihr die Sachen von Mootes hier:

Pomade Shop

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.

Publiziert in Salty Care

OAK Beard Care, jeder Bärtige kennt das geniale Design und die Produkte aus Berlin, zumindest vom Sehen. Gegründet 2013 gehört die Eiche aus dem dicken B zu den Pionieren in der Bartpflege aus deutschen Landen.

Ich habe von den Hauptstättern Beard Wash, Beard Oil, Beard Balm, Beard Hold und die Beard Brush bekommen. Sieht schon sensationell aus, was da im Päckchen liegt.

Bei der Verpackung ist der Barberpole das einzige Stilmittel. Rot und Weiss und Gut!

Runde, feste Kartons schützen die guten Sachen, oben drauf die drei Buchstaben in einer Raute. Was für ein kraftvolles Logo!

Schwarze Label halten die Röhren verschlossen, ein scharfes Messer, ein exakter Cut und auf gehen die runden Dinger. Auch bei den Tiegeln und Flaschen gedecktes, sich seiner selbst sehr sicheres Design.

OAK Natural Beard Care und was drin ist, fertig.

Dunkle, schwarz wirkende Tiegel und Fläschchen für das Balm, den Hold, und das Öl. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass sie aus tiefdunklem violettem-blauem Glas gefertigt sind. 

 

Bester Schutz vor dem Feind Nr. 1 aller Pflegeprodukte ohne Konservierungsstoffe: Dem Licht.

Sofort nach dem Öffnen der runden Schachteln hat sich ein frischer, angenehmer Duft breit gemacht. Vetiver, Wacholder und Grapefruit. Auch hier stilsicher und sich jede Spielerei verkneifend setzt das Zeug aus Berlin seine Duftmarke.

Die einzige Flasche aus Kunststoff ist die, die das Shampoo beherbergt. Und hier wiederhole ich mich gerne: Ich bin kein Fan von Plastik, aber eine zerbrochene Glasflasche in der Dusche ist ein Ritt, den niemand braucht!

Also los, mein Bart freut sich auf was Neues und ihr findet mich unter der Dusche.

 

Das Shampoo reinigt sofort fühlbar den Bart, es schäumt reichhaltig und der Schaum ist fest und duftet, wie schon das Öl, männlich, frisch nach Vetiver, Wacholder und Grapefruit. Der Pumpspender macht das Dosieren leicht und unkompliziert auch mit nassen Händen.

Nach kurzer Einwirkzeit ausspülen und der Bart ist frei, nicht nur von den Pommesfett-Resten, sondern auch das Bartöl und der Balm, die Pomade und die Bartwixe von heute morgen sind Geschichte. Der Teppich quietscht fast vor Sauberkeit und Vergnügen.

Leicht trocken frottiert wartet der Bart auf das Öl. Der Pumpkopf wird von einem Deckel geschützt, für Reisende ein wichtiges Feature; einziges Manko, er sitzt nicht wirklich fest. Etwas tighter könnte das Teil sein, dann würde es auch garantiert auf Reisen halten.

Ein Pumpstoß in die Hand reichte bei meinem mittellangem Bart locker, um ihn und die Haut bestens zu versorgen. Bürste und Kamm verteilen das gute Öl im Haar und auf der Haut, der Duft ist einfach klasse.

Dann das Balm, schicker dunkler Tiegel, Beard Balm! Mehr musst du nicht wissen!

Überraschenderweise ist das Balm in seiner Konsistenz eher einer Creme ähnlich als allem anderen, was ich bisher an Balmen probiert habe. Erstaunlich wenig reicht. Das Balm wird schnell fast flüssig in der Hand und lässt sich sehr gut verteilen und einarbeiten. Erstaunlich ist die festigende Wirkung von dem Stoff, man kann den Bart formen und Strukturen mit verschiedenen breiten Kämmen reinbringen und das Balm hält.

Der nächste Kandidat ist das Beard Hold. Nur unwesentlich fester als das Balm sitzt der duftende Stoff in seinem Tiegel, aber Obacht, bei der Anwendung im Bart wird klar, dass hier ein anderes Rezept als beim Balm zur Geltung kommt

 

Ich habe zwar keinen lockigen, dafür aber einen störrischen Bart. Es gibt Haare (man kennt seine Kandidaten im Laufe der Jahre), die Anarchie nicht nur leben, sie predigen sie. 

Genau diesen habe ich mit dem Beard Hold von OAK Disziplin beigebracht. Der leicht beschwerende Halt und die Festigung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Selbst mein seit vier Monaten wild wuchernder Schnorres bekam durch den Beard Hold endlich Form, ohne die Starre eines Wachses. Klasse, schon jetzt mein Lieblingsprodukt aus der Reihe.

Eingearbeitet habe ich alle Produkte mit der OAK-eigenen Bartbürste.

Das Griff des guten Stücks besteht aus geöltem Eichenholz gespickt mit starken Wildschweinborsten, die extra in unterschiedlichen Längen in das Holz eingezogen wurden. So entwirrt sie die Barthaare, verteilt die Pflegeprodukte und massiert die Haut und befreit diese und den Bart von Hautschuppen. Spitzen Verarbeitung und beste Materialien. Klasse Bürste das!

Fazit: OAK Natural Beard Care sind nicht umsonst seit vielen Jahren aus vielen Badezimmern und Kulturbeuteln von Bärtigen auf der ganzen Welt nicht mehr weg zu denken. Die Macher aus der Hauptstadt legen hohe Standards an ihre Produkte und das merkt man. Hier werden feinste, natürliche Inhaltsstoffe ohne jede Chemie zur besten Pflege für den Bart zusammengestellt, die man für Geld kaufen kann. Keine Spielereien in Sachen Duft, Design und Verpackung. Hier passt alles zusammen und das macht Spass. Das Auge pflegt schließlich mit. Klasse! 

Ein kleines Schmankerl, das mich besonders freut: Eine meiner absoluten Lieblingsbands "The Dead South" spielte bei einer OAK Barbershop Session zum Tanz auf. Macht laut das Ding!

 

„Ick muss sagen, siehst richtich schnieke aus, Keule. Dit wa’ ne echt dufte Entscheidung, Männeken.“

https://www.oakbeardcare.com

 

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PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Publiziert in Salty Care

Spätestens seit Pipi Langstrumpf wissen wir, dass die Schweden den Gaul auch gerne mal von hinten aufzäumen, und nicht immer muss das schlecht sein.

Mix My Beardoil ist so ein kongenialer und unkonventioneller Ansatz. 

Hier wirst du zum Mischer deines eigenen Bartöles, du wählst aus, was du im Bart haben möchtest und was nicht.

Die Website von Mix My Beardoil ist sagenhaft einfach zu nutzen, es macht Spass sich seinen eigenen Stoff zusammenzustellen, die Infos zu den Zutaten sind hervorragend, die Beschreibungen einfach und verständlich.

Als erstes wählst du ein Basisöl aus, ganz nach deiner Hautbeschaffenheit. Hier kannst du zwischen normaler, trockener, fettiger und reifer Haut wählen. Bei den Ölen reicht die Palette von Färberdistelöl über Jojoba, Argan- und Nachtkerzenöl, je nach gewünschtem Effekt auf der Haut und im Bart.

Danach kommen die sogenannten Effektöle, die Düfte, die du dir unter der Nase wünschst. Einige bekannte und auch einige weniger bekannte Zusätze sind hier zu finden. Unter den sechs angebotenen Essenzen findet sich unter anderem Öl der Zeder, der Zypresse und der Kiefer, aber auch Elemi und Amyris. Öle aus Zitrusfrüchten stehen ebenso zur Auswahl wie aromatische Kräuter, bekannte Namen wie Pfefferminze und Majoran treffen auf exotische wie Niauli und Cajeput. Alle Inhaltsstoffe werden bestens erklärt in Wirkung und Duft.

Zum Schluss stehen noch zwei Öle zur Auswahl um eure Kreation abzurunden, Vanille und schwarzer Pfeffer, beides seit Urzeiten bekannt in der Heilkunde.

Ich habe mir folgende Mischungen kommen lassen:

Wie eigentlich immer bei Produkten aus dem hohen Norden war ich auch hier wieder erstaunt über die Liebe zum Design, die die Nordmänner hier an den Tag legen.

Neben meinen ausgewählten Ölen haben mir die freundlichen Leute aus Schweden noch ein drittes geschickt.

Elegante, mattschwarze Schachteln mit einem Label und tiefschwarz-glänzendem Aufdruck beherbergen die ebenfalls schwarzen Flaschen.

Mit einem Magnetverschluss und in Schaumstoff bestens gesichert stehen sie vor mir, die schicken Drei! Ein starker Auftritt! 

Aber es kommt noch besser. Jedes einzelne Öl kommt mit einer kleinen Karte mit meinem Namen und dem Produktionsdatum und einem Haltbarkeitsdaum, handschriftlich eingetragen. 

Genau diese Momente liebe ich in meinem Job, Sachen in Händen halten zu dürfen, die mit viel Liebe zum Detail, mit Liebe zum Produkt hergestellt und versendet werden. 

Die schwarzen und vollkommen lichtdichten Pipettenflaschen sind das perfekte Behältnis für die lichtempflindlichen Öle. Die Farben der Aufdrucke sind klasse, wieder schwedische Liebe zum Design.

In jedem Fläschchen stecken garantiert kaltgepresste, native Öle aus 100 % biologischem Anbau ohne Palm- oder Mineraöl. Auf den Zusatz von künstlichen Aromen und Duftstoffen wird komplett verzichtet.

Bei dem für mich gemischten Bartöl "Rough" für die reifere Haut kommt Nachtkerzenöl zum Einsatz, ein hochwertiges Produkt, lange bekannt in der Kosmetik und Heilkunde. In Verbinundung mit den von mir gewählten Effektölen ein durchaus männlicher und kraftvoller Duft, bei dem man seine Pflegewirkung fast schon riechen kann. Der schwarze Pfeffer hinterläßt einen völlig abgefahrenen Duft im Bart, frisch und etwas holzig mit einer leichten Schärfe. Habe ich so noch nie gerochen, sehr empfehlenswert. 

Das zweite, "Urban", für normale Haut ist eine Mischung aus Färberdistel, Jojoba und Sesamöl, leichte Pflege ohne die Intensität wie das Rough, hervorragend für zwischendurch. Mit Cajeput, Elemi und Sage und auch hier mit schwarzem Pfeffer ist das Urban frischer und eher für den Tag, während ich das Rough gerne am Abend nehme. 

Das Dritte im Bunde namens "Dusty", für trockene Haut, ist mit Minze und Wacholder das perfekte Öl für den Winter, Heizungsluft und Kälte strapazieren den Bart und die Haut, dieses Öl versorgt die beiden Freunde bestens mit allem, was sie brauchen.

Fazit! Die Schweden überzeugen ein weiteres Mal mit hervorragender Pflegewirkung und eingeständigem Design. Die schwarzen Schachteln sind ein absoluter Hingucker, ein klasse Geschenk für jeden Bärtigen. Die Idee sein Öl selber zusammen zu stellen ist grandios. Man taucht ein in die Welt der Essenzen, sucht, denkt nach, was passen könnte. Ich jedenfalls habe locker eine Stunde gebraucht, bis ich mit mir einig war, welche Mischungen ich gerne bekommen würde. Es hat einen riesen Spass gemacht, vom Aussuchen bis zum Probieren und Tragen. Interessant, wenn auch wesentlich aufwändiger wären Custom-Made Balme, aber ich denke, das lässt sich kaum praktikabel umsetzen.

Ha det så bra Sverige!

http://www.mixmybeardoil.com

 

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Freitag, 17 November 2017 19:19

Rabe & Fuchs, das Bartöl

Der Rabe und der Fuchs, selten sah man ein ungleicheres Paar und doch passte zwischen sie kein Blatt. Freunde seit Urzeiten wussten sie um ihre Fähigkeiten, schlau waren sie beide.

Es begab sich, dass der Gevatter Reineke seinen Bart wachsen lies, er wurde lang und länger und der Rabe meinte, er wirke strohig, ja unansehnlich. Und in der Tat, er juckte, sagte der Fuchs.

Es war an der Zeit sich nach angemessener Bartpflege umzusehen.

Wie einst Hugin und Munin, die beiden Raben Thors, wusste auch unser Rabe darüber Bescheid, was in der Welt so los war. Also machten sich die zwei schick und auf in die Stadt. Zielstrebig führte der wissende Vogel den bärtigen Fuchs zu einem Barbiere. Erschlagen ob der Auswahl dauerte es eine Weile, bis sich der rote Fuchs, dank des kompetenten Herrn Waschbären hinterm Tresen, für eine Reihe Produkte entschieden hatte.

Der Rabe war nicht untätig gewesen in der Zeit. Eine Bleibe für die Nacht musste gefunden werden, morgen war Martkttag und unsere Freunde wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.

Bei Frau Zwolle gab es zwei schöne Zimmer, ein gepflegtes Bad und eine wunderbare Aussicht auf das Treiben der Stadt und diese füllte sich zusehends. Leute aus aller Herren Länder kamen, richteten sich ein, bauten Stände auf. Gerüche ferner Länder trieben in den Nasen ihr wunderbares Unwesen.

Unsere Freunde derweil machten sich frisch. Jeder nach seiner Fasson. Der Rabe putzte und richtete sein Gefieder, schwarz glänzte der Herr, ein Anzug auf den Fliegerleib geschneidert, betonte seine ansehnliche Gestalt. Der Fuchs hatte beim Barbier eine wunderbare Bürste mit den Borsten des Ebers gekauft. Er striegelte sich und nutzte die Bürste, um die beim Waschbären erhaltenen Produkte in seinen Bart einzuarbeiten. Glänzend stand sein Bart im Gesicht, gelohnt hatte sich die Reise.  

Der Hunger trieb die Herren in die Gassen der Stadt, es roch nach feinem Gebratenem und tiefrotem Wein aus fernen Ländern, noch nie gehörte Sprachen, ein Fest für die Sinne. Die Zeit verging im Fluge, die Nacht war lang, der Schlaf war kurz.

Am Morgen sah sich der Fuchs im Spiegel an, erschrocken stellte er fest, dass seine Bartpracht ebenso aussah wie vor der Reise. Strohig, trocken, ungezähmt und auch der Duft war verflogen.

Sein alter Freund, der Rabe, tröstete ihn bei bestem Rührei, Speck und schwarzem Kaffee, Frau Zwolle war einen begnadete Köchin. Der Vogel meinte, er habe gehört, man könne sich selbst mit der entsprechenden Bartpflege versorgen, es sei Markt und man bekäme sicherlich alles, was man brauche hier und jetzt.

Frisch gestärkt zogen die beiden durch die Gassen, die Nasen mal hier, die Nasen mal dort rein haltend. Schnell war klar, die Orange, die Pralle, sollte das Regiment in dem eigenen Duft übernehmen, etwas aufgefrischt durch die Öle der Pfefferminze würde das einen feinen Duft ergeben. 

Der Duft war klar, die Pflege aber noch nicht. Ein Stand mit besten Ölen aus den Weiten der Welt erschlug unsere Gefährten mit seiner Reichhaltigkeit. Man probierte aus, rieb sich hier etwas mit Jojoba- und dort etwas mit Mandelöl. Das Palmöl ließ man stehen, zu viele schlechte Geschichten rankten sich um dieses Öl. 

Noch einige Dinge aus dem Handwerk der Glasbläser, Tiegel, Töpfchen, Fläschchen und fertig war die kleine Bartölküche.

Zu Hause angekommen, wurde sofort aufgebaut, experimentiert, ausprobiert und getestet. Lange, ja zermürbend lange Nächte saßen sie vor Behältern mit Bartöl und waren es immer noch nicht zufrieden. Ein Tropfen zu viel, ein Quentchen zu wenig, es dauerte eine Unendlichkeit und ein wenig mehr.

Bis endlich der Tag kam an dem alles passte. Ein wunderbares, frisches und nachhaltig pflegendens Öl stand stolz in den feinen Fläschchen. Nicht einfach Orange, nein, Orangen-Essenz mit dem hellen Licht der Minze verzauberte von nun an die Bärte unserer Gefährten, dass es eine Freude war. 

Und wenn sie nicht gestorben sind ....


Ja Freunde, ich konnte nicht anders als um dieses Öl eine Fabel zu stricken. 

Dieses feine Öl wurde mir von Pierre auf The Barber's Heritage / The Art of Traditional Craftsmanship in Stuttgart in die Hand gedrückt.

Hier haben wir ein Bartöl, das mit viel Geduld, Herzblut und Anstand gefertigt wird, vegan, natürlich und frei von jedweder Chemie, keine Parabene und ohne Silikon. Das Design des kleinen Kartons und des Fläschchens waren der Auslöser zu meiner kleinen märchenhaften Eskapade. Man möge mir verzeihen, ich kann vieles bremsen, nur nicht meine Fantasie.

Ich habe dieses feine Stöffchen einige Tage im Bart getragen, der Duft begleitete mich fast durch den ganzen Tag, die Pflege auch durch die ein oder andere Nacht. Ein wunderbarer Glanz lag auf meinem Bart, und jedes Mal wenn ich den Kamm zückte um nach Stunden im Fahrtwind den Teppich zu kämmen glitt dieser durch die Haare wie durch Butter.

Fazit: Auf den ersten Blick scheint es nicht viel Neues zu geben, Orange und Minze sind nicht die seltensten Düfte in der Bartpflege, und doch ist es hier anders. Das Öl von Stephan und Pierre riecht so herausragend frisch und die Pflege ist so reichhaltig, dass ich es euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich würde vielleicht noch eine bittere, würzigere Note einbauen, die Pampelmuse wäre vielleicht eine gute Begleiterin.

 

https://rabe-und-fuchs.de

 

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PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Mittwoch, 08 November 2017 19:33

Bartkaiser, die Bartöle Gold, Wood und Silver

Bartkaiser, eine adliges Öl. Premiumöle mit blauem Blut. Muss ich probieren. Colin von Bartkaiser hat mir seine 3 Fläschchen geschickt und ich nahm mich der drei Adeligen an.

Im Design schlicht und unaufgeregt standen drei sehr dunkle Pipettenflaschen vor mir. Ich machte sofort den Geruchstest. Sehr kräftig das Wood, leicht und würzig das Gold, das Silver frei von Duftstoffen, nur der Eigengeruch der Trägeröle. Hier reden wir von Mandel-, Jojoba-, Hanfsamen- und Avocadoöl, allesamt Bio und allesamt kaltgepresst.

Also rein in den Bart mit dem Zeug aus der Wagnerstadt. Wie immer, wenn ich Öle teste, wasche ich meinen Bart vorher mit Dudu-Osun Seife, um bei allen Tests die gleiche Basis zu haben. 

Die Pipette gedrückt und ans Licht gehalten. Tiefdunkel! Wie allerfeinstes Olivenöl stand das Öl in der Glasröhre, träge und fett. So ein dunkles und dickes Gebräu hatte ich noch nie vorher gesehen.

Sofort war klar, hier reicht ganz wenig! Der noch leicht feuchte Bart nahm die Pflege dankend an, sofort war der Duft im ganzen Bad. Drei Tropfen in die Handfläche, aufwärmen und verreiben und meine Pracht wurde weich und glänzte und fühlte sich bestens gepflegt an. Die Bürste und der Kamm hatten leichtes Spiel den Stoff zu verteilen, die Haut unter meinem Bart hatte ihre Freude an dieser Kur. Freunde, tastet euch ran an die täglich Dosis. Ein wirklich unglaublich reichhaltiges Öl bieten die Herren aus Bayreuth hier.

Zu den Düften.

Das Wood Intense ist mein klarer Favorit. Hier ist der Name Programm. Warmes, schweres Rosenholz trifft auf Patchouli nur ganz leicht angehoben durch die Frische der Minze. Ein fast schon brutales Dufterlebnis. Hier gibts es nur zwei Möglichkeiten. Du wirst es lieben oder hassen! Ich jedenfalls liebe es.

Gold Intense ist der leichtere Bruder vom kräftigen Wood. Zitrone heiratet die Vanille und lädt noch etwas Zimt zur kaiserlichen Hochzeit ein. Ein frischer, unkomplizierter Duft, der Bestseller laut Aussage von Bartkaiser. Die Frauen lieben es!

Immer eine gute Idee ist ein duftfreies Öl im Hause zu haben. Möchte man ein Parfum benutzen oder einfach gar nichts an Duft tragen und auf die tiefe Pflege nicht verzichten, dann kommt Silver Intense zum Einsatz. Nur der Eigengeruch der Öle ist hier zu riechen, der aber relativ schnell verfliegt. Auch und vor allem Allergiker freuen sich über das Fehlen von ätherischen Ölen als Duftträger. 

Fazit: Die beiden Herren von Bartkaiser Colin und Linus haben hier ein Öl auf den Markt gebracht, welches den Zusatz "Premium" absolut zu recht tragen darf. Kaltgepresste Öle (Mandel-, Jojoba-, Hanfsamen- und Avocadoöl) ohne Zusatz jeglicher Chemie, in denen alle wertvollen Inhaltsstoffe wie Antioxidantien und Vitamine erhalten bleiben, angereichert mit feinen Duftölen pflegen jede Länge von Bart und die Haut darunter in bester Manier. Ein Balm in den Duftrichtungen wäre noch ein klasse Sache.

Ein starkes Produkt. Beste Grüße nach Bayreuth. 

 

 

https://bartkaiser-shop.de

 

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Bärte und Biker, bärtige Biker, Bärte auf Bikes, untrennbar verbunden, seit es motorisierte Zweiräder gibt.

Ich habe den Joe auf facebook kennen gelernt und habe seine wachsende Reihe an Bartpflege-Produkten mit Spannung verfolgt. Er bietet Öle an, mit so wunderbaren Namen wie "Hippie Dream" oder "Easy Rider".

Klar, dass der VooDoo da mal dran schnuppern wollte. Es kam ein Paket mit fast der kompletten Serie an Ölen, einem Balm und einem Wax für den Schnorres.

Es stand ein Bikertreffen der besonderen Art an, ich machte Musik, Live-Bands gaben alles und das Ganze ging 2 Tage. Eine wilde Nummer für jeden Bart, Bearded Biker Oils waren mit von der Partie.

Der erste Tag war alles andere als angenehm, es windete wie Hölle und immer wieder tropfte es aus den Wolken, der Sause tat es keinen Abbruch. Ich fing mit dem "Lumber Jack" von Joe an. Was für ein Duft.

Freunde, der Holzfäller ist hier nicht blindes Stilmittel, er steht im Bad neben dir, wenn du dieses Öl benutzt. Zedernholz und Sandelholz mit der Frische der Zitrone. Ich weiss, nichts Neues, aber hier ist was anders. Das hat die männliche Schwere, die es braucht und nur ein wenig die Frische, die es benötigt. Hier werden nur feinste Stoffe an den Mann gebracht, beste Öle ohne jeden Zusatz von Chemie.

Passend dazu ist das Balm aus biologischer Shea-, Mango- und Kakaobutter sowie natürlichem Bienenwachs und Lanolin. Hier haben wir ein eher weiches Balm, eher eine Butter. Sandel- und Zedernholz geben der Sache die Kopfnote. Pflegend bis auf die Haut, ein tolles Produkt für alle, die es etwas weicher und weniger festigend mögen. Es reicht sehr wenig von dem Balm, durch die besondere Konsistenz lässt es sich hervorragend einarbeiten.

Meine Bikerfreunde waren neugierig auf die Sachen aus der Eifel, alles Bärtige, von kurz bis lang, alles dabei. Also breitete ich die Bartpflege-Serie auf der Motorhaube meines Jeeps aus und lud die Brüder zum Probieren ein.

Einer probierte das "Southern Accent" aus, wir standen da und schnüffelten am Bart des Bruders. Eine klasse Szene. Orangig, würzig. Grapefruit und Gewürze. Er wollte die Flasche gleich behalten, wollte sie sogar gegen eine Flasche Bourbon tauschen. Ich gab sie ihm für die Dauer des Festivals, er solle nur später berichten ... 

Der nächste, ein Mann mit einem mächtigen grauen Teppich, nahm sich die Flasche "Mountain Man" zur Brust. Die bei allen Ölen bewährten Trägeröle Argan, Jojoba, Avocado, Mandel werden hier durch einen wirklich männlichen Duft begleitet. Holz, Feuer, Whiskey, Zigarre. Zypresse und Gewürze. Jetzt schon der Favorit in unserer Runde. 

Juan, ein Mann mit einem gepflegten, kurzen Bart schnappte sich "Easy Rider" und machte große Augen. Yeah, so muss ein Biker riechen. Moschus trifft den leichten Duft vom Teebaum und die Frische der Zitrusfrucht. Auch hier waren sich alle einig, der Name Bearded Biker Oils passt!

Einer meiner liebsten Freunde in dieser Runde bekam von mir das Öl namens "Hippie Dream". Ein Kollege in den 60ern, lange Haare, langer Bart und einem Lachen, das so ansteckend ist wie nichts anderes auf der Welt. 

Geht in euch Freunde, durchsucht euer olfaktorisches Archiv. Was kann das sein, a Hippie Dream?

Batik Schals und Thin Lizzy hören, Räucherstäbchen, Adidas Allrounder und der Duft von ....

Patchouli!

Ganz genau das fiel mir ein, als ich das erste Mal an dem kleinen braunen Fläschchen roch.

Mein lieber Freund war im Glück, sein Blick sprach Bände und er rannte sofort zu seinem Mädel, die an seinem Bart schnuppern musste! Auch hier kam der Traum des Hippies gut an.

Bleibt mir noch vom Bart Wax zu erzählen.

Seit Wochen lasse ich dem Schnorres freien Lauf im Wachstum, mit allen Vor- und Nachteilen. Essen wird zur Aufgabe, der Burger und sein Saft verlieben sich spontan in jedes einzelne Haar, man hat das Gefühl die Gravitation setze aus, alles hängt oben im Schurrbart, nichts im Vollbart.

Wohl dem Manne, der vorbereitet ist. Nach dem Mahl ins Bad, einige Tropfen Bartshampoo abgefüllt, einschäumen, auswaschen. Ölen, Balm in den Bart, gebürstet und gekämmt, erinnert nichts mehr an das Desaster beim Essen.

Das Wax ist in der schon genannten Duftrichtung "Lumber Jack" gehalten, Zedernholz und Sandelholz mit reinem Bienenwachs, Lanolin und Jojobaöl. Festes Zeug, so muss das. Eine wirklich winzige Menge in den Pornobalken eingearbeitet, die kleine Moustache-Bürste und ein Kamm und der Widerborst gab auf. Er lag wohl geformt und bestens duftend unter meiner Nase. Chapeau!

Fazit: Der Joe aus der Eifel hat hier eine Reihe ausgearbeitet, die aus der Vielfalt der Produkte herausragt. Ohne jeden Firlefanz werden hier fast vergessene Düfte und bewährte Öle eingesetzt, die hervorragend riechen und noch besser pflegen. Freunde der Produkte von Beardpride kommen hier voll auf ihre Kosten. Erwähnen möchte ich noch das Joe ein Öl anbietet, das vollkommen ohne Düfte auskommt, die Mischung aus Jojobaöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl und Grapefruitextrakt sind nur(!) pflegend und damit für Allergiker geeignet oder für die Bartträger, die nur ein Produkt ohne jegliche Duftmischung bevorzugen.

Nous attendons avec impatience plus!

 

https://beardedbiker-oils.ecwid.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying

 

 

 

Publiziert in Salty Care
Donnerstag, 02 November 2017 09:02

Alböl, das Bart-Pflegeöl aus dem Schwarzwald

Der Bart, die Bartpflege sind zur regelrechten Weltanschauung geworden. Lifestyle trifft auf Design trifft auf fast schon religiöse Ansichten, was die Stoffe drin und das Drumrum angeht.

Der VooDoo liebt es und lebt es, das wisst ihr. 

Aber ebenso liebe ich es auch unbekanntes und weniger urbanes Terrain zu betreten, mich und Neues auszuprobieren, ausgetretene Pfade zu verlassen und die Aussicht auf was Anderes zu geniessen.

Alböl ist so eine neue, frische Aussicht. Hier macht ein Familienunternehmen das, was es schon lange macht. Naturkosmetik.

Die Familie Häring aus Gosheim im schwarzen Wald liebt und lebt die Nähe zu ihrer Natur, der Respekt zur Umwelt ist keine leere Phrase. 

Sie bieten nicht nur seit vielen Jahren Naturkosmetik an, auch Seminare und Weiterbildungen rund um diese Produkte gehören ins Portfolio der Leute aus dem schönen Donaubergland.

Quintessenz des Ganzen ist die Zusammenarbeit von Mensch und Natur ohne Ausbeutung um den Preis der Naturzerstörung.

Natürliche Produkte im Einklang mit Mutter Natur und mit Nachhaltigkeit hergestellt.

Ich hatte ein supernettes Gespräch mit Clarissa von Häring, die mir dann das Alböl Bartöl geschickt hat. 

Schlichtes Design, nichts erinnert an Barbershops und die rotierenden, rotweissen Zuckerstangen.

2-3 Tropfen sollen reichen, welcher Hersteller predigt schon Sparsamkeit auf seiner Verpackung? Ich bin gespannt.

Klare Flaschen geben klare Regeln bei der Lagerung vor. Das gute Öl will im Dunkeln stehn.

Wie immer, fällt mir beim Testen der Produkte, die ich euch vorstelle, angeregt durch die Düfte, ein Erlebnis ein, das ich euch dazu erzählen möchte. So auch hier.

Vor einigen Jahren habe ich das Wandern für mich entdeckt. Ich wohne zwar am Meer, habe aber mächtige Berge im Rücken. Diese sind mit dichten Wäldern bedeckt, Pinien und Palmen teilen sich die grandiose Aussicht. Nicht der Schwarzwald, nicht die Alb, aber das passende Umfeld. Alböl am Mittelmeer auf 600 m. 

Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, Rucksäcke werden gepackt, Stiefel geschnürt, viel gelacht und los geht's.

Es war immer noch warm hier bei unserer Tour, es wurde viel geschwitzt, steil machen sich hier die Berge auf. Vertut euch nicht, Freunde, hier geht es durchaus alpin zu. In den Wäldern warten felsige Pfade und es passiert mehr als einmal im Jahr, dass man idiotische Touristen mit Flip-Flops und gebrochenen Knöcheln aus den Bergen retten muss.

Morgens hatte ich meinen Gesichtsteppich mit dem Stoff aus dem Schwarzwald versorgt, sehr reichhaltig, nur vier Tropfen sorgfältig einmassiert, um meinen Bart zu pflegen und dem Kamm seine Arbeit zu erleichtern. Leichtes Glänzen, frischer Duft.

Ich stand bei einer Pause auf einem Plateau und dachte, dass Öl würde plötzlich viel stärker riechen. Lavendel. Ich stand direkt neben einem Lavendelstrauch von gigantischen Ausmaßen, herrlich. Das Alböl passte tatsächlich hier her. Das ätherische Öl dieser Pflanze ist Bestandteil meiner morgendlichen Bartpflege aus dem Schwabenland.

Ein trockener, kräftiger Wind wehte oben auf den Bergen und zerzauste das Haupthaar meiner Mitwanderer und mein Bart wurde auch mächtig durcheinander gebracht. Bei einer Quelle nutzte ich die Pause und brachte Ordnung in das Gestrüpp. Der Kamm ging immer noch durch wie Butter. Auch hier zeigt sich die Pflege aus dem schwarzen Wald nachhaltig. Ich hatte die Flasche Bartöl völlig unnötigerweise eingepackt.

Noch etwas zum Duft. Dominiert am Anfang das Zitronengras kommt erfreulicherweise später der Lavendel und mehr noch die Zirbelkiefer in den Vordergrund.

Die Zirbelkiefer, auch bekannt als Zirbe, ist ein uraltes Gewächs und ihre Öle sind in der Heilkunst schon lange bekannt und bewährt. Ein kräftiger Duft und wer schon mal eine Zirbe gesehen hat, der weiss, wovon ich spreche. Sie riecht, wie sie aussieht. Kämpferisch, robust und stark. Selbst in hohen und unwirtlichen Höhen findet man diesen Baum.

Fazit: Ein reichhaltiges, natürliches Öl mit eigenwilligem Duft und guter Pflegewirkung. Der Mann in den Bergen hatte es bestimmt im Nachttisch stehen. Ein klasse Produkt, das ich hier für euch ausprobieren durfte. Jenseits vom durchgestylten Produktwald tut sich was Spannendes. 

Mich würde ein Balm von der Familie Häring freuen, eventuell weniger zitronig und mehr der Zirbe.

Beste Grüße an den Fuss des Lembergs.

http://www.alboil.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying

 

Publiziert in Salty Care

Elemi und Ginseng, eher rare Stoffe in der täglichen Bartpflege. Grund genug, mich der Sache anzunehmen.

Geschickt haben mir die Herren von Hawkins & Brimble das Bartöl, die Rasiercreme, einen Rasierpinsel und das Duschgel aus ihrer Serie.

Britischer Style und Tradition treffen auf den modernen Mann. Design durchgezogen und auf den Punkt. Sieht klasse aus, die Reihe.

Aber erst mal die Flasche Bartöl aufgemacht und die Nase ran und überrascht. Schoko?? Tatsache, Kakao-Duft. Aber nicht der süße Nutella-artige. Eher wie man ihn von Rotwein kennt. Von dem ein oder anderen Tempranillo, vielleicht ein Riscal. 

Sofort die anderen Sachen auf, schnüffeln und wieder überrascht. Anders aber schlüssig. Das Duschgel lädt dazu ein, sofort unter dem warmen Wasserstahl den Alltag zu vergessen.

Gesagt, getan.

Duschen sollte man zelebrieren. Immer. Die Minuten unter dem heißen Strahl, je nachdem, wie man(N)s liebt, hart und prasselnd oder wie Amazonasregen, ganz egal wie, macht es bewusst!

Frische erfüllt den Raum, der Duft von Elemi, einem Baumharz, und Ginseng. So muss Duschen riechen. Etwas erstaunt bin ich allerdings von der Ergiebigkeit, die leider zu wünschen läßt. Man braucht relativ viel von dem guten Stoff, um sich komplett einzuschäumen. Nach dem Abwaschen bleibt der Duft noch lange auf der Haut, fühlt sich gut an, gepflegt und sauber.

Die Inhaltsstoffe:

Aqua (Water), Cocamidopropyl Betaine, Sodium Lauryl Sulfoacetate, Phenoxyethanol, Sodium Benzoate, Sorbitan Sesquicaprylate, Glyceryl Laurate, Sodium Chloride, Sodium Sulfate, Parfum (Fragrance), Citric Acid, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Sodium Phytate, Linalool, Potassium Sorbate.

Danach schreite ich zur Rasur. Die Rasiercreme verströmt den gleichen Duft wie das Duschgel, kräftig nach Weihrauch und Ginseng . Hier ist Ergiebigkeit erstaunlich. Ganz wenig von der Rasierseife in den Pinsel und es schäumt, dass es eine wahre Pracht ist. Einwirken lassen, keine Eile. Pflicht für eine saubere und vor allem angenehme Rasur. Lasst den Stoppeln Zeit, weich zu werden.

Ich rasiere mich mit einem Hobel, für die Tests fange ich immer mit einer frischen Klinge an, um einen Vergleich mit anderen Produkten ziehen zu können. 

Der Hobel gleitet durch den Schaum und tut seinen Job blendend. Ob auf dem Kopf oder dem Gesicht, nichts fühlt sich gereizt an. Ein klasse Produkt.

Drin sind folgende Stoffe:

Aqua, Propylene Glycol, Sodium Stearate, Sodium Cocoate, Glycerin, Dimethicone, Phenoxyethanol, Ceteareth-20, Peg 75 Lanolin, Sodium Chloride, Parfum, Pentasodium Pentetate, Tetrasodium Etidronate, Linalool.

Kurz einige Worte zum Pinsel. Die Borsten sind weich und sehr dicht und nehmen eine Menge Wasser auf. Der Griff ist aus Kunststoff. Viele präferieren einen Holzgriff. Genau der ist aber oft der Grund, warum man bei schlechter Pflege des Guten relativ schnell einen Neuen braucht. Der Rasierpinsel sollte nie stehend trocknen, immer hängend, damit wirklich alles an Wasser aus den Borsten und dem Griff ablaufen kann. Ich stelle meinen Pinsel nebst dem Hobel, aufgehängt, immer in die Sonne zum Trocknen oder wenn sie nicht scheint, in die Nähe der Heizung. Euer Werkzeug wird es euch danken.

Ich freute mich schon während der Rasur auf das Öl. Ihr erinnert euch? Kakao? 

Mit 50 ml gehört das Öl zu den Großen in meinem Bad und ich bin froh darüber. Der Schokoduft in Verbindung mit dem Harz und dem Ginseng sind einzigartig. Auch hier glänzt nicht nur der Bart, sondern auch das Öl mit einer hohen Ergiebigkeit. Die Bürste und der Kamm verteilen den Glanz bis in den letzten Winkel und man merkt, wie sich der Duft verändert. Das Schokoladige tritt in den Hintergrund und der frische, männliche Duft, den man schon von den anderen Produkten kennt, kommt in den Vordergrund. Spitze! Ich liebe diesen Geruch. Markant und neu für mich.

Der Bart läßt den Kamm durch, ohne dass er hängen bleibt.

Die Inhaltsstoffe sprechen für sich:

Prunus Dulcis (Almond) Oil, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Ricinus Communis (Castor) Seed Oil, Parfum (Fragrance), Olea Europaea (Olive) Oil, Argania Spinosa Kernel (Argan) Oil, Tocopheryl Acetate (Vitamin E), Dimethicone, Linalool, Limonene, Butylphenyl Methylpropional, Benzyl Salicylate, Coumarin.

Fazit: Immer auf der Suche nach neuen Düften, bin ich mit den Sachen von Hawkins & Brimble mehr als glücklich. Einzig, dass man dem Duschgel recht schnell beim Verschwinden zusehen kann, ist für mich negativ zu erwähnen. Die Pflegewirkung von allen Produkten ist vollkommen in Ordnung, die Produkte sind durchgehend frei von Parabenen, Farbstoffen, SLS/SLES, Mineralölen und Alkohol, veganerfreundlich und tierversuchsfrei.

Good Job Gentleman!

https://www.hawkinsandbrimble.co.uk

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

Publiziert in Salty Care

Aloha Ioannis, wir kennen uns schon ewig aus dem Stuttgarter Nachtleben, haben uns dann viele Jahre aus den Augen verloren. Dann kam der Bart mit Riesenschritten in die Gesichter der Männer zurück und auf einmal hatten wir wieder Kontakt. Wie erging es dir in den letzten Jahren, wie kam es, dass der Bart zu deiner Passion wurde? Erzähl uns was über deinen Barber Shop in Stuttgart, wie hat das alles angefangen?

Ich habe schon immer von einem Laden für Männer geträumt, ein Laden, wo keine Frauen Zutritt haben, ein Ort, an dem der Mann noch Mann sein kann, Männergespräche führen, ein Whisky, Bier etc. und dazu eine Zigarre zu Blues Musik, dazu sein Treatment, Wellness für den Mann, einfach mal abschalten und genießen. So entstand Jack the Ripper.

Einen Barbershop mit Life-Mucke und Tattoo-Artists hätte man früher Mischgewerbe genannt, wie läuft sowas heute? Was muss man beachten, wenn man sich auf diese Weise selbstständig machen will? Hygiene, Gesetze, Fallstricke. 

Man sollte getrennte Räumlichkeiten haben, dann ist das überhaupt kein Thema, was die Hygienevorschriften angeht. Was den Ausschank angeht, solange man kein Geld für die Drinks verlangt, braucht man auch keine Ausschanklizenz, deswegen sind die Drinks und Zigarren part of the Treatment bei uns.

Du hast strikte Regeln aufgestellt in deinem Shop. Klare Linien für deine Kundschaft. Erzähl uns doch mal die ein oder andere spassige Geschichte, die dir in deinem Laden passiert ist. Was für Kunden liebst du, welche schickst du sofort wieder raus?

Ja, Respekt wird bei uns groß geschrieben. Es interessiert mich nicht, wer du bist und was du hast, in meinem Laden sind alle gleich, wir sind alle per Du und alle werden gleich behandelt, egal aus welchen sozialen Verhältnissen, wir sind wie eine Familie. Wer unseren Shop betritt und nicht grüßt, der darf eigentlich gleich wieder gehen, denn er bekommt kein Service von uns. Ich liebe Kunden, die sich mit der Kultur des Barbiers befasst haben und wissen, was sie erwartet, wenn sie unseren Shop betreten. Diejenigen, die uns und unser Handwerk ihren Respekt zollen, die werden in den engeren Kreis der Familie aufgenommen und sind gerngesehene Gäste auch ohne sich ein Treatment bei uns abholen zu müssen.

Ioannis, du bist neben deiner Arbeit in deinem Barbershop unheimlich aktiv auf Festivals, Motorrad- und US-Car-Treffen und hast sogar noch Zeit gefunden den Gentleman's Club ins Leben zu rufen, Whisky- und Zigarren-Tastings in deinem Laden. Wie schaffst du das alles. was treibt dich an?

Ja, es ist nicht immer einfach und teilweise sehr Kräfte zehrend, aber die Leidenschaft und die Liebe zu dem, was wir tun und die Zufriedenheit unserer Kunden, das beflügelt mich und gibt mir die Energie, das alles unter einen Hut zu bekommen. Ich habe meine Leidenschaft zum Beruf gemacht, was Besseres könnte mir nicht passieren und natürlich auch mein Team, ohne die Jungs wäre Jack the Ripper nicht da, wo wir heute sind !!!

Als Barber bist du immer mittendrin, bei all den Events und im Job. Deine Meinung ... Wohin gehts mit dem Style und dem Bart des Mannes? Was kommt, was geht und was ging noch nie?

Der Bart ist eine Lebenseinstellung, das ist kein einfacher Trend, jeder der seinen Bart liebt, hegt und pflegt, für den führt kein Weg an einem Barbier vorbei, das gleiche zählt für diejenigen, die sich einen klassischen Herrenhaarschnitt oder eine traditionelle Nassrasur mit allem, was dazugehört verpassen wollen und dabei einfach mal für 'ne gewisse Zeit die Gegenwart vergessen und sich einfach fallen und verwöhnen lassen wollen, nach traditioneller Barbierkunst! Ein absolutes No Go, Augenbrauen zupfen, irgendwelche Masken, Spitzen schneiden oder Undercuts. Wir sind ein traditioneller Barbershop und kein Kosmetikstudio!

Besten Dank, Ioannis, und weiterhin viel Erfolg!

Danke.

 

Jack the Ripper#Tattoo & Barbershop

Hackstr. 3

70190 Stuttgart

+49 176 45944439 

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Publiziert in Salty 6x6

Irgendwie scheinen es mir die Schweden angetan zu haben. Nachdem ich euch Nõberu of Sweden vorstellen durfte, hier also Beardjunk by Waterclouds.

Waterclouds ist eine etablierte Pflegeprodukt-Marke aus dem hohen Norden die zwei Serien für den bärtigen Mann auf dem Markt hat.

Eine davon ist Beardjunk, die andere ist The Dude. Beide stehen hier, The Dude stelle ich euch in einem weiteren Artikel vor.

Ich habe aus der Reihe Beardjunk das Bartshampoo, das Bartöl, die Bartpomade und ein Barttonic geschickt bekommen. Wie auch bei vielen anderen Produkten der Wikinger, das Design ist der Hammer.

Dicke, feste Schachteln beherbergen die Produkte, Schaumstoff hält sie während des Transports an ihrem Platz. 

Alle kommen in Kunststoff, außer dem Öl. Freunde, wie schon oft geschrieben, bin ich kein Freund des Plastiks, aber wehe, euch fällt mal ein Glasflasche im Bad aus der Hand, barfuß ....

Die Flaschen sind klar, also bei der Lagerung ans Licht denken, das mögen viele Produkte nicht. 

 

Auf den Packungen stehen die Inhaltsstoffe und Tipps zur Anwendung in fast allen Sprachen, außer Klingonisch. Vermute, Klingonen pflegen ihre Bärte nicht.

Beim ersten Mal an der Flasche mit dem Öl schnüffeln, war ich echt überrascht. Was für ein frischer und nicht unbekannter Duft. 

Wacholder, die geliebte Beere, ohne die es keinen Gin gäbe. Hier riecht man den Baum, die Sprossen. Frisch, wild und anders. 

Ich habe mich sofort in diesen Geruch verliebt. Mal was anderes, ein vollkommen anderer Ansatz in der Duftkomposition. Alle Produkte aus der Reihe führen dieses weiter, alle duften nach derselben Mischung, die Pomade legt noch einen drauf.

Wie so oft, zelebriere ich den Aufenthalt in Bad, so auch heute. Lauter Sound, ein feiner Brandy, Türe zu.  

Ab unter die Dusche, ich will wissen, was Sache ist, bei den Sachen aus Schweden. Das Shampoo, hier Beard Wash genannt, ist sensationell ergiebig. Es steht dickflüssig in der Flasche und es reicht eine winzige Menge und der Bart liegt satt im Schaum und das ganze Bad duftet wie oben beschrieben. 

Nach dem Auswaschen bleibt ein gutes und gepflegtes Gefühl. Das passt schon mal!

Dann kam das Beard Tonic dran. Hatte ich noch nie, ein Tonic für den Bart. Es verspricht massive Pflege für die Haut und den Bart. Ich habe ein wenig in den Händen verteilt und dann rein in die Pracht.

Wieder dieser Duft und kühlend und erfrischend auf der Haut, Augen zu, fühlt sich gut an, ein klasse Effekt. Einmassieren und nicht auswaschen, einfach wirken lassen. 

Nach dem Tonic nun das Öl. Bei den Nordmännern heisst das Beard Lubricant. Schmiermittel für den Bart.

Der Dosierkopf ist das Beste, was ich bisher gesehen habe. Super sparsam der Kleine. Und sofort wird klar, warum. Das Öl ist extrem reichhaltig!

Eine winzige Menge reicht, um den Bart in einen wunderbar duftenden und glänzenden Teppich zu verwandeln. Aber da ist noch was anders. Man hat das Gefühl, der Bart verändere sich sofort beim Auftragen.

Ein vollkommen anderes  "Bartgefühl". Erst mit der Bürste durch, dann mit dem Kamm. Selten hatte ich einen derart weichen und gepflegten Bart. Und dieser Duft!

Einwirken lassen, am Brandy nippen, Sound geniessen.  

Dann die Bartpomade. Pomade. Lange nicht mehr in der Hand gehabt. Seit 30 Jahren Glatze, da kommt man selten dazu, zu pomadieren.

Diese hier riecht beim Öffnen wie Orangina, Orangenlimonade, Nimm2 Orangenbonbons. Die Wasserbasierte ist wie schon die anderen Produkte sehr ergiebig, also vorsichtig rantasten an die nötige, die richtige Menge, um den Zausel zu zähmen. Wichtig ist, immer wieder mit dem Kamm durch, die Pomade verteilen. Der Halt ist sensationell, leichter Glanz, frischer Duft. Nix steht ab, alles bleibt, wo es sein soll. Man kann sogar Strukturen in den Bart bringen, zum Beispiel mit einem grobzinkigen Kamm oder einfach seinen Fingern.

Auch als leichte Festigung für den Schnorres ist sie bestens geeignet, ist aber nicht mit Wixe gleichzusetzen.

Fazit: Die Schweden überraschen wieder einmal mit einzigartigem Verpackungsdesign und einer frischen Duftkomposition. Die Serie ist schlüssig vom ersten Moment an. Ergiebig sind sie alle, der Duft nach Frische und Wacholder und Maulbeere steht immer im Vordergrund. Die Pomade bildet einen Abschluss, den nicht jeder braucht oder mag. Vielleicht nichts für jeden Tag, aber ich will sie nicht mehr missen.

Ein klasse Produkt. Med vänliga hälsningar till Sverige.

http://www.beardjunk.com

 

Mahalo! 

 

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

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