Freitag, 08 September 2017 13:54

Wundrwatch, die Zeit ist dein Freund

Uhren haben Zeiger, mindestens 2, ab und an 3, manchmal, im Falle vom GMT-Maschinen, auch 4 Zeiger. 

Stunde, Minute, Sekunde und im Falle der GMT die zweite Zeitzone, einen zweiten Stundenzeiger.

Die Sekunde zuckt sekündlich oder läuft sanft und fliessend, die Minute rückt minütlich vor, die Stunde stündlich. So kennt man das Zifferblatt. 0-3-6-9 ...

Hier haben wir eine andere Idee, eine andere Philosophie.

Die 24-Stunden-Uhr.

Klar, alle Uhren zeigen 24 Stunden an, aber hier läuft der Hase anders. Hier wird der Versuch unternommen, euch die Zeit auf eine neue, eine andere Art zu zeigen. Ein Gegenwert zur SmartWatch, dem SmartPhone als Zeiteisen. Ein Schmuckstück am Arm, das mehr wert ist, als die sekundengenaue Taktung eures Tages anzuzeigen. 

Die drei Macher hinter diesen Uhren, Yannick Pfister, Ayhan Celebi und Andreas Hemmerling haben sich mit viel Hingabe und Zeit(!) an dieses Projekt gewagt und eine Uhr geschaffen, die mich als bekennenden Uhr-Aficionado begeistert.

Eine Einzeiger-Uhr, die euch die Zeit ablesen und dabei die Zeit anders wahr nehmen lässt. Sie läuft doppelt so langsam wie eine normale Uhr, gewöhnungsbedürftig, ja, aber einmal dahinter gekommen, ist es immer wieder ein Erlebnis, die Zeit zu "erleben". Kein Sekundenzeiger erinnert euch daran, dass die Zeit rennt. Beim Auf-die-Uhr-Schauen wirst du entschleunigt, du nimmst die Zeit bewusster wahr, wirst achtsamer. 

Ein Hingucker sind die Uhren allemal, schon durch den Look mit dem einen Zeiger. Richtig klasse finde ich aber die Kombinationsmöglichkeiten, die verschiedenen Zifferblätter, die Auswahl an Armbändern, die Farben des Zeigers. Von der fast schon tooligen Freizeituhr in schwarz mit rotem Zeiger bis zum Dresser lassen sich hier Unmengen von Möglichkeiten durchspielen. Es stehen feine, superweiche Lederbänder sowie NATO-Bänder zur Auswahl.

Ich denke allerdings die Uhren würden richtig gut an einem Milanaise-Armband kommen, einfach ausprobieren.

 

Zur Technik. In den ruhigen Zeitmaschinen werkelt ein Schweizer Ronda-Werk, sie sind bis zu 100 m wasserdicht und mit einem extra gehärtetem und entspiegeltem Mineralglas ausgestattet. Das Gehäuse ist aus 316 L Stahl und hat 42 mm im Durchmesser, die Bänder lassen sich in Sekundenschnelle durch einen Schnellverschluss tauschen.

 

Schaut euch weiter unten die Galerie an, checkt die Website von Wundrwatch und überzeugt euch selber. Ich mag sie, die Wundrwatch! 

Für Leser von The Salty VooDoo gibts einen Rabatt von 10 %. Einfach beim Kauf den Rabatt-Code "Salty VooDoo" eingeben. 

Mahalo!

https://www.wundrstore.com

Wundrwatch bei facebook

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenlos bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

Publiziert in Salty EDC
Donnerstag, 20 Juli 2017 07:39

Spyderco Lil Nilakka, das nummerierte Messer

Messer, und im speziellen Taschenmesser, gehören zur den beliebtesten Themen auf The Salty VooDoo. Diese kleinen scharfen Begleiter üben scheinbar nicht nur auf mich eine Anziehungskraft aus, der man(N) sich nur schwer entziehen kann. 

So ging es mir auch mit dem Spyderco Lil Nilakka. Es kam, ich sah und wurde besiegt. Dieses sehr eigene Messer hat es in meine Tasche geschafft, hier ein Versuch zu erklären, warum.

Ein Freund und ich saßen bei Bier und harter Fuet am Strand und wir stellten fest, dass das Messer, welches uns der Wirt für die Wurst zur Verfügung stellte, ein Witz war. Mein lieber Kollege stand darauf hin auf, griff in die Hosentasche und forderte das Spyderco ans Tageslicht. Er öffnete es und die Klinge rastete leise, aber doch sauber hörbar ein, die Wurst endete in Scheiben und das Messer in meiner Hand.

Der preisgekrönte finnische Messermacher Pekka Tuominen zeigte in diesem, dem finnischen Puukko Knife nachempfundenem Messer, warum er ein mehrfach ausgezeichneter Meister seines Fachs ist.

Noch geschlossen liegt es trotz seiner geringen Größe beachtlich in der Hand. So schwer können 74 Gramm sein. Die Schalen sind aus G10, einem Fiberglass-Laminat, elfenbeinfarben und griffig geriffelt.

Die Klinge verdient unser besonderes Augenmerk. S30V, ein pulvermetallurgischer Messerstahl.

Der Stahl wurde vom amerikanischen Unternehmen Crucible Industries entwickelt. Es handelt sich um einen rostfreien Stahl, der neben 1,45 % Kohlenstoff und 14 % Chrom auch Zugaben von 4 % Vanadium und 2 % Molybdän enthält. Damit soll eine gute Kombination von Zähigkeit, Schnitthaltigkeit und Korrosionsbeständigkeit erreicht werden.

Und Freunde, diese Klinge ist mit das Schärfste, was ich je in Händen hielt. Die spanische Hartwurst hatte nicht den Hauch einer Chance, das Messer gleitet durch das harte Stück und macht damit klar, dass eine extrem scharfe Klinge extrem sicher ist. Kein wackelnder Tisch, kein unkontrolliertes Hin und Her wie mit einer stumpfen Klinge, einfach schneiden, fertig.

Wie alle Messer von Spyderco ist auch dieses herausragend in seiner Verarbeitung und im Handling. Keine Sekunde erscheint bei diesem scharfen Stück irgendetwas unsicher oder unsauber. Die Klinge lässt sich schnellstens öffnen und schließen, der Clip hält es fest an seinem Ort. 

Die Maße  sind: 

  • Klingenlänge: 5,8 cm
  • Gesamtlänge: 14,1 cm

Die Klinge wird mit dem bewährten Liner Lock arretiert.

Die Messer dieser Reihe werden in einer limitierten Stückzahl hergestellt, alles sind nummeriert, für Sammler ein zusätzlicher Anreiz.

Viel Spass mit dem kleinen Spyderco.

 

Publiziert in Salty EDC

Taschenmesser sind immer noch ein willkommene Grundlage für eine grundlegende Diskussion. Waffe ja, nein, muss das sein, braucht man das etc.

Ich trage immer eines bei mir, so lange ich denken kann. Und ich bin der festen Meinung, dass eigentlich jeder ein Messer dabei haben sollte. 

Nur einmal im Jahr gebraucht, hat es schon seinen Zweck erfüllt. Und wenn man ein Messer in der Tasche hat, gibt es immer wieder gute Gründe, es aus dieser zu holen. Sei es um der Angebeteten eine Blume elegant vom Stiel zu holen oder das hochsicherheitsverpackte Päckchen für seine Arbeitskollegin so zu öffnen, dass man die Schachtel auch wieder verwenden kann.

Eindrucksvoll ist es auf jeden Fall, wenn man(n) wohl vorbereitet erscheint.

Ich habe hier mal einige Taschenmesser zusammengestellt, allesamt einfach Messer, ohne Korkenzieher und Gedöns. Zu den Cousins des Schweizer Messers schreibe ich die Tage mal extra einen Artikel.

Die Firma Herbertz wurde 1992 in Wuppertal registriert, besteht aber eigentlich seit 1868. Herbertz bietet eine Vielzahl an wirklich schönen Messern an, ein paar will ich euch hier zeigen.

 

Hier ist das Herbertz Einhandmesser, AISI 420, mit Edelstahl-Heft, Pakkaholz-Einlagen im Griff und einem Clip, um es am Gürtel oder in der Tasche zu fixieren.

Ein gelungenes Modell mit einem ergonomisch geformten Heft und einer ausgewogenen Klinge mit Teilsägezahnung.

Die Heftlänge beträgt 10,3 cm, die Klingenlänge 7,6 cm. Die gesamte Länge geöffnet sind 17,9 cm bei einem Gewicht von 141 g.

Ein schönes klassisches Einhand-Taschenmesser.

 

Hier kommt das Cocobolo, benannt nach dem Holz der Dalbergie, ein tropisches Hartholz aus Zentralamerika.

Das in das Heft eingelassene Schildchen zeigt in eleganter Weise an, dass es sich hierbei um ein echtes Herbertz Taschenmesser handelt. Die Klinge aus hochwertigem Stahl 440 wird nach dem Öffnen von einer Rückenverriegelung arretiert. Das Heft ist mit Messingplatinen, Cocobolo-Schalen und Neusilberbacken ausgestattet. Fingermulden sorgen für eine sichere Handlage. 

Diese Messer ist kein Einhandmesser, man benötigt beide Hände, um es zu öffnen. Manche sagen es sei schwergängig, ich empfinde es als sicher, wenn ein Messer sich eher schwer öffnet.

Die Klingenlänge beträgt 8,8 cm bei einer Gesamtlänge von 19,5 cm und 114 g.

Eine Besonderheit beim Stahl stellt der sogenannte Damaszener-Stahl dar. Der Begriff Damaszener Stahl (auch: Damaszenerstahl und Damast), abgeleitet von Damaskus (arabisch دمشق Dimaschq), bezeichnet einen Werkstoff aus einer oder mehreren Eisen-/Stahlsorten, der in poliertem oder geätztem Zustand eine klare Struktur aus mehreren, sich abwechselnden Lagen unterschiedlichen Ausgangsmaterials erkennen lässt.

Heute bezeichnet der Begriff Damaszenerstahl vor allem den Schweißverbundstahl, der bereits seit mehr als 2000 Jahren in Europa hergestellt wird. Dieser Stahl ist wegen seiner dekorativen Musterung wieder beliebt, man liebt ihn oder man hasst ihn. 

Wie beim Cocobolo handelt es sich hier um ein klassisches Zweihandmesser mit einem "Nagelhau" in der Klinge. Diese Vertiefung dient dem einfachen Öffnen mit dem Daumennagel. Die Heftlänge beträgt 8,0 cm bei einer Klingenlänge  von 6,2 cm, geöffnet ist das Messer 14,2 cm bei einem Gewicht von 63 g.

Ein besonders schönes Messer ist dieses hier. Es bietet Tradition zum Anfassen. Dieses echte Herbertz Taschenmesser mit einem 49-lagigen, rostfreien Damaststahl, der in einer uralten japanischen Verarbeitungsweise hergestellt wird. Durch die ergonomische Heftform liegt das Messer sicher in der Hand. Edle Schalen aus Pakkaholz und wertvolle Backen aus Neusilber machen dieses Modell zum Hingucker. Die Klinge wird über eine Rückenverriegelung zuverlässig arretiert.

Das Messer hat eine Heftlänge von 11,8 cm, die Klinge ist 9 cm lang, offen ist das Messer 20,8 cm lang und wiegt 191 g.

 

 

 

Publiziert in Salty EDC

Wer Messer kennt, kennt Opinel

Messer aus dem französischen Savoyen, Klappmesser mit Holzgriff, beliebt und viel genutzt bei Arbeiten auf dem Land und im Garten.

Joseph Opinel entwickelte diese Messer in der Werkstatt seines Vaters, einem Werkzeugmacher. 1896 stellten drei angestellte Handwerker täglich 60 Exemplare her. Im Jahre 1901 war die elterliche Werkstatt zu klein für die Messerproduktion geworden, so dass Opinel im gleichen Ort eine größere Werkstatt baute, in der er fünfzehn Mitarbeiter beschäftigte. Dort gab es erstmals einen Dynamo für die Stromversorgung. 1909 registrierte Joseph Opinel sein Markenzeichen, die gekrönte Hand, zur Kennzeichnung seiner Produkte.

Hier nun das Nr.8, das Outdoor-Messer von Opinel. Für die Klinge verwendet Opinel einen modifizierten Sandvik 12C27 Stahl mit einer Klingenstärke von 2,5 mm. Der integrierte Schäkelöffner und die 3,5 cm breite Teilsägezahnung erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Das bewährte Virobloc-System arretiert die Klinge in geöffnetem und geschlossenem Zustand. Der robuste Kunststoff-Griff wird aus einer Polyamid-/Fiberglas-Kombination gefertigt. Obwohl in den Griff eine lautstarke Signalpfeife integriert wurde, blieb das typische Opinel-Design erhalten. Eine Kunststoff-Kordel ermöglicht das Befestigen des Messer an einem Haken, Rucksack oder Gürtel.

Und das alles zu einem extrem freundlichen Preis.

Publiziert in Salty EDC
Freitag, 21 April 2017 18:37

Stahl am Arm, Stahl in der Tasche.

Wenn's zusammen passt, dann bin ich glücklich.

Wenn der Verschlussclip zur zu verschließenden Packung passt, passt's für mich. 

Und genau so ziehe ich mich an und suche dementsprechend mein Zubehör, mein EDC zusammen.

Jetzt habe ich hier ein Messer gefunden, welches perfekt zu vielen anderen meiner Accesoires passt.

Ein Einhandmesser komplett aus Stahl.

Das PUMA_TEC Einhandmesser mit Edelstahlgriffschalen.

Ein preiswertes und sehr robustes Schneidewerkzeug, das Handling ist mit der rechten wie mit der linken Hand perfekt.

Aber warum Stahl, warum kein Messer mit Holzgriffen oder einen anderen Material, etwas oldschooliger, etwas traditioneller.

Das wurde mir an einem der ersten Tage mit dem Puma am Strand klar. Mir fiel es aus dem Rucksack in den Sand und dank dem BlingBling habe ich es wieder gefunden, das Stählerne siehst du sofort!

Wie du hier sehen kannst, ist es wunderbar schlank, der Nippel zum Öffnen ist beidseitig gleich groß, was das Aufklappen mit dem Messer beidhändig super einfach macht.

Drei Torx-Schrauben halten die Griffschalen, sauber machen wird damit zum Kinderspiel. Ich stelle das Messer, wenn es derbe dreckig ist einfach in die Spülmaschine, noch ein Vorteil eines gänzlich Stählernen.

Die Klinge sitzt im geschlossenen wie im offenen Messer immer sicher. Keinen Moment fühlt es sich unsicher, an mit dem Messer zu hantieren. 

Was mich allerdings stört, und das ist das einzige, man hat keine Öffnung zum Befestigen einer Kordel. 

Also habe ich, wie du oben sehen kannst, einen Lederriemen durch den Zwischenraum an der letzten Griffschalenschraube durchgezogen, fertig. Dadurch kann man das Messer entweder festmachen, oder auch mit nassen oder dreckigen Händen aus der Tasche ziehen, meine Wassersportler und Outdoor-Freunde wissen, wovon ich rede.

Kommen wir zum stählernen Gegenstück aus meiner Sammlung, der Barbos Marine Blue.

Die Barbos Marine Blue ist ein massiver Brocken Metall, kommt normalerweise mit Kautschukband, welches ich sofort gegen ein Shark-Mesh getauscht habe, eine klasse Kombination, oder?

Angetrieben wird die Uhr von einem Miyota 8215 Automatik-Werk, dem Traktor unter den automatischen Motoren. 

Eine Taucheruhr wie aus dem Bilderbuch, das Gehäuse aus dem Vollen geschnitzt, die Lünette rastet sauber und für eine Uhr in dem Preissegment ist die aufgebrachte Leuchtmasse auf den Zeigern vollkommen in Ordnung.

Das Armband ist ein Shark-Mesh ohne Bandanstöße an der Uhr, die Federstege werden direkt durch die Glieder geschoben. Im Vergleich dazu haben Milanaise-Bänder einen Antoß.

Ein Sicherheitsverschluss rundet das Ganze ab, die Uhr sitzt sicher am Arm und sieht verdammt gut aus.

Ich mag meine stählerne Kombination sehr.

Stabiler geht nicht, und ich finde die perfekte Sommer-Kombi. Was sagt ihr dazu?

Hier und hier habe ich noch mehr Taschenmesser für euch getestet.

Einige von mir getestete günstige Taucheruhren findet ihr hier.

Publiziert in Salty EDC

Geldbeutel, Portemonnaie, Geldbörse. Wie auch immer ihr das Ding mit den Karten und der Kohle drin nennt, das Ding ist wichtig. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Der Geldbeutel (so nenne ich das Ding) muss sicher sein, leicht zu bedienen, robust sein und er muss einfach geil aussehen. Männer, denen egal ist, wie das, was sie aus der Hose ziehen, aussieht, sind mir suspekt.

Und in schöner Regelmäßigkeit muss man einen Neuen besorgen. Der Alte, hartgedient und einfach müde, muss leider zur letzten Ruhe gelegt werden, inkontinent geworden, kann er seinen Inhalt nicht mehr halten, schlimme Momente in vollen Bars, das Kleingeld klimpert ohne gebotenen Rückhalt über den Tresen und auf den Boden, gebückt flucht man, die Münzen einsammelnd und es ist alles andere als entspannt. Also bitte, ein Neuer muss her.

Kaum etwas scheint mir komplizierter, und ich bin mir sicher, dass ich nicht alleine damit bin, als sich auf einen neuen Geldbeutel einzuschießen. Das mag daran liegen, dass ich oft in dunklen Spelunken, meine Drinks zu zahlen versuche, aber im Ernst: Die gewohnte Haptik ist einfach ein gutes Gefühl. 

Also muss der Neue als erstes einen wichtigen Aspekt erfüllen, er muss lange halten, sonst wird das Gewohnheitstier in mir wirr im Kopf, und nix ist schlimmer beim Bezahlen, als wirr im Kopf zu sein.

Nach 2 Jahren musste also mein geliebter Geldbeutel gehen und ich musste einen Neuen suchen. Leicht habe ich es mir dabei nicht gemacht. Gefühlt unendliche Male habe ich ausgepackt, befummelt und wieder eingepackt und zurück geschickt, mein altes Portemonnaie wurde immer unbenutzbarer.

Dann endlich kam er: Mein neues Lieblingsstück in Leder, laut amazon die "Bikerkombibörse im Vintagestyle". Sperriger Name für einen geilen Geldbeutel.

Kurzer Abriss der Features:

  • 11 Kreditkartenfächer
  • Kreditkartensichtfach
  • 2 Ausweissichtfenster
  • Mittelreißverschlussfach
  • 2 Ausweissteckfächer
  • geteiltes Scheinfach
  • Kartenfächer eingenäht

Die Maße sind: Breite 10 cm, Höhe 12 cm.

Der Gute ist aus Büffelleder und imponiert durch unglaubliche Verstaumöglichkeiten,  Fächer für Karten, zwei getrennte Fächer für Banknoten. Das Ganze fühlt sich vom ersten Moment spitze an. Die Knöpfe schließen fest und geben einem das Gefühl, dass hier alles bestens aufgehoben ist. Innen ist ein karierter Stoff eingenäht, ein klasse Kontrast und der Gelbbeutel bleibt dadurch relativ schlank. Im Kleingeldfach ist ein kleines Fach eingenäht für die Einkaufswagen-Münze (ein Plastik-Token ist dabei!), klasse Sache, ich mag solche Details. Es war eine Freude das neue Portemonnaie zu befüllen, alles passt rein, alles lässt sich spitze bedienen. Mit einem guten Roten wurde das ganze standesgemäß zelebriert. 

Einziges Manko: Die Kette hat an diesem Teil mal gar nix zu suchen. Dünn und irgendwie nicht passend zur Robustheit des Geldbeutels.

Also sofort nach einer neuen gesucht und gefunden.

Eine sensationelle Ankerkette, perfekte Ergänzung zum Geldbeutel, massiv, ca. 234 g Gewicht und damit schwer wie die Hölle, massiver Messing, ca. 56 cm lang, klingt gut, ist es auch. Der Clip am Wallet schließt safe, der Verschluss an der Hose macht einen guten Eindruck. Klasse.

Den wunderbaren Geldbeutel könnt ihr ...

Die Ankerkette ebenso im amazon-Shop von Rumble59.

Am Rande, ich habe mir sofort noch den Schlüsselanhänger passend zur Kette bestellt.

Alles in allem bin ich froh, so lange gesucht zu haben und nicht den Erstbesten gekauft zu haben, für den Preis habe ich einen klasse Geldbeutel und mit der Kette konnte ich das gute Stück auch noch stilecht tunen.

Schaut euch die Bilder an, da passt alles.

 

Publiziert in Salty EDC
Freitag, 31 März 2017 16:37

Armbänder vs. Männerarme

Eine immer wieder auftauchende Diskussion ist "Tragen Männer Schmuck oder nicht?".

Meine klare Antwort: Ja, aber!

Warum das so ist, ein Erklärungsversuch:

Was sich da in meinem Fundus die letzten Jahre angesammelt hat, ist beachtlich. Ein Mix aus Materialien, Styles, Größen, Gewichten und Farben, dass es mir jedes Mal eine Freude ist, die Schublade aufzumachen und zu überlegen, was zu was passt.

Welches Armband ...

passt zu welcher Uhr

passt zu welchem Hemd

passt zu welchen Stil

passt zu was.

Einige meiner Kumpels sagen "als echter Kerl trage man(N) keinen Schmuck", ich sage immer: "Ich seh eure Lippen bewegen sich, doch meine Ohren hören nichts."

Es ist schnell passiert dass man zu viel trägt, zu viel an einem Arm, zu viel Leder, zu viel Silber etc. Also will Kombinieren gekonnt sein und nicht immer ist weniger mehr oder mehr zu viel.

Zu manchen Outfits kann man gar nicht genug Schmuck tragen, zu anderen besser gar nichts.

Will man einen Kredit, ist es unter Umständen ratsam, etwas tief zu stapeln, es sei denn der Banker steht auf einen oder man steht auf den Banker. 

Auf der Hochzeit der Ex, sollte man denn eingeladen sein, kann man es ruhig krachen lassen. Also ran an die Schatztruhe und behängt den Baum.

      

Ich finde Schädel in allen Formen sehr kleidsam, hier eine kleine Auswahl.

Wichtig bei all dem ist ausprobieren. Immer wieder neu kombinieren, weglassen, machen.

Ich habe natürlich ein paar Lieblinge in meiner Schatztruhe, eines davon ist das Paracord-Armband vom freundlichen Schweden.

Dieser recht neue Style richtet sich an den Dan Haggerty, an den Mann in den Bergen in uns. Es besteht aus einer speziell geflochtenen, ca. 3,5 m langen Paracord (auch Parachute Cord genannt, wegen des Einsatzes am Fallschirm) und einem stabilen Verschluss und ist für mich eigentlich mehr im EDC anzusiedeln als im Schmuck, ähnlich wie Taschenmesser. Ich trage es immer, wenn ich aus dem Haus gehe, meine Messer in der Tasche und obwohl ich schon ne Ecke lang nicht mehr rauche, immer mein Zippo dabei. Die Paracord ist stilsicher im Trilobit-Stil geflochten und lässt sich innerhalb einer Minute komplett aufdröseln, womit man im Falle alles festbinden, hochziehen, abseilen und sichern kann. Als Segler, als Surfer, als Kletterer, als Wanderer, als Autofahrer, als Mopedfahrer, als Mann weisst du, dass man so etwas nur einmal in seinem Leben braucht und wenn man es dann dabei hat, ist es unbezahlbar.

Unbezahlbarer allerdings sind die Blicke der Anwesenden. "Always be prepared" trifft "Style am Arm", seht euch mal den amazon-Shop von "The Friendly Swede" an, da gibts ne Menge zu entdecken.

Die beiden Lederarmbänder links oben im Bild habe ich schon seit gut 20 Jahren, alles andere als unauffällig und ganz klar derart dominant am Arm, dass weder eine Uhr noch ein anderes Armband dazu getragen werden kann/sollte. Und auch im Sommer eher nicht zu tragen die Breiten, da wird's schon warm drunter. Sie sind von Diesel, der Marke, die uns die Karottenjeans bescherte, leider machen die so etwas nicht mehr (also die Armbänder), wie man hier sehen kann.

Die Frage, die man immer wieder hört: "Kombiniert man Armbänder mit Uhren am selben Arm?"

Als erstes(!), obacht!!! 

Armbänder, und seien sie nur aus Holz, zerkratzen unter Umständen das Gehäuse der Uhr. Ganz übel sind die beliebten Buddha Beads aus Stein, die machen derart fiese Kratzer, dass man selbst mit Cape Cod Tüchern Schwierigkeiten bekommt, die raus zu polieren.

Am Rande die absolute Kaufempfehlung, ein echter Geheimtipp unter Uhrenliebhabern, Antiquitätensammlern, Oldtimerfahrern, Motorradfahrern, Yachtbesitzern…!

Nichtsdestotrotz gibt es sensationelle Buddha-Armbänder, schaut euch hier mal um, mein Favorit, das hier, Lavasteine mit Silber-Beads.

Mit 45 € ganz klar nicht das Billigste, aber ich trage das gute Stück nun schon seit 2 Jahren, auch täglich am Strand, im Meer und das kann es gut ab, die Verarbeitung, das Band, das die ganze Sache zusammen hält, spitze!

Aber: Nie am gleichen Arm wie die Uhr!.

 

Publiziert in Salty Clothing