Oktober 01, 2017

Männer, Yoga und Meditation. Sexy, ruhig und achtsam!

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Mai 17, 2017

Yoga, friedlicher Umgang mit dem eigenen Körper.

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April 26, 2017

Achtsamkeit, die Aufmerksamkeit im Alltag

Achtsamkeit, man(N) liest es, oft, denkt sich zu oft, auf vielen Kanälen, achtlos, oft. Freunde,…

Meditation, ein Wort und seine immer wieder kehrende Reaktion bei den Herren der Schöpfung. 

Brauch ich nicht!

Richtig, kein Mensch braucht Meditation. 

Aber einen verkrampften Rücken braucht auch niemand, oder eine verkrampfte Sichtweise auf Probleme. Niemand braucht verspannte Nackenmuskeln weil ein Situation nicht klar genug ist um mit ihr umzugehen.

Verkrampfter Atem, unlockere Haltung, Anspannung.

Daraus resultierende Handlungen sind oft nicht zielführend, impulsiv, unüberlegt.

Wie in meinem kleinen Artikel zur Achtsamkeit schon geschrieben, ist es die Aufmerksamkeit, die Achtsamkeit im Alltag die wirklich alles lenkt oder eben nicht. Lasst ihr euch durch Unachtsamkeit das Lenken eures Alltags abnehmen, darf es euch nicht wundern das ihr am Ende des Tages irgendwo landet, nur nicht dort wo es Sinn machen würde.

Die Grenzen bei solchen Erklärungen zur Klugscheisserei sind fließend, das weiss ich wohl, trotzdem versuche ich euch einen Versuch in Sachen Meditation zu wagen hier ans Herz zu legen. 

Ich habe meine ersten Erfahrungen mit Meditation hier schon geschildert, weswegen ich heute dazu nicht mehr viel schreiben werde, nur soviel, ich kann mir ein Leben ohne Meditation nicht mehr vorstellen.

 

Von der täglichen Praxis bin ich leider immer noch weit weg, auch ich lasse mich immer wieder ablenken, rausreissen etc.

Doch merke ich ziemlich schnell das sie mir fehlt, die tägliche Übung auf meiner Matte. Am besten zu sehen ist es für mich an meiner Atmung, sie wird flacher, weniger tief, weniger rhythmisch.

Was das bedeutet ist jedem klar der mal versucht hat aufzuhören mit atmen, oder gegen den Bedarf an Sauerstoff geatmet hat. Unterversorgung endet irgendwann im Schwindel und fehlender Power.

Mit wenig Luft geht wenig.

Ohne geht garnix!

Das ist aber nur ein Aspekt. 

"Atme doch mal durch", sagt man zu jemandem der sich aufregt, oder außer Atem ist.

Was passiert da wenn man durchatmet? So richtig tief in den Bauch die Luft einsaugt. Der Bauch wölbt sich, der Rücken wird gedehnt, die Rippen ebenso, vielleicht knackt das ein oder andere Eck im Körper.

Man hat einen Moment nur für sich erlebt. Wenn man sich auf das Durchatmen konzentriert hat, war man kurz ganz bei sich. Ein wunderbarer Moment und ein Wichtiger obendrein. Man hat bewusst geatmet. sonst läuft das von alleine, der Atemreflex regelt das.

Doch wie alle Reflexe kann auch der Atemreflex einschlafen, lahm werden, Reflexe muss man trainieren, am Leben halten, wie die Sportler unter uns sicher wissen. Kampfsportler regen ihre Reflexe durch unendliche Wiederholungen an. Dachdecker, Zimmerer und andere Handwerker wäre ohne ihre Reflexe aufgeschmissen.

Also warum nicht unseren Atemreflex hegen und pflegen. Ein wichtige Meditation, und meiner Meinung nach die einfachste, ist die Atemmeditation, einer Grundübung in der Achtsamkeitsmeditation.

Sucht euch einen ruhigen, schönen und gut riechenden Platz. Setzt euch auf eine Yogamatte mit einem Meditationskissen, einem Zafu, oder einfach auf einen Stuhl. Ganz wie es für euch bequem und gut ist.

Setzt euch mit einer inneren Haltung von Würde, ein gerader Rücken, ohne Anstrengung, ganz natürlich. Und atmet, atmet bewusster. Die Augen sind entweder geschlossen oder geöffnet, ganz wie es euch gefällt. Es gibt keine Regeln außer der Einen. Lasst ihn kommen und gehen, den Atem. Beobachtet ihn, beobachtet euch. Wo ist er angenehm zu spüren, an den Nasenlöchern tritt er ein, durch den Mund tritt er aus.

Tief und ruhig atmen und sich bewusst dafür entscheiden zu atmen.

Beobachtet euch, ich garantiere euch ihr werdet ruhiger, gelassener. Und Männer, die Damenwelt liebt Männer die Ruhe ausstrahlen.

Wie mit allen Übungen so ist es auch bei der Meditation. Ausdauer wird belohnt, schnelle Ergebnisse sind zwar zu sehen und zu spüren im Moment der Übung. Bis man allerdings etwas davon mit in den Alltag nimmt dauert es eine gewisse Zeit.

Am einfachsten ist es das Gefühl der Achtsamkeit mit in den Tag zu nehmen, es nicht sofort abzulegen nach der Übung. Und immer wieder bewusst atmen. Lasst den Reflex nicht müde werden, lasst ihn nicht einschlafen. Versucht eine regelmäßige Routine in eure Meditationen zu bekommen. Eine feste Uhrzeit, einen festen Platz. Nehmt euch die Zeit, nur 10 Minuten ändern viel.

Es gibt wunderbare geführte Meditationen, ich empfehle zum Beispiel Jon Kabat-Zinn, emeritierter Professor an der University of Massachusetts Medical School in Worcester. Er unterrichtet Achtsamkeitsmeditation, um Menschen zu helfen, besser mit Stress, Angst und Krankheiten umgehen zu können. Und das schon viele Jahre. Der Mann weiss wovon er spricht.

Tante google hilft euch gerne.

Ich hoffe euch ein wenig Lust auf Meditation gemacht zu haben, lasst mich wissen was ihr für Erfahrungen gemacht habt.

Namaste!

Publiziert in Salty Mind

Was? Du machst Yoga? Ein Mann macht Yoga?

Immer wieder kommen diese Fragen, immer wieder bleiben Leute am Strand stehen und schauen ungläubig zu, wenn ich meine Übungen mache.

Frauen dagegen machen schon immer irgendwas für ihren Körper und Geist, Männer lassen sich Muskeln und Tattoos wachsen und einen Bart und das reicht.

Mir nicht! 

Also bin ich vor einigen Monaten in die Yoga-Zentren bei uns in der Gegend gegangen und habe mir die verschiedenen Schulen des Yogas angeschaut. Es gibt eine verwirrende Vielfalt an durchaus sehr unterschiedlichen Arten des Yogas, dadurch findet jeder "sein" Yoga, seine Art zu trainieren, seine Art mit sich und seinem Körper zu arbeiten.

Bei meiner Suche war ich, wie schon oben erwähnt, oft der einzige Mann und wurde immer mit viel Respekt und Neugier begrüßt. Letztlich blieb ich beim Kundalini-Yoga hängen, einer Schule, die mir und meiner Meditationspraxis sehr nahe ist.

 

 

Yoga hilft mir jeden Tag, etwas mehr in mich hinein zu kommen, hinein zu hören. Meine Beweglichkeit hat enorm zu genommen, während ich abgenommen habe, ohne zu hungern. In Kombination mit meiner Meditations-Praxis, die ich hier beschrieben habe, hat sich in mir eine Zufriedenheit, Ruhe und Achtsamkeit eingestellt die nicht nur für mich wohltuend ist. 

Ich werde hier nicht alle Schulen erklären können und auch nicht wollen, dazu bin ich zu wenig drin in der Materie. Was ich aber durchaus kann, ist dem Anfänger zu helfen die ersten Schritte zu gehen, evtl. Fehler, die ich gemacht habe zu vermeiden und das richtige Equipment zu kaufen, um nicht schon bei der ersten Session in Frustration zu enden.

Mein erster Fehler war die falsche Matte. Ich wiege um die 100 kg, bin über 1,90 groß und habe eine Matte gekauft, die für eine zierlichere Person gedacht war. Die Matte war zu dünn, so dass man den Boden sofort spürt, die Matte war zu klein, bei manchen Übungen reichte die Fläche der Matte nicht aus. Die Session war ein einzige Qual, unbequem und sinnlos.

Also habe ich mir diese hier geholt.

Die Maße sind 190 cm x 1,5 cm x 100 cm. Eine weiche, elastische und große Matte, die auch auf rutschigen Böden sicher liegt. 

Der nächste, immer wieder gern gemachte Fehler sind zu weite Klamotten. Hosen und Shirts, die bei den Übungen verrutschen und nicht an ihrem Platz bleiben, sind ein Unding. Denkt daran das ihr bei manchen Übungen Kopf unter seid, ein Shirt, dass dann den Oberkörper frei gibt, sieht nicht nur blöd aus, es lenkt auch ab vom Wesentlichen in diesem Moment.

Ich habe mich bei den Hosen für ein klassisch geschnittene Yogahose von Sonnengruß entschieden, die gibt es in 15 Größen, will sagen, deine ist bestimmt dabei!