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Samstag, 03 Dezember 2016 09:55

Klangschalen - Singing Bowls und Meditation

Klangschalen und Meditation sind für mich untrennbar verbunden. Ich leite meine Meditation damit ein und beende sie mit ihrem Klang.

Je nach Gusto sind es eher die tiefen Töne oder die hohen, die man mag. Ich mag, und wen wundert es, die tiefen.

Meine Liebste ist eine alte indische Bihar Schale, 610 Gramm schwer mit einem sehr tiefen und mächtigen Ton. 

Sie klingt sehr lange nach und lässt meine Gedanken wie auf Wellen surfen. Beim Anschlagen wird man regelrecht zum tiefen Einatmen eingeladen, damit war diese Schale für mich perfekt, um meine Meditationen einzuleiten.

Ich setze mich also und schlage die Schale an, atme tief und tiefer durch und beginne meine Gedanken surfen zu lassen. Immer dann, wenn meine Gedanken zu präsent werden, schlage ich die Schale wieder an und kehre mit ihrem tiefen und ehrlichen Klang zu meiner inneren Ruhe zurück und lasse meine Gedanken auf den Wellen spielen, ohne sie weiter zu beachten. Die wissen schon, was sie machen.

Je länger und enger die Freundschaft mit so einem erstaunlichen Stück dauert, desto mehr entdeckt man an und in ihm. Ich höre Farben und sehe Töne, die ich am Anfang unserer Beziehung nicht hörte, nicht gesehen habe.

Auch habe ich festgestellt, dass ihr Ton sich minimal ändert bei verschieden Temperaturen und Untergründen, auf denen sie steht. Man kann sich natürlich passend zur Schale ein kleines Klangschalenkissen kaufen, auf das man sie stellt, ich habe mir allerdings nach langem Suchen einen Ring aus einem alten Baumwollschal gebunden und finde diesen nicht nur wunderschön, sondern der Klang meiner Schale ist für mich so viel voller als er es mit einem Kissen war. Ich vermute, weil die Schale zwar vom Untergrund entkoppelt ist, aber die Ringform den Boden kurz über der Oberfläche schweben läßt und damit einen kleinen Resonanzraum zum schwingen bringt, den ein Kissen nicht hat.

Es ist sogar so, dass ich meine Schale auf Reisen mitnehme, wohl verpackt, aber immer dabei. Ich möchte sie und ihren Ton nicht mehr missen.

 

 

Publiziert in Salty Mind