Freitag, 23 Juni 2017 17:07

Interview mit Tomy von Beard and Shave

Ahoi Tomy! Beard and Shave gibt es seit 2014. Wie fing das Ganze an, wie kamst du dazu dem Mann und seiner Pflege einen Shop zu widmen?

Moin René! Bärte begleiten mich schon mein ganzen Leben. Bereits als kleiner Junge gehörte für mich ein Bart einfach zum Mann. Da ich viel unterwegs bin, gerne neue Leute kennenlerne und mit offenen Augen über diesen Planeten wandere, war die Idee schon vor dem Jahr 2014 sehr präsent in meinem Kopf. Als selbstständiger Grafik-& Mediendesigner besaß ich die nötige Handwerkskunst, um einen Shop zu designen. Als ich dann noch meine Partnerin Stella kennenlernte und sie dieser ganzen Idee sehr offen gegenüberstand, war der Grundstein für Beard and Shave gelegt.

Jeder der Beard and Shave kennt, kennt eure „beiden Gesichter“. Wer sind die Beiden und woher diese Idee?

Leider muss ich Dich und viele unsere Kunden nun offiziell enttäuschen. Die beiden schnieken Personen auf unseren Dankeskarten sind nicht wir (wir fühlen uns natürlich sehr geschmeichelt). Bei den beiden Personen handelt es sich um unser Beard and Shave Gesicht Günter und der fabelhaften, wunderschönen Sandra. Stella und ich ziehen lieber die Fäden im Hintergrund – dafür haben wir uns bewusst entschieden.

Euer Shop ist überaus reichhaltig im Angebot, ihr bietet Produkte für die Rasur genauso an wie Sonnenschutz und auch die  Pflege des geliebten neuen Tattoos und das dazu passende  Parfum finden ihren Platz bei euch. Was sind die Kriterien für euch was in eurem Shop angeboten wird und was nicht? Wie entscheidet ihr euch für oder gegen ein Produkt?

Man(n) kann heutzutage wirklich viel schädlichen und ungesunden Bullshit kaufen. Wir Männer sind in unserem Kaufverhalten teilweise einfach noch zu unreflektiert und machen uns zu wenig Gedanken was wir uns ins Gesicht/ Bart schmieren. Auch war das Angebot von wirklich guter, natürlicher Männerpflege so gut wie gar nicht vorhanden. Dabei sind auch wir bereit für Gutes ein paar Euros mehr auf den Tisch zu legen. Mir war wichtig, dass ein Kunde bei uns Pflege von Kopf bis Fuß bekommt. Dabei auch gerne Marken entdeckt von denen er bis dato noch nie etwas gehört hat oder auch alte Traditionsmarken für sich wieder neu entdeckt.

Kurz: die Inhaltsstoffe müssen überzeugen, optisch muss die Marke zum Shop passen, eine gewisse Handwerklichkeit hinter der Marke finden wir toll und das Image, welches die Marke vermittelt muss einfach einschlagen.
Welche Marke bei uns aufgenommen wird oder eben nicht ist immer eine Teamentscheidung!

Auch und gerade in der Haar- und Bart- und Körperpflege halten immer mehr vegane, ohne Tierversuche und fair hergestellte Produkte Einzug. Gibt es für den Kunden ein Label oder eine andere Möglichkeit die Aussagen der Hersteller bzgl. der Inhaltsstoffe, der Tests und der Herstellung glaubhaft zu überprüfen?

Das Problem an der ganzen veganen, organic und natürlichen Körperpflege ist, dass einige Begrifflichkeiten und Labels in Europa nicht wirklich geschützt sind. Da passiert es schnell, dass etwas als “organic” beworben wird – verkauft sich einfach besser. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer wirklich genau wissen will, was er sich in den Bart oder ins Gesicht schmiert, schaut sich die Marke samt Inhaltsstoffe genauer an. Recherche ist mühsam, bringt aber enorm viel. Da ich einige Jahre im chemischen Bereich gearbeitet habe, ist es für mich einfacher Inhaltsstoffe zu durchleuchten. Aber nicht immer was sich nach Chemielabor anhört, kommt auch daher. Eine ehrliche Transparenz findet man vor allem bei kleineren Marken, die nicht an einen Großkonzernen gegliedert sind. Mit diesen kann man auch ganz unorthodox in eine Diskussion gehen!

Eure eigene Produktlinie, vegan und 100% natürlich, kam Ende 2016 auf dem Markt, vollkommen neu im Auftritt, das Öl und das Shampoo in vor Licht und Sonne  schützenden  Metall-Fläschchen mit Dosierkopf, das Balm, light und strong, das Wachs in dazu passenden Dosen mit Schraubverschluss, silber und einfach gehaltenes Design. Ein echter Hingucker im Bad zwischen dem sich doch an einen gemeinsamen Vintage-Look haltenden Style der Anderen. Wann war euch klar das ihr was Eigenes machen müsst und wie kam diese Leichtigkeit in eure Produkte? Der Duft hält den ganzen Tag ohne aufdringlich zu sein.

Vielen Dank für das Lob - geht runter wie Bartöl :-))) Uns war eigentlich von Anfang an klar, dass wir eine eigene Marke ins Leben rufen wollen. Nachdem wir uns allmählich am Markt etabliert hatten, ist aus Idee immer mehr Realität geworden. Wir haben lange nach einem Hersteller gesucht, der unsere Vorstellungen von natürlicher und veganer Bartpflege umsetzen konnte. Aus meiner Selbstständigkeit im Mediendesign wusste ich sofort, was mir gefällt und was zur Brand Beard and Shave passt. Ich persönlich stehe auf den cleanen, reduzierten Stil und habe versucht diesen im Design und bei der Auswahl der Flaschen umzusetzen.

Seit dem Frühjahr krönt nun auch ein neues Logo unseren Shop – auch hier war es an der Zeit sich weiterzuentwickeln.
Die Suche nach der richtigen Duftnote war dabei fast das Schwierigste. Der Markt bietet ja reichlich und uns war es wichtig nicht zu experimentell, aber auch nicht nachgemacht zu wirken. Wir haben uns riesig gefreut, dass der spritzige – fruchtige Duft von Sassy eingeschlagen hat. Selbst die Mädels im Büro pflegen ihre Haarspitzen mit unserem Bartöl :-))))

Der Bart erlebt eine Wiederauferstehung wie man es vor wenigen Monaten noch nicht für möglich gehalten hätte. Bärtige treffen sich gemeinsam um bei Whisky, Zigarren und dem Summen und Brummen der Tattoo-Maschinen und Trimmer ihrer zum Teil mächtigen Bärte zu frönen. Wohin geht die Reise? Deine Meinung: Was kommt, was geht, was bleibt vom Barte und seiner Mode?

Wie ich zu anfangs bereits erwähnt habe, Bärte waren schon immer da. Nur das soziale und kulturelle Zusammenleben hat sich verändert. Die Medien (Facebook, Instagram & Co.) spielen dabei ein entscheidene Rolle und warum auch nicht? Andere treffen sich auch um ihre Leidenschaften für z. B Sportarten oder Haustiere zu teilen, warum sollen das Bartträger nicht auch tun.
Sicherlich wird es wieder eine Zeit geben, da ist Mann vielleicht weniger dicht behaart oder huldigt seinem Bewuchs weniger Aufmerksamkeit. Aber der Bart wird nie aus dem Gesicht des Mannes verschwinden. 

Für Beard and Shave geht die Reise weiter Richtung Bart. Wir bringen in den nächsten Wochen noch zwei neue Duftlinien und eine komplett duftfreie Pflegeserie für den Bart raus. Und wer weiß, was noch so alles passiert. Wir sind für alles offen und freuen uns immer wieder neue Wege für den Mann zu entdecken!

Vielen Dank für deine Zeit Tomy und weiterhin viel Erfolg.

 

Beard and Shave

Im Dorfe 5

21629 Neu Wulmstorf

Deutschland 

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www.beardandshave.de

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Publiziert in Salty 6x6

Sargon´s Original. Die drei Brüder Nahrun, Sait und Ramil lassen die Bärte der Assyrer wieder aufleben. Ein Logo wie aus einem Geschichtsfilm aus dem Hollywood der 50er deutet an um was es geht.

Bartpflege in der Tradition der Antike. Sich ausklinken für den Moment in dem das Öl dem Bart seinen Duft verleiht, Meditation im Bad, dein Bart und du. Dein Bart als Statussymbol verlangt nach Pflege und die bekommt er von den Jüngern Sargons.

Als das Paket von den Jungs ankam war ich schwerst beeindruckt. Eine wundervolle kleine Kiste, gelaserter Bogenschütze, geflammte Oberfkäche, 2 absolut sensationelle Scharniere (der Handwerker sieht sowas) gefüllt mit Sägespänen, einem Öl, einem Balm, einem wunderschönen Kamm und einer kleinen starken Bürste, beide ebenfalls mit dem Bogenschützen geschmückt. Ein extra Paket mit einem Shirt und eine persönliche Grußnote komplettierten den ersten Eindruck. Hut ab Freunde!

Dann mal ran an den Stuff. Erste Überraschung: Öl in Flasche mit kindersicherem Deckel. Gut! Weder ein krankes Kind noch sinnfrei verschüttetes Öl freut den Vater und die Mutter. Auf die Pulle und rasch dran gerochen und überrascht werden waren eins. Macadamianuss-Öl, Aprikosenkernöl, Mandelöl, Jojoba-Öl, Rosenöl, Limettenöl, Grapefruitöl, Orangen- und Mandarinenöl sind eine leckere DuftMischung und die passt perfekt zum Style den die Brüder ihren Produkten attestieren. Frisch, etwas blumig und durchaus männlich, ja erwachsen duftet das Öl. 

Ich war den ganzen Tag am Strand, meine Gesichtswolle hatte Salzwasser und Sonne satt abbekommen, war durch den Wind trocken und übel launig. Perfekt!

Zeig was du drauf hast Sargon!

Dusche, Bartwäsche mit meiner geliebten Dudu-Osun, herrlich frisch aus der Dusche und das Öl in den leicht trocken getupften Bart eingearbeitet. Dieser Duft hat was, ist bestimmt nicht jederManns Sache aber ich finde ihn großartig. Aber was zählt meine Meinung. Das Handtuch um die Hüften zur Frau und ihr den Bart unter die Nase gehalten.

Mein Weib hat eine kleine, feine empfindliche Nase. Ausgiebig einatmend und dabei meine Bartpracht mit geschlossenen Augen kraulend prüft sie ob ich so ins Bett darf oder nicht. 

Wohlwollend nickend entläßt sie mich zurück ins Bad. Erst noch das Balm, dann das Urteil. Profi diese Frau.

Das Balm, eine Mische aus Shea Butter, Bienenwachs, Kokosnuss-, Aprikosenkern-, Mandel-, Jojoba- und Macadamianussöl wartet in seiner schicken Dose, wie das Öl "Flower of Babylon" genannt. Es erstaunt durch seine erst fest erscheinende Konsistenz, dann verreiben in den Händen, es wird fast flüssig und entläßt einen Duft der perfekt zum Öl passt, der Bart freut sich, die Haut nimmt auf, die feste Bürste verteilt, der feine Kamm richtet es. 

Es fühlt sich gut an, es riecht gut, kein schmieriges Gefühl, ich verteile den Rest aus meinen Händen auf den Unterarmen. Dieser Duft, was ist das für ein Duft der da dominiert? Orientalisch, die Kombination mit dem Öl macht es wohl zu diesem ganz eigenen Erlebnis.

Oh, fast vergessen. Meine Frau wartet. Prüfende Finger im Bart, die Nase atmet ein, langsam asu und wieder ein. Ja sagt sie, das ist gut das Zeug. Der Ritterschlag Freunde.

Fazit:

Die drei Brüder Sargon´s haben Großes vor, soviel ist sicher. Der Duft ist klasse, ich mag es wenn Männer das Selbstbewusstsein haben eine Blume im Knopfloch zu tragen und so mag ich diese leichte, frische orientalische Blüte die da aus meine Bart die Welt etwas bunter macht. Das Balm hält ohne zu verkleben und pflegt Haut und Haar ganz so wie es sein muss. Preislich liegen die Produkte von Sargon´s Original im gesunden Mittelfeld, das Design ist frisch und anders, der Orient hält Einzug im Bad.

 

Der Bogenschütze sei mit euch! 

Mahalo!

 

Publiziert in Salty Care

Wer Bart oder Haar hat, und davon reichlich, kennt das. Neues Land, neues Klima, neuer Style im Gesicht oder auf dem Kopf. Selbstverständlich ungewollt.

So passiert mir das, sobald ich mediterrane Gefilde verlasse und in Binnenlande reise, so geschehen letzte Woche auf meinem Kurztrip nach Ulm, die klassische 3-Wetter-Taft-Nummer zog nicht, mein Bart kräuselte sich in Stuttgart und ich wusste, jetzt ist der perfekte Moment für einen Produkttest.

In weiser Voraussicht habe ich die 3 mitgenommen, das Shampoo, das Öl und das Balm "Light", alle 3 von ...

Sofort fällt auf, dass hier auf braune GlasFlaschen verzichtet wird, erfrischend fürs Auge. 

Auch wer schon mal winzig kleine braune Glassplitter im ganzen Bad verteilt hatte, weiss die Alu-Variante zu schätzen. Spitze auch der Pump-Mechanismus der beiden Flaschen, saubere Lösung, super zum Dosieren.

Kurzer Run durch die Inhaltsstoffe für die Allergiker, aber auch die Chemielaboranten unter uns finden hier, was sie suchen.


Im Shampoo befindet sich: 

Wasser, Lauryl Traubenzucker*,Sodium Lauryl Sulfat (dt. Natriumlaurylsulfat), Glycerin* (Zuckeralkohol), Betaine* (Zuckerrübe), Diasodium Cocoyl Glutamat* , PCA Glyceryl Oleate* (Rapsöl + Glutaminosäure), Maris sal (unraffiniertes Meersalz), Zitronensäure*, Kokosglucosid*, Ölsäure Glycerinester*, natürliches Parfüm, Sodium Kokos Glutamat*,p- Anissäure (naturident), Sodium Levulinate* (Konservierungsstoff), Sodium Phytate*, Alkohol*,Hydriertes Palmglyceride Citrat*, Vitamin E * Geraniol** (Bestandteils eines Duftstoffes), Linalool** (Bestandteil eines Duftstoffes),D – Limonene** (Bestandteil eines Duftstoffes)

* pflanzlichen Ursprungs
** deklarationspflichtiger Duftstoff natürlichen Ursprungs

Das Öl besteht aus:

Avocadoöl, Mandelöl, Traubenkernöl, Arganöl, Jojobaöl, Amaranthsamenöl, natürliches Parfüm, Sonnenblumenöl,Rosmarin, Vitamin E*, Farnesol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Geraniol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Linalool* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citral* (Bestandteil eines Duftstoffes), Coumarin* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citronellol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Benzyl Benzonate* (Bestandteil eines Duftstoffes), D – Limone * (Bestandteil eines Duftstoffes)

* deklarationspflichtiger Duftstoff natürlichen Ursprungs

Und das Balm wirkt zähmend durch:

Mangobutter, Traubenkernöl, Candelillawachs, Kakaobutter, Jojobaöl, Arganöl, gehärtetes Rapsöl (natürlicher Ölverdicker), D – Limone *(Bestandteil eines Duftstoffs), natürliches Parfüm, Vitamin E*, Sonnenblumenöl, Farnesol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Geraniol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citronellol* (Bestandteil eines Duftstoffes), Linalool* (Bestandteil eines Duftstoffes), Benzyl Benzonate* (Bestandteil eines Duftstoffes), Citral* (Bestandteil eines Duftstoffes), Coumarin* (Bestandteil eines Duftstoffes)

* deklarationspflichtiger Duftstoff natürlichen Ursprungs

Natur pur. Und den Veganer freuts auch.


Was macht man(N) als erstes bei nem neuen Produkt? Dran schnüffeln, so auch ich. Den Duft dann zu beschreiben, ist was völlig anderes, als ihn für sich zu kategorisieren. Aber ihr wollt und sollt es wissen.

Ich rieche hier klar Zitrone, Limone, steht da ja auch drauf. Aber ich rieche diese Frische mit einer gewissen Cremigkeit die ich so noch nirgends gerochen habe. Alle 3 Produkte riechen weich und herb und lecker. So männlich kann frisch sein. Danke dafür!

Nach stundenlangem Sitzen, erst im offenen Jeep auf dem Weg zum Airport, dann im Flugzeug, hockte der Bart recht zauselig im Gesicht und hatte schon fast was Anklagendes.

PFLEGE MICH! schien er zu heulen.

Also los, die Dudu-Osun für den Leib, das heiße Wasser für die Seele und das Shampoo für den Bart. Erstaunlich, wie viel Schaum aus so wenig Beard Wash wird. Ganz kurz hat man das Gefühl der Bart würde durch das Shampoo zu trocken werden, dann ausspülen, fertig. 

Aus der Dusche, vor den Spiegel, der Duft bleibt, klasse. Ich mag es, wenn's gut riecht und bleibt.

Prüfend gleiten die Finger durch den Bart, bleiben nicht hängen, alles smooth und fühlt sich gut an. Leichtes Trocknen mit dem Frottee, dann die Pflicht, das Öl. Wieder dieser leckere herb-frische Duft, 3 - 5 Tropfen auf die Handfläche, Augen zu, verreiben, vom Hals her nach oben verteilen, einmassieren, langsam wird aus der vormals grantigen Gesichtsbehaarung ein weicher, glänzender, mit Chrom veredelter Pelz. Eine Runde mit der Bürste durch, prüfender Blick, Gott, was liebe ich meinen Bart ;-)

Durch die Reise immer noch ein wenig gebeutelt, schien das ein oder andere Haar immer noch protestierend aus der Menge heraus nach "mehr" zu rufen, Zeit für die Kür,  Zeit das Balm auszuprobieren. Ich hatte hier das "Beard Balm Light" dabei, sahnig wartete es in seinem Tiegel auf seinen Einsatz. Ein wenig auf den Daumennagel geschoben und in den Handflächen aufwärmen, verreiben und dann von oben nach unten im Bart verteilen. Ergiebig, wie schon die beiden anderen Produkte, vom Duft her passt alles perfekt zusammen. 

Mit den Wildschweinborsten das Ganze schön verteilt, mit dem Kamm gestylt, sitzt! Nichts ist verklebt, alles hat einen lockeren Halt. Das Balm ist, wie erwähnt, die Light-Variante, sie hält aber ohne zu fest zu sein. Ich mag es, wenn der Bart sich noch im Wind bewegt. Schaut euch eure Hände an, sind sie pappig, klebrig, ab in den Mülleimer mit dem Balm. Hier fühlen sich die Fingerchen frisch eingecremt an, iLike!

Fazit: 

Ihr bekommt hier für einen absolut korrekten Preis ein klasse Produkt. Das Öl, 50ml für 19,90€, das Shampoo, 100ml für 12,90 und der Balm, 80gr für 24,90. Auffällig in Alu verpackt, macht es auch im Bad eine gute Figur. Nach 4 Tagen durchgehender Pflege mit den 3 Produkten von Beard and Shave fühlt sich mein Bart wunderbar weich und gepflegt an. Klare Kaufempfehlung von mir.

Wie schon der Slogan von Beard and Shave sagt:

"classy and a bit sassy"

Saludos Freunde!

 

Publiziert in Salty Care

Einen guten Tag, Carl. KNG Beard Care mit den charakteristischen Flaschen in Form eines Totenschädels. Seit wann gibt es das Label und wie kamst du dazu dich um Bärte zu kümmern?

Hi René. Die Idee für KNG BeardCare ist irgendwann Anfang 2015 entstanden. Seit dem 31. Oktober 2016 sind wir mit unseren Produkten am Markt. Die ersten Bartpflegeprodukte, die mir in die Finger kamen entsprachen nicht den Vorstellungen, die ich an ein Pflegeprodukt hatte. Ich wollte etwas komplett Natürliches, ohne Mineralöl und chemischen Zusätzen. So kam das ganze ins Rollen. Ich habe begonnen, mich mit den Zusammensetzungen von Pflegeprodukten auseinander zusetzen, zu experimentieren und zu lernen, um zu verstehen, was die Öle und Düfte bewirken und wie man sie optimal einsetzt und kombiniert. Gute Freunde und heutige Geschäftspartner haben mich dabei unterstützt, mitgeholfen und fleissig die neuesten Kreationen getestet.

Oberurnen, der Ort in der Schweiz, in dem du mit deiner Firma ansässig bist, sagt vermutlich kaum jemandem etwas. Es liegt fast genau in der Mitte zwischen Zürich und dem Fürstentum Liechtenstein, gleich neben dem wunderschönen Walensee. Der Fluss Linth, der See, die Berge direkt im Rücken. Sind deine Produkte, seid ihr in der Gegend verwurzelt?

Ja, unser Firmenstandort ist sehr ländlich gelegen, am Rande der Alpen und irgendwie doch zentral. So sind wir in 40 Minuten in Zürich und in die andere Richtung in der gleichen Zeit in Chur. Meine Geschäftspartner, wie auch ich, sind in dieser Gegend zwischen Seen und Bergen aufgewachsen. Es ist für uns ein sehr kreativer Ort. Mit viel Ruhe und Entschleunigung. Im Gebirgstal sind die Tage etwas kürzer, dafür die Nächte länger.

Zwei Produktlinien, eine vanillig-würzige und eine zitrus-frische Reihe, mein erster Gedanke war, das sind die Gegensätze wie Winter und Sommer, wie kalt und warm. Liege ich da richtig? Wie kam es zu den Düften?

Ja, das kommt so hin. Wobei eigentlich erst ein wirklich schwerer Duft mit starken Holznoten entstanden ist, welcher aber bei unseren Duft-Testerinnen gegen den heutigen süsslich-würzigen Duft durchgefallen ist. Und so entstand in einer dieser langen tiefschwarzen Nächte "deepest black", „green king“ ist der Gegensatz dazu. Ein sehr frischer, leichter Duft der perfekt in den Frühling und Sommer passt. Auch die Aufmachung unserer Öle symbolisiert diese Gegensätze. Der schwarzen Schädel bei „deepest black“ und der transparente beim „green king“

Ihr bietet für eine kleine Manufaktur ein erstaunlich komplettes Programm innerhalb der 2 Linien an, 3 Produkte je Linie, Öl, Balm und Wachs. Wie sind eure Erfahrungen, kaufen die Leute gerne ganze Sets, also alles aus einer Produktreihe?

Das stimmt und da kommt noch mehr ... Das Kaufverhalten ist sehr unterschiedlich. Von einem einzelnen Produkt über ein ganzes Set einer Produktreihe bis hin zur kompletten Produktpalette. Wichtig ist für uns, dass wir den Kunden von der Qualität unser Produkte überzeugen können, so dass seine nächsten Bartpflegeprodukte wieder von KNG BeardCare sind.

Der Green King ist Veganer! Mehr als nur ein Trend, eine Message, ein Standing. Wie kam es dazu?

Ein gutes Bartöl ist grundsätzlich immer auf pflanzlichen Ölen aufgebaut. Jedoch findet man am Markt sehr wenige Bartwachse und Balms, die ohne tierische Erzeugnisse auskommen. Auf die Idee hat mich mein Bruder gebracht, der seit Jahren einen veganen Lebensstil lebt. So ist die "green king" Familie entstanden, eine Bartpflegelinie, die komplett vegan ist. 

Wie siehst du die Bärtigen in der Zukunft, eine Mode, die wieder verschwinden wird?

Nein ich denke nicht, dass Bart tragen nur eine Mode ist. Mag sein, dass durch einen aktuellen Trend mehr Männer sich einen Bart wachsen lassen. Ein paar werden wieder verschwinden. Andere werden bleiben. Mein Vater trägt, seit ich lebe, einen Bart. Kannst du dir ein Leben ohne Bart vorstellen? Ich mir auch nicht!

Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg.

Ich danke dir René und wünsche dir auch viel Erfolg mit deinen Vorhaben.


KNG BeardCare

Panoramastrasse 29

8868 Oberurnen

Switzerland

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Publiziert in Salty 6x6

Bon Día Florian. jeder kennt den STENZ, doch wer steht dahinter?

Hiermit möchte ich mich kurz vorstellen.
Ich bin Flo Ehrnböck, der Gründer der kleinen aber feinen Bartproduktschmiede STENZ – Beard Care mit Hauptquartier im bayerischen Wald. Es hat alles damit angefangen, dass ich es liebe, meine eigenen Sachen herzustellen. Da ich schon lange Bart trage und das auch mit Würde und Stolz, lag der Gedanke nahe, meine eigenen Bartpflegeprodukte vor dem Spiegel stehen sehen zu wollen. Gesagt, getan! Es hat ewige Monate gedauert bis meine ersten Produkte für mich perfekt waren. Es steckt viel Liebe, Zeit und Herzblut in der Umsetzung der ersten Reihe Hiagst. Natürlich werden bald weitere folgen.  Es erfüllt mich jedes mal mit Stolz, wenn ich jemanden sehe, der meine Produkte benutzt. Das ist der beste Lohn für die Mühe, die man sich mit eigenen Ideen macht. Produziert wird alles im wunderschönen Bayern, wo ich auch aufgewachsen bin und immer noch lebe. Es ist für mich eine wundervolle und spannende Aufgabe alles umzusetzen, was ich geplant habe. Ich hoffe, ihr freut euch genauso wie ich, dass wir es möglich machen können, regionale Produkte herzustellen, die unseren Bärten guttun.

Der STENZ! Assoziationen zu fensterlnden Lederhosen-Trägern, einem frischen Weissbier und einer zünftigen Blaskapelle im Hintergrund werden wach. Wer ist der große Unbekannte? Wer ist er, der STENZ?

Naja, das stimmt schon so. Für mich persönlich ist der STENZ ein Lausbub, der erwachsen geworden ist und natürlich auf ein gepflegtes Äußeres achtet. Im Grunde ist der STENZ ein Wanderstock eines Wandersmanns, der für mich auch die Reise meines Unternehmens symbolisieren soll und es auch tut.

Kirchberg im Walde, ein Namen wie aus einem Märchenbuch der Gebrüder Grimm, nordöstlich von München gelegen, bei vielen Motorradfahrern bekannte und beliebte Ecke mit viel Grün und viel Platz. Von dort kommt die Idee zu „Hiagst“, deiner ersten Produktreihe. Erzähl uns ein wenig von deiner Heimat, dem Duft deiner Heimat und wie dieser in deine Produkte findet.

Ich bin in Niederbayern geboren und auch dort aufgewachsen. War viel auf der ganzen Welt unterwegs und habe auch in einigen Städten gewohnt. Irgendwann kam der Punkt, wo ich wieder in meine Heimat wollte. Meine Ruhe haben bzw. finden. Es gibt für mich nichts Schöneres als bei mir direkt vor der Haustür arbeiten zu können und meine Ideen umzusetzen. Wenn man rausgeht, die frische Bergluft riecht, über die Wiesen schaut, die Kühe hört, das plätschernde Wasser usw. usw. ... Man muss das nicht näher ausführen, es ist einfach wunderbar. Somit habe ich versucht all meine Eindrücke in meine Produkte zu packen und ich hoffe das ist mir auch gelungen!?

Bärte waren im Bayrischen nie aus der Mode, wie pflegte der gepflegte bayrische Bartträger seinen Bart ohne den STENZ?

Das stimmt. Die meisten Männer benutzten einfach eine reine Naturseife für Körper und Bart und zum Zwirbeln eine Bartwichse. Mittlerweile fragen mich immer mehr nach Balm und Co. Ich finde es immer wieder schön, dass diese Kultur großen Anklang findet. Das freut mich sehr.

Der Bart und die Männer, wie werden wir, wie werden sie in Zukunft aussehen? Wie wird die Pflege aussehen? Dein Blick auf die Zukunft.

Mein Blick auf die Zukunft ist folgender. Der Bart bleibt. Soviel ist sicher. Es trennt sich dann nur der richtige Bartträger aus Überzeugung vom Mitläufer des Trends. Da wird sich noch einiges tun!!!

Wie sehen deine Pläne für das noch junge Jahr aus, arbeitest du an einer Erweiterung der Duft-und Produktpalette?

Natürlich arbeite ich ständig an neuen Produkten. Vor kurzem kam ja die Seife mit aufs Portfolio. Es stehen weitere Produkte in der Pipeline, die schon fertig sind. Man darf gespannt sein, so viel steht fest! ;) Was den Duft betrifft, da gibt es auch schon was Feines. Es steht nur noch kein Termin fest, wann und ob er dieses Jahr noch kommt. ;)

Vielen Dank, Flo, für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg.

Ich habe zu danken. Immer wieder gerne. Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit deinem Blog.

Merci, der Stenz 


STENZ – Beard Care

Florian Ehrnböck

Hintberg 11

94259 Kirchberg im Wald

Germany

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Publiziert in Salty 6x6

Hola Bastian, ein paar Worte zu deiner Person. Wie kam es, dass du nicht nur bärtig, sondern auch selber aktiv in der Bartszene wurdest?

Servus René! Ich hab eigentlich, seit mir der Bart wächst schon immer einen. Hab so ziemlich alle Formen ausprobiert, die es da so gibt. Seit etwa 15 Jahren hab ich einen Vollbart. Da ich relativ empfindliche Haut habe, hatte ich immer Probleme mit Schuppen im Bart, weil die Haut im Bartbereich sehr trocken ist. Da ich meistens schwarz trage, habe ich dann am Nachmittag immer weiße Punkte auf dem T-Shirt gehabt. Vor ca. 2 ½ Jahren war ich dann zum ersten mal in einem Barbershop, im Barber House in München. Cooler Laden! Und da kam ich zum ersten Mal mit Bartöl in Berührung. Und mit Bartöl hat es endlich geklappt, die trockene Haut unter dem Bart in Griff zu bekommen. Wenn ich mir heute morgens 2-3 Tropfen von meinem Bartöl in den Bart gebe, dann habe ich da den ganzen Tag keine einzige Schuppe mehr auf dem T-Shirt. Also war ich total begeistert von dem Produkt und da ich gerade in 12 Monaten Elternzeit war und Zeit hatte, habe ich abends ein bisschen rumgemischt. Bis daraus ein echtes Produkt wurde, hatte es nochmal über ein halbes Jahr gedauert, aber so fing alles an.

Dein Konterfei ziert all deine Produkte, auch sonst sieht man eigentlich niemand anderen als dich bei der Vermarktung. Eine One-Man-Show oder steht hinter dir ein Team?

Fast alle meine Freunde haben Vollbart. Sie haben mir viel bei der Entwicklung des Produktes geholfen. Und sie helfen mir bei der Produktion, so treffen wir uns zum Beispiel zum gemeinsamen Bekleben der Etiketten beim Kippen von ein paar Bierchen. Außerdem habe ich mittlerweile sehr viele Leute aus der “Barbershop/Bart/Kosmetik”-Szene kennengelernt, die mich sehr stark unterstützen. Und natürlich meine Freundin, die mein Lager daheim verwaltet :) Aber ansonsten macht es mir total viel Spaß, alles selber zu machen, vom Design der Verpackung, Website, Aufkleber bis hin zum persönlichen Ausliefern der Ware.

Du bist aus München Neuhausen. Ein Viertel mit vielen Kneipen, Lokalen, Restaurants, Münchner Stadtleben, wie man es sich vorstellt, um dich herum. Woher holst du deine Inspiration für deine erlesenen Produkte? Ist es die Stadt, ist es München oder zieht es dich da eher aufs Land?

Ich komme aus einem kleinen Ort aus der Nähe vom Chiemsee. Bin dem Chiemgau sehr verbunden und bin sehr oft dort. Ich versuche so viel wie möglich von der Region und dem Lebensgefühl in die Produkte zu stecken. Mein Claim “Rub in your beard and be happy” passt zu meiner Lebenseinstellung, die ich aus dem Chiemgau habe, dort ist man einfach etwas entspannter, freundlicher und meistens gut drauf :) Und im Bartbalm zum Beispiel ist Bienenwachs aus einem ganz kleinen Bienenstock in der Nähe des Dorfes, wo ich aufgewachsen bin.

Eisenkraut, ein klingendes Wort, ein kräftiges Wort und ein bestimmender Duft in deiner Reihe. Wie war der Weg zum Zusammenspiel deiner Zutaten in deinen Rezepten? Gibt es Pläne für eine erweiterte Produktpalette?

Ich war schon immer ein Fan vom Duft des Eisenkrauts bzw. Verbene. Meine Seife, Gesichtscreme etc. waren schon immer was in der Richtung. Deswegen war das von Anfang an bei meinen Experimenten das Eisenkraut dabei. Und dann hab ich halt ganz viel rumprobiert bis es mir, meiner Freundin und meinen Freunden getaugt hat. Ein paar weitere Produkte sind schon fertig, müssen aber noch getestet und angemeldet werden. Auch immer einer sehr schwieriger und langwieriger Prozess. Weiß noch nicht genau, was dann wirklich das nächste Produkt ist, das ich herausbringe, vielleicht mal ein etwas festeres Balsam/Wachs. Beim Duft werde ich erstmal bleiben, da gibts noch einige Produkte, die ich damit machen will.

München, Stadt der Mode, der Trachten und der Traditionen und der internationalen Besucher. Wo siehst du die Trends in Sachen Gesichtshaar bei Männern. Was kommt, was geht, was bleibt?

Mei, da bin ich selber gespannt. Bis jetzt, finde ich, ist noch nix vom Nachlassen des Trends zum Bart zu spüren. War vor ein paar Wochen mit einem kleinen Stand auf der Fashion Week in Berlin, da sind alle mit einem Riesen-Vollbart rumgelaufen.

Man sieht dich auf Photos vom New Heritage Festival, auf der Praterinsel beim Stijlmarkt bist du auch vertreten gewesen, wo findet man dich dieses Jahr noch?

Waren beides super Veranstaltungen. Fürs erste wars des jetzt erst mal. Ich sollte mich aber mal aus München rauswagen :) Wenn jemand was von einer coolen Veranstaltung/Markt wo viele Bärtige rumlaufen weiß, freue ich mich sehr über eine kurze Nachricht über meine Facebook Seite www.facebook.com/beyersoil. 

Viele Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg.

Danke Dir!


Beyer’s Oil
Bastian Beyer
Volkartstrasse 69
80636 München
Deutschland

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Beyers Oil München 

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Dienstag, 18 April 2017 17:05

Heute kam sie, die Seife vom STENZ.

Der Postbote kam mit einem dicken Lachen auf mich zu, mit dem himmelblauen Paket unterm Arm und fragte, ob ich Geburtstag hätte, das sieht schwer nach nem Geschenk aus. Ich lachte und sagte: "So ähnlich, da ist Seife drin, danach bin ich nicht nur ein Sauberer, sondern auch ein Anderer."

Er schaute mich an und ich wusste, er glaubt mir kein Wort. 

Also fix das Messer gezückt und aufgemacht die Kiste vom STENZ, das Gesicht des Beamten der spanischen Post, unbezahlbar, der Duft aus der blauen Schachtel, alles in Sägespänen gehüllt, eine Karte, Aufkleber, klasse.

Der Postmann hat also was zu erzählen und ich was zu tun. 

Diese Seife will in meinen Bart.

Aber zuvor noch ein paar Worte zu STENZ und seinen Produkten. 

Hinter dem Namen STENZ steht Flo Ehrnböck und seine kleine, feine "Bartproduktschmiede". Er bietet drei Produkte an, ein Bartöl, ein Balm und seit Neuestem eine Seife. Das Ganze kommt aus dem Bayrischen Wald und wurde und wird dort mit viel Liebe zum Bart und zur Natur entwickelt und hergestellt. Nicht umsonst zählt seine Kollektion "Hiagst" zu den Beliebtesten in der Bart-Szene.

Zur Seife: Verpackt in einem wunderbaren Tütchen duftet das Stück Natur frisch und fein und wartet darauf, ausgepackt zu werden. Die Form überrascht, ein kleiner Berg, geprägt, geschmeidig und einfach schön anzusehen. Laut STENZ 100 % Natur, 100 %Handarbeit, aus einer kleinen Seifensiederei bei ihm um die Ecke. Niederbayern rules und kurze Wege sind dein Freund.

Na dann los, der Bart will gewaschen sein. Nass kommt der entscheidende Vorteil der STENZschen Seife und ihrer ungewöhnlichen Form voll zum Tragen: Sie liegt exzellent in der Hand, flutscht nicht, rutscht nicht, dem griffigen  Alpenpanorama sei Dank! Und sie schäumt, dass es eine Pracht ist. Der Duft bleibt während der ganzen Zeit dezent und herrlich frisch. Auswaschen läßt er sich auch prima, sehr angenehm, wenn man den Bart mal nicht unter der Dusche, sondern im Waschbecken waschen will oder muss oder kann ...

Dann der ultimative Test: Meine Frau. Sie riecht lange an meinem Bart, Vollprofi mittlerweile, kein Wunder nach fast 16 bartreichen Jahren mit mir ..... und nickt. Der Ritterschlag für einen Duft an mir.

Vom Gefühl her ist es genau das, was ich mir vorstelle. Ein sauberer, frisch gewaschener Bart muss sich weich und gesund und fluffig anfühlen. Und zwar vor dem Öl und dem Balm, dann ist meine bärtige Welt in Ordnung. 

Gut gemacht Flo, gut gemacht STENZ. 

Nicht nur ich bin auf weitere Produkte von dir gespannt!

 

http://stenz-beard.com

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Publiziert in Salty Care

Bärte überall, auch bei mir im Spiegel, seit Jahren jeden Morgen, mal mehr, mal weniger. Schauzer, Backenbart, Vollbart kurz oder Vollbart lang, alles habe ich die letzten Jahren ausprobiert, momentan ist es ein gepflegter Voller.

Aber das bedeutet nicht, dass es nicht doch noch die Rasur in meinem Leben gibt, die Nassrasur mit einem Hobel bei mir, andere trauen sich ans Messer und andere bleiben beim Kunststoffgerät mit dem französischen Namen.

Die Konturen wollen gepflegt werden und erst mit einer formvollendenden Rasur sieht der Bart aus, wie er soll. Die Konturen sollen im Idealfall die Gesichtsform unterstreichen, der ganze Bart passt damit ins Gesicht und man(N) sieht exzellent gepflegt aus.

Nicht dass man es müsste, aber eine Rasier-Zeremonie ist einfach eine Sache, die mir gefällt. Ich nehme mir dafür Zeit, schliesse die Badezimmertüre, drehe meinen Bluetooth-Speaker auf, höre meine Lieblingsband und disconnecte mich für eine gute halbe Stunde von der Außenwelt, schaue mir tief in die Augen, konzentriere mich und lege los.

Mein Equipment sieht dabei wie folgt aus:

Der Hobel ist von Mühle, der geschlossene Kamm ist für das dickere Haar und bietet etwas mehr Sicherheit gegen Schnitte, vor allem am Kopf und im Schritt.

Klingen nehme ich von Astra, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zur Vorbereitung der Haare, besonders am Hals, nehme ich als erstes Wasser, heißes Wasser, so heiss, dass es gerade noch geht, und weiche die Barthaare damit ordentlich ein. 

Ich liebe die altmodische Art, den Schaum in einer Schale anzurühren, dazu nutze ich eine alte, ausrangierte Müslischale und einen Pinsel von Jagger. 

Tipp: Ein Halter sieht nicht nur gut aus, der Pinsel trocknet besser, keine Feuchtigkeit bleibt im Griff. Ich habe mir den unten gezeigten besorgt, da kann auch der Hobel aufgeräumt auf den nächsten Einsatz warten.

Den Schaum liefert, wie schon den Pinsel, Edwin Jagger, ich steh auf Sandelholz und ich mag schwarz, perfekt also.

Heisses Wasser also, danach etwas abtupfen, dann den vorher dick angerührten sensationell duftenden Schaum auf den Hals und wo sonst noch das Gesicht haarfrei werden soll.

Tipp: Es gibt Rasieröle, ich selber nutze sie nicht, aber einige meiner Freunde schwören drauf. Der Vorteil hier ist, man sieht nach dem Auftragen, was man sehen muss, perfekt für Anfänger, denke ich.

Als Fan von Floid, der spanischen Traditionsmarke, empfehle ich das hier:

Aber weiter mit dem Schaum, den arbeite ich in aller Ruhe schön mit dem Pinsel ein, immer wieder, je sorgfältiger du das machst, desto mehr liebt dich deine Haut. Überhaupt gilt bei der Rasur: Ruhe und Geduld sind essentiell.

Ich gestehe, ab und an steht im Bad ein Glas mit gutem Brandy, ich nippe ab und an daran, und mache danach geruhsam weiter. Ab und an ...

Die Rasur will konzentriert von statten gehen, ich mache erst die Flächen, bekomm langsam ein Gefühl für den Hobel, schwer so ein Hobel, ihr werdet überrascht sein wie schwer. Und kurz, ich fand den am Anfang fast zu kurz, aber das Handling ist schlicht ein gänzlich anderes als das gewohnte mit dem Kunststoff-Franzosen.

An die Konturen gehe ich nur ran bei bester Beleuchtung und absoluter Ruhe, was heisst, dass Clutch laut durchs Bad hämmern, innere Ruhe meine ich. Einmal die Konturen versaut und ihr wollt ne Woche nicht aus dem Haus, also langsam und ruhig und durchziehen. Je nach Beschaffenheit eurer Bäckchen, aufplustern oder nicht, ihr wisst schon.

Ich setze an und ziehe durch, vom Ohr bis zu den Mundwinkeln, ohne abzusetzen. Absetzen ist nix für mich, ich finde den richtigen Punkt nicht, um wieder anzusetzen und Feierabend ist. Am Hals ist das je nach Bartform weniger dramatisch, ich allerdings bin da genauso pingelig.  

Kommen wir zur Nachsorge der gestressten Haut.

Als erstes sollte die Haut mit warmem Wasser gereinigt werden, Seifenreste restlos abspülen, dann kaltes Wasser drauf, die Poren ziehen sich zusammen, kleine Blutungen stoppen. Bei größeren Schnitten nehme ich einen Alaunstein, brennt wie Sau, Blutung stoppt quasi sofort, es sei denn, ihr habt eine Schlagader erwischt, dann sind eure Sorgen aber ganz andere. 

Hier ist er:

Dann kommen wir zum Aftershave: Ich liebe, wie ich oben schon erwähnt habe, die Produkte von Floid. Die gibt es in zwei Varianten, sanftes Menthol oder "mentolado vigoroso", frisch, Zitrone mit Zedernnote, altmodisch brennt es ordentlich im ersten Moment, dann kommt die beruhigende Wirkung und ein Duft, der einzigartig ist. Ich liebe es und der Preis ist auch völlig ok.

Schaut euch den amazon-Shop von Floid an. Meine absolute Empfehlung.

Ich hoffe, ihr hattet Spass beim Lesen und evtl. Lust bekommen, mal was anderes auszuprobieren bei der Rasur. 

 

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Vor einigen Tagen habe ich Carl von KNG Beard Care angeschrieben und gesagt, ich würde gerne seine Produkte testen und darüber etwas schreiben, und was soll ich sagen, prompt kam ein schickes Paket mit einer Auswahl seiner Öle und ein feines Beard-Balm.

Ein Infozettel und ein Aufkleber mit dem markanten Logo runden den ersten Eindruck ab. Schweizer Präzision mit Liebe. Klasse!

Bei KNG kann man wählen zwischen 2 Produktlinien, beide habe ich das Glück testen zu dürfen.

"Deepest Black", laut Infozettel in einer rabenschwarzen Nacht entstanden, ist das erste Produkt, mit dem Carl und seine Company auf den Markt sind. Vanille ist hier in Sachen Duft der Leader, gefolgt von herb-würzigen Aromen,  perfekt abgestimmt und grandios für den gepflegten Abend mit den Freunden deines Vertrauens. Ich bin kein großer Fan von Vanille, aber KNG schafft es, den für mich eher femininen Duft in dieser Mischung als durchaus männlich durchkommen zu lassen. Klasse.

"Green King". Sprechender Name und ein großes Versprechen: Komplett vegan, 100 % ohne jedwedes tierisches Produkt, kein Fett, keine Duftstoffe, nix. Und Freunde, auch Bienenwachs, auf das viele Allergien entwickeln, ist raus aus der Nummer. Hut ab, das ist eine feine Sache für so eine kleine Manufaktur, wie ich finde. Der Duft ist superfrisch, eine Mischung aus Zitrusfrüchten weckt die Lebensgeister, spitze, um morgens auf Touren zu kommen und dem Kaffee helfend unter die Arme zu greifen.

Beide Öle kommen in schicken Schädelflaschen mit Pipette, sehr stylisch und ein garantierter Blickfang im Bad. 

Also Bart gewaschen und "Deepest Black" einmassiert. Der erste Eindruck ist absolut positiv. Das Öl läßt sich schnell einarbeiten, nichts fühlt sich schmierig an oder seifig. Bei manchen Ölen fühlt sich der Bart danach einfach nicht gut an. Hier alles im Lot, der Duft nach Vanille ist dezent, was ich sehr begrüße, er bleibt aber lange erhalten. Ein leichter Glanz rundet das Ganze ab, der Bart läßt sich prima kämmen und eine leichte Festigung ist auch da. Man ist fast versucht, auf das Balm zu verzichten.

Aber das will auch getestet sein, also rein damit in den Bart. Ich arbeite etwa die Menge in der Größe eines Fingernagels ein, schön vorsichtig massieren, kneten, nicht zu wild, das mag der Bart gar nicht. Auch hier subtiler Vanilleduft mit einer frisch-würzigen Note, Pflicht bei Vanille finde ich. Alleine hätte die Vanille nix, aber auch gar nix im Bart zu suchen. 

Eine angenehme Konsistenz, das Balm. Warm machen, in den Händen verreiben und der Bart bekommt eine schöne Festigkeit und Fülle. Erst mit dem Kamm, dann mit der Bürste. So mach ich das, andere schwören auf eine andere Reihenfolge.

Der ultimate Tester: Meine Frau.

  • Erst wird am Bart gerochen. 
  • Bestanden.
  • Dann wird der Bart befummelt.
  • Bestanden

Das zweite Öl, mein Favorit, Green King genannt und man macht die Flasche auf und weiss, warum der Grüne König so heisst.

Ich denke, dass der grüne Adelige der perfekte Compañero für die kommenden warmen Tage ist. Frisch, zitronig mit Limette(?), bilde ich mir jedenfalls voller Freude ein, und nippe an meinem Gin-Tonic. Meine Frau findet Zitrusfrüchte auch im Bart ganz lecker, sie lacht, ich lache, alles frisch.

Für das Grüne gilt das Gleiche wie für das Schwarze, super Konsistenz und sparsamst in der Anwendung, das freut den Postboten und den Geldbeutel. Alles in allem eine Empfehlung, mal ein paar Sachen aus dieser kleinen Manufaktur zu bestellen.

Kleiner Tipp in die Schweiz zum Schluss. Die Flaschen sind zu schade, um sie leer in die Tonne zu treten, Refill-Sets wären eine Ansage, auch und vor allem für die Umwelt.

Keep growing!

https://www.kngbeardcare.com

 

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