Dienstag, 13 Februar 2018 10:22

L:A BRUKET, the Grooming Travel Essentials

L:A BRUKET, hakeliger Name, glasklares Design, wenn das mal keine Schweden sind. 

Wer ab und an verreist, den Flieger nutzt und nur mit Handgepäck unterwegs ist kennt das "100ml in transparenten und verschließbaren Tütchen" Problem. Die Damen und Herren an den Sicherheitskontrollen können auf die quasi zum Berufsbild gehörende Unfreundlichkeit noch eine Schippe drauf legen wenn deine Behältnisse nicht den Regeln entsprechen und die wandern schneller als man denkt in die bereitgestellten Mülleimer.

Hier haben wir 4 kleine Flaschen, nummeriert, Kunststoff, mit je 60ml Fassungsvermögen, Pumpspender und fest und sicher sitzenden Deckeln auf den Selben. Jeder der schon mal ausgelaufenes Öl in der Kulturvortäuschungstasche hatte weiss was einem gut schließende Deckel ersparen können. Klasse Größe, perfekt verpackt.

Wer liebt sie nicht, die Pflege-Serien wo eines zum anderen passt, der Duft sich wie ein roter Faden durch die Session im Badezimmer zieht.

Es hat etwas von diesem speziellen Gefühl des Luxus wenn man eine ganze Reihe vor sich stehen hat und man sich von links nach rechts oder andersrum durch die Produkte bewegt bis man bestens gepflegt und entspannt und selbstbewusst das Bad verläßt.

Also ab in die Nasszelle, vier kleine Begleiter plus Vodka auf Eis plus die kleine feine Bose-Box, Türe zu und tief durchatmen. Ich liebe diese Momente, meine Momente. Diese "Sie baden gerade ihre Hände darin"-Männermomente. 

Sollen die selbst ernannten Puristen jaulen, mir egal! Ich zelebriere meine Körperpflege lang und gerne. 

Das Bartshampoo Nr.154 erstaunt vom ersten Moment durch unglaubliche Ergiebigkeit, die Rossastanie und die Haselnuss kümmern sich bestens um dein Barthaar. Der kernige, würzige Duft von Lorbeer bleibt leicht im Bart, er ist es auch der mich durch die ganze Zeremonie begleitet. Sauber fühlt sich der Teppich an, gut so.

Nr. 145, die Rasiercreme wird direkt auf die feuchte Haut aufgetragen, schön dünn damit die Konturen gut zu sehen sind. Kurze Zeit einwirken lassen, der Vodka schmeckt, Sound etwas leiser, Konzentration! Verhauene Konturen bedeuten versaute Laune und schlechte Tage.

Der Hobel gleitet ohne Widerstand durch die Stoppeln, Shea-Butter und das Extrakt aus Blättern der Lorbeere beruhigen die Haut sofort. Selbst am Hals und gegen den Strich rasiert bleibt meine Haut erstaunlich ruhig.

Die Reste der Rasiercreme mit reichlich warmem Wasser aus dem Bart gespült freut sich die Haut auf das leichte After-Shave Balm Nr. 146 von den Schweden. Auch hier kommt Shea zum Einsatz, die Lorbeere desinfiziert und  und natürliches Minzöl kühlt angenehm. Obacht, es reicht wirklich ganz wenig und alles wird  gut.

Der noch leicht feuchte Bart ist bestens auf das Bartöl Nr.147 vorbereitet, auch hier geht Klasse vor Masse. Unglaublich ergiebig das Öl der Nordmänner. Jojoba-, Hanfsamen- und Arganöl sorgen für stressfreies Durchkämmen, der Duft von Lorbeeröl ist hier am stärksten. Leichter Glanz und ein Gefühl topp gepflegt zu sein, klasse! Die Bürste macht ihren Job gut und verteilt alles bis in den letzten Winkel.

Fazit. Wieder einmal überzeugen und überraschen die Schweden. Angefangen beim Design über das Handling und der Usability bis zur Pflege. Die Dosierköpfe auf den Flaschen tragen ihren Namen zu Recht, feines Dosieren klappt hier bestens. Das trockene, nüchterne Design trägt bis zum Duft: Unauffällig und doch präsent. Der leichte aber auch kernige Geruch des Lorbeers ist ständig da. Die Pflege ist wie erwartet hervorragend, dafür steht L:A BRUKET nicht nur mit seinen Bartpflegeprodukten seit Langem. Ein klasse Set, die Flaschen sind stabil genug um einen eine Weile zu begleiten, man kann sie ohne Probleme immer wieder befüllen.

Bra gjort sverige!

 

  

 

http://labruket.se

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying


Publiziert in Salty Care

Hi Ingo, sag an, wann ging das los mit dem Bart in deinem Leben und ab wann war klar, dass du eine eigene Pflegeserie auf den Markt bringen willst?

So richtig klar wurde es Marcus und mir, als wir im April 2012 über unsere jeweilige Zukunft sprachen. Beide würden wir im gleichen Jahr zum ersten Mal Vater werden, beide hatten wir unsere alten Jobs an den Nagel gehängt und beide hatten wir die bisher längsten Bärte in unserem Leben. Also warum nicht was Eigenes aufbauen. Und Bartpflege war bis dato noch nicht dagewesen. Also spannend, absolut nützlich für das Gestrüpp in unseren Gesichtern und durch den Barttrend in den ersten Großstädten zu der Zeit auch als Geschäftsmodell denkbar. Ist ja nicht unwichtig, wenn man in Zukunft zwei Familien davon ernähren möchte.

OAK Beard Care ist einer der großen Player geworden, denke aber, dass war nicht immer so. Plauder mal aus dem Nähkästchen. Was gab's für Tiefschläge, was waren die Highlights auf dem Weg in die Regale der großen weiten Welt?

Uff, da würde eine Menge zusammenkommen. Wobei man von Rückschlägen am Anfang nicht wirklich sprechen kann. Da uns von den meisten Menschen sowieso recht wenig Erfolg mit unserer Idee prognostiziert wurde, waren unsere Erwartungen gemäßigt. Nicht allerdings unser Wille, die Idee umzusetzen und etwas zu schaffen, was es so vorher noch nicht gab: ernsthafte Pflegeprodukte für den Bart – und das auch noch auf naturkosmetischer Basis! 

Als wir dann endlich mit den ersten Produkten durch die Städte gezogen sind, waren wir total überrascht über das fast ausschließlich positive Feedback der Menschen. Jedes Geschäft, jeder Barbershop, der unsere Produkte ins Regal gestellt hatte, war ein Highlight für uns. Vor allem hat uns aber jede positive Rückmeldung von einem Kunden besonders glücklich gemacht. Das ist bis heute der schönste Moment in unserem Business.

Man(N) ist sich einig, eure Reihe ist hervorragend, vom Design über die Pflege bis zum Duft. Einzigartig ist die Konsistenz von dem Beard Balm und dem Beard Hold. Beide sind nicht wie viele andere Produkte eher wächsern, sondern cremig. Wie kam es zu diesen Produkten?

Die Entwicklung von HOLD und BALM wurde ganz klar von den für uns nicht zufriedenstellenden Produkten auf dem Markt bestimmt. Jedes Produkt, das wir entwickeln, ist entweder ein komplettes Novum auf dem Markt oder es unterscheidet sich sehr in Anwendung und Effekt von bereits existierenden Produkten mit ähnlicher Ausrichtung. Im Fall von HOLD und BALM wollten wir die beste Kombination von Pflege, Halt und Komfort in der Anwendung. Diese ganzen harten Balms auf dem Markt haben uns einfach keinen Spaß gemacht. 

Euer Design ist klar. Der Barberpole. Aber der Name OAK, die Eiche. Woher diese Idee?

Die Eiche steht für alles, was uns wichtig ist: Natürlichkeit, Kraft, Langlebigkeit, Verlässlichkeit! Und OAK ist einfach ein kurzer, prägnanter und schöner Name, wie wir finden.

„Dickes B, oben an der Spree. Im Sommer tust du gut und im Winter tut's weh.“ Die Zeilen von SEEED machen alles klar. Die Hauptstadt kann alles. Was für einen Einfluss hat es, euer Headquarter zwischen Kreuzberg, Tiergarten und Wilmersdorf. also mitten in Berlin zu haben?

Berlin ist großartig! Natürlich gibt es auch hier viele Dinge, die nicht so ideal laufen, aber in Berlin gibt es einfach alles für alle. Ich würde frech behaupten, Berlin ist so ziemlich die internationalste Stadt in Deutschland, will heißen, es kommen eine Menge Menschen aus aller Welt zusammen. Das macht Spaß, ist inspirierend und es lässt immer etwas Neues entstehen. Und gleichzeitig gibt es alles, was ein natürlich gewachsenes Zuhause braucht. Das könnte man als unseren Einfluss betrachten. Immer irgendwie neu sein, aber mit den Beinen auf dem Boden bleiben.

In Sachen Mode ist Berlin immer noch stilbildend. Was glaubst du, was beobachtest du in Sachen Bart:  Was bleibt, was geht und was ging noch nie?

Was in Berlin natürlich immer geht, ist der natürlich aussehende, etwas längere Vollbart. Auch mein persönlicher Favorit, ehrlich gesagt. Das wird sicher auch noch eine Weile so bleiben. Momentan noch sehr angesagt ist der Schnauzbart. Aber auch hier eher die natürlich aussehende Variante. Obwohl das Typ-Sache ist. Bei manchen Männern sieht auch der gezwirbelte Handlebar nicht aufgesetzt aus. Authentizität ist das Motto. Die Zeiten der ironisch gemeinten oder durch verlorene Wetten getragenen Schnauzer ist so ziemlich vorbei. Was noch nie ging, das ist jetzt meine Meinung, sind einrasierte Muster im Bart. Sobald jemand das Wort „Bart-Design“ in den Mund nimmt, heißt es, nichts wie weg hier!

Besten Dank, Ingo und weiterhin viel Erfolg!

Ich danke Dir!

 

OAK Berlin GmbH

Fuggerstr. 4

10777 Berlin

Deutschland

(kein Shop!)

https://www.oakbeardcare.com

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Mahalo!


 

Publiziert in Salty 6x6

Einen guten Tag, Carl. KNG Beard Care mit den charakteristischen Flaschen in Form eines Totenschädels. Seit wann gibt es das Label und wie kamst du dazu dich um Bärte zu kümmern?

Hi René. Die Idee für KNG BeardCare ist irgendwann Anfang 2015 entstanden. Seit dem 31. Oktober 2016 sind wir mit unseren Produkten am Markt. Die ersten Bartpflegeprodukte, die mir in die Finger kamen entsprachen nicht den Vorstellungen, die ich an ein Pflegeprodukt hatte. Ich wollte etwas komplett Natürliches, ohne Mineralöl und chemischen Zusätzen. So kam das ganze ins Rollen. Ich habe begonnen, mich mit den Zusammensetzungen von Pflegeprodukten auseinander zusetzen, zu experimentieren und zu lernen, um zu verstehen, was die Öle und Düfte bewirken und wie man sie optimal einsetzt und kombiniert. Gute Freunde und heutige Geschäftspartner haben mich dabei unterstützt, mitgeholfen und fleissig die neuesten Kreationen getestet.

Oberurnen, der Ort in der Schweiz, in dem du mit deiner Firma ansässig bist, sagt vermutlich kaum jemandem etwas. Es liegt fast genau in der Mitte zwischen Zürich und dem Fürstentum Liechtenstein, gleich neben dem wunderschönen Walensee. Der Fluss Linth, der See, die Berge direkt im Rücken. Sind deine Produkte, seid ihr in der Gegend verwurzelt?

Ja, unser Firmenstandort ist sehr ländlich gelegen, am Rande der Alpen und irgendwie doch zentral. So sind wir in 40 Minuten in Zürich und in die andere Richtung in der gleichen Zeit in Chur. Meine Geschäftspartner, wie auch ich, sind in dieser Gegend zwischen Seen und Bergen aufgewachsen. Es ist für uns ein sehr kreativer Ort. Mit viel Ruhe und Entschleunigung. Im Gebirgstal sind die Tage etwas kürzer, dafür die Nächte länger.

Zwei Produktlinien, eine vanillig-würzige und eine zitrus-frische Reihe, mein erster Gedanke war, das sind die Gegensätze wie Winter und Sommer, wie kalt und warm. Liege ich da richtig? Wie kam es zu den Düften?

Ja, das kommt so hin. Wobei eigentlich erst ein wirklich schwerer Duft mit starken Holznoten entstanden ist, welcher aber bei unseren Duft-Testerinnen gegen den heutigen süsslich-würzigen Duft durchgefallen ist. Und so entstand in einer dieser langen tiefschwarzen Nächte "deepest black", „green king“ ist der Gegensatz dazu. Ein sehr frischer, leichter Duft der perfekt in den Frühling und Sommer passt. Auch die Aufmachung unserer Öle symbolisiert diese Gegensätze. Der schwarzen Schädel bei „deepest black“ und der transparente beim „green king“

Ihr bietet für eine kleine Manufaktur ein erstaunlich komplettes Programm innerhalb der 2 Linien an, 3 Produkte je Linie, Öl, Balm und Wachs. Wie sind eure Erfahrungen, kaufen die Leute gerne ganze Sets, also alles aus einer Produktreihe?

Das stimmt und da kommt noch mehr ... Das Kaufverhalten ist sehr unterschiedlich. Von einem einzelnen Produkt über ein ganzes Set einer Produktreihe bis hin zur kompletten Produktpalette. Wichtig ist für uns, dass wir den Kunden von der Qualität unser Produkte überzeugen können, so dass seine nächsten Bartpflegeprodukte wieder von KNG BeardCare sind.

Der Green King ist Veganer! Mehr als nur ein Trend, eine Message, ein Standing. Wie kam es dazu?

Ein gutes Bartöl ist grundsätzlich immer auf pflanzlichen Ölen aufgebaut. Jedoch findet man am Markt sehr wenige Bartwachse und Balms, die ohne tierische Erzeugnisse auskommen. Auf die Idee hat mich mein Bruder gebracht, der seit Jahren einen veganen Lebensstil lebt. So ist die "green king" Familie entstanden, eine Bartpflegelinie, die komplett vegan ist. 

Wie siehst du die Bärtigen in der Zukunft, eine Mode, die wieder verschwinden wird?

Nein ich denke nicht, dass Bart tragen nur eine Mode ist. Mag sein, dass durch einen aktuellen Trend mehr Männer sich einen Bart wachsen lassen. Ein paar werden wieder verschwinden. Andere werden bleiben. Mein Vater trägt, seit ich lebe, einen Bart. Kannst du dir ein Leben ohne Bart vorstellen? Ich mir auch nicht!

Vielen Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg.

Ich danke dir René und wünsche dir auch viel Erfolg mit deinen Vorhaben.


KNG BeardCare

Panoramastrasse 29

8868 Oberurnen

Switzerland

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Publiziert in Salty 6x6

Bon Día Florian. jeder kennt den STENZ, doch wer steht dahinter?

Hiermit möchte ich mich kurz vorstellen.
Ich bin Flo Ehrnböck, der Gründer der kleinen aber feinen Bartproduktschmiede STENZ – Beard Care mit Hauptquartier im bayerischen Wald. Es hat alles damit angefangen, dass ich es liebe, meine eigenen Sachen herzustellen. Da ich schon lange Bart trage und das auch mit Würde und Stolz, lag der Gedanke nahe, meine eigenen Bartpflegeprodukte vor dem Spiegel stehen sehen zu wollen. Gesagt, getan! Es hat ewige Monate gedauert bis meine ersten Produkte für mich perfekt waren. Es steckt viel Liebe, Zeit und Herzblut in der Umsetzung der ersten Reihe Hiagst. Natürlich werden bald weitere folgen.  Es erfüllt mich jedes mal mit Stolz, wenn ich jemanden sehe, der meine Produkte benutzt. Das ist der beste Lohn für die Mühe, die man sich mit eigenen Ideen macht. Produziert wird alles im wunderschönen Bayern, wo ich auch aufgewachsen bin und immer noch lebe. Es ist für mich eine wundervolle und spannende Aufgabe alles umzusetzen, was ich geplant habe. Ich hoffe, ihr freut euch genauso wie ich, dass wir es möglich machen können, regionale Produkte herzustellen, die unseren Bärten guttun.

Der STENZ! Assoziationen zu fensterlnden Lederhosen-Trägern, einem frischen Weissbier und einer zünftigen Blaskapelle im Hintergrund werden wach. Wer ist der große Unbekannte? Wer ist er, der STENZ?

Naja, das stimmt schon so. Für mich persönlich ist der STENZ ein Lausbub, der erwachsen geworden ist und natürlich auf ein gepflegtes Äußeres achtet. Im Grunde ist der STENZ ein Wanderstock eines Wandersmanns, der für mich auch die Reise meines Unternehmens symbolisieren soll und es auch tut.

Kirchberg im Walde, ein Namen wie aus einem Märchenbuch der Gebrüder Grimm, nordöstlich von München gelegen, bei vielen Motorradfahrern bekannte und beliebte Ecke mit viel Grün und viel Platz. Von dort kommt die Idee zu „Hiagst“, deiner ersten Produktreihe. Erzähl uns ein wenig von deiner Heimat, dem Duft deiner Heimat und wie dieser in deine Produkte findet.

Ich bin in Niederbayern geboren und auch dort aufgewachsen. War viel auf der ganzen Welt unterwegs und habe auch in einigen Städten gewohnt. Irgendwann kam der Punkt, wo ich wieder in meine Heimat wollte. Meine Ruhe haben bzw. finden. Es gibt für mich nichts Schöneres als bei mir direkt vor der Haustür arbeiten zu können und meine Ideen umzusetzen. Wenn man rausgeht, die frische Bergluft riecht, über die Wiesen schaut, die Kühe hört, das plätschernde Wasser usw. usw. ... Man muss das nicht näher ausführen, es ist einfach wunderbar. Somit habe ich versucht all meine Eindrücke in meine Produkte zu packen und ich hoffe das ist mir auch gelungen!?

Bärte waren im Bayrischen nie aus der Mode, wie pflegte der gepflegte bayrische Bartträger seinen Bart ohne den STENZ?

Das stimmt. Die meisten Männer benutzten einfach eine reine Naturseife für Körper und Bart und zum Zwirbeln eine Bartwichse. Mittlerweile fragen mich immer mehr nach Balm und Co. Ich finde es immer wieder schön, dass diese Kultur großen Anklang findet. Das freut mich sehr.

Der Bart und die Männer, wie werden wir, wie werden sie in Zukunft aussehen? Wie wird die Pflege aussehen? Dein Blick auf die Zukunft.

Mein Blick auf die Zukunft ist folgender. Der Bart bleibt. Soviel ist sicher. Es trennt sich dann nur der richtige Bartträger aus Überzeugung vom Mitläufer des Trends. Da wird sich noch einiges tun!!!

Wie sehen deine Pläne für das noch junge Jahr aus, arbeitest du an einer Erweiterung der Duft-und Produktpalette?

Natürlich arbeite ich ständig an neuen Produkten. Vor kurzem kam ja die Seife mit aufs Portfolio. Es stehen weitere Produkte in der Pipeline, die schon fertig sind. Man darf gespannt sein, so viel steht fest! ;) Was den Duft betrifft, da gibt es auch schon was Feines. Es steht nur noch kein Termin fest, wann und ob er dieses Jahr noch kommt. ;)

Vielen Dank, Flo, für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg.

Ich habe zu danken. Immer wieder gerne. Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit deinem Blog.

Merci, der Stenz 


STENZ – Beard Care

Florian Ehrnböck

Hintberg 11

94259 Kirchberg im Wald

Germany

Der STENZ auf facebook

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Publiziert in Salty 6x6

Hola Bastian, ein paar Worte zu deiner Person. Wie kam es, dass du nicht nur bärtig, sondern auch selber aktiv in der Bartszene wurdest?

Servus René! Ich hab eigentlich, seit mir der Bart wächst schon immer einen. Hab so ziemlich alle Formen ausprobiert, die es da so gibt. Seit etwa 15 Jahren hab ich einen Vollbart. Da ich relativ empfindliche Haut habe, hatte ich immer Probleme mit Schuppen im Bart, weil die Haut im Bartbereich sehr trocken ist. Da ich meistens schwarz trage, habe ich dann am Nachmittag immer weiße Punkte auf dem T-Shirt gehabt. Vor ca. 2 ½ Jahren war ich dann zum ersten mal in einem Barbershop, im Barber House in München. Cooler Laden! Und da kam ich zum ersten Mal mit Bartöl in Berührung. Und mit Bartöl hat es endlich geklappt, die trockene Haut unter dem Bart in Griff zu bekommen. Wenn ich mir heute morgens 2-3 Tropfen von meinem Bartöl in den Bart gebe, dann habe ich da den ganzen Tag keine einzige Schuppe mehr auf dem T-Shirt. Also war ich total begeistert von dem Produkt und da ich gerade in 12 Monaten Elternzeit war und Zeit hatte, habe ich abends ein bisschen rumgemischt. Bis daraus ein echtes Produkt wurde, hatte es nochmal über ein halbes Jahr gedauert, aber so fing alles an.

Dein Konterfei ziert all deine Produkte, auch sonst sieht man eigentlich niemand anderen als dich bei der Vermarktung. Eine One-Man-Show oder steht hinter dir ein Team?

Fast alle meine Freunde haben Vollbart. Sie haben mir viel bei der Entwicklung des Produktes geholfen. Und sie helfen mir bei der Produktion, so treffen wir uns zum Beispiel zum gemeinsamen Bekleben der Etiketten beim Kippen von ein paar Bierchen. Außerdem habe ich mittlerweile sehr viele Leute aus der “Barbershop/Bart/Kosmetik”-Szene kennengelernt, die mich sehr stark unterstützen. Und natürlich meine Freundin, die mein Lager daheim verwaltet :) Aber ansonsten macht es mir total viel Spaß, alles selber zu machen, vom Design der Verpackung, Website, Aufkleber bis hin zum persönlichen Ausliefern der Ware.

Du bist aus München Neuhausen. Ein Viertel mit vielen Kneipen, Lokalen, Restaurants, Münchner Stadtleben, wie man es sich vorstellt, um dich herum. Woher holst du deine Inspiration für deine erlesenen Produkte? Ist es die Stadt, ist es München oder zieht es dich da eher aufs Land?

Ich komme aus einem kleinen Ort aus der Nähe vom Chiemsee. Bin dem Chiemgau sehr verbunden und bin sehr oft dort. Ich versuche so viel wie möglich von der Region und dem Lebensgefühl in die Produkte zu stecken. Mein Claim “Rub in your beard and be happy” passt zu meiner Lebenseinstellung, die ich aus dem Chiemgau habe, dort ist man einfach etwas entspannter, freundlicher und meistens gut drauf :) Und im Bartbalm zum Beispiel ist Bienenwachs aus einem ganz kleinen Bienenstock in der Nähe des Dorfes, wo ich aufgewachsen bin.

Eisenkraut, ein klingendes Wort, ein kräftiges Wort und ein bestimmender Duft in deiner Reihe. Wie war der Weg zum Zusammenspiel deiner Zutaten in deinen Rezepten? Gibt es Pläne für eine erweiterte Produktpalette?

Ich war schon immer ein Fan vom Duft des Eisenkrauts bzw. Verbene. Meine Seife, Gesichtscreme etc. waren schon immer was in der Richtung. Deswegen war das von Anfang an bei meinen Experimenten das Eisenkraut dabei. Und dann hab ich halt ganz viel rumprobiert bis es mir, meiner Freundin und meinen Freunden getaugt hat. Ein paar weitere Produkte sind schon fertig, müssen aber noch getestet und angemeldet werden. Auch immer einer sehr schwieriger und langwieriger Prozess. Weiß noch nicht genau, was dann wirklich das nächste Produkt ist, das ich herausbringe, vielleicht mal ein etwas festeres Balsam/Wachs. Beim Duft werde ich erstmal bleiben, da gibts noch einige Produkte, die ich damit machen will.

München, Stadt der Mode, der Trachten und der Traditionen und der internationalen Besucher. Wo siehst du die Trends in Sachen Gesichtshaar bei Männern. Was kommt, was geht, was bleibt?

Mei, da bin ich selber gespannt. Bis jetzt, finde ich, ist noch nix vom Nachlassen des Trends zum Bart zu spüren. War vor ein paar Wochen mit einem kleinen Stand auf der Fashion Week in Berlin, da sind alle mit einem Riesen-Vollbart rumgelaufen.

Man sieht dich auf Photos vom New Heritage Festival, auf der Praterinsel beim Stijlmarkt bist du auch vertreten gewesen, wo findet man dich dieses Jahr noch?

Waren beides super Veranstaltungen. Fürs erste wars des jetzt erst mal. Ich sollte mich aber mal aus München rauswagen :) Wenn jemand was von einer coolen Veranstaltung/Markt wo viele Bärtige rumlaufen weiß, freue ich mich sehr über eine kurze Nachricht über meine Facebook Seite www.facebook.com/beyersoil. 

Viele Dank für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg.

Danke Dir!


Beyer’s Oil
Bastian Beyer
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Publiziert in Salty 6x6

"The cure for anything is salt water: sweat, tears or the sea." - Isak Dinesen.