Schinken, duftender, hauchdünn geschnittener, ab und an mit etwas feinem Olivenöl beträufelter, feinster Schinken. Oliven, Brot, Käse.

Dazu ein Glas Cava, dem spanischen Sekt, knochentrocken, eiskalt.

Eine kleine Männerrunde, am Morgen des Feiertages San Vicent in der Bar unseres Vertrauens und wir ließen es uns gut gehen.

Der Jamón Ibérico zählt zu den Leckereien, die man auf der iberischen Halbinsel unbedingt probiert haben muss, Vegetarier halten sich an die Oliven und schauen einfach mal woanders hin.

Der Ibérico wird im Gegensatz zum Jámon Serrano aus einer bestimmten Rasse hergestellt, dem Ibérico Schwein. Charakteristisch ist die dunkle Hautfarbe dieser Tiere, weshalb manche auch vom Schwarzen Schwein reden. 

Nach der Schlachtung wird die Keule im ganzen mit dem Eisbeinstück und der Klaue zugeschnitten. Dabei wird die Schwarteoberhalb der Klaue in V-Form dressiert und ein Teil der vorhandenen Speckschicht entfernt. Nach einer kurzen Trocknungszeit wird der Schinken rundum mit Salz eingerieben und der Vorgang mehrfach wiederholt.

Danach reift der Schinken viele Monate in kühlen Kellern und bildet in dieser Zeit seinen würzigen Geschmack aus. Je nach Güteklasse beträgt die Reife- und Trocknungszeit zwischen 12 und 38 Monaten.

Bedingt durch die Aufzuchtmethode ist das Fleisch nicht nur etwas dunkler und würziger im Geschmack als vergleichbare Produkte, sondern auch weitaus fetter.

Es existieren der Qualitätsstufen 3, als da wären: 

  • Bellota: Schinken von Schweinen, die mindestens 75 % der Iberico-Rasse entstammen und mindestens 40 % ihres Lebendgewichts freilaufend und nur durch Früchte der Steineiche (bellota heißt „Eichel“) und Kräuter zugelegt haben.
  • Recebo: Schinken von iberischen Schweinen (mind. 75 % wie oben), die mit Eicheln gefüttert wurden und dieser Mast mindestens 30 % ihrer Gewichtszunahme verdanken, in der Endmast (recebo) aber vorwiegend Getreidefutter erhalten.
  • Pienso: Schinken von iberischen Schweinen (mind. 75 % wie oben), die mit Getreide gemästet wurden (pienso bedeutet „Getreidefutter“, cebo „Mast“ und de campo heißt einfach „vom Lande“).

Doch genug der Theorie, die Praxis schmeckt besser als jede Zeile trockener Erklärungen.

Wir, die besagte Männerrunde, standen also um Stehtische mit Sekt und Schinken versorgt, auf vielen kleinen Tellern fand sich die berühmte Salmorra, salzig-sauer eingelegtes Allerlei.

Und die gestandenen Mannsbilder fütterten sich gegenseitig. Jeder fand seine höchsteigene Kreation aus Schinken, Brot, der typischen Aioli (Knoblauchcreme!) und dem Eingelegten sei es wert von seinem Gegenüber probiert zu werden und reichte sie von seiner Hand in dessen Mund, es wurde viel geredet, noch mehr gelacht und immer wieder auf das Erlebnis angestoßen.

Es war herrlich!

Man stelle sich vor, in Deutschland trifft sich irgendwo eine Runde aus Männern, alle selbstständig, alle um die/über 50 Lenze jung, trinken Sekt und lieben schwere Düfte bei der Wahl des After-Shaves, laute Piratenlieder anstimmend, sich gegenseitig Leckereien unter die Nase haltend und das Ganze morgens um 10h ...

Ich liebe es hier leben zu dürfen, ich liebe mein Leben!

Und ihr habt hoffentlich Hunger bekommen!

PS: Bilder vom Ganzen macht man nicht. Männer unter sich, basta.

Publiziert in Salty Food

Der Arroz al Horno. Sprichst du den Namen dieses Gerichtes hier irgendwo aus, dir sind Blicke von großen Augen und schmatzende Geräusche machende Münder sicher.

Wir reden hier, wie der Name schon sagt, von einem Reisgericht aus dem Ofen. Rezepte gibts es wie Sand am Meer und jedes Dorf hat sein eigenes weltbestes Rezept.

Eigentlich ein volkstümliches "Reste-Essen", wie die Paella auch, kommen in den Arroz zum Beispiel die Reste eines spanischen Eintopfes (Cocido). Neben Reis, Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln zählen zu seinen Zutaten Kichererbsen, Schweinerippchen und Morcilla, die spanische Blutwurst. Die einen lieben sie als Morcilla con Cebolla, mit Zwiebeln, die anderen vergöttern die Morcilla aus der Gegend von Burgos in der Reis zu finden ist, beide schmecken sensationell, beide muss man probiert haben!

Für 4 Personen mit Hunger nehme ich:

  1. 500g Schweinerippchen, in Stückchen von etwa 3-5 cm Größe
  2. 300g trockene Morcilla con Cebolla
  3. 1 große Knoblauchknolle
  4. 2 große Tomaten
  5. 1 große Zwiebel
  6. 250g Reis
  7. 2 mittelgroße Kartoffeln
  8. 150g gekochte Kichererbsen

Die Zubereitung ist denkbar einfach, schmälert aber das Ergebnis in keiner Weise.

In einer Cazuela, dem spanischen Schmortopf aus Ton, wird reichlich Öl heiss gemacht, zuerst das Fleisch scharf angebraten, die Zwiebel, nicht zu fein gehackt dazu, dann die Würste.

Ich habe mir eine mit Deckel wie diese hier besorgt, perfekt für viele Gerichte.

Aber weiter im Rezept. Eine der Tomaten klein gehackt dazu geben, leicht anbraten, dann den Reis dazu und sofort alles unterheben. Herd aus, leichtes Anbraten ist sensationell, Verbrennen wäre tragisch, und der Reis brennt schnell an.

In etwa die doppelte Menge Wasser für den Reis hinein, ich nehme Brühe, würziger und leckerer vom ersten Moment an. Salz, Pfeffer und evtl. etwas Zimt, sehr typisch hier.

Die verbliebene Tomate in Scheiben auf dem Arroz verteilen, ich habe immer noch die ein oder andere Morcilla in petto, oben auf dem Reis verteilen, evtl. etwas einschneiden, Kartoffeln in Scheiben dazu, etwas Öl drauf und in den auf 180° - 200° vorgeheizten Ofen damit. 

Wie lange das ganze im Ofen bleiben muss, hängt davon ab, was für einen Reis ihr verwendet, in der Regel sind es um die 20 Minuten. Der Reis muss durch sein und oben schön Goldgelb sein, dann ist alles in Ordnung.

Varianten sind erlaubt, alles was schmeckt passt, hier habe ich kleine Buletten dazu, sensationell!

 

Bei der Getränkefrage scheiden sich wie immer die Geister, meine Faustregel: Saftiger Arroz, kräftiger Rotwein, ein eher trocken Gelittener schreit gerade zu nach frischem, kaltem Bier.

Ich hoffe euch läuft genau so wie mir das Wasser im Mund zusammen bei diesem Anblick und ihr habt Freude beim Nachkochen.

Saludos!

  

 

Publiziert in Salty Food
Samstag, 24 Dezember 2016 11:26

Christian Ras & Luz Angela

Rene Voodoo is a man of Nature. True to himself and True to Humanity. 

A real human who cherishes the value of friendship and believes in the goodness of people. 

I met Rene on through waves and wind, with upbeat tunes and happy people congregate to move and share, care and groove. 

I believe Rene does not belong in one spot and as a world traveler, he will unleash his true potential. He will be free. Although I will miss him, and appreciate all that he has done for me in the past, I bid him my fondest blessings and pass on my amakua to ensure safe travels in the seas and oceans of this world. 

As you journey across the globe, remember life has only begun! 

Bless

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Sonntag, 20 November 2016 09:51

The Salty VooDoo Eventos

Die Reihe "The Salty VooDoo Eventos" bringt das spanische, und im speziellen, das valenzianische Lebensgefühl nach Deutschland. Die einen lassen DJs einfliegen, die anderen einen Koch. 

Wir kommen zu euch, direkt aus Spanien, mit im Gepäck die neuesten Ideen aus der Küche, die leckersten Weine, die die iberische Halbinsel zu bieten hat, Sonne im Herzen und jeder Menge Geschichten aus unserem Leben am Meer.

Unser Partner und guter Freund und ein in ganz Spanien anerkannter und ausgezeichneter Koch Forquetes Juanvi Mas zeigt euch bei Kochkursen, wie es geht und bei Fiestas, wie es schmeckt. 

Interesse an einer authentischen Fiesta in eurem Lokal? Bei euch zu Hause? Wo auch immer, man kochen kann, wir sind dabei!

Kontaktiert uns, die Preise werden euch überraschen!

Das sind "The Salty VooDoo Eventos".

Hasta muy pronto!

 

Publiziert in Salty Eventos