Dienstag, 13 Februar 2018 10:22

L:A BRUKET, the Grooming Travel Essentials

L:A BRUKET, hakeliger Name, glasklares Design, wenn das mal keine Schweden sind. 

Wer ab und an verreist, den Flieger nutzt und nur mit Handgepäck unterwegs ist kennt das "100ml in transparenten und verschließbaren Tütchen" Problem. Die Damen und Herren an den Sicherheitskontrollen können auf die quasi zum Berufsbild gehörende Unfreundlichkeit noch eine Schippe drauf legen wenn deine Behältnisse nicht den Regeln entsprechen und die wandern schneller als man denkt in die bereitgestellten Mülleimer.

Hier haben wir 4 kleine Flaschen, nummeriert, Kunststoff, mit je 60ml Fassungsvermögen, Pumpspender und fest und sicher sitzenden Deckeln auf den Selben. Jeder der schon mal ausgelaufenes Öl in der Kulturvortäuschungstasche hatte weiss was einem gut schließende Deckel ersparen können. Klasse Größe, perfekt verpackt.

Wer liebt sie nicht, die Pflege-Serien wo eines zum anderen passt, der Duft sich wie ein roter Faden durch die Session im Badezimmer zieht.

Es hat etwas von diesem speziellen Gefühl des Luxus wenn man eine ganze Reihe vor sich stehen hat und man sich von links nach rechts oder andersrum durch die Produkte bewegt bis man bestens gepflegt und entspannt und selbstbewusst das Bad verläßt.

Also ab in die Nasszelle, vier kleine Begleiter plus Vodka auf Eis plus die kleine feine Bose-Box, Türe zu und tief durchatmen. Ich liebe diese Momente, meine Momente. Diese "Sie baden gerade ihre Hände darin"-Männermomente. 

Sollen die selbst ernannten Puristen jaulen, mir egal! Ich zelebriere meine Körperpflege lang und gerne. 

Das Bartshampoo Nr.154 erstaunt vom ersten Moment durch unglaubliche Ergiebigkeit, die Rossastanie und die Haselnuss kümmern sich bestens um dein Barthaar. Der kernige, würzige Duft von Lorbeer bleibt leicht im Bart, er ist es auch der mich durch die ganze Zeremonie begleitet. Sauber fühlt sich der Teppich an, gut so.

Nr. 145, die Rasiercreme wird direkt auf die feuchte Haut aufgetragen, schön dünn damit die Konturen gut zu sehen sind. Kurze Zeit einwirken lassen, der Vodka schmeckt, Sound etwas leiser, Konzentration! Verhauene Konturen bedeuten versaute Laune und schlechte Tage.

Der Hobel gleitet ohne Widerstand durch die Stoppeln, Shea-Butter und das Extrakt aus Blättern der Lorbeere beruhigen die Haut sofort. Selbst am Hals und gegen den Strich rasiert bleibt meine Haut erstaunlich ruhig.

Die Reste der Rasiercreme mit reichlich warmem Wasser aus dem Bart gespült freut sich die Haut auf das leichte After-Shave Balm Nr. 146 von den Schweden. Auch hier kommt Shea zum Einsatz, die Lorbeere desinfiziert und  und natürliches Minzöl kühlt angenehm. Obacht, es reicht wirklich ganz wenig und alles wird  gut.

Der noch leicht feuchte Bart ist bestens auf das Bartöl Nr.147 vorbereitet, auch hier geht Klasse vor Masse. Unglaublich ergiebig das Öl der Nordmänner. Jojoba-, Hanfsamen- und Arganöl sorgen für stressfreies Durchkämmen, der Duft von Lorbeeröl ist hier am stärksten. Leichter Glanz und ein Gefühl topp gepflegt zu sein, klasse! Die Bürste macht ihren Job gut und verteilt alles bis in den letzten Winkel.

Fazit. Wieder einmal überzeugen und überraschen die Schweden. Angefangen beim Design über das Handling und der Usability bis zur Pflege. Die Dosierköpfe auf den Flaschen tragen ihren Namen zu Recht, feines Dosieren klappt hier bestens. Das trockene, nüchterne Design trägt bis zum Duft: Unauffällig und doch präsent. Der leichte aber auch kernige Geruch des Lorbeers ist ständig da. Die Pflege ist wie erwartet hervorragend, dafür steht L:A BRUKET nicht nur mit seinen Bartpflegeprodukten seit Langem. Ein klasse Set, die Flaschen sind stabil genug um einen eine Weile zu begleiten, man kann sie ohne Probleme immer wieder befüllen.

Bra gjort sverige!

 

  

 

http://labruket.se

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying


Publiziert in Salty Care

Im November letzten Jahres schlug mir der große Bruder facebook eine Seite mit wundervollen Dingen aus Holz vor, WoodEmotion. Ich habe mich sofort in diese Sachen verliebt und den Macher kontaktiert.

Markus Forster und ich haben kurz gechattet und dann lange telefoniert, viel gelacht und es war wie einen alten Kumpel an der Strippe zu haben. Was für ein schönes Erlebnis, klasse!

Ab diesem Tag haben wir immer wieder mal gechattet, Markus hat gefragt, wie ich mir denn so ein Rasierset vorstelle, welches Holz, welche Form die Seifenschale haben soll, welcher Rasierer etc.

Ich bin durch den kompletten Beratungsprozess eines Kunden gegangen, vom Wunsch bis zum Produkt und kann nur sagen, so muss das! Zusammen!

Was ich dann auspackte, überbot meine Erwartungen bei Weitem! Artgerecht in Sägespänen verpackt, kamen ein Hobel, ein Pinsel und eine Schale aus dem schönen Afaltern nach Spanien. Die Griffe des Hobels und des Pinsels sowie die Seifenschale aus wundervoll gemasertem Olivenholz.

Was für ein Anblick, ich mag Holz und seine Individualität sehr.

"Hintergedanke bei der Holzwahl war, was würde gut zu dir passen. Das, was ich von dir bis jetzt weiß, hat mich das Holz aussuchen lassen. Ich hatte mich für Walnuss und Olive entschieden, aber da du ja in Spanien wohnst, fiel die Wahl natürlich auf die Olive. Diese stammt aus Korsika von einen Olivenhain, der immer wieder verjüngt wird, über einen Freund komm ich an das eine oder andere schöne Stück ran." Markus Forster

 Sofort war klar, hier ist einer am Werk, der seinen Job liebt und seine Arbeit ernst nimmt. 

"Ich liebe das was ich tue und möchte mit meiner Kunst, ein uraltes Handwerk zu beherrschen, den Menschen ein Stück von unserer wundervollen Natur zurückgeben." Markus Forster

 In einer Mail hat mir Markus etwas von sich erzählt, und hat damit bestätigt, was beim Anblick seiner Stücke sofort ins Auge fällt. Der Mann weiß, wovon er spricht! Und er legt Wert auf Nachhaltigkeit.

"Dabei ist es mir aber sehr wichtig, nicht nur einfach Bäume zu fällen, sondern ich hole mir mein Holz von Bäumen, die gefällt werden mussten. Nachhaltigkeit ist mir auch ein Anliegen, einmal im Jahr lasse ich eine bestimmte Anzahl Bäume pflanzen, um der Natur wieder was zurück zugeben." Markus Forster

Herrlich, die wunderbare Chance zu haben, solche Menschen kennen zu lernen und mit ihnen ein Stück weit des Weges zusammen zu gehen.

Markus ging sofort auf meinen Wunsch ein, lieber einen Hobel als einen Kunststoff-Franzosen zu wollen, wie ihr seht, ist das wundervoll umgesetzt, schwer und sicher liegt der Hobel in Hand, der Griff ist selbst für große Hände lang genug.

Besonders angetan hat es mir der Pinsel, der Griff ist wunderbar geformt und schwer.

"Als Pinsel hab ich Dachshaar Silberspitz Zupf verwendet, was die zweitbeste Qualität ist. Die Beste verarbeite ich nur auf Wunsch, da das Haar alleine schon mehr kostet als der ganze Pinsel ... Der Rasiererkopf ist aus Metall und kein Plastikgelumpe." Markus Forster

Zur Vorliebe bei den Schalen befragt, es standen zwei zur Auswahl, entschied ich mich für die mit geschwungenem Rand. Zwei Gründe haben mich dazu bewegt. Die Schale, die ich bisher in Gebrauch hatte, eine alte Müsli-Schale, hatte diesen Rand nicht und war oft am Rande des Abgrunds in seifigen und nassen Händen, der Rand sollte das zu verhindern wissen. Zweitens sieht sie einfach besser aus, auch wichtig, Freunde, oder?

Die Schale liegt fantastisch in meiner recht großen Hand, der Rand hält, was er verspricht. Man kann ihn in verschiedenen Weisen zwischen die Finger klemmen, ich halte die Schale in der ganzen Hand und den Daumen etwas über den Rand in die Seifenschale. Sicher und gut!

Der Pinsel mit seinem Gewicht und dem konischen Griff vermittelt das gleiche Gefühl an Sicherheit, so kann man(N) den Schaum mit viel Schwung in der Schale anrühren und mit ebenso viel Elan im Gesicht verteilen, ohne Angst, der Gute würde sich davonmachen wollen.

Der Hobel hat einen offenen Kamm, perfekt für meinen drahthaarigen Bartwuchs am Hals. Der Griff ist, wie schon beschrieben, lang und schwer. Beides wichtig für eine saubere und unblutige Rasur. Umdenken musste ich allerdings trotzdem: Mein Mühle-Hobel hat einen geriffelten Metall-Griff, der auch nass guten "Grip" hat, der Hölzerne erfordert da einen definierten Angriff seitens der Hände. Ich habe den unteren Abschluss des Rasierers zwischen Kleinem und dem Ringfinger positioniert und lasse ihn ansonsten eher locker in der Hand, mutet sizilianisch an, sagte meine Frau, wie ein schnelles Stiletto. 

Ein herrliches Set, das meine Art, mich zu pflegen, definitiv bereichert. Dieses warme Holz, diese Farben und das Wissen, es ist für mich angefertigt, finde ich einfach klasse! Hier ist nix aus dem fernen Osten, hier lebt und atmet der Heritage-Gedanke. Und ich war meinem geliebten Ritual wieder einen Schritt näher gekommen: Der geschlossenen Bad-Tür, dem lauten Sound, dem Glas Brandy und dem Gefühl, mir was Gutes zu tun und einfach mal auf alles Andere zu ..... 

Bin ich froh, dass Markus diesen Moment hatte:

"Eines Abends stand ich bei mir im Badezimmer vorm Spiegel und wollte mich zum Ausgehen fertig machen. Als mein Blick auf die rechte Seite (die weibliche ;-) ) vom Bad fiel, standen da schöne Flakons, wundervoll gearbeitete Döschen (das ein oder andere natürlich von mir), Schmuckständer und etwas Deko. Und links, also meine Seite. zwei Zahnputzbecher. In einem die Zahnbürste und Zahnpasta, im anderen mein alter Mach3 Rasierer in Chromoptik, der auch schon bessere Tage gesehen hatte. Klar, noch etwas Stylingzeugs, aber alles sehr nüchtern und langweilig. 
Das hat mich nicht mehr losgelassen und mir war klar, auch wir Männer haben Recht auf eine schöne ansehliche Ecke im Bad. So bin ich auf die Idee gekommen, mir mein Rasierset selbst zumachen." Markus Forster

Schaut euch auf der Website dieses sympathischen Bajuwaren um und meldet euch bei ihm, wenn ihr Ideen in Holz habt, die ihr gerne umsetzen würdet, der macht das dann schon, der Herr Forster!

 

https://www.wood-emotion.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


 

Publiziert in Salty Care

Waterclouds aus Schweden sind seit vielen Jahren eine feste Instituttion auf dem internationalen Kosmetikparkett.

Ihre Produkte stechen immer heraus, im Design aber auch in Sachen Pflege gehen die Nordmänner mutig neue Wege.

Ich habe vor einiger Zeit die Reihe "Beard Junk" von Waterclouds vorgestellt, auch hier: Sensationelles Design trifft auf herausragende Pflege. 

Die Produkte, die ich von den Schweden bekommen habe, sind die komplette Reihe zum Thema Rasur davor und danach, und zwar Pre Cleanser, Shave Cream & Oil und das After Shave Balm.

Ich liebe es, wenn sich Hersteller zu einer in sich schlüssigen Serie entscheiden, keine leichte Aufgabe und mit Sicherheit auch kostspielig so etwas auf die Beine zu stellen. Die Jungs von Waterclouds haben darin Erfahrungen. das merkt man sofort.

Das Design der runden Schachteln ist schlicht der Hammer. Schaut euch die Details an. Innen wie außen durchgezogen, die Anleitungen zur Benutzung der Produkte in knackigen Texten auf die inneren Röhren gedruckt. 

Echte Hingucker!

Dann mal los, ab ins Bad, Sound an und Türe zu. Frische Klinge in den Hobel, ein Glas Brandy und gute Laune. Perfekt für eine Rasur, die es in sich hat.

Zur Vorbereitung der Haut haben Waterclouds eine Pre-Cleansing Creme in die Tube geschickt, leichter Schaum und ein sauberer Duft, die Haut wird "entfettet" und gereinigt und die Stoppeln wunderbar eingeweicht. 

Die Rasiercreme schlägt in die selbe Kerbe. Ein wunderbarer, fester Schaum mit diesem speziellen Duft nach männlicher Sauberkeit bereitet die Barthaare bestens vor, der Hobel erledigt seine Arbeit, perfekt.

Passend dazu liefern die Schweden ein Rasieröl. Und hier wird es interessant. 

Viele Männer haben diese pikanten Stellen, diese Stellen, an denen man den Schaum acht Wochen einwirken lassen könnte, trotzdem ist die Haut nach der Rasur rot und gereizt, eventuell sogar leicht blutig.

Bei mir sind diese Stellen rechts und links am Aussenrand, am Hals, genau dort, wo der Hemdkragen sitzt, der Schal, das Revere vom Mantel. 

Hier habe ich das Öl auf die mit sehr heißem Wasser benetzte Haut unter den Rasierschaum gegeben und siehe da, fast, ich betone: fast keine Reizungen!

Selbstredend ist das Rasieröl bestens dafür geeignet die Konturen sehenden Auges in Form zu bringen, da gleitet die Klinge über die Haut, dass es eine wahre Freude ist und auch der starke Bart findet hier seinen Meister.

Zur Nachsorge haben die Nordlichter ein feines After Shave Balm in die runde Hülse gepackt, hier kommt der Duft richtig zu Geltung. Hatte man vorher eine Ahnung, hier wird klar, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, wie der rasierte Mann von heute duften und sich fühlen soll.

Würzig nach Wacholder, Amber und Sandelriechend, abgerundet mit einem Touch von Jasmin und einer Formel, die sofort die Haut beruhigt, will ich diese Kur nach der Rasur nicht mehr missen. Selbst nach einiger Zeit noch fliegt diese leicht Wolke noch um noch um einen, herrlich.

Fazit: Wieder einmal haben die Schweden bewiesen, dass sie es einfach können. Pflegen, duften und dabei exzellent aussehen. Waterclouds haben hier eine Reihe an den Start gebracht, die man(N) bislang nicht oft in fremden Badezimmern findet. Schade eigentlich. Eine Reihe, die den Mann aus den 1950er-60er Jahren im Anzug und der Corvette in die Moderne bringt. Ein klassischer Duft, neu interpretiert. Hervorragende Pflege aus dem hohen Norden! 

Det var bra gjort!

Hier bekommt ihr The Dude.

https://vitva-hairshop.de/The-Dude-Schweden

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


Publiziert in Salty Care

"The cure for anything is salt water: sweat, tears or the sea." - Isak Dinesen.