Dienstag, 13 Februar 2018 10:22

L:A BRUKET, the Grooming Travel Essentials

L:A BRUKET, hakeliger Name, glasklares Design, wenn das mal keine Schweden sind. 

Wer ab und an verreist, den Flieger nutzt und nur mit Handgepäck unterwegs ist kennt das "100ml in transparenten und verschließbaren Tütchen" Problem. Die Damen und Herren an den Sicherheitskontrollen können auf die quasi zum Berufsbild gehörende Unfreundlichkeit noch eine Schippe drauf legen wenn deine Behältnisse nicht den Regeln entsprechen und die wandern schneller als man denkt in die bereitgestellten Mülleimer.

Hier haben wir 4 kleine Flaschen, nummeriert, Kunststoff, mit je 60ml Fassungsvermögen, Pumpspender und fest und sicher sitzenden Deckeln auf den Selben. Jeder der schon mal ausgelaufenes Öl in der Kulturvortäuschungstasche hatte weiss was einem gut schließende Deckel ersparen können. Klasse Größe, perfekt verpackt.

Wer liebt sie nicht, die Pflege-Serien wo eines zum anderen passt, der Duft sich wie ein roter Faden durch die Session im Badezimmer zieht.

Es hat etwas von diesem speziellen Gefühl des Luxus wenn man eine ganze Reihe vor sich stehen hat und man sich von links nach rechts oder andersrum durch die Produkte bewegt bis man bestens gepflegt und entspannt und selbstbewusst das Bad verläßt.

Also ab in die Nasszelle, vier kleine Begleiter plus Vodka auf Eis plus die kleine feine Bose-Box, Türe zu und tief durchatmen. Ich liebe diese Momente, meine Momente. Diese "Sie baden gerade ihre Hände darin"-Männermomente. 

Sollen die selbst ernannten Puristen jaulen, mir egal! Ich zelebriere meine Körperpflege lang und gerne. 

Das Bartshampoo Nr.154 erstaunt vom ersten Moment durch unglaubliche Ergiebigkeit, die Rossastanie und die Haselnuss kümmern sich bestens um dein Barthaar. Der kernige, würzige Duft von Lorbeer bleibt leicht im Bart, er ist es auch der mich durch die ganze Zeremonie begleitet. Sauber fühlt sich der Teppich an, gut so.

Nr. 145, die Rasiercreme wird direkt auf die feuchte Haut aufgetragen, schön dünn damit die Konturen gut zu sehen sind. Kurze Zeit einwirken lassen, der Vodka schmeckt, Sound etwas leiser, Konzentration! Verhauene Konturen bedeuten versaute Laune und schlechte Tage.

Der Hobel gleitet ohne Widerstand durch die Stoppeln, Shea-Butter und das Extrakt aus Blättern der Lorbeere beruhigen die Haut sofort. Selbst am Hals und gegen den Strich rasiert bleibt meine Haut erstaunlich ruhig.

Die Reste der Rasiercreme mit reichlich warmem Wasser aus dem Bart gespült freut sich die Haut auf das leichte After-Shave Balm Nr. 146 von den Schweden. Auch hier kommt Shea zum Einsatz, die Lorbeere desinfiziert und  und natürliches Minzöl kühlt angenehm. Obacht, es reicht wirklich ganz wenig und alles wird  gut.

Der noch leicht feuchte Bart ist bestens auf das Bartöl Nr.147 vorbereitet, auch hier geht Klasse vor Masse. Unglaublich ergiebig das Öl der Nordmänner. Jojoba-, Hanfsamen- und Arganöl sorgen für stressfreies Durchkämmen, der Duft von Lorbeeröl ist hier am stärksten. Leichter Glanz und ein Gefühl topp gepflegt zu sein, klasse! Die Bürste macht ihren Job gut und verteilt alles bis in den letzten Winkel.

Fazit. Wieder einmal überzeugen und überraschen die Schweden. Angefangen beim Design über das Handling und der Usability bis zur Pflege. Die Dosierköpfe auf den Flaschen tragen ihren Namen zu Recht, feines Dosieren klappt hier bestens. Das trockene, nüchterne Design trägt bis zum Duft: Unauffällig und doch präsent. Der leichte aber auch kernige Geruch des Lorbeers ist ständig da. Die Pflege ist wie erwartet hervorragend, dafür steht L:A BRUKET nicht nur mit seinen Bartpflegeprodukten seit Langem. Ein klasse Set, die Flaschen sind stabil genug um einen eine Weile zu begleiten, man kann sie ohne Probleme immer wieder befüllen.

Bra gjort sverige!

 

  

 

http://labruket.se

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying


Publiziert in Salty Care
Dienstag, 28 November 2017 12:13

OAK Natural Beard Care

OAK Beard Care, jeder Bärtige kennt das geniale Design und die Produkte aus Berlin, zumindest vom Sehen. Gegründet 2013 gehört die Eiche aus dem dicken B zu den Pionieren in der Bartpflege aus deutschen Landen.

Ich habe von den Hauptstättern Beard Wash, Beard Oil, Beard Balm, Beard Hold und die Beard Brush bekommen. Sieht schon sensationell aus, was da im Päckchen liegt.

Bei der Verpackung ist der Barberpole das einzige Stilmittel. Rot und Weiss und Gut!

Runde, feste Kartons schützen die guten Sachen, oben drauf die drei Buchstaben in einer Raute. Was für ein kraftvolles Logo!

Schwarze Label halten die Röhren verschlossen, ein scharfes Messer, ein exakter Cut und auf gehen die runden Dinger. Auch bei den Tiegeln und Flaschen gedecktes, sich seiner selbst sehr sicheres Design.

OAK Natural Beard Care und was drin ist, fertig.

Dunkle, schwarz wirkende Tiegel und Fläschchen für das Balm, den Hold, und das Öl. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass sie aus tiefdunklem violettem-blauem Glas gefertigt sind. 

 

Bester Schutz vor dem Feind Nr. 1 aller Pflegeprodukte ohne Konservierungsstoffe: Dem Licht.

Sofort nach dem Öffnen der runden Schachteln hat sich ein frischer, angenehmer Duft breit gemacht. Vetiver, Wacholder und Grapefruit. Auch hier stilsicher und sich jede Spielerei verkneifend setzt das Zeug aus Berlin seine Duftmarke.

Die einzige Flasche aus Kunststoff ist die, die das Shampoo beherbergt. Und hier wiederhole ich mich gerne: Ich bin kein Fan von Plastik, aber eine zerbrochene Glasflasche in der Dusche ist ein Ritt, den niemand braucht!

Also los, mein Bart freut sich auf was Neues und ihr findet mich unter der Dusche.

 

Das Shampoo reinigt sofort fühlbar den Bart, es schäumt reichhaltig und der Schaum ist fest und duftet, wie schon das Öl, männlich, frisch nach Vetiver, Wacholder und Grapefruit. Der Pumpspender macht das Dosieren leicht und unkompliziert auch mit nassen Händen.

Nach kurzer Einwirkzeit ausspülen und der Bart ist frei, nicht nur von den Pommesfett-Resten, sondern auch das Bartöl und der Balm, die Pomade und die Bartwixe von heute morgen sind Geschichte. Der Teppich quietscht fast vor Sauberkeit und Vergnügen.

Leicht trocken frottiert wartet der Bart auf das Öl. Der Pumpkopf wird von einem Deckel geschützt, für Reisende ein wichtiges Feature; einziges Manko, er sitzt nicht wirklich fest. Etwas tighter könnte das Teil sein, dann würde es auch garantiert auf Reisen halten.

Ein Pumpstoß in die Hand reichte bei meinem mittellangem Bart locker, um ihn und die Haut bestens zu versorgen. Bürste und Kamm verteilen das gute Öl im Haar und auf der Haut, der Duft ist einfach klasse.

Dann das Balm, schicker dunkler Tiegel, Beard Balm! Mehr musst du nicht wissen!

Überraschenderweise ist das Balm in seiner Konsistenz eher einer Creme ähnlich als allem anderen, was ich bisher an Balmen probiert habe. Erstaunlich wenig reicht. Das Balm wird schnell fast flüssig in der Hand und lässt sich sehr gut verteilen und einarbeiten. Erstaunlich ist die festigende Wirkung von dem Stoff, man kann den Bart formen und Strukturen mit verschiedenen breiten Kämmen reinbringen und das Balm hält.

Der nächste Kandidat ist das Beard Hold. Nur unwesentlich fester als das Balm sitzt der duftende Stoff in seinem Tiegel, aber Obacht, bei der Anwendung im Bart wird klar, dass hier ein anderes Rezept als beim Balm zur Geltung kommt

 

Ich habe zwar keinen lockigen, dafür aber einen störrischen Bart. Es gibt Haare (man kennt seine Kandidaten im Laufe der Jahre), die Anarchie nicht nur leben, sie predigen sie. 

Genau diesen habe ich mit dem Beard Hold von OAK Disziplin beigebracht. Der leicht beschwerende Halt und die Festigung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Selbst mein seit vier Monaten wild wuchernder Schnorres bekam durch den Beard Hold endlich Form, ohne die Starre eines Wachses. Klasse, schon jetzt mein Lieblingsprodukt aus der Reihe.

Eingearbeitet habe ich alle Produkte mit der OAK-eigenen Bartbürste.

Das Griff des guten Stücks besteht aus geöltem Eichenholz gespickt mit starken Wildschweinborsten, die extra in unterschiedlichen Längen in das Holz eingezogen wurden. So entwirrt sie die Barthaare, verteilt die Pflegeprodukte und massiert die Haut und befreit diese und den Bart von Hautschuppen. Spitzen Verarbeitung und beste Materialien. Klasse Bürste das!

Fazit: OAK Natural Beard Care sind nicht umsonst seit vielen Jahren aus vielen Badezimmern und Kulturbeuteln von Bärtigen auf der ganzen Welt nicht mehr weg zu denken. Die Macher aus der Hauptstadt legen hohe Standards an ihre Produkte und das merkt man. Hier werden feinste, natürliche Inhaltsstoffe ohne jede Chemie zur besten Pflege für den Bart zusammengestellt, die man für Geld kaufen kann. Keine Spielereien in Sachen Duft, Design und Verpackung. Hier passt alles zusammen und das macht Spass. Das Auge pflegt schließlich mit. Klasse! 

Ein kleines Schmankerl, das mich besonders freut: Eine meiner absoluten Lieblingsbands "The Dead South" spielte bei einer OAK Barbershop Session zum Tanz auf. Macht laut das Ding!

 

„Ick muss sagen, siehst richtich schnieke aus, Keule. Dit wa’ ne echt dufte Entscheidung, Männeken.“

https://www.oakbeardcare.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


Publiziert in Salty Care

Irgendwie scheinen es mir die Schweden angetan zu haben. Nachdem ich euch Nõberu of Sweden vorstellen durfte, hier also Beardjunk by Waterclouds.

Waterclouds ist eine etablierte Pflegeprodukt-Marke aus dem hohen Norden die zwei Serien für den bärtigen Mann auf dem Markt hat.

Eine davon ist Beardjunk, die andere ist The Dude. Beide stehen hier, The Dude stelle ich euch in einem weiteren Artikel vor.

Ich habe aus der Reihe Beardjunk das Bartshampoo, das Bartöl, die Bartpomade und ein Barttonic geschickt bekommen. Wie auch bei vielen anderen Produkten der Wikinger, das Design ist der Hammer.

Dicke, feste Schachteln beherbergen die Produkte, Schaumstoff hält sie während des Transports an ihrem Platz. 

Alle kommen in Kunststoff, außer dem Öl. Freunde, wie schon oft geschrieben, bin ich kein Freund des Plastiks, aber wehe, euch fällt mal ein Glasflasche im Bad aus der Hand, barfuß ....

Die Flaschen sind klar, also bei der Lagerung ans Licht denken, das mögen viele Produkte nicht. 

 

Auf den Packungen stehen die Inhaltsstoffe und Tipps zur Anwendung in fast allen Sprachen, außer Klingonisch. Vermute, Klingonen pflegen ihre Bärte nicht.

Beim ersten Mal an der Flasche mit dem Öl schnüffeln, war ich echt überrascht. Was für ein frischer und nicht unbekannter Duft. 

Wacholder, die geliebte Beere, ohne die es keinen Gin gäbe. Hier riecht man den Baum, die Sprossen. Frisch, wild und anders. 

Ich habe mich sofort in diesen Geruch verliebt. Mal was anderes, ein vollkommen anderer Ansatz in der Duftkomposition. Alle Produkte aus der Reihe führen dieses weiter, alle duften nach derselben Mischung, die Pomade legt noch einen drauf.

Wie so oft, zelebriere ich den Aufenthalt in Bad, so auch heute. Lauter Sound, ein feiner Brandy, Türe zu.  

Ab unter die Dusche, ich will wissen, was Sache ist, bei den Sachen aus Schweden. Das Shampoo, hier Beard Wash genannt, ist sensationell ergiebig. Es steht dickflüssig in der Flasche und es reicht eine winzige Menge und der Bart liegt satt im Schaum und das ganze Bad duftet wie oben beschrieben. 

Nach dem Auswaschen bleibt ein gutes und gepflegtes Gefühl. Das passt schon mal!

Dann kam das Beard Tonic dran. Hatte ich noch nie, ein Tonic für den Bart. Es verspricht massive Pflege für die Haut und den Bart. Ich habe ein wenig in den Händen verteilt und dann rein in die Pracht.

Wieder dieser Duft und kühlend und erfrischend auf der Haut, Augen zu, fühlt sich gut an, ein klasse Effekt. Einmassieren und nicht auswaschen, einfach wirken lassen. 

Nach dem Tonic nun das Öl. Bei den Nordmännern heisst das Beard Lubricant. Schmiermittel für den Bart.

Der Dosierkopf ist das Beste, was ich bisher gesehen habe. Super sparsam der Kleine. Und sofort wird klar, warum. Das Öl ist extrem reichhaltig!

Eine winzige Menge reicht, um den Bart in einen wunderbar duftenden und glänzenden Teppich zu verwandeln. Aber da ist noch was anders. Man hat das Gefühl, der Bart verändere sich sofort beim Auftragen.

Ein vollkommen anderes  "Bartgefühl". Erst mit der Bürste durch, dann mit dem Kamm. Selten hatte ich einen derart weichen und gepflegten Bart. Und dieser Duft!

Einwirken lassen, am Brandy nippen, Sound geniessen.  

Dann die Bartpomade. Pomade. Lange nicht mehr in der Hand gehabt. Seit 30 Jahren Glatze, da kommt man selten dazu, zu pomadieren.

Diese hier riecht beim Öffnen wie Orangina, Orangenlimonade, Nimm2 Orangenbonbons. Die Wasserbasierte ist wie schon die anderen Produkte sehr ergiebig, also vorsichtig rantasten an die nötige, die richtige Menge, um den Zausel zu zähmen. Wichtig ist, immer wieder mit dem Kamm durch, die Pomade verteilen. Der Halt ist sensationell, leichter Glanz, frischer Duft. Nix steht ab, alles bleibt, wo es sein soll. Man kann sogar Strukturen in den Bart bringen, zum Beispiel mit einem grobzinkigen Kamm oder einfach seinen Fingern.

Auch als leichte Festigung für den Schnorres ist sie bestens geeignet, ist aber nicht mit Wixe gleichzusetzen.

Fazit: Die Schweden überraschen wieder einmal mit einzigartigem Verpackungsdesign und einer frischen Duftkomposition. Die Serie ist schlüssig vom ersten Moment an. Ergiebig sind sie alle, der Duft nach Frische und Wacholder und Maulbeere steht immer im Vordergrund. Die Pomade bildet einen Abschluss, den nicht jeder braucht oder mag. Vielleicht nichts für jeden Tag, aber ich will sie nicht mehr missen.

Ein klasse Produkt. Med vänliga hälsningar till Sverige.

http://www.beardjunk.com

 

Mahalo! 

 

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Publiziert in Salty Care

Wildwuchs, unkontrolliertes Wuchern von was weiss ich. Kraut, Gras, Brombeeren, Disteln und selbst der Bart neigt zu wildem Wuchs.

Im Garten muss man ran, wenn's einem nicht gefällt, dass alles macht, was es will. Hier helfen Heckenscheren, Rosenscheren, Kettensägen und üble Mittel aus den Küchen der BASF.

Beim Bart haben wir es da einfacher.

Wundervolle Leute wie Valentin Manthei und seine Frau geben uns hier dufte Mittelchen, um dem Gesichtskraut Anstand und Form beizubringen.

Wildwuchs Bartpflege-Produkte sind seit 2015 auf dem Markt und aus vielen Badezimmern der bärtigen Gemeinschaft schon lange nicht mehr wegzudenken. 

Ich habe Valentin angeschrieben und kurze Zeit später standen das Havanna Bartöl und das Bartshampoo vor mir.

Ich denke, jeder macht als erstes den Dufttest, Flasche auf, Nase ran und überrascht lächeln. Was für ein Duft.

Auf einmal wurde mir klar, warum derart viele Bartbrüder diesen Stoff so gerne tragen. Karibisch, frisch, herb und holzig. Urlaub, leckere Drinks an einer Beach-Bar, Entspannung pur, ja, so riecht das gute Zeug aus Hanau.

Ich war einige Tage zu Gast bei Freunden in einem Strandhaus, der perfekt Ort, um Havanna zu testen. 

Den September nennen die Einheimischen hier "Unser Sommer". Die meisten Touristen sind weg, die Strände fast menschenleer, das Meer immer noch warm genug und das Licht atemberaubend schön.

Die Ruhe ist herrlich, Yoga am Strand, Musik machen mit Freunden, stundenlang dem Riesenschiff am Horizont zuschauen und Rum trinken.

Fast wie in Havanna.

Der Sand und die Sonne und das Salz sind trotz der schönen Bilder eine Herausforderung für den Bart und somit für die Produkte von Wildwuchs.

Der erste Morgen nach einer ausgiebigen Nacht am Strand bei Feuer und Rotwein war auch der erste Morgen für das Shampoo in meinem zerzausten Kraut.

Im Bad lief entspannter brasilianischer Jazz, Türe zu, Fenster auf, Sonne rein.

Das Duschwasser ist hier extrem weich, das Shampoo schäumt wie die Hölle und erfüllt das gesamte Bad mit seinem Duft. Es riecht frischer und weniger stark als das Öl. 

Nach dem Auswaschen fühlt sich der Bart sauber und gesund an, kein bisschen trocken oder spröde. Sanft entfettet und gereinigt, fein und gut.

In den noch leicht feuchten Teppich kommt das Öl, wenige Tropfen langsam in der Hand erwärmen, Augen zu und rein damit. Zeit lassen ist hier die Magie der Stunde. 

Macht die Nase weit auf Freunde, die Karibik will rein. 

Die Inhaltsstoffe:
• Traubenkernöl (gegen brüchiges Haar)
• Mandelöl (spendet Feuchtigkeit)
• Arganöl (gegen Schuppenbildung und Entzündungen)
• Jojobaöl (für Glanz und gegen Juckreiz)
• Vitamin E (pflegt die Haut)

Was ist nur das Geheimnis dieses Geruchs? Verraten wollen das die Mantheis nicht, soviel ist sicher. Am Ende ist es auch egal, ich mag ihn. 

Und meine Haut auch. Ich neige bei einem Wechsel des Wassers beim Duschen zu trockener Haut, hier hilft mir Havanna bestens.

Die Bürste verteilt das gute Stöffchen auf jedes einzelne Haar, leichter Glanz und Ordnung kehren ein. Der Kamm regelt die Richtung des Bartes, sanfte Festigung durch das Öl. 

Raus aus dem Bad und an den Tisch zu meinen Freunden. Und auch hier wurde der Duft sofort wahrgenommen, vor allem die Frauen mussten sofort ihre Nasen an den Bart halten.

Einstimmig wurde beschlossen, dass Frau und Herr Manthei aus Hanau über Duftkerzen nachdenken sollten!

Fazit: Wildwuchs Bartpflege Havanna überzeugt auf ganzer Linie, einzig das Balm habe ich noch nicht probiert, kommt aber garantiert in mein Bad. Der Duft hält lange an, der leichte Glanz ebenso. Man hat den ganzen Tag einen gepflegten und leicht zu kämmenden Bart. Die Frische ist besonders morgens ein Genuss. 

Hut ab, Sarah und Valentin! Ihr habt die Bärtigen definitiv um ein wundervolles Produkt bereichert! Bitte mehr davon!

http://www.wildwuchs-bartpflege.de

 

Mahalo! 

 

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

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Beyer's Oil, da kommt es schon mal zu verzückten Gesichtern bei Männlein wie Weiblein, wenn man diesen Namen nennt.

Der Bastian Beyer hat sich ans Eisenkraut gemacht und das ist gut so.

Ein lange vergessenes Heilpflänzlein aus der Familie der Verbenen taucht in der Kosmetik für den Bartträger von heute auf. Ein Grund mehr für mich, mal dran zu schnuppern.

Quelle Wikipedia

Die letzte Wochen waren, wie so oft hier, eine echte Herausforderung für Kosmetik und Bartpflege. Mittlerweile sind wir im achten Mond angekommen. 

Hier bei uns in Spanien sagt man sich verständnisvoll zunickend: "Ich hab' derart August" und meint damit, man schlafe nicht oder nur wenig und wenn, dann wacht man völlig verschwitzt mitten in der Nacht auf und hat brutalste Lust sich ein eiskaltes Bier unter der Dusche zu gönnen. Die Luftfeuchte hat ostasiatischen Pegel erreicht und der Bart rebelliert und rollt und kringelt sich, dass es eine wahre Freude ist. Dazu Salz und Sand und du siehst am morgen aus wie ein von einem 40-Tonner überfahrener ZZ-Top-Fan. 

Ja Bastian, harte Nummer für deine Produkte!

Aber erstmal nach den Äußerlichkeiten schauen. 

Ich mag sie ja, diese braunen Fläschchen mit der Pipette, hier kommt diese nun in weiss, passt perfekt zum Label, gut. Das Öl kommt in einem braunen Karton, Konterfei und Signatur vom Bastian, Inhaltsangabe drauf, Sprüchlein, fertig.

 

Das Shampoo weckt Kindheitserinnerungen an die Apotheke, in die meine Oma mich ab und an mitnahm. Groß und braun und Drehverschluss - und aus Plastik!

Ich mag Plastik nicht, aber wem schon mal eine Glasflasche im Bad runter gefallen ist, nackt, barfuss, nass und fern des Staubsaugers, der wird diese hier zu schätzen wissen. Ein Dosier-Aufsatz hilft beim Sparen, sieht gut aus und funktioniert.

Ich liebe ja dieses "Yeah" oben rechts auf dem Label. Überhaupt finde ich das Design einfach freundlich und nett. Wie der Herr Beyer selber, hier im Interview könnt ihr euch davon überzeugen.

Feine Inhaltsstoffe warten in beiden Produkten darauf, eurem Bart zu schmeicheln. 

100 % natürliche Öle aus Jojoba (aus biologischem Anbau), Zitronenverbene, Bergamotte und Lavendel, beim Öl in der 30 ml Bottle. Hochwertige Öle aus Zitronenverbene (Eisenkraut), Bergamotte, Lavendel und Wacholder im Shampoo.

Naturkosmetik konform und fein abgestimmt. Und Freunde, der Duft wird euch überraschen!

Aber zur Praxis. Ich bleibe bei meinen Tests bei einer Mindestdauer von einer, manchmal auch zwei Wochen. In dieser Zeit benutze ich keine anderen Produkte, klar, würden sie doch das Ergebnis verzerren.

Ich bin kein Chemiker, da kann man viel lesen und machen und tun, man wird immer nur Halbwissen sein eigen nennen. Nicht mein Ding.

Mich interessiert nichts anderes als das Gefühl, der Geruch und das Aussehen meines geliebten Bartes am Ende eines Tests. So auch bei Bastians Eisenkraut in Flaschen.

Ich habe vor etwa anderthalb Wochen damit begonnen, Beyer's Sachen in meinen Gesichtsbehaarung zu packen, Wetter und Sport und Party, wie schon oben beschrieben, boten das perfekte Terrain und ich kann im Voraus sagen, das passt was der Bayer da macht.

Ich kam nach einer Nacht am Strand nach Hause, Sonnenaufgang am Horizont, Sand und Salz im Bart und um 10 Uhr ein Treffen mit Freunden zum beliebten Almuerzo, dem heissgeliebten zweiten Frühstück des Valencianos auf dem Zettel. Es galt also nicht nur gut und frisch zu riechen bis dahin, sondern auch der Bart sollte gezähmt und sauber und glänzend im Gesicht seines stolzen Trägers seinen Dienst tun.

Also Kaffee, reichlich Wasser (trinkt Wasser Männer, von mir aus, wenn keiner hinschaut, aber Wasser liebt der Bart und beschenkt euch dafür mit dichtem und gesunden Wuchs!), und ab ins Bad, den Bluetooth Speaker geschnappt, Türe zu und mit "Motörhead" den neuen Tag begrüßt.

Dusche, Dudu-Osun for the Body und Beyer's Bart Shampoo für den Bart. Leute, die Dusche duftete auf einmal, dass es eine Pracht war. Jeder der Dudu schon benutzt hat, weiss, dass der Geruch absolut gewöhnungsbedürftig daher kommt, aber das Shampoo vertreibt diesen sofort. Eine herbe, frische Note aus den Bergen ruft die Lebensgeister wieder auf den Plan und man(N) freut sich auf die Pflege mit dem Öl.

Das Shampoo ist mega ergiebig. Durch den Dosiereinsatz fällt es einem nicht schwer, eine kleine Portion auf der Handfläche und im Bart zu verteilen, Schaum und Frische, herrlich. Der Bart quietscht vor Freude, raus aus der Dusche, sanft frottiert ist er bestens vorbeireitet auf das Öl. 3-4-5 Tropfen in die Hand, die Wärme verflüssigt es, dann in den Teppich damit.

Langsam und geduldig einmassieren.

Da ist er wieder, der Duft aus Bergamotte und Eisenkraut, zitronig und doch nicht, frisch und männlich, überraschend. Die Bürste mit Wildsauborsten verteilt das Gute bis in den letzten Winkel. 

Der Spiegel ist dein Freund, wundervoll glänzend, beim Barte des Propheten, was für ein Duft! 

Aber, wer meine Tests aufmerksam liest, weiss, es fehlt der Lackmustest, jedes Produkt muss da durch: Meine Frau!

An ihr kommt nix vorbei, so musste auch der krautige Bayer diese Prüfung bestehen. Die mit langen roten Fingernägel bewehrten Hände streifen durch den Bart, die Nase versinkt und zieht langsam den Duft ein.

Weite Felder in Province, Verbene und Lavendel wiegen sich lila im Wind, Alain Delon im hellen Anzug im dunklen Cabrio, die Bardot ...... Ja, so sehen Frauen Düfte.

Bestanden! Ich konnte guten Gewissens mit meinen Jungs das späte Frühstück geniessen und die Welt war in Ordnung!

Fazit: Ein neuer Duft in der ersten Reihe meiner Sammlung. Bestimmt nicht jedermanns Sache, aber garantiert Männersache. Die Pflegewirkung ist hervorragend, leichter Glanz, sehr gute Kämmbarkeit und ein leichter Halt zeichnen das Öl aus, das Shampoo passt dazu perfekt! Beides sehr ergiebig. Lasst es beim Öl langsam angehen, es reichen 2-5 Tropfen sauber einmassiert und euer Bart ist bestens versorgt und der Hemdkragen bleibt trocken.

Ich bin gespannt, was der Bastian und seine kleine Öl-Schmiede Beyer's Oli noch auf den Markt bringen.

 

http://www.beyersoil.com

Mahalo!

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!


 

Publiziert in Salty Care

"The cure for anything is salt water: sweat, tears or the sea." - Isak Dinesen.