Freitag, 17 November 2017 19:19

Rabe & Fuchs, das Bartöl

Der Rabe und der Fuchs, selten sah man ein ungleicheres Paar und doch passte zwischen sie kein Blatt. Freunde seit Urzeiten wussten sie um ihre Fähigkeiten, schlau waren sie beide.

Es begab sich, dass der Gevatter Reineke seinen Bart wachsen lies, er wurde lang und länger und der Rabe meinte, er wirke strohig, ja unansehnlich. Und in der Tat, er juckte, sagte der Fuchs.

Es war an der Zeit sich nach angemessener Bartpflege umzusehen.

Wie einst Hugin und Munin, die beiden Raben Thors, wusste auch unser Rabe darüber Bescheid, was in der Welt so los war. Also machten sich die zwei schick und auf in die Stadt. Zielstrebig führte der wissende Vogel den bärtigen Fuchs zu einem Barbiere. Erschlagen ob der Auswahl dauerte es eine Weile, bis sich der rote Fuchs, dank des kompetenten Herrn Waschbären hinterm Tresen, für eine Reihe Produkte entschieden hatte.

Der Rabe war nicht untätig gewesen in der Zeit. Eine Bleibe für die Nacht musste gefunden werden, morgen war Martkttag und unsere Freunde wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.

Bei Frau Zwolle gab es zwei schöne Zimmer, ein gepflegtes Bad und eine wunderbare Aussicht auf das Treiben der Stadt und diese füllte sich zusehends. Leute aus aller Herren Länder kamen, richteten sich ein, bauten Stände auf. Gerüche ferner Länder trieben in den Nasen ihr wunderbares Unwesen.

Unsere Freunde derweil machten sich frisch. Jeder nach seiner Fasson. Der Rabe putzte und richtete sein Gefieder, schwarz glänzte der Herr, ein Anzug auf den Fliegerleib geschneidert, betonte seine ansehnliche Gestalt. Der Fuchs hatte beim Barbier eine wunderbare Bürste mit den Borsten des Ebers gekauft. Er striegelte sich und nutzte die Bürste, um die beim Waschbären erhaltenen Produkte in seinen Bart einzuarbeiten. Glänzend stand sein Bart im Gesicht, gelohnt hatte sich die Reise.  

Der Hunger trieb die Herren in die Gassen der Stadt, es roch nach feinem Gebratenem und tiefrotem Wein aus fernen Ländern, noch nie gehörte Sprachen, ein Fest für die Sinne. Die Zeit verging im Fluge, die Nacht war lang, der Schlaf war kurz.

Am Morgen sah sich der Fuchs im Spiegel an, erschrocken stellte er fest, dass seine Bartpracht ebenso aussah wie vor der Reise. Strohig, trocken, ungezähmt und auch der Duft war verflogen.

Sein alter Freund, der Rabe, tröstete ihn bei bestem Rührei, Speck und schwarzem Kaffee, Frau Zwolle war einen begnadete Köchin. Der Vogel meinte, er habe gehört, man könne sich selbst mit der entsprechenden Bartpflege versorgen, es sei Markt und man bekäme sicherlich alles, was man brauche hier und jetzt.

Frisch gestärkt zogen die beiden durch die Gassen, die Nasen mal hier, die Nasen mal dort rein haltend. Schnell war klar, die Orange, die Pralle, sollte das Regiment in dem eigenen Duft übernehmen, etwas aufgefrischt durch die Öle der Pfefferminze würde das einen feinen Duft ergeben. 

Der Duft war klar, die Pflege aber noch nicht. Ein Stand mit besten Ölen aus den Weiten der Welt erschlug unsere Gefährten mit seiner Reichhaltigkeit. Man probierte aus, rieb sich hier etwas mit Jojoba- und dort etwas mit Mandelöl. Das Palmöl ließ man stehen, zu viele schlechte Geschichten rankten sich um dieses Öl. 

Noch einige Dinge aus dem Handwerk der Glasbläser, Tiegel, Töpfchen, Fläschchen und fertig war die kleine Bartölküche.

Zu Hause angekommen, wurde sofort aufgebaut, experimentiert, ausprobiert und getestet. Lange, ja zermürbend lange Nächte saßen sie vor Behältern mit Bartöl und waren es immer noch nicht zufrieden. Ein Tropfen zu viel, ein Quentchen zu wenig, es dauerte eine Unendlichkeit und ein wenig mehr.

Bis endlich der Tag kam an dem alles passte. Ein wunderbares, frisches und nachhaltig pflegendens Öl stand stolz in den feinen Fläschchen. Nicht einfach Orange, nein, Orangen-Essenz mit dem hellen Licht der Minze verzauberte von nun an die Bärte unserer Gefährten, dass es eine Freude war. 

Und wenn sie nicht gestorben sind ....


Ja Freunde, ich konnte nicht anders als um dieses Öl eine Fabel zu stricken. 

Dieses feine Öl wurde mir von Pierre auf The Barber's Heritage / The Art of Traditional Craftsmanship in Stuttgart in die Hand gedrückt.

Hier haben wir ein Bartöl, das mit viel Geduld, Herzblut und Anstand gefertigt wird, vegan, natürlich und frei von jedweder Chemie, keine Parabene und ohne Silikon. Das Design des kleinen Kartons und des Fläschchens waren der Auslöser zu meiner kleinen märchenhaften Eskapade. Man möge mir verzeihen, ich kann vieles bremsen, nur nicht meine Fantasie.

Ich habe dieses feine Stöffchen einige Tage im Bart getragen, der Duft begleitete mich fast durch den ganzen Tag, die Pflege auch durch die ein oder andere Nacht. Ein wunderbarer Glanz lag auf meinem Bart, und jedes Mal wenn ich den Kamm zückte um nach Stunden im Fahrtwind den Teppich zu kämmen glitt dieser durch die Haare wie durch Butter.

Fazit: Auf den ersten Blick scheint es nicht viel Neues zu geben, Orange und Minze sind nicht die seltensten Düfte in der Bartpflege, und doch ist es hier anders. Das Öl von Stephan und Pierre riecht so herausragend frisch und die Pflege ist so reichhaltig, dass ich es euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich würde vielleicht noch eine bittere, würzigere Note einbauen, die Pampelmuse wäre vielleicht eine gute Begleiterin.

 

https://rabe-und-fuchs.de

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.

Publiziert in Salty Care
Mittwoch, 08 November 2017 19:33

Bartkaiser, die Bartöle Gold, Wood und Silver

Bartkaiser, eine adliges Öl. Premiumöle mit blauem Blut. Muss ich probieren. Colin von Bartkaiser hat mir seine 3 Fläschchen geschickt und ich nahm mich der drei Adeligen an.

Im Design schlicht und unaufgeregt standen drei sehr dunkle Pipettenflaschen vor mir. Ich machte sofort den Geruchstest. Sehr kräftig das Wood, leicht und würzig das Gold, das Silver frei von Duftstoffen, nur der Eigengeruch der Trägeröle. Hier reden wir von Mandel-, Jojoba-, Hanfsamen- und Avocadoöl, allesamt Bio und allesamt kaltgepresst.

Also rein in den Bart mit dem Zeug aus der Wagnerstadt. Wie immer, wenn ich Öle teste, wasche ich meinen Bart vorher mit Dudu-Osun Seife, um bei allen Tests die gleiche Basis zu haben. 

Die Pipette gedrückt und ans Licht gehalten. Tiefdunkel! Wie allerfeinstes Olivenöl stand das Öl in der Glasröhre, träge und fett. So ein dunkles und dickes Gebräu hatte ich noch nie vorher gesehen.

Sofort war klar, hier reicht ganz wenig! Der noch leicht feuchte Bart nahm die Pflege dankend an, sofort war der Duft im ganzen Bad. Drei Tropfen in die Handfläche, aufwärmen und verreiben und meine Pracht wurde weich und glänzte und fühlte sich bestens gepflegt an. Die Bürste und der Kamm hatten leichtes Spiel den Stoff zu verteilen, die Haut unter meinem Bart hatte ihre Freude an dieser Kur. Freunde, tastet euch ran an die täglich Dosis. Ein wirklich unglaublich reichhaltiges Öl bieten die Herren aus Bayreuth hier.

Zu den Düften.

Das Wood Intense ist mein klarer Favorit. Hier ist der Name Programm. Warmes, schweres Rosenholz trifft auf Patchouli nur ganz leicht angehoben durch die Frische der Minze. Ein fast schon brutales Dufterlebnis. Hier gibts es nur zwei Möglichkeiten. Du wirst es lieben oder hassen! Ich jedenfalls liebe es.

Gold Intense ist der leichtere Bruder vom kräftigen Wood. Zitrone heiratet die Vanille und lädt noch etwas Zimt zur kaiserlichen Hochzeit ein. Ein frischer, unkomplizierter Duft, der Bestseller laut Aussage von Bartkaiser. Die Frauen lieben es!

Immer eine gute Idee ist ein duftfreies Öl im Hause zu haben. Möchte man ein Parfum benutzen oder einfach gar nichts an Duft tragen und auf die tiefe Pflege nicht verzichten, dann kommt Silver Intense zum Einsatz. Nur der Eigengeruch der Öle ist hier zu riechen, der aber relativ schnell verfliegt. Auch und vor allem Allergiker freuen sich über das Fehlen von ätherischen Ölen als Duftträger. 

Fazit: Die beiden Herren von Bartkaiser Colin und Linus haben hier ein Öl auf den Markt gebracht, welches den Zusatz "Premium" absolut zu recht tragen darf. Kaltgepresste Öle (Mandel-, Jojoba-, Hanfsamen- und Avocadoöl) ohne Zusatz jeglicher Chemie, in denen alle wertvollen Inhaltsstoffe wie Antioxidantien und Vitamine erhalten bleiben, angereichert mit feinen Duftölen pflegen jede Länge von Bart und die Haut darunter in bester Manier. Ein Balm in den Duftrichtungen wäre noch ein klasse Sache.

Ein starkes Produkt. Beste Grüße nach Bayreuth. 

 

 

https://bartkaiser-shop.de

 

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PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Bärte und Biker, bärtige Biker, Bärte auf Bikes, untrennbar verbunden, seit es motorisierte Zweiräder gibt.

Ich habe den Joe auf facebook kennen gelernt und habe seine wachsende Reihe an Bartpflege-Produkten mit Spannung verfolgt. Er bietet Öle an, mit so wunderbaren Namen wie "Hippie Dream" oder "Easy Rider".

Klar, dass der VooDoo da mal dran schnuppern wollte. Es kam ein Paket mit fast der kompletten Serie an Ölen, einem Balm und einem Wax für den Schnorres.

Es stand ein Bikertreffen der besonderen Art an, ich machte Musik, Live-Bands gaben alles und das Ganze ging 2 Tage. Eine wilde Nummer für jeden Bart, Bearded Biker Oils waren mit von der Partie.

Der erste Tag war alles andere als angenehm, es windete wie Hölle und immer wieder tropfte es aus den Wolken, der Sause tat es keinen Abbruch. Ich fing mit dem "Lumber Jack" von Joe an. Was für ein Duft.

Freunde, der Holzfäller ist hier nicht blindes Stilmittel, er steht im Bad neben dir, wenn du dieses Öl benutzt. Zedernholz und Sandelholz mit der Frische der Zitrone. Ich weiss, nichts Neues, aber hier ist was anders. Das hat die männliche Schwere, die es braucht und nur ein wenig die Frische, die es benötigt. Hier werden nur feinste Stoffe an den Mann gebracht, beste Öle ohne jeden Zusatz von Chemie.

Passend dazu ist das Balm aus biologischer Shea-, Mango- und Kakaobutter sowie natürlichem Bienenwachs und Lanolin. Hier haben wir ein eher weiches Balm, eher eine Butter. Sandel- und Zedernholz geben der Sache die Kopfnote. Pflegend bis auf die Haut, ein tolles Produkt für alle, die es etwas weicher und weniger festigend mögen. Es reicht sehr wenig von dem Balm, durch die besondere Konsistenz lässt es sich hervorragend einarbeiten.

Meine Bikerfreunde waren neugierig auf die Sachen aus der Eifel, alles Bärtige, von kurz bis lang, alles dabei. Also breitete ich die Bartpflege-Serie auf der Motorhaube meines Jeeps aus und lud die Brüder zum Probieren ein.

Einer probierte das "Southern Accent" aus, wir standen da und schnüffelten am Bart des Bruders. Eine klasse Szene. Orangig, würzig. Grapefruit und Gewürze. Er wollte die Flasche gleich behalten, wollte sie sogar gegen eine Flasche Bourbon tauschen. Ich gab sie ihm für die Dauer des Festivals, er solle nur später berichten ... 

Der nächste, ein Mann mit einem mächtigen grauen Teppich, nahm sich die Flasche "Mountain Man" zur Brust. Die bei allen Ölen bewährten Trägeröle Argan, Jojoba, Avocado, Mandel werden hier durch einen wirklich männlichen Duft begleitet. Holz, Feuer, Whiskey, Zigarre. Zypresse und Gewürze. Jetzt schon der Favorit in unserer Runde. 

Juan, ein Mann mit einem gepflegten, kurzen Bart schnappte sich "Easy Rider" und machte große Augen. Yeah, so muss ein Biker riechen. Moschus trifft den leichten Duft vom Teebaum und die Frische der Zitrusfrucht. Auch hier waren sich alle einig, der Name Bearded Biker Oils passt!

Einer meiner liebsten Freunde in dieser Runde bekam von mir das Öl namens "Hippie Dream". Ein Kollege in den 60ern, lange Haare, langer Bart und einem Lachen, das so ansteckend ist wie nichts anderes auf der Welt. 

Geht in euch Freunde, durchsucht euer olfaktorisches Archiv. Was kann das sein, a Hippie Dream?

Batik Schals und Thin Lizzy hören, Räucherstäbchen, Adidas Allrounder und der Duft von ....

Patchouli!

Ganz genau das fiel mir ein, als ich das erste Mal an dem kleinen braunen Fläschchen roch.

Mein lieber Freund war im Glück, sein Blick sprach Bände und er rannte sofort zu seinem Mädel, die an seinem Bart schnuppern musste! Auch hier kam der Traum des Hippies gut an.

Bleibt mir noch vom Bart Wax zu erzählen.

Seit Wochen lasse ich dem Schnorres freien Lauf im Wachstum, mit allen Vor- und Nachteilen. Essen wird zur Aufgabe, der Burger und sein Saft verlieben sich spontan in jedes einzelne Haar, man hat das Gefühl die Gravitation setze aus, alles hängt oben im Schurrbart, nichts im Vollbart.

Wohl dem Manne, der vorbereitet ist. Nach dem Mahl ins Bad, einige Tropfen Bartshampoo abgefüllt, einschäumen, auswaschen. Ölen, Balm in den Bart, gebürstet und gekämmt, erinnert nichts mehr an das Desaster beim Essen.

Das Wax ist in der schon genannten Duftrichtung "Lumber Jack" gehalten, Zedernholz und Sandelholz mit reinem Bienenwachs, Lanolin und Jojobaöl. Festes Zeug, so muss das. Eine wirklich winzige Menge in den Pornobalken eingearbeitet, die kleine Moustache-Bürste und ein Kamm und der Widerborst gab auf. Er lag wohl geformt und bestens duftend unter meiner Nase. Chapeau!

Fazit: Der Joe aus der Eifel hat hier eine Reihe ausgearbeitet, die aus der Vielfalt der Produkte herausragt. Ohne jeden Firlefanz werden hier fast vergessene Düfte und bewährte Öle eingesetzt, die hervorragend riechen und noch besser pflegen. Freunde der Produkte von Beardpride kommen hier voll auf ihre Kosten. Erwähnen möchte ich noch das Joe ein Öl anbietet, das vollkommen ohne Düfte auskommt, die Mischung aus Jojobaöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl und Grapefruitextrakt sind nur(!) pflegend und damit für Allergiker geeignet oder für die Bartträger, die nur ein Produkt ohne jegliche Duftmischung bevorzugen.

Nous attendons avec impatience plus!

 

https://beardedbiker-oils.ecwid.com

 

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PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Donnerstag, 02 November 2017 09:02

Alböl, das Bart-Pflegeöl aus dem Schwarzwald

Der Bart, die Bartpflege sind zur regelrechten Weltanschauung geworden. Lifestyle trifft auf Design trifft auf fast schon religiöse Ansichten, was die Stoffe drin und das Drumrum angeht.

Der VooDoo liebt es und lebt es, das wisst ihr. 

Aber ebenso liebe ich es auch unbekanntes und weniger urbanes Terrain zu betreten, mich und Neues auszuprobieren, ausgetretene Pfade zu verlassen und die Aussicht auf was Anderes zu geniessen.

Alböl ist so eine neue, frische Aussicht. Hier macht ein Familienunternehmen das, was es schon lange macht. Naturkosmetik.

Die Familie Häring aus Gosheim im schwarzen Wald liebt und lebt die Nähe zu ihrer Natur, der Respekt zur Umwelt ist keine leere Phrase. 

Sie bieten nicht nur seit vielen Jahren Naturkosmetik an, auch Seminare und Weiterbildungen rund um diese Produkte gehören ins Portfolio der Leute aus dem schönen Donaubergland.

Quintessenz des Ganzen ist die Zusammenarbeit von Mensch und Natur ohne Ausbeutung um den Preis der Naturzerstörung.

Natürliche Produkte im Einklang mit Mutter Natur und mit Nachhaltigkeit hergestellt.

Ich hatte ein supernettes Gespräch mit Clarissa von Häring, die mir dann das Alböl Bartöl geschickt hat. 

Schlichtes Design, nichts erinnert an Barbershops und die rotierenden, rotweissen Zuckerstangen.

2-3 Tropfen sollen reichen, welcher Hersteller predigt schon Sparsamkeit auf seiner Verpackung? Ich bin gespannt.

Klare Flaschen geben klare Regeln bei der Lagerung vor. Das gute Öl will im Dunkeln stehn.

Wie immer, fällt mir beim Testen der Produkte, die ich euch vorstelle, angeregt durch die Düfte, ein Erlebnis ein, das ich euch dazu erzählen möchte. So auch hier.

Vor einigen Jahren habe ich das Wandern für mich entdeckt. Ich wohne zwar am Meer, habe aber mächtige Berge im Rücken. Diese sind mit dichten Wäldern bedeckt, Pinien und Palmen teilen sich die grandiose Aussicht. Nicht der Schwarzwald, nicht die Alb, aber das passende Umfeld. Alböl am Mittelmeer auf 600 m. 

Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, Rucksäcke werden gepackt, Stiefel geschnürt, viel gelacht und los geht's.

Es war immer noch warm hier bei unserer Tour, es wurde viel geschwitzt, steil machen sich hier die Berge auf. Vertut euch nicht, Freunde, hier geht es durchaus alpin zu. In den Wäldern warten felsige Pfade und es passiert mehr als einmal im Jahr, dass man idiotische Touristen mit Flip-Flops und gebrochenen Knöcheln aus den Bergen retten muss.

Morgens hatte ich meinen Gesichtsteppich mit dem Stoff aus dem Schwarzwald versorgt, sehr reichhaltig, nur vier Tropfen sorgfältig einmassiert, um meinen Bart zu pflegen und dem Kamm seine Arbeit zu erleichtern. Leichtes Glänzen, frischer Duft.

Ich stand bei einer Pause auf einem Plateau und dachte, dass Öl würde plötzlich viel stärker riechen. Lavendel. Ich stand direkt neben einem Lavendelstrauch von gigantischen Ausmaßen, herrlich. Das Alböl passte tatsächlich hier her. Das ätherische Öl dieser Pflanze ist Bestandteil meiner morgendlichen Bartpflege aus dem Schwabenland.

Ein trockener, kräftiger Wind wehte oben auf den Bergen und zerzauste das Haupthaar meiner Mitwanderer und mein Bart wurde auch mächtig durcheinander gebracht. Bei einer Quelle nutzte ich die Pause und brachte Ordnung in das Gestrüpp. Der Kamm ging immer noch durch wie Butter. Auch hier zeigt sich die Pflege aus dem schwarzen Wald nachhaltig. Ich hatte die Flasche Bartöl völlig unnötigerweise eingepackt.

Noch etwas zum Duft. Dominiert am Anfang das Zitronengras kommt erfreulicherweise später der Lavendel und mehr noch die Zirbelkiefer in den Vordergrund.

Die Zirbelkiefer, auch bekannt als Zirbe, ist ein uraltes Gewächs und ihre Öle sind in der Heilkunst schon lange bekannt und bewährt. Ein kräftiger Duft und wer schon mal eine Zirbe gesehen hat, der weiss, wovon ich spreche. Sie riecht, wie sie aussieht. Kämpferisch, robust und stark. Selbst in hohen und unwirtlichen Höhen findet man diesen Baum.

Fazit: Ein reichhaltiges, natürliches Öl mit eigenwilligem Duft und guter Pflegewirkung. Der Mann in den Bergen hatte es bestimmt im Nachttisch stehen. Ein klasse Produkt, das ich hier für euch ausprobieren durfte. Jenseits vom durchgestylten Produktwald tut sich was Spannendes. 

Mich würde ein Balm von der Familie Häring freuen, eventuell weniger zitronig und mehr der Zirbe.

Beste Grüße an den Fuss des Lembergs.

http://www.alboil.com

 

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Elemi und Ginseng, eher rare Stoffe in der täglichen Bartpflege. Grund genug, mich der Sache anzunehmen.

Geschickt haben mir die Herren von Hawkins & Brimble das Bartöl, die Rasiercreme, einen Rasierpinsel und das Duschgel aus ihrer Serie.

Britischer Style und Tradition treffen auf den modernen Mann. Design durchgezogen und auf den Punkt. Sieht klasse aus, die Reihe.

Aber erst mal die Flasche Bartöl aufgemacht und die Nase ran und überrascht. Schoko?? Tatsache, Kakao-Duft. Aber nicht der süße Nutella-artige. Eher wie man ihn von Rotwein kennt. Von dem ein oder anderen Tempranillo, vielleicht ein Riscal. 

Sofort die anderen Sachen auf, schnüffeln und wieder überrascht. Anders aber schlüssig. Das Duschgel lädt dazu ein, sofort unter dem warmen Wasserstahl den Alltag zu vergessen.

Gesagt, getan.

Duschen sollte man zelebrieren. Immer. Die Minuten unter dem heißen Strahl, je nachdem, wie man(N)s liebt, hart und prasselnd oder wie Amazonasregen, ganz egal wie, macht es bewusst!

Frische erfüllt den Raum, der Duft von Elemi, einem Baumharz, und Ginseng. So muss Duschen riechen. Etwas erstaunt bin ich allerdings von der Ergiebigkeit, die leider zu wünschen läßt. Man braucht relativ viel von dem guten Stoff, um sich komplett einzuschäumen. Nach dem Abwaschen bleibt der Duft noch lange auf der Haut, fühlt sich gut an, gepflegt und sauber.

Die Inhaltsstoffe:

Aqua (Water), Cocamidopropyl Betaine, Sodium Lauryl Sulfoacetate, Phenoxyethanol, Sodium Benzoate, Sorbitan Sesquicaprylate, Glyceryl Laurate, Sodium Chloride, Sodium Sulfate, Parfum (Fragrance), Citric Acid, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Sodium Phytate, Linalool, Potassium Sorbate.

Danach schreite ich zur Rasur. Die Rasiercreme verströmt den gleichen Duft wie das Duschgel, kräftig nach Weihrauch und Ginseng . Hier ist Ergiebigkeit erstaunlich. Ganz wenig von der Rasierseife in den Pinsel und es schäumt, dass es eine wahre Pracht ist. Einwirken lassen, keine Eile. Pflicht für eine saubere und vor allem angenehme Rasur. Lasst den Stoppeln Zeit, weich zu werden.

Ich rasiere mich mit einem Hobel, für die Tests fange ich immer mit einer frischen Klinge an, um einen Vergleich mit anderen Produkten ziehen zu können. 

Der Hobel gleitet durch den Schaum und tut seinen Job blendend. Ob auf dem Kopf oder dem Gesicht, nichts fühlt sich gereizt an. Ein klasse Produkt.

Drin sind folgende Stoffe:

Aqua, Propylene Glycol, Sodium Stearate, Sodium Cocoate, Glycerin, Dimethicone, Phenoxyethanol, Ceteareth-20, Peg 75 Lanolin, Sodium Chloride, Parfum, Pentasodium Pentetate, Tetrasodium Etidronate, Linalool.

Kurz einige Worte zum Pinsel. Die Borsten sind weich und sehr dicht und nehmen eine Menge Wasser auf. Der Griff ist aus Kunststoff. Viele präferieren einen Holzgriff. Genau der ist aber oft der Grund, warum man bei schlechter Pflege des Guten relativ schnell einen Neuen braucht. Der Rasierpinsel sollte nie stehend trocknen, immer hängend, damit wirklich alles an Wasser aus den Borsten und dem Griff ablaufen kann. Ich stelle meinen Pinsel nebst dem Hobel, aufgehängt, immer in die Sonne zum Trocknen oder wenn sie nicht scheint, in die Nähe der Heizung. Euer Werkzeug wird es euch danken.

Ich freute mich schon während der Rasur auf das Öl. Ihr erinnert euch? Kakao? 

Mit 50 ml gehört das Öl zu den Großen in meinem Bad und ich bin froh darüber. Der Schokoduft in Verbindung mit dem Harz und dem Ginseng sind einzigartig. Auch hier glänzt nicht nur der Bart, sondern auch das Öl mit einer hohen Ergiebigkeit. Die Bürste und der Kamm verteilen den Glanz bis in den letzten Winkel und man merkt, wie sich der Duft verändert. Das Schokoladige tritt in den Hintergrund und der frische, männliche Duft, den man schon von den anderen Produkten kennt, kommt in den Vordergrund. Spitze! Ich liebe diesen Geruch. Markant und neu für mich.

Der Bart läßt den Kamm durch, ohne dass er hängen bleibt.

Die Inhaltsstoffe sprechen für sich:

Prunus Dulcis (Almond) Oil, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Ricinus Communis (Castor) Seed Oil, Parfum (Fragrance), Olea Europaea (Olive) Oil, Argania Spinosa Kernel (Argan) Oil, Tocopheryl Acetate (Vitamin E), Dimethicone, Linalool, Limonene, Butylphenyl Methylpropional, Benzyl Salicylate, Coumarin.

Fazit: Immer auf der Suche nach neuen Düften, bin ich mit den Sachen von Hawkins & Brimble mehr als glücklich. Einzig, dass man dem Duschgel recht schnell beim Verschwinden zusehen kann, ist für mich negativ zu erwähnen. Die Pflegewirkung von allen Produkten ist vollkommen in Ordnung, die Produkte sind durchgehend frei von Parabenen, Farbstoffen, SLS/SLES, Mineralölen und Alkohol, veganerfreundlich und tierversuchsfrei.

Good Job Gentleman!

https://www.hawkinsandbrimble.co.uk

 

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Beyer's Oil, da kommt es schon mal zu verzückten Gesichtern bei Männlein wie Weiblein, wenn man diesen Namen nennt.

Der Bastian Beyer hat sich ans Eisenkraut gemacht und das ist gut so.

Ein lange vergessenes Heilpflänzlein aus der Familie der Verbenen taucht in der Kosmetik für den Bartträger von heute auf. Ein Grund mehr für mich, mal dran zu schnuppern.

Quelle Wikipedia

Die letzte Wochen waren, wie so oft hier, eine echte Herausforderung für Kosmetik und Bartpflege. Mittlerweile sind wir im achten Mond angekommen. 

Hier bei uns in Spanien sagt man sich verständnisvoll zunickend: "Ich hab' derart August" und meint damit, man schlafe nicht oder nur wenig und wenn, dann wacht man völlig verschwitzt mitten in der Nacht auf und hat brutalste Lust sich ein eiskaltes Bier unter der Dusche zu gönnen. Die Luftfeuchte hat ostasiatischen Pegel erreicht und der Bart rebelliert und rollt und kringelt sich, dass es eine wahre Freude ist. Dazu Salz und Sand und du siehst am morgen aus wie ein von einem 40-Tonner überfahrener ZZ-Top-Fan. 

Ja Bastian, harte Nummer für deine Produkte!

Aber erstmal nach den Äußerlichkeiten schauen. 

Ich mag sie ja, diese braunen Fläschchen mit der Pipette, hier kommt diese nun in weiss, passt perfekt zum Label, gut. Das Öl kommt in einem braunen Karton, Konterfei und Signatur vom Bastian, Inhaltsangabe drauf, Sprüchlein, fertig.

 

Das Shampoo weckt Kindheitserinnerungen an die Apotheke, in die meine Oma mich ab und an mitnahm. Groß und braun und Drehverschluss - und aus Plastik!

Ich mag Plastik nicht, aber wem schon mal eine Glasflasche im Bad runter gefallen ist, nackt, barfuss, nass und fern des Staubsaugers, der wird diese hier zu schätzen wissen. Ein Dosier-Aufsatz hilft beim Sparen, sieht gut aus und funktioniert.

Ich liebe ja dieses "Yeah" oben rechts auf dem Label. Überhaupt finde ich das Design einfach freundlich und nett. Wie der Herr Beyer selber, hier im Interview könnt ihr euch davon überzeugen.

Feine Inhaltsstoffe warten in beiden Produkten darauf, eurem Bart zu schmeicheln. 

100 % natürliche Öle aus Jojoba (aus biologischem Anbau), Zitronenverbene, Bergamotte und Lavendel, beim Öl in der 30 ml Bottle. Hochwertige Öle aus Zitronenverbene (Eisenkraut), Bergamotte, Lavendel und Wacholder im Shampoo.

Naturkosmetik konform und fein abgestimmt. Und Freunde, der Duft wird euch überraschen!

Aber zur Praxis. Ich bleibe bei meinen Tests bei einer Mindestdauer von einer, manchmal auch zwei Wochen. In dieser Zeit benutze ich keine anderen Produkte, klar, würden sie doch das Ergebnis verzerren.

Ich bin kein Chemiker, da kann man viel lesen und machen und tun, man wird immer nur Halbwissen sein eigen nennen. Nicht mein Ding.

Mich interessiert nichts anderes als das Gefühl, der Geruch und das Aussehen meines geliebten Bartes am Ende eines Tests. So auch bei Bastians Eisenkraut in Flaschen.

Ich habe vor etwa anderthalb Wochen damit begonnen, Beyer's Sachen in meinen Gesichtsbehaarung zu packen, Wetter und Sport und Party, wie schon oben beschrieben, boten das perfekte Terrain und ich kann im Voraus sagen, das passt was der Bayer da macht.

Ich kam nach einer Nacht am Strand nach Hause, Sonnenaufgang am Horizont, Sand und Salz im Bart und um 10 Uhr ein Treffen mit Freunden zum beliebten Almuerzo, dem heissgeliebten zweiten Frühstück des Valencianos auf dem Zettel. Es galt also nicht nur gut und frisch zu riechen bis dahin, sondern auch der Bart sollte gezähmt und sauber und glänzend im Gesicht seines stolzen Trägers seinen Dienst tun.

Also Kaffee, reichlich Wasser (trinkt Wasser Männer, von mir aus, wenn keiner hinschaut, aber Wasser liebt der Bart und beschenkt euch dafür mit dichtem und gesunden Wuchs!), und ab ins Bad, den Bluetooth Speaker geschnappt, Türe zu und mit "Motörhead" den neuen Tag begrüßt.

Dusche, Dudu-Osun for the Body und Beyer's Bart Shampoo für den Bart. Leute, die Dusche duftete auf einmal, dass es eine Pracht war. Jeder der Dudu schon benutzt hat, weiss, dass der Geruch absolut gewöhnungsbedürftig daher kommt, aber das Shampoo vertreibt diesen sofort. Eine herbe, frische Note aus den Bergen ruft die Lebensgeister wieder auf den Plan und man(N) freut sich auf die Pflege mit dem Öl.

Das Shampoo ist mega ergiebig. Durch den Dosiereinsatz fällt es einem nicht schwer, eine kleine Portion auf der Handfläche und im Bart zu verteilen, Schaum und Frische, herrlich. Der Bart quietscht vor Freude, raus aus der Dusche, sanft frottiert ist er bestens vorbeireitet auf das Öl. 3-4-5 Tropfen in die Hand, die Wärme verflüssigt es, dann in den Teppich damit.

Langsam und geduldig einmassieren.

Da ist er wieder, der Duft aus Bergamotte und Eisenkraut, zitronig und doch nicht, frisch und männlich, überraschend. Die Bürste mit Wildsauborsten verteilt das Gute bis in den letzten Winkel. 

Der Spiegel ist dein Freund, wundervoll glänzend, beim Barte des Propheten, was für ein Duft! 

Aber, wer meine Tests aufmerksam liest, weiss, es fehlt der Lackmustest, jedes Produkt muss da durch: Meine Frau!

An ihr kommt nix vorbei, so musste auch der krautige Bayer diese Prüfung bestehen. Die mit langen roten Fingernägel bewehrten Hände streifen durch den Bart, die Nase versinkt und zieht langsam den Duft ein.

Weite Felder in Province, Verbene und Lavendel wiegen sich lila im Wind, Alain Delon im hellen Anzug im dunklen Cabrio, die Bardot ...... Ja, so sehen Frauen Düfte.

Bestanden! Ich konnte guten Gewissens mit meinen Jungs das späte Frühstück geniessen und die Welt war in Ordnung!

Fazit: Ein neuer Duft in der ersten Reihe meiner Sammlung. Bestimmt nicht jedermanns Sache, aber garantiert Männersache. Die Pflegewirkung ist hervorragend, leichter Glanz, sehr gute Kämmbarkeit und ein leichter Halt zeichnen das Öl aus, das Shampoo passt dazu perfekt! Beides sehr ergiebig. Lasst es beim Öl langsam angehen, es reichen 2-5 Tropfen sauber einmassiert und euer Bart ist bestens versorgt und der Hemdkragen bleibt trocken.

Ich bin gespannt, was der Bastian und seine kleine Öl-Schmiede Beyer's Oli noch auf den Markt bringen.

 

http://www.beyersoil.com

Mahalo!

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

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Hi Nahrun, wer ist Sargon und wann und wie kam es dazu, dass die Pflege von Bärten dir am Herzen liegt?

Servus René, 

Sargon ist einer der berühmtesten und mächtigsten Könige des antiken Assyriens gewesen. Er hat unglaublich viel geleistet, wie sämtliche Stadtstaaten zu vereinen oder ferne Länder zu erobern. Davon mal abgesehen, hatte er einen unglaublich prächtigen Bart. Er war der Held der Antike und um ihm diese Ehre zu erweisen, entschieden wir uns unsere Firma nach ihm zu benennen.

Das ist eine sehr gute Frage. Alles begann als Hobby und machte unheimlich viel Spaß immer wieder neue Öle zu kreieren und zu testen. Anfangs hatte ich kaum Fachkenntnisse und habe im Internet recherchiert, verschiedene Düfte und Rezepturen und auch mal fertige Öle ausprobiert. Diese gefielen mir persönlich überhaupt nicht, da sie fast alle gleich rochen. Also ging ich wieder zu meinen eigenen Mixturen über. Nach langem Ausprobieren hatte ich meine Öle fertig, die ich jeden Tag anwendete. Dafür bekam ich aus meinem Freundes- und Verwandtenkreis ein so positives Feedback, dass die Idee aufkam das eigene Öl zu vermarkten.

Woher kommst du, wo liegen deine Wurzeln und wie muss man sich die Tradition rund um den Bart dort vorstellen?

Geboren und Aufgewachsen bin ich in dem schönen Städtchen am Main, namens Aschaffenburg, das Nizza von Bayern. Bei meinen Wurzeln wird die Sache etwas komplizierter. Von den alten Assyrern abstammend vertrieb es unser Volk, nach dem Zerfall des assyrischen Reiches, durch den gesamten Orient. Unsere Muttersprache ist Aramäisch, die Sprache die Jesu gesprochen hat.

Die Tradition rund um den Bart in meiner Heimat hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Im antiken Assyrien galt der Bart als Ausdruck der Männlichkeit und war fester Bestandteil der Gesellschaft. Dieser war in höheren Gesellschaftsschichten ein Statussymbol und musste gehegt und gepflegt werden. Mit der Zeit verlor der Bart seine Bedeutung, weshalb lange Zeit Bartträger als ungepflegt empfunden wurden. Diese Zeiten sind zum Glück wieder vorbei!

Das Logo, das Design eurer Produkte, alles passt perfekt zusammen. Der Kamm, die Bürste und die unfassbar schicke Kiste zu Sargon´s - Legacy.  Bei genauerem Hinsehen fallen einem aber Schriftzeichen auf, die man aus dem Geschichtsunterricht zu kennen glaubt. Was sind das für Zeichen und was bedeuten sie und was bedeutet „Code Hamurabi“?

Vielen Dank, René. Richtig, die Schriftzeichen sollte jeder schon einmal gesehen haben. Das ist die Keilschrift, die erste Schrift, die es weltweit gab, noch älter als die Hieroglyphen der Ägypter. Die Keilschrift ist eine sehr komplexe Schrift, die zu ihren Anfängen über 5000 Zeichen hatte. In ihrer einfachsten Form besaß die Keilschrift immer noch ca. 350 verschiedene Schriftzeichen. Heute ist die Keilschrift ausgestorben, aber nach einer vertraulichen, aber verlässlichen Quelle, bedeuten diese Zeichen folgendes: „Mit großem Bart, folgt große Verantwortung.“ Nein, Spaß beiseite uns war es einfach sehr wichtig viele bekannte Elemente unserer Vorfahren in das Design zu nehmen, wie auch den Code Hamurabi. Hammurabi war ein Babylonischer König, welcher zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit Gesetze schriftlich festhalten lies, um das einfache und zivilisierte Zusammenleben der Menschen zu ermöglichen. Diese 282 Rechtssätze (Gesetze), von denen auch die 10 Gebote aus dem Alten Testament abgeleitet sind, ließ er zusammen mit Gebeten, solche für die Götter und solche, die ihn als König anpreisen, auf einer steinernen Stele niederschreiben. Natürlich haben wir nicht den eigentlichen Codex übernommen, sondern für euch und eure Bärte unsere eigenen Regeln und Gesetze gestaltet, damit ihr die perfekte Pflege bekommt:

#1 Grow a beard

#2 Take care of your beard

#3 Keep your beard in shape

Euer Öl und das Balm ragen aus der Masse der Düfte durch ihren orientalischen Touch heraus. Mutig und erfreulich für den, der es liebt. Wie kam es zu der Mischung, wie lange und wo habt ihr experimentiert und vor allem woran habt ihr letztlich fest gemacht, genau mit diesem Duft auf den Markt zu gehen?

Wir haben unzählige Stunden damit verbracht, die Mischung unseres Öls und Balsams zu kreieren. Wie bereits erwähnt, wollten wir einen völlig neuen Duft kreieren, da uns die meisten Bartöle vom Duft her nicht passten. Sehr viele davon haben entweder eine holzige oder unglaublich süße Note und davon wollten wir uns abheben. Geprägt durch den Rosenduft in Omas Garten war klar, dass dieser die Basisnote bilden wird. Nach einigen Kombinationen verschiedener Düfte kamen wir zum perfekten Duft ‚Flower of Babylon‘. Das dauerte ca. 1,5 Jahre, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren und das Öl anderen Herren zum Testen gaben. Das wahnsinnig positive Feedback, dass wir erhalten haben, war letztendlich der ausschlaggebende Punkt für diese Entscheidung. Vor allem das Feedback der Partnerinnen unserer Tester. Das Experimentieren fand in der heimischen Küche statt.

Wir bärtigen Männer haben eine regelrechte Sucht nach Neuem entwickelt. Raus mit der Sprache. Plant ihr eure Produktpalette zu erweitern?

Tatsächlich haben wir noch einiges für euch geplant. Momentan arbeiten wir an einem natürlichen Bartshampoo, passend zur Flower of Babylon. Mehr wollen wir noch nicht verraten, seid gespannt und freut euch drauf.

Ich war vor einigen Tagen in Berlin und hatte viel Freude daran, unter anderem einen mit euch befreundeten Barber-Shop zu besuchen. Unglaublich viele wunderschöne Bärte habe ich gesehen, aber auch eine gewisse Inflation gespürt. Was glaubst du. Wird der Bart uns erhalten bleiben, gibt es neue Trends in den Stilen? Wohin geht der Bart des Mannes?

Ich bin fest davon überzeugt, dass uns der Bart noch lange Zeit erhalten bleibt. Er feierte in den letzten Jahren sein langersehntes Comeback und hat sich seinen Platz in der Gesellschaft zurück erobert. Diesen wird er so schnell nicht wieder hergeben. Ich mein', wenn man sich mal die Geschichte anschaut, bzw. sich Bilder von Herren aus der Geschichte anschaut, sieht man fast immer nur Männer mit Bart. Sei es der Schnauzer, der kaiserliche Backenbart oder der vollbärtige Outlaw im Westen. Abgesehen vom 20. Jahrhundert, hatte der Bart in jedem Jahrhundert seinen Platz. Wir sind endlich wieder an einem Punkt angelangt, an dem der Mann wieder MANN sein darf und das ist auch gut so!

Natürlich wird es neue Stile geben, so wie sich in der Vergangenheit die Stile änderten, so werden sich auch die Bärte der Männer heute verändern. So freue ich mich unheimlich, immer mehr Männer zu sehen, die „nur“ einen wunderschön gezwirbelten Schnauzer tragen. 

Besten Dank, Nahrun und weiterhin viel Erfolg!

Sehr gerne! Vielen Dank für das nette Interview und bis ganz bald.

  

Sargon´s Original

Schützweg 2

63743 Aschaffenburg

Deutschland 

www.sargonsoriginal.de

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Publiziert in Salty 6x6

Andreas von der facebook-Gruppe barTbaren erzählte mir während eines unserer langen Telefonate von einem neuen Hersteller von Bartölen aus Berlin, Woodpecker Beard Co.

Also flux die Herren von Woodpecker angeschrieben und eine Woche später kam ein Paket aus der Hauptstadt.

Und da war sie wieder die Freude. Die Freude an den Kreativen, die Bock und Lust und Power haben, etwas Neues auf die Beine zu stellen, mutig sind, eine völlig neue Designsprache an den Mann zu bringen.

Da lagen in Holzwolle zwei kleine, feine Schächtelchen, jedes anders und doch Zwillinge, brauner, fester etwas rauher Karton, stilsicher und einmalig.

Schauen wir uns doch die Kistchen etwas genauer an, es lohnt sich, wie ich finde.

HARVEST und ESSENTIAL heißen die ungleichen Brüder. Eines pflegt und beduftet den Bart, während das andere schlicht nur pflegt. 

Erkennbar sind sie neben ihren Namen, auch an kleinen Zeichen, HARVEST scheint eine von der Sonne beschienene Tanne zu sein, ESSENTIAL ein Tropfen.

Minimalismus at it´s best!

Seit einer guten Woche darf sich mein Bart nun über die Pflege mit diesem feinen Stoff freuen, und ja, ich mag dieses Zeug.

Aber eins nach dem anderen.

Hier ist der Hochsommer mit aller Macht angekommen, um die 40° sind keine Seltenheit, die Luftfeuchte hat dschungelartige Ausmaße, die Nächte sind kurz, das Maximum an Aktivitäten zu Lande und zu Wasser ist erreicht.

Harte Nummer für den Bart und damit ein Test, der seinen Namen verdient, für die Produkte aus Berlin.

Ich liebe Düfte, aber das duftfreie ESSENTIAL hat es mir besonders angetan. Einfach nur Pflege. Ab einer gewissen Temperatur kann ein Duft einem schwer auf die Nerven gehen. Somit finde ich die Idee des Spechtes eine gute Sache. Duftflos und gut!

Der Duft von HARVEST ist ein Besonderer im Wust aus Zitrone und Verwandtschaft. HARVEST heisst Ernte, aber auch Schnitt und Ertrag. Ein passender Name für diesen sehr erwachsenen Duft. Ein tiefer, weicher Waldduft nach Sandelholz und Borke, Rinde. Tiefgründig, vielleicht auch schwer und damit mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, meine Frau, Vollprofi in Sachen Düfte, meinte, es rieche wie ein Abend an einem See, einem Teich im Wald, frisch und doch schwer, nach Moos und frischem Grün. Ein Duft, der sich was traut.

Chapeau Mr. Pivert!

Zur Pflege: Die Inhaltsstoffe sind klar gekennzeichnet, sind bis auf die Feinheiten, die, die man überall findet.

Ohhh, da steht Helianthus Annuus! Ich höre schon den ein oder anderen Gralshüter der wahren Lehre jaulen "Sonnenblumenöl gehöre in den Salat und nicht in den Bart" etc. 

Atmen Leute, die hervorragende Eigenschaften dieses wundervollen Öls sind seit ewigen Zeiten bekannt, hier einige zusammengefasst:

  • barrierefördernd & regenerierend
  • entzündungshemmend
  • verhornungsregulierend
  • ideal für die Hautreinigung
  • antioxidativ
  • gute Pflege für fettige Haut, leicht und rasch einziehend
  • optimal zur Bart- und Haarpflege geeignet

Tut euch selber einen Gefallen und macht euch ein eigenes Bild, Tante google ist bestens auf euch vorbereitet und hält keine Info zurück.

Die Öle des Waldvogels machen meinen Bart wunderbar weich, selbst bei harten Bedingungen wie einem Tag auf See, am Strand, Sonne, Salz und Wind können mir kein Haar krümmen. 

Ergiebig ist der gute Stoff auch noch, es reichen in der Tat drei bis fünf Tropfen aus der Pipette und meinem Bart geht es gut. Die Flaschen haben eine Kindersicherung, gute Idee das!

Das Design, auch hier der Specht, das zum Öl passende Muster als Hintergrund und das kleine Symbol. Ein schöner Auftritt für ein klasse Produkt.

Fazit: Ich mag die Produkte aus Berlin, ich mag es wie sie nur da stehen und ich mag es, wenn sie in meinem Bart arbeiten, beides können sie, die Öle von Woodpecker Beard Co.

http://www.woodpeckerbeardco.de

Mahalo!

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

Publiziert in Salty Care
Freitag, 23 Juni 2017 17:07

Interview mit Tomy von Beard and Shave

Ahoi Tomy! Beard and Shave gibt es seit 2014. Wie fing das Ganze an, wie kamst du dazu dem Mann und seiner Pflege einen Shop zu widmen?

Moin René! Bärte begleiten mich schon mein ganzen Leben. Bereits als kleiner Junge gehörte für mich ein Bart einfach zum Mann. Da ich viel unterwegs bin, gerne neue Leute kennenlerne und mit offenen Augen über diesen Planeten wandere, war die Idee schon vor dem Jahr 2014 sehr präsent in meinem Kopf. Als selbstständiger Grafik-& Mediendesigner besaß ich die nötige Handwerkskunst, um einen Shop zu designen. Als ich dann noch meine Partnerin Stella kennenlernte und sie dieser ganzen Idee sehr offen gegenüberstand, war der Grundstein für Beard and Shave gelegt.

Jeder, der Beard and Shave kennt, kennt eure „beiden Gesichter“. Wer sind die Beiden und woher diese Idee?

Leider muss ich Dich und viele unsere Kunden nun offiziell enttäuschen. Die beiden schnieken Personen auf unseren Dankeskarten sind nicht wir (wir fühlen uns natürlich sehr geschmeichelt). Bei den beiden Personen handelt es sich um unser Beard and Shave Gesicht Günter und der fabelhaften, wunderschönen Sandra. Stella und ich ziehen lieber die Fäden im Hintergrund – dafür haben wir uns bewusst entschieden.

Euer Shop ist überaus reichhaltig im Angebot, ihr bietet Produkte für die Rasur genauso an wie Sonnenschutz und auch die Pflege des geliebten neuen Tattoos und das dazu passende Parfum finden ihren Platz bei euch. Was sind die Kriterien für euch, was in eurem Shop angeboten wird und was nicht? Wie entscheidet ihr euch für oder gegen ein Produkt?

Man(n) kann heutzutage wirklich viel schädlichen und ungesunden Bullshit kaufen. Wir Männer sind in unserem Kaufverhalten teilweise einfach noch zu unreflektiert und machen uns zu wenig Gedanken, was wir uns ins Gesicht/ Bart schmieren. Auch war das Angebot von wirklich guter, natürlicher Männerpflege so gut wie gar nicht vorhanden. Dabei sind auch wir bereit für Gutes ein paar Euros mehr auf den Tisch zu legen. Mir war wichtig, dass ein Kunde bei uns Pflege von Kopf bis Fuß bekommt. Dabei auch gerne Marken entdeckt, von denen er bis dato noch nie etwas gehört hat oder auch alte Traditionsmarken für sich wieder neu entdeckt.

Kurz: die Inhaltsstoffe müssen überzeugen, optisch muss die Marke zum Shop passen, eine gewisse Handwerklichkeit hinter der Marke finden wir toll und das Image, welches die Marke vermittelt muss einfach einschlagen.
Welche Marke bei uns aufgenommen wird oder eben nicht, ist immer eine Teamentscheidung!

Auch und gerade in der Haar- und Bart- und Körperpflege halten immer mehr vegane, ohne Tierversuche und fair hergestellte Produkte Einzug. Gibt es für den Kunden ein Label oder eine andere Möglichkeit die Aussagen der Hersteller bzgl. der Inhaltsstoffe, der Tests und der Herstellung glaubhaft zu überprüfen?

Das Problem an der ganzen veganen, organic und natürlichen Körperpflege ist, dass einige Begrifflichkeiten und Labels in Europa nicht wirklich geschützt sind. Da passiert es schnell, dass etwas als “organic” beworben wird – verkauft sich einfach besser. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer wirklich genau wissen will, was er sich in den Bart oder ins Gesicht schmiert, schaut sich die Marke samt Inhaltsstoffe genauer an. Recherche ist mühsam, bringt aber enorm viel. Da ich einige Jahre im chemischen Bereich gearbeitet habe, ist es für mich einfacher Inhaltsstoffe zu durchleuchten. Aber nicht immer was sich nach Chemielabor anhört, kommt auch daher. Eine ehrliche Transparenz findet man vor allem bei kleineren Marken, die nicht an einen Großkonzernen gegliedert sind. Mit diesen kann man auch ganz unorthodox in eine Diskussion gehen!

Eure eigene Produktlinie, vegan und 100% natürlich, kam Ende 2016 auf dem Markt, vollkommen neu im Auftritt, das Öl und das Shampoo in vor Licht und Sonne schützenden Metall-Fläschchen mit Dosierkopf, das Balm, light und strong, das Wachs in dazu passenden Dosen mit Schraubverschluss, silber und einfach gehaltenes Design. Ein echter Hingucker im Bad zwischen dem sich doch an einen gemeinsamen Vintage-Look haltenden Style der Anderen. Wann war euch klar, dass ihr was Eigenes machen müsst und wie kam diese Leichtigkeit in eure Produkte? Der Duft hält ja den ganzen Tag ohne aufdringlich zu sein.

Vielen Dank für das Lob - geht runter wie Bartöl :-))) Uns war eigentlich von Anfang an klar, dass wir eine eigene Marke ins Leben rufen wollen. Nachdem wir uns allmählich am Markt etabliert hatten, ist aus Idee immer mehr Realität geworden. Wir haben lange nach einem Hersteller gesucht, der unsere Vorstellungen von natürlicher und veganer Bartpflege umsetzen konnte. Aus meiner Selbstständigkeit im Mediendesign wusste ich sofort, was mir gefällt und was zur Brand Beard and Shave passt. Ich persönlich stehe auf den cleanen, reduzierten Stil und habe versucht, diesen im Design und bei der Auswahl der Flaschen umzusetzen.

Seit dem Frühjahr krönt nun auch ein neues Logo unseren Shop – auch hier war es an der Zeit sich weiterzuentwickeln.
Die Suche nach der richtigen Duftnote war dabei fast das Schwierigste. Der Markt bietet ja reichlich und uns war es wichtig nicht zu experimentell, aber auch nicht nachgemacht zu wirken. Wir haben uns riesig gefreut, dass der spritzige – fruchtige Duft von Sassy eingeschlagen hat. Selbst die Mädels im Büro pflegen ihre Haarspitzen mit unserem Bartöl :-))))

Der Bart erlebt eine Wiederauferstehung, wie man es vor wenigen Monaten noch nicht für möglich gehalten hätte. Bärtige treffen sich gemeinsam um bei Whisky, Zigarren und dem Summen und Brummen der Tattoo-Maschinen und Trimmer ihrer zum Teil mächtigen Bärte zu frönen. Wohin geht die Reise? Deine Meinung: Was kommt, was geht, was bleibt vom Barte und seiner Mode?

Wie ich zu anfangs bereits erwähnt habe, Bärte waren schon immer da. Nur das soziale und kulturelle Zusammenleben hat sich verändert. Die Medien (Facebook, Instagram & Co.) spielen dabei ein entscheidende Rolle und warum auch nicht? Andere treffen sich auch um ihre Leidenschaften für z. B. Sportarten oder Haustiere zu teilen, warum sollen das Bartträger nicht auch tun?
Sicherlich wird es wieder eine Zeit geben, da ist Mann vielleicht weniger dicht behaart oder huldigt seinem Bewuchs weniger Aufmerksamkeit. Aber der Bart wird nie aus dem Gesicht des Mannes verschwinden. 

Für Beard and Shave geht die Reise weiter Richtung Bart. Wir bringen in den nächsten Wochen noch zwei neue Duftlinien und eine komplett duftfreie Pflegeserie für den Bart raus. Und wer weiß, was noch so alles passiert. Wir sind für alles offen und freuen uns immer wieder neue Wege für den Mann zu entdecken!

Vielen Dank für deine Zeit, Tomy, und weiterhin viel Erfolg.

 

Beard and Shave

Im Dorfe 5

21629 Neu Wulmstorf

Deutschland 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.beardandshave.de

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Publiziert in Salty 6x6

Sargon´s Original. Die drei Brüder Nahrun, Sait und Ramil lassen die Bärte der Assyrer wieder aufleben. Ein Logo wie aus einem Geschichtsfilm, aus dem Hollywood der 50er deutet an, worum es geht.

Bartpflege in der Tradition der Antike. Sich ausklinken für den Moment, in dem das Öl dem Bart seinen Duft verleiht, Meditation im Bad, dein Bart und du. Dein Bart als Statussymbol verlangt nach Pflege und die bekommt er von den Jüngern Sargons.

Als das Paket von den Jungs ankam, war ich schwerst beeindruckt. Eine wundervolle kleine Kiste, gelaserter Bogenschütze, geflammte Oberfläche, zwei absolut sensationelle Scharniere (der Handwerker sieht sowas), gefüllt mit Sägespänen, einem Öl, einem Balm, einem wunderschönen Kamm und einer kleinen starken Bürste, beide ebenfalls mit dem Bogenschützen geschmückt. Ein extra Paket mit einem Shirt und eine persönliche Grußnote komplettierten den ersten Eindruck. Hut ab Freunde!

Dann mal ran an den Stuff. Erste Überraschung: Öl in Flasche mit kindersicherem Deckel. Gut! Weder ein krankes Kind noch sinnfrei verschüttetes Öl freut den Vater und die Mutter. Auf die Pulle und rasch dran gerochen und überrascht werden waren eins. Macadamianuss-Öl, Aprikosenkernöl, Mandelöl, Jojoba-Öl, Rosenöl, Limettenöl, Grapefruitöl, Orangen- und Mandarinenöl sind eine leckere Duftmischung und die passt perfekt zum Style, den die Brüder ihren Produkten attestieren. Frisch, etwas blumig und durchaus männlich, ja erwachsen, duftet das Öl. 

Ich war den ganzen Tag am Strand, meine Gesichtswolle hatte Salzwasser und Sonne satt abbekommen, war durch den Wind trocken und übel launig. Perfekt!

Zeig, was du drauf hast, Sargon!

Dusche, Bartwäsche mit meiner geliebten Dudu-Osun, herrlich frisch aus der Dusche und das Öl in den leicht trocken getupften Bart eingearbeitet. Dieser Duft hat was, ist bestimmt nicht jeder Manns Sache, aber ich finde ihn großartig. Aber was zählt meine Meinung. Das Handtuch um die Hüften zur Frau und ihr den Bart unter die Nase gehalten.

Mein Weib hat eine kleine, feine empfindliche Nase. Ausgiebig einatmend und dabei meine Bartpracht mit geschlossenen Augen kraulend, prüft sie, ob ich so ins Bett darf oder nicht. 

Wohlwollend nickend, entlässt sie mich zurück ins Bad. Erst noch das Balm, dann das Urteil. Profi diese Frau.

Das Balm, eine Mische aus Sheabutter, Bienenwachs, Kokosnuss-, Aprikosenkern-, Mandel-, Jojoba- und Macadamianussöl wartet in seiner schicken Dose, wie das Öl "Flower of Babylon" genannt. Es erstaunt durch seine erst fest erscheinende Konsistenz, dann in den Händen verreiben ..., es wird fast flüssig und entlässt einen Duft, der perfekt zum Öl passt, der Bart freut sich, die Haut nimmt auf, die feste Bürste verteilt, der feine Kamm richtet es. 

Es fühlt sich gut an, es riecht gut, kein schmieriges Gefühl, ich verteile den Rest aus meinen Händen auf den Unterarmen. Dieser Duft, was ist das für ein Duft, der da dominiert? Orientalisch, die Kombination mit dem Öl macht es wohl zu diesem ganz eigenen Erlebnis.

Oh, fast vergessen. Meine Frau wartet. Prüfende Finger im Bart, die Nase atmet ein, langsam aus und wieder ein. Ja, sagt sie, das ist gut das Zeug. Der Ritterschlag, Freunde.

Fazit:

Die drei Brüder Sargon´s haben Großes vor, soviel ist sicher. Der Duft ist klasse, ich mag es, wenn Männer das Selbstbewusstsein haben, eine Blume im Knopfloch zu tragen und so mag ich diese leichte, frische orientalische Blüte, die da aus meine Bart die Welt etwas bunter macht. Das Balm hält, ohne zu verkleben und pflegt Haut und Haar ganz so, wie es sein muss. Preislich liegen die Produkte von Sargon´s Original im gesunden Mittelfeld, das Design ist frisch und anders, der Orient hält Einzug im Bad.

 

Der Bogenschütze sei mit euch! 

Mahalo!

 

PS: Ich habe die Produkte die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying!

 

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