Donnerstag, 02 November 2017 09:02

Alböl, das Bart-Pflegeöl aus dem Schwarzwald

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Der Bart, die Bartpflege sind zur regelrechten Weltanschauung geworden. Lifestyle trifft auf Design trifft auf fast schon religiöse Ansichten, was die Stoffe drin und das Drumrum angeht.

Der VooDoo liebt es und lebt es, das wisst ihr. 

Aber ebenso liebe ich es auch unbekanntes und weniger urbanes Terrain zu betreten, mich und Neues auszuprobieren, ausgetretene Pfade zu verlassen und die Aussicht auf was Anderes zu geniessen.

Alböl ist so eine neue, frische Aussicht. Hier macht ein Familienunternehmen das, was es schon lange macht. Naturkosmetik.

Die Familie Häring aus Gosheim im schwarzen Wald liebt und lebt die Nähe zu ihrer Natur, der Respekt zur Umwelt ist keine leere Phrase. 

Sie bieten nicht nur seit vielen Jahren Naturkosmetik an, auch Seminare und Weiterbildungen rund um diese Produkte gehören ins Portfolio der Leute aus dem schönen Donaubergland.

Quintessenz des Ganzen ist die Zusammenarbeit von Mensch und Natur ohne Ausbeutung um den Preis der Naturzerstörung.

Natürliche Produkte im Einklang mit Mutter Natur und mit Nachhaltigkeit hergestellt.

Ich hatte ein supernettes Gespräch mit Clarissa von Häring, die mir dann das Alböl Bartöl geschickt hat. 

Schlichtes Design, nichts erinnert an Barbershops und die rotierenden, rotweissen Zuckerstangen.

2-3 Tropfen sollen reichen, welcher Hersteller predigt schon Sparsamkeit auf seiner Verpackung? Ich bin gespannt.

Klare Flaschen geben klare Regeln bei der Lagerung vor. Das gute Öl will im Dunkeln stehn.

Wie immer, fällt mir beim Testen der Produkte, die ich euch vorstelle, angeregt durch die Düfte, ein Erlebnis ein, das ich euch dazu erzählen möchte. So auch hier.

Vor einigen Jahren habe ich das Wandern für mich entdeckt. Ich wohne zwar am Meer, habe aber mächtige Berge im Rücken. Diese sind mit dichten Wäldern bedeckt, Pinien und Palmen teilen sich die grandiose Aussicht. Nicht der Schwarzwald, nicht die Alb, aber das passende Umfeld. Alböl am Mittelmeer auf 600 m. 

Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, Rucksäcke werden gepackt, Stiefel geschnürt, viel gelacht und los geht's.

Es war immer noch warm hier bei unserer Tour, es wurde viel geschwitzt, steil machen sich hier die Berge auf. Vertut euch nicht, Freunde, hier geht es durchaus alpin zu. In den Wäldern warten felsige Pfade und es passiert mehr als einmal im Jahr, dass man idiotische Touristen mit Flip-Flops und gebrochenen Knöcheln aus den Bergen retten muss.

Morgens hatte ich meinen Gesichtsteppich mit dem Stoff aus dem Schwarzwald versorgt, sehr reichhaltig, nur vier Tropfen sorgfältig einmassiert, um meinen Bart zu pflegen und dem Kamm seine Arbeit zu erleichtern. Leichtes Glänzen, frischer Duft.

Ich stand bei einer Pause auf einem Plateau und dachte, dass Öl würde plötzlich viel stärker riechen. Lavendel. Ich stand direkt neben einem Lavendelstrauch von gigantischen Ausmaßen, herrlich. Das Alböl passte tatsächlich hier her. Das ätherische Öl dieser Pflanze ist Bestandteil meiner morgendlichen Bartpflege aus dem Schwabenland.

Ein trockener, kräftiger Wind wehte oben auf den Bergen und zerzauste das Haupthaar meiner Mitwanderer und mein Bart wurde auch mächtig durcheinander gebracht. Bei einer Quelle nutzte ich die Pause und brachte Ordnung in das Gestrüpp. Der Kamm ging immer noch durch wie Butter. Auch hier zeigt sich die Pflege aus dem schwarzen Wald nachhaltig. Ich hatte die Flasche Bartöl völlig unnötigerweise eingepackt.

Noch etwas zum Duft. Dominiert am Anfang das Zitronengras kommt erfreulicherweise später der Lavendel und mehr noch die Zirbelkiefer in den Vordergrund.

Die Zirbelkiefer, auch bekannt als Zirbe, ist ein uraltes Gewächs und ihre Öle sind in der Heilkunst schon lange bekannt und bewährt. Ein kräftiger Duft und wer schon mal eine Zirbe gesehen hat, der weiss, wovon ich spreche. Sie riecht, wie sie aussieht. Kämpferisch, robust und stark. Selbst in hohen und unwirtlichen Höhen findet man diesen Baum.

Fazit: Ein reichhaltiges, natürliches Öl mit eigenwilligem Duft und guter Pflegewirkung. Der Mann in den Bergen hatte es bestimmt im Nachttisch stehen. Ein klasse Produkt, das ich hier für euch ausprobieren durfte. Jenseits vom durchgestylten Produktwald tut sich was Spannendes. 

Mich würde ein Balm von der Familie Häring freuen, eventuell weniger zitronig und mehr der Zirbe.

Beste Grüße an den Fuss des Lembergs.

http://www.alboil.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying

 

Letzte Änderung am Sonntag, 12 November 2017 17:46

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"The cure for anything is salt water: sweat, tears or the sea." - Isak Dinesen.