Dienstag, 13 Februar 2018 10:22

L:A BRUKET, the Grooming Travel Essentials

L:A BRUKET, hakeliger Name, glasklares Design, wenn das mal keine Schweden sind. 

Wer ab und an verreist, den Flieger nutzt und nur mit Handgepäck unterwegs ist kennt das "100ml in transparenten und verschließbaren Tütchen" Problem. Die Damen und Herren an den Sicherheitskontrollen können auf die quasi zum Berufsbild gehörende Unfreundlichkeit noch eine Schippe drauf legen wenn deine Behältnisse nicht den Regeln entsprechen und die wandern schneller als man denkt in die bereitgestellten Mülleimer.

Hier haben wir 4 kleine Flaschen, nummeriert, Kunststoff, mit je 60ml Fassungsvermögen, Pumpspender und fest und sicher sitzenden Deckeln auf den Selben. Jeder der schon mal ausgelaufenes Öl in der Kulturvortäuschungstasche hatte weiss was einem gut schließende Deckel ersparen können. Klasse Größe, perfekt verpackt.

Wer liebt sie nicht, die Pflege-Serien wo eines zum anderen passt, der Duft sich wie ein roter Faden durch die Session im Badezimmer zieht.

Es hat etwas von diesem speziellen Gefühl des Luxus wenn man eine ganze Reihe vor sich stehen hat und man sich von links nach rechts oder andersrum durch die Produkte bewegt bis man bestens gepflegt und entspannt und selbstbewusst das Bad verläßt.

Also ab in die Nasszelle, vier kleine Begleiter plus Vodka auf Eis plus die kleine feine Bose-Box, Türe zu und tief durchatmen. Ich liebe diese Momente, meine Momente. Diese "Sie baden gerade ihre Hände darin"-Männermomente. 

Sollen die selbst ernannten Puristen jaulen, mir egal! Ich zelebriere meine Körperpflege lang und gerne. 

Das Bartshampoo Nr.154 erstaunt vom ersten Moment durch unglaubliche Ergiebigkeit, die Rossastanie und die Haselnuss kümmern sich bestens um dein Barthaar. Der kernige, würzige Duft von Lorbeer bleibt leicht im Bart, er ist es auch der mich durch die ganze Zeremonie begleitet. Sauber fühlt sich der Teppich an, gut so.

Nr. 145, die Rasiercreme wird direkt auf die feuchte Haut aufgetragen, schön dünn damit die Konturen gut zu sehen sind. Kurze Zeit einwirken lassen, der Vodka schmeckt, Sound etwas leiser, Konzentration! Verhauene Konturen bedeuten versaute Laune und schlechte Tage.

Der Hobel gleitet ohne Widerstand durch die Stoppeln, Shea-Butter und das Extrakt aus Blättern der Lorbeere beruhigen die Haut sofort. Selbst am Hals und gegen den Strich rasiert bleibt meine Haut erstaunlich ruhig.

Die Reste der Rasiercreme mit reichlich warmem Wasser aus dem Bart gespült freut sich die Haut auf das leichte After-Shave Balm Nr. 146 von den Schweden. Auch hier kommt Shea zum Einsatz, die Lorbeere desinfiziert und  und natürliches Minzöl kühlt angenehm. Obacht, es reicht wirklich ganz wenig und alles wird  gut.

Der noch leicht feuchte Bart ist bestens auf das Bartöl Nr.147 vorbereitet, auch hier geht Klasse vor Masse. Unglaublich ergiebig das Öl der Nordmänner. Jojoba-, Hanfsamen- und Arganöl sorgen für stressfreies Durchkämmen, der Duft von Lorbeeröl ist hier am stärksten. Leichter Glanz und ein Gefühl topp gepflegt zu sein, klasse! Die Bürste macht ihren Job gut und verteilt alles bis in den letzten Winkel.

Fazit. Wieder einmal überzeugen und überraschen die Schweden. Angefangen beim Design über das Handling und der Usability bis zur Pflege. Die Dosierköpfe auf den Flaschen tragen ihren Namen zu Recht, feines Dosieren klappt hier bestens. Das trockene, nüchterne Design trägt bis zum Duft: Unauffällig und doch präsent. Der leichte aber auch kernige Geruch des Lorbeers ist ständig da. Die Pflege ist wie erwartet hervorragend, dafür steht L:A BRUKET nicht nur mit seinen Bartpflegeprodukten seit Langem. Ein klasse Set, die Flaschen sind stabil genug um einen eine Weile zu begleiten, man kann sie ohne Probleme immer wieder befüllen.

Bra gjort sverige!

 

  

 

http://labruket.se

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying


Publiziert in Salty Care

Gentleman's Foundry aus Hialeah/Florida habe ich schon lange auf dem Schirm. Ich mochte das Logo, den Schmied am Amboss, vom ersten Tag an. Nach einen sehr freundlichen Kontakt mit Jesse von Gentleman's Foundry kam ein grandioses Paket aus dem Sonnenstaat. Elegant und schwarz und schick!

Aber nicht nur außen wissen die Macher aus Florida zu begeistern. 

Jedes einzelne Produkt ist sicher, fein und edel verpackt. Hier passt alles zusammen. So macht das Auspacken Freude, Hut ab!

Schon beim Öffnen entstieg der Schachtel der Geruch des Öls des Alchemisten, einer Mischung aus Pfefferminze und Teebaum. Beides sehr eigene, sehr kräftige Düfte. Die Seife und das Bartöl sind aus dieser Reihe. 

The Alchemist.

Alchemisten und die Alchemie, Gelehrte in Stoffen und ihren Eigenschaften, eine Naturphilosophie heute abgelöst durch die Chemie und die Pharmakologie. Neben der Suche nach dem Stein der Weisen und dem Versuch, unedles in edles Metall zu verwandeln, haben die Damen und Herren in ihren Laboren schon früh auch die Kosmetik im Blick gehabt. 

Teebaumöl ist wegen seiner antiseptischen, antibakteriellen und fungiziden Wirkung in vielen Einsatzbgebieten denkbar. Allergiker müssen bei dem Öl aus dem Australischen Teebaums aufpassen, Segen oder Fluch, Substanzen mit großer Kraft können hier für fatale Folgen sorgen. 

Die Minze ist ein uraltes Hausmittel. Besonders die Pfefferminze ist vor allem durch den hohen Menthol- und niedrigen Carvongehalt bzw. durch den schärferen Geschmack beliebt und deshalb nicht nur im Mojito beliebt. Das ätherische Öl wird auch zum Einreiben bei Migräne, Kopf- und Nervenschmerzen sowie zum Inhalieren bei Erkältungskrankheiten verwendet. Auch hier müssen Allergiker aber aufpassen. 

Die Mischung aus diesen beiden kraftvollen Essenzen ist duftmäßig eine echte Nummer, aber für Kerle mit schwieriger Haut ein Segen. Ich habe momentan Probleme durch Medikamente, meine Haut unterm Bart schuppt und juckt, und ja, ich musste den Bart deutlich kürzen. Die Seife habe ich zum Waschen meines Bartes und zum Rasieren benutzt und war absolut überrascht. Für beides ist sie herausragend geeignet, kleine Wunden durch den Hobel, vor allem am Hals, werden sofort  desinifiziert, klasse.

Für die Konturen habe ich ich das Bartöl wie ein Rasieröl benutzt, auch hier liefert das Öl aus dem Sunshine-State einen Spitzen-Auftritt. 

Im Bart macht es seinen Job wie erwartet gut, das Jojoba und das Mandelöl sind bekannt für ihre pflegende Wirkung, weich und glänzend ist der Teppich danach.

Der Preface Facial Cleaner ist auch eine Sache für sich. Dieser parabenfreie Reiniger sorgt für offene Poren und frisches Gefühl im Gesicht, ohne es auszutrocknen, feines Bergamot-Öl ist hier mitverantwortlich für die Wirkung dieses feinen Mittelchens.

Der ölfreie, mit Hyaluronsäure angereicherte Moisturizer zieht ruck-zuck ein und versorgt die Haut des Mannes mit ausreichend Feuchtigkeit. Kein Glanz bleibt zurück, nur ein wirklich gutes und gepflegtes Gefühl.

Kleine Info zur Hyaluronsäure: Nacktmulle werden bis zu 30 Jahre alt und entwickeln praktisch keine Tumoren. Langkettige Hyaluronsäure wurde als Ursache erkannt. Es wird angenommen, dass die Tiere diese zur Pflege ihrer Haut bilden, wobei die krebsverhindernde Eigenschaft wahrscheinlich ein Nebeneffekt sei. Die normale, kürzere Version der Hyaluronsäure wird am Menschen angewandt und ist gut verträglich.

Gentleman's Foundry haben mir einen kleinen Ausschnitt ihrer Produktpalette geschickt, die mich komplett überzeugt hat. Aber Freunde, der Duft der Seife und des Öles ist nix für die Ängstlichen unter uns, hier wird geklotzt, nicht gekleckert. Die Gesichtspflege ist auf hohem kosmetischen Niveau, bei anderen Firmen zahlt man für so was locker das Doppelte. 

Two things Florida can teach the other 49 states: How to make a good margarita and how to deal with the aftermath of a hurricane.  

http://gentlemansfoundry.com

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying


 

Publiziert in Salty Care

Da stand ich damals, vielleicht 8-9 Jahre alt, in einer Werkstatt. BMW fuhr mein alter Herr damals, einen E3 2500, dunkelblau. Ein riesiges Gefährt, herrlich weiche Sitze, graues Leder.

Und da hing er, der erste bewusst wahrgenommene Kalender meines Lebens. Pralle Brüste in gelbem Lack, passende Plateaustiefel und Schleifchen in den Zöpfen, räkelte sich dieses Wesen auf der Motorhaube eines was weiss ich, und drunter stand so etwas wie SHELL oder Michelin oder Castrol ...

Völlig egal. Das pralle Gelb hatte mich in seinen Bann gezogen.

Natürlich kannte ich Kalender schon vorher. Bauernregeln, Rezepte oder Bibelsprüche zum Besten gebend waren sie für einen Vorpubertären in etwa so interessant wie Stuhlbeine. Dieser hier in der Werkstatt war eine Offenbarung und ich hoffte, einen Moment alleine zu sein, um umzublättern, ...fa illusorisch, ständig wuselte jemand vorbei, meine Fantasie lief Amok.

Diese Kalender begleiteten mich durch mein ganzes Leben, in Spinden, in Werkstätten, in Buden von Kumpels, überall hingen halbnackte Ladys in Hochglanz eingefroren. Jeder kennt sie, kaum einer sieht sie noch.

Und dann kam Dino. Der freundliche Kerl aus Stuttgart brachte Welten zusammen. Gut gebaute Herren mit jeder Menge Tinte und wundervollen Bärten kunstvoll abgelichtet und gedruckt, der Kalender für Mann und Frau gefüllt nur mit Mann.

Hmm. Hätte ich mir damals einen Kalender mit halbnackten Kerlen ins Zimmer gehängt, wäre die Sache für meine Kumpels klar gewesen. René ist 'ne Renate, nicht schlimm, aber ist so.

The times, they are changing!

Dino von Beards & Tattoos hat exakt den richtigen Moment abgepasst, um das Projekt an den Start zu bringen. Lassen wir das ganze Gelaber rund um Hipster etc. einfach an uns abgleiten. Die meisten, die sich hier über eine "vorübergehende Mode" erreifern, sind selbst irgendwann auf irgendeiner Mode irgendeiner Zeit "hängen geblieben". 

Der Bart, der Vollbart brachte ein neues Bewusstsein und damit ein neues Selbstbewusstsein an den Mann. Und genau dieses hängt nun an vielen Wänden der Republik und darüber hinaus. 

In der dritten Ausgabe mit internationalen Modells aus Kanada, USA und Europa spiegelt dieser Kalender den heutigen Zeitgeist auf's Beste. 

Und dann passierte das Wunderbare. Rædical und Beards & Tattoos trafen aufeinander, und haben ihr Können und Wissen in einen großen Topf gekippt und gründlich umgerührt. Aus dieser Kollaboration heraus kam diese wirklich gelungene Giftbox, gefüllt mit feinem Stoff für euren Bart.

Ich habe hier zwei Öle und ein Bartwachs für den Schnauzer. Klasse Design, durchgezogen und gut.

Schaut euch diesen Style an, handgefertigte Holzklötze, innen ausgefräst, exakt passend für die Öle und das Wachs.

Nicht nur das die ganze Nummer sensationell aussieht, das Holz duftet herrlich!

Zu den Ölen. Einmal habe wir hier das Bartöl von Rædical selber, HACK heisst das Gute. Und dann die BEARDS & TATTOOS limited Edition. Beide in dunklen Flaschen mit Alu-Verschluss. Für die Grobmotoriker unter uns liefern die Freunde aus dem schönen Maribor in Slowenien Aufsätze mit Dosierkopf, sehen nicht so elegant aus wie die Aludeckel, machen aber Sinn.

HACK besteht aus Ölen aus Jojoba, Mandel, Hanfsamen, Ricinus und Haselnuss. Sein Duft ist blumig-herb, eine Mischung aus Lemongrass, Zeder und Lavendel machen das Unmögliche möglich, männlich und zugleich fruchtig kommt dieses Öl daher. Die Pflege ist dank der feinen natürlichen Basisöle vollkommen in Ordnung. 

Die Limited Edition von BEARDS & TATTOOS ist mal was ganz Anderes. Hier dachte ich sofort an Jaffa-Cakes. Was Schweres, Süßes kroch da in meine Nase. Orange, Zitrone mit Holz und Vanille. Aber nicht so ein bisschen, sondern 101%. Das muss man(N) mögen, das muss man(N) können. Der Duft bleibt einem lange erhalten, die Pflege ist hervorragend. Ein reichhaltiges Zeug, Freunde passt auf bei der Dosierung. 

Das Schnauzerwachs kommt in einer genialen Verpackung daher. Ein Labello für den Mann mit Moustache. In der Hosentasche aufbewahrt, hat es immer die richtige Temperatur und Konsistenz, minimale Menge zwischen die Finger und in den Schnorres, bestens! Feinstes Bienenwachs und Lanolin haben hier alles im Griff, die Verpackung ist BPA frei und komplett recyclebar.

Ich mag den Kalender, ich mag die Giftbox, ich liebe Kollaborationen. Hier kommt zusammen, was zusammen gehört. Feine Öle treffen auf stabilen Style. Klasse!

Beste Grüße nach Slowenien und in die Schwabenmetropole!

Weiter machen!

 

https://raedical.com

 

http://www.beards-tattoos.com

 

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PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Publiziert in Salty Care
Donnerstag, 04 Januar 2018 09:23

Beardwide, Bartöle im Abo

Ein Abonnement (Abkürzung Abo) ist der regelmäßige Bezug einer Leistung, oftmals gegen ein Entgelt. Der Bezieher der Leistung ist der Abonnent.

Das Wort Abonnement ist seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich und stammt aus dem Französischen, in welchem s’abonner à quelque chose für „eine wiederkehrende Leistung bestellen“ steht.

Beardwide machen genau das. Drei Öle im Monat im heimischen Briefkasten und das alles für einen Fixpreis.

21,99 € monatlich und man kommt in Sachen Bartpflege ganz schön rum.

Ich will in diesem Artikel nicht auf die drei Öle eingehen, das würde nach meiner Art und Weise zu testen bedeuten, dass ich mindestens drei Wochen damit beschäftigt wäre. Selbstredend werde ich die Öle probieren und euch in einem späteren Bericht wissen lassen, was da im Einzelnen dabei war. Hier soll es nur um das Konzept der Herren aus Sinsheim gehen.

In einem sehr schicken kleinen Karton kommen eure monatlichen Öle zu euch, das Logo, der Slogan, schlüssig und klar. 

Aber damit nicht genug, Drei Kärtchen mit Informationen zu den Ölen, das Herkunftsland, die Inhaltsstoffe sowie die Story, die Geschichte des jeweiligen Produktes stecken mit in der Schatzkiste.

Und hier wird die Sache spannend, wie ich finde: Beardwide verkauft dir nicht nur Öle aus aller Herren Länder, sie nehmen dich mit, sie holen dich ab, um etwas mehr über Land und Leute und Bartträger aus der jeweiligen Ecke der Welt zu lernen. Was für eine schöne Idee! 

In einigen Foren und Seiten auf facebook habe ich kritische Worte zu Beardwide gelesen. Ein Argument war: "Was willst du mit soviel Öl im Monat, das bekommst du nie weg."

Richtig, wenn man fantasielos an die Sache rangeht.

...

Mittlerweile treffen sich Bärtige zu regelmäßigen Stammtischen, man tauscht sich und diverse Pflegeprodukte aus. Warum nicht einfach mit mehreren so ein Abo abschließen und sich die Erfahrungen teilen, die man damit machen kann, bei einem Bier gemeinsam die Welt der Bartöle, die Vorlieben der Bärte anderer Nationen entdecken, Social Media at its best! 

Und selbst wenn euch ein Öl nicht zusagt, habt ihr was gelernt, tauscht es, verschenkt es, stellt es einfach ins Regal, weil die Flasche klasse ist, gebt ihm in vier Wochen 'ne zweite Chance, geht kreativ an die Sache mit dem Abo ran und es wird euer Leben bereichern.

Und wenn ihr das Abo alleine abschließt und kein Stammtisch weit und breit zu finden ist? Dann gibt's bestimmt den ein oder anderen bedürftigen Bärtigen, dem ihr mit einem geschenkten Fläschchen Bartöl eine riesen Freude machen könnt. 

Ich finde die Idee hinter Beardwide einfach klasse. Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Öle und Düfte und Rezepturen, alles handverlesen und mit Infos dazu schick präsentiert, eine starke Idee mit Bildungsauftrag(!).

Hut ab!

 

http://beardwide.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Samstag, 16 Dezember 2017 10:55

Kapitän Ohlsens Bartpflege

Die Bande um Kapitän Ohlsen, Martin und Lars, ist schon seit 2016 eine bekannte Konstante auf der Seekarte des bärtigen Mannes.

Die beiden Seebären aus dem fränkischen Nürnberg haben mir ihre komplette Reihe inklusive feiner Hardware geschickt, eine Bürste, einen Kamm, einen Kulturbeutel und eine Kondomtasche!

Lars und ich hatten ein sehr nettes Gespräch unter bärtigen Seglern und schnell wurde mir klar, dass hier was Besonderes auf mich wartet. Hier haben sich zwei Jungs aufgemacht, eine eigene und andersartige Marke an den Mann zu bringen. Mit einem sehr eigenständigen Design, einem noch eigenständigerem Duft und einer freundlichen, sympathischen Philosophie hinter dem Ganzen.

Jeden Betrieb, mit dem die Seefahrer zusammen arbeiten, haben sie besucht um sich selber ein Bild zu machen, die Bürste kommt aus dem Schwarzwald, der Kamm aus Unterfranken, beides aus heimischen Hölzern und nachhaltiger Wirtschaft. Die Bartpflege-Produkte entsprechen genau dieser Idee: Den ökologischen Fußabdruck klein halten und kleinen, jungen und innovativen Unternehmen die Möglichkeit geben von ihrem Tagwerk leben zu können; naturbelassene Stoffe, keine Chemie, keine Konservierungsstoffe.

Der Kulturbeutel und das Kondomtäschchen werden von den Kerlen aus Franken aus alten Friesennerzen genäht, hier wird nichts weggeworfen, alles wird verwendet. Klasse!

Aber damit nicht genug! Ein Euro von jedem Produkt, welches ihr bei den Jungs kauft, geht an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Hut ab, Freunde!

Aber zur Sache, Matrosen.

Das Walross mit Matrosenmütze ist das Wappentier der Marke Kapitän Ohlsen und eben dieses schmückt die beiden Tiegel und die Flasche mit dem Öl. Helle Flasche mit weissem Label und weisser Pipette. Anders als die anderen bei mir im Bad.

Dick und träge steht das Öl vor mir, der Bart frisch gewaschen und noch leicht feucht, freut sich über die Kur aus Jojoba-Öl, Mandel-Öl, Vitamin E, Eisenkraut-Öl, Orangen-Öl, Sandelholz-Öl und Nelkenöl. Sehr reichhaltig, der gute Stoff, sehr einzigartig der Duft.

Die Nelke. Jeder kennt sie aus der Küche der Oma, in der Weihnachtszeit steckte man sie in Orangen, die im Wohnzimmer auf dem Kamin lagen und ihren Duft durch die getrockneten Blüten abgaben. Aber nur wenige werden ihre medizinische Wirkung noch kennen. Bei Zahnschmerzen wirkt die Nelke wunder, Nelkenöl wirkt vor allem betäubend, schmerzlindernd und desinfizierend. Es kann eine ganze Reihe von Bakterien, Pilzen und Viren abtöten. Ein sehr wirksames, kraftvolles Öl und so auch sein Duft. Mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, aber wer ist schon Jedermann?!?

Die Pflegewirkung ist schlicht spitze! Leichter Glanz trifft auf leichte Festigung, die Haut nimmt das Öl gut auf.

Sheabutter, Bienenwachs, Jojoba-Öl, Kakaobutter, Lanolin, Vitamin E, Eisenkraut-Öl, Orangen-Öl, Sandelholz-Öl und Nelken-Öl warten in dem Blechtiegel mit dem Balm darauf, euren Bart zu verwöhnen, aber auch, ihn in seine Schranken zu verweisen. Ganz schön festes Zeugs, da muss schon der Daumennagel ran, um an den Stoff zu kommen. In den Handflächen verrieben, entsteht ein Duft, der etwas wärmer scheint als das Öl, runder. Auch hier reicht wenig und man sollte sich wirklich Zeit nehmen, das Balm intensiv einzuarbeiten, dann kommt die Pflege richtig zur Geltung. Da merkt man, mit wieviel Liebe man bei den Ohlsens zur Sache geht. Absolut herausragend, wie sich der Bart danach anfühlt, und noch besser wird die Sache, wenn man das Balm mit der feinen, festen Bürste aus dem schwarzen Wald einarbeitet. Da steht nix mehr ab, jedes Haar bleibt an seinem zugewiesenen Ankerplatz.

Mein Schnauzer nimmt mittlerweile epische Ausmaße an, das Walross würde glatt erblassen. Also her mit dem Schnauzerwachs aus Nürnberg. Beim Klabautermann! Ist das ein derbes Zeug. Das ist mal ein Wachs, das seinen Namen verdient. Eine minimale Menge zwischen den Fingern angewärmt und in den Schnurres eingearbeitet, mit der Bürste verteilt und der Gute steht unter meiner Nase wie eine Eins. Der Kamm von Kapitän Ohlsen richtet jedes einzelne Haar, spitze!

Bienenwachs, Sheabutter, Lanolin, Vitamin E, Eisenkraut-Öl, Orangen-Öl, Sandelholz-Öl und Nelken-Öl bieten starken Halt mit dem schon besprochenen Duft.

Der Kamm ist ein echtes Schmuckstück. ein Hingucker aus zweierlei Hölzern gefertigt mit goldenem Schriftzug, beste Grüße nach Unterfranken, feinstes Handwerk, Freunde.

Und damit ihr das alles stilecht mit auf große Fahrt nehmen könnt, bieten Martin und Lars den schon erwähnten Kulturbeutel an. 

Aus alten Regemänteln gefertigt, ist jeder davon ein Unikat. Das beste Material, um eure Sachen vor Feuchtigkeit zu schützen. Kleines Gimmick, die Kondomtasche aus Verschnittresten. Nix bleibt über, alles wird verarbeitet.

Fazit: Ihr bekommt hier ein tolle Produkt aus deutschen Landen, handgefertigt und vollkommen naturbelassen und frei von chemischen Zusätzen und Konservierungsstoffen. Da sind zwei Idealisten am Werk, die mit ihren Ideen die Welt ein Stück besser machen wollen. Die Pflegeprodukte und die Hardware sprechen für sich, der Anspruch ist klar. Ihr bekommt guten Stoff zu einem korrekten Preis und tut damit auch noch was Gutes!

Ahoi!

https://www.beardy-business.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


Publiziert in Salty Care
Samstag, 02 Dezember 2017 10:58

Mootes North Laine

Mootes for Gentleman aus dem wundervollen Zürich. Ein Schweizer Label mit einer mittlerweile mächtigen Range an Produkten, hier und heute soll es um die Reihe "North Lane" gehen.

Ich habe ein gefühlt stundenlanges Gespräch mit Daniel von Mootes geführt und uns beiden kam es vor, als würden wir uns schon ewig kennen. Ein Kerl, der weiss, was er tut und was er will. 

Ich freute mich auf das Paket und wurde nicht enttäuscht. Eine geflammte und gravierte Holzkiste mit den feinen Sachen aus der Stadt am Zürisee.

Drinnen die komplette Reihe der North Lane Produkte, eine Bürste und ein schwarzer Beutel zum Transport der feinen Sachen. Klasse, ich liebe es, wenn jemand seine Produkte durchgängig zu präsentieren weiss. Sehr eigenständiges Design, Schwarz trifft ein geniales Hellblau.

Rallystreifen, in der Mitte Orange. Rally-Feeling! Ford GT! Paul Newman in einem Shelby Mustang. 

Wie immer sofort die Nase ran. Hier gehts männlich und herb zur Sache, Atlaszedernholz verbindet sich mit süsslicher Myrrhe und kräftiger Fichtennadel harmonisch zu einer edlen Duftkomposition, die durch würzig-scharfen schwarzen Pfeffer ihr wirklich grandioses Finale findet. Solltet ihr was Neues und kraftvoll Anderes suchen, bitte schön.

Die Bartseife. Ab mit ihr unter die Dusche, das Seifenstück aus der Dose geschüttelt und ab geht der Schaum. Brutal, wie das Ding schäumt und noch besser, wie es riecht. Ich habe mich damit einfach komplett eingeschäumt, passt. Handmade in Switzerland!

Bestens vorbereitet freute sich meine Gesichtsbehaarung auf das Öl. Simmondsia chinensis Seed Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Tocopherol, Cedrus atlantica, Abies sibirica, Citrus aurantium var. amara, Commiphorus myrrha, Limonene, Linalool, Geraniol, Citral, Citronellol sind die Zutaten. Der Duft, wie schon bei der Seife, männlich, herb nach Holz und Frische, plus süßem Weihrauch und kräftigen Wacholderbeeren, verschärft mit Pfeffer und aufgepeppt mit Bergamotte. Ein Duft, der sich wie ein Parfum mit der Zeit weiterentwickelt, sehr abgefahrenes Erlebnis. Es reichen nur wenige Tropfen, um den Bart und die Haut darunter bestens mit Glanz und Pflege zu versorgen.

Das Balm, auch hier Handarbeit aus der Schweiz, vollkommen natürlich und hautverträglich. Ein fester Stoff steht da in seinem Tiegel vor mir, der Daumennagel halb voll reicht locker für den Teppich und das Darunter. Der Duft stringent durchgezogen auch hier. Jojoba- und Mandelöl, Bienenwachs, Kakao- und Sheabutter sind hier zu einem festigenden Balm verquickt und bringen den Bart in Form und pflegen dabei bestens. Geniesst den Moment, wenn ihr das Zeug in der Hand aufwärmt, riecht dran, ich liebe diese Zeremonie der Bartpflege.

Hier kommt die Bartbürste ins Spiel. Ein großes Gerät, schwer und mächtig liegt es in der Hand.

Handwerk made in Switzerland, eine alteingesessenen Bürstenfabrik zeichnet verantwortlich für diese feste Esche, aus der Wildschweinborsten ragen und darauf warten, deinen Bart in die gewünschte Richtung und Ordnung zu bringen. Hier bleibt nichts im Bart, was da nicht hingehört. Durch die schiere Größe werden vor allem mächtige Bärte ihre Freude an ihr haben.

Schnauzwachs, der Schweizer hat da seinen ganz eigenen Begriff für die Bartwichse.

Das eidgenössische Regelwerk für den Schnorres ist ein Festes. Will der Schnurrbart nicht wie er soll, hier bekommt er, was er verdient. In schickem Metall, wie schon der Balm, steht hier ein echter Könner vor mir. Eine winzige Menge reicht, um den Bart unter der Nase in prachtvolle Form zu bringen. Hier werden keine Gefangenen gemacht ,Freunde, tastet euch an die richtige Menge ran. Besser zweimal in den Tiegel mit dem Daumennagel als einmal zu viel. Ein feiner Kamm regelt den Rest. Und das bleibt so. Spitze!

Zum Schluss noch die Zähne geputzt und ab in die Nacht. Aber heute mal ohne Plastique, heute mal Bambus, mit dem abbaubaren Polyethylen in Form der Borsten. Als erstes dachte ich an Stifte aus dem Weltladen. Bleistifte, Buntstifte, rund und griffig, klasse Haptik. Und wenn sie durch ist, kann man sie im Biomüll entsorgen. Schicker hab ich meine Beisser noch nie geputzt. 

Fazit: Die Schweiz; an was denkt ihr als erstes? Genau, so sind die Sachen von Mootes. Hier tickt die Rolex, hier schmilzt die Schokolade auf der Zunge, hier sind die Berge hoch und die Luft ist klar. Im Ernst. Die Jungs rund um Daniel bieten hier eine Reihe Produkte, die glücklich machen, wie der süße Stoff aus der Kakaobohne, und so exakt funktionieren wie die Zeiteisen aus dem Land des Rütlischwurs. Der Duft ist herausragend und die Pflege steht dem in nichts nach. Chapeau!

Vo nüt chund nüt.

 

 

https://mootes.ch

In Deutschland bekommt ihr die Sachen von Mootes hier:

Pomade Shop

 

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Publiziert in Salty Care
Dienstag, 28 November 2017 12:13

OAK Natural Beard Care

OAK Beard Care, jeder Bärtige kennt das geniale Design und die Produkte aus Berlin, zumindest vom Sehen. Gegründet 2013 gehört die Eiche aus dem dicken B zu den Pionieren in der Bartpflege aus deutschen Landen.

Ich habe von den Hauptstättern Beard Wash, Beard Oil, Beard Balm, Beard Hold und die Beard Brush bekommen. Sieht schon sensationell aus, was da im Päckchen liegt.

Bei der Verpackung ist der Barberpole das einzige Stilmittel. Rot und Weiss und Gut!

Runde, feste Kartons schützen die guten Sachen, oben drauf die drei Buchstaben in einer Raute. Was für ein kraftvolles Logo!

Schwarze Label halten die Röhren verschlossen, ein scharfes Messer, ein exakter Cut und auf gehen die runden Dinger. Auch bei den Tiegeln und Flaschen gedecktes, sich seiner selbst sehr sicheres Design.

OAK Natural Beard Care und was drin ist, fertig.

Dunkle, schwarz wirkende Tiegel und Fläschchen für das Balm, den Hold, und das Öl. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass sie aus tiefdunklem violettem-blauem Glas gefertigt sind. 

 

Bester Schutz vor dem Feind Nr. 1 aller Pflegeprodukte ohne Konservierungsstoffe: Dem Licht.

Sofort nach dem Öffnen der runden Schachteln hat sich ein frischer, angenehmer Duft breit gemacht. Vetiver, Wacholder und Grapefruit. Auch hier stilsicher und sich jede Spielerei verkneifend setzt das Zeug aus Berlin seine Duftmarke.

Die einzige Flasche aus Kunststoff ist die, die das Shampoo beherbergt. Und hier wiederhole ich mich gerne: Ich bin kein Fan von Plastik, aber eine zerbrochene Glasflasche in der Dusche ist ein Ritt, den niemand braucht!

Also los, mein Bart freut sich auf was Neues und ihr findet mich unter der Dusche.

 

Das Shampoo reinigt sofort fühlbar den Bart, es schäumt reichhaltig und der Schaum ist fest und duftet, wie schon das Öl, männlich, frisch nach Vetiver, Wacholder und Grapefruit. Der Pumpspender macht das Dosieren leicht und unkompliziert auch mit nassen Händen.

Nach kurzer Einwirkzeit ausspülen und der Bart ist frei, nicht nur von den Pommesfett-Resten, sondern auch das Bartöl und der Balm, die Pomade und die Bartwixe von heute morgen sind Geschichte. Der Teppich quietscht fast vor Sauberkeit und Vergnügen.

Leicht trocken frottiert wartet der Bart auf das Öl. Der Pumpkopf wird von einem Deckel geschützt, für Reisende ein wichtiges Feature; einziges Manko, er sitzt nicht wirklich fest. Etwas tighter könnte das Teil sein, dann würde es auch garantiert auf Reisen halten.

Ein Pumpstoß in die Hand reichte bei meinem mittellangem Bart locker, um ihn und die Haut bestens zu versorgen. Bürste und Kamm verteilen das gute Öl im Haar und auf der Haut, der Duft ist einfach klasse.

Dann das Balm, schicker dunkler Tiegel, Beard Balm! Mehr musst du nicht wissen!

Überraschenderweise ist das Balm in seiner Konsistenz eher einer Creme ähnlich als allem anderen, was ich bisher an Balmen probiert habe. Erstaunlich wenig reicht. Das Balm wird schnell fast flüssig in der Hand und lässt sich sehr gut verteilen und einarbeiten. Erstaunlich ist die festigende Wirkung von dem Stoff, man kann den Bart formen und Strukturen mit verschiedenen breiten Kämmen reinbringen und das Balm hält.

Der nächste Kandidat ist das Beard Hold. Nur unwesentlich fester als das Balm sitzt der duftende Stoff in seinem Tiegel, aber Obacht, bei der Anwendung im Bart wird klar, dass hier ein anderes Rezept als beim Balm zur Geltung kommt

 

Ich habe zwar keinen lockigen, dafür aber einen störrischen Bart. Es gibt Haare (man kennt seine Kandidaten im Laufe der Jahre), die Anarchie nicht nur leben, sie predigen sie. 

Genau diesen habe ich mit dem Beard Hold von OAK Disziplin beigebracht. Der leicht beschwerende Halt und die Festigung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Selbst mein seit vier Monaten wild wuchernder Schnorres bekam durch den Beard Hold endlich Form, ohne die Starre eines Wachses. Klasse, schon jetzt mein Lieblingsprodukt aus der Reihe.

Eingearbeitet habe ich alle Produkte mit der OAK-eigenen Bartbürste.

Das Griff des guten Stücks besteht aus geöltem Eichenholz gespickt mit starken Wildschweinborsten, die extra in unterschiedlichen Längen in das Holz eingezogen wurden. So entwirrt sie die Barthaare, verteilt die Pflegeprodukte und massiert die Haut und befreit diese und den Bart von Hautschuppen. Spitzen Verarbeitung und beste Materialien. Klasse Bürste das!

Fazit: OAK Natural Beard Care sind nicht umsonst seit vielen Jahren aus vielen Badezimmern und Kulturbeuteln von Bärtigen auf der ganzen Welt nicht mehr weg zu denken. Die Macher aus der Hauptstadt legen hohe Standards an ihre Produkte und das merkt man. Hier werden feinste, natürliche Inhaltsstoffe ohne jede Chemie zur besten Pflege für den Bart zusammengestellt, die man für Geld kaufen kann. Keine Spielereien in Sachen Duft, Design und Verpackung. Hier passt alles zusammen und das macht Spass. Das Auge pflegt schließlich mit. Klasse! 

Ein kleines Schmankerl, das mich besonders freut: Eine meiner absoluten Lieblingsbands "The Dead South" spielte bei einer OAK Barbershop Session zum Tanz auf. Macht laut das Ding!

 

„Ick muss sagen, siehst richtich schnieke aus, Keule. Dit wa’ ne echt dufte Entscheidung, Männeken.“

https://www.oakbeardcare.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


Publiziert in Salty Care
Montag, 20 November 2017 10:36

Mix My Beardoil

Spätestens seit Pipi Langstrumpf wissen wir, dass die Schweden den Gaul auch gerne mal von hinten aufzäumen, und nicht immer muss das schlecht sein.

Mix My Beardoil ist so ein kongenialer und unkonventioneller Ansatz. 

Hier wirst du zum Mischer deines eigenen Bartöles, du wählst aus, was du im Bart haben möchtest und was nicht.

Die Website von Mix My Beardoil ist sagenhaft einfach zu nutzen, es macht Spass sich seinen eigenen Stoff zusammenzustellen, die Infos zu den Zutaten sind hervorragend, die Beschreibungen einfach und verständlich.

Als erstes wählst du ein Basisöl aus, ganz nach deiner Hautbeschaffenheit. Hier kannst du zwischen normaler, trockener, fettiger und reifer Haut wählen. Bei den Ölen reicht die Palette von Färberdistelöl über Jojoba, Argan- und Nachtkerzenöl, je nach gewünschtem Effekt auf der Haut und im Bart.

Danach kommen die sogenannten Effektöle, die Düfte, die du dir unter der Nase wünschst. Einige bekannte und auch einige weniger bekannte Zusätze sind hier zu finden. Unter den sechs angebotenen Essenzen findet sich unter anderem Öl der Zeder, der Zypresse und der Kiefer, aber auch Elemi und Amyris. Öle aus Zitrusfrüchten stehen ebenso zur Auswahl wie aromatische Kräuter, bekannte Namen wie Pfefferminze und Majoran treffen auf exotische wie Niauli und Cajeput. Alle Inhaltsstoffe werden bestens erklärt in Wirkung und Duft.

Zum Schluss stehen noch zwei Öle zur Auswahl um eure Kreation abzurunden, Vanille und schwarzer Pfeffer, beides seit Urzeiten bekannt in der Heilkunde.

Ich habe mir folgende Mischungen kommen lassen:

Wie eigentlich immer bei Produkten aus dem hohen Norden war ich auch hier wieder erstaunt über die Liebe zum Design, die die Nordmänner hier an den Tag legen.

Neben meinen ausgewählten Ölen haben mir die freundlichen Leute aus Schweden noch ein drittes geschickt.

Elegante, mattschwarze Schachteln mit einem Label und tiefschwarz-glänzendem Aufdruck beherbergen die ebenfalls schwarzen Flaschen.

Mit einem Magnetverschluss und in Schaumstoff bestens gesichert stehen sie vor mir, die schicken Drei! Ein starker Auftritt! 

Aber es kommt noch besser. Jedes einzelne Öl kommt mit einer kleinen Karte mit meinem Namen und dem Produktionsdatum und einem Haltbarkeitsdaum, handschriftlich eingetragen. 

Genau diese Momente liebe ich in meinem Job, Sachen in Händen halten zu dürfen, die mit viel Liebe zum Detail, mit Liebe zum Produkt hergestellt und versendet werden. 

Die schwarzen und vollkommen lichtdichten Pipettenflaschen sind das perfekte Behältnis für die lichtempflindlichen Öle. Die Farben der Aufdrucke sind klasse, wieder schwedische Liebe zum Design.

In jedem Fläschchen stecken garantiert kaltgepresste, native Öle aus 100 % biologischem Anbau ohne Palm- oder Mineraöl. Auf den Zusatz von künstlichen Aromen und Duftstoffen wird komplett verzichtet.

Bei dem für mich gemischten Bartöl "Rough" für die reifere Haut kommt Nachtkerzenöl zum Einsatz, ein hochwertiges Produkt, lange bekannt in der Kosmetik und Heilkunde. In Verbinundung mit den von mir gewählten Effektölen ein durchaus männlicher und kraftvoller Duft, bei dem man seine Pflegewirkung fast schon riechen kann. Der schwarze Pfeffer hinterläßt einen völlig abgefahrenen Duft im Bart, frisch und etwas holzig mit einer leichten Schärfe. Habe ich so noch nie gerochen, sehr empfehlenswert. 

Das zweite, "Urban", für normale Haut ist eine Mischung aus Färberdistel, Jojoba und Sesamöl, leichte Pflege ohne die Intensität wie das Rough, hervorragend für zwischendurch. Mit Cajeput, Elemi und Sage und auch hier mit schwarzem Pfeffer ist das Urban frischer und eher für den Tag, während ich das Rough gerne am Abend nehme. 

Das Dritte im Bunde namens "Dusty", für trockene Haut, ist mit Minze und Wacholder das perfekte Öl für den Winter, Heizungsluft und Kälte strapazieren den Bart und die Haut, dieses Öl versorgt die beiden Freunde bestens mit allem, was sie brauchen.

Fazit! Die Schweden überzeugen ein weiteres Mal mit hervorragender Pflegewirkung und eingeständigem Design. Die schwarzen Schachteln sind ein absoluter Hingucker, ein klasse Geschenk für jeden Bärtigen. Die Idee sein Öl selber zusammen zu stellen ist grandios. Man taucht ein in die Welt der Essenzen, sucht, denkt nach, was passen könnte. Ich jedenfalls habe locker eine Stunde gebraucht, bis ich mit mir einig war, welche Mischungen ich gerne bekommen würde. Es hat einen riesen Spass gemacht, vom Aussuchen bis zum Probieren und Tragen. Interessant, wenn auch wesentlich aufwändiger wären Custom-Made Balme, aber ich denke, das lässt sich kaum praktikabel umsetzen.

Ha det så bra Sverige!

http://www.mixmybeardoil.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


Publiziert in Salty Care
Freitag, 17 November 2017 19:19

Rabe & Fuchs, das Bartöl

Der Rabe und der Fuchs, selten sah man ein ungleicheres Paar und doch passte zwischen sie kein Blatt. Freunde seit Urzeiten wussten sie um ihre Fähigkeiten, schlau waren sie beide.

Es begab sich, dass der Gevatter Reineke seinen Bart wachsen lies, er wurde lang und länger und der Rabe meinte, er wirke strohig, ja unansehnlich. Und in der Tat, er juckte, sagte der Fuchs.

Es war an der Zeit sich nach angemessener Bartpflege umzusehen.

Wie einst Hugin und Munin, die beiden Raben Thors, wusste auch unser Rabe darüber Bescheid, was in der Welt so los war. Also machten sich die zwei schick und auf in die Stadt. Zielstrebig führte der wissende Vogel den bärtigen Fuchs zu einem Barbiere. Erschlagen ob der Auswahl dauerte es eine Weile, bis sich der rote Fuchs, dank des kompetenten Herrn Waschbären hinterm Tresen, für eine Reihe Produkte entschieden hatte.

Der Rabe war nicht untätig gewesen in der Zeit. Eine Bleibe für die Nacht musste gefunden werden, morgen war Martkttag und unsere Freunde wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.

Bei Frau Zwolle gab es zwei schöne Zimmer, ein gepflegtes Bad und eine wunderbare Aussicht auf das Treiben der Stadt und diese füllte sich zusehends. Leute aus aller Herren Länder kamen, richteten sich ein, bauten Stände auf. Gerüche ferner Länder trieben in den Nasen ihr wunderbares Unwesen.

Unsere Freunde derweil machten sich frisch. Jeder nach seiner Fasson. Der Rabe putzte und richtete sein Gefieder, schwarz glänzte der Herr, ein Anzug auf den Fliegerleib geschneidert, betonte seine ansehnliche Gestalt. Der Fuchs hatte beim Barbier eine wunderbare Bürste mit den Borsten des Ebers gekauft. Er striegelte sich und nutzte die Bürste, um die beim Waschbären erhaltenen Produkte in seinen Bart einzuarbeiten. Glänzend stand sein Bart im Gesicht, gelohnt hatte sich die Reise.  

Der Hunger trieb die Herren in die Gassen der Stadt, es roch nach feinem Gebratenem und tiefrotem Wein aus fernen Ländern, noch nie gehörte Sprachen, ein Fest für die Sinne. Die Zeit verging im Fluge, die Nacht war lang, der Schlaf war kurz.

Am Morgen sah sich der Fuchs im Spiegel an, erschrocken stellte er fest, dass seine Bartpracht ebenso aussah wie vor der Reise. Strohig, trocken, ungezähmt und auch der Duft war verflogen.

Sein alter Freund, der Rabe, tröstete ihn bei bestem Rührei, Speck und schwarzem Kaffee, Frau Zwolle war einen begnadete Köchin. Der Vogel meinte, er habe gehört, man könne sich selbst mit der entsprechenden Bartpflege versorgen, es sei Markt und man bekäme sicherlich alles, was man brauche hier und jetzt.

Frisch gestärkt zogen die beiden durch die Gassen, die Nasen mal hier, die Nasen mal dort rein haltend. Schnell war klar, die Orange, die Pralle, sollte das Regiment in dem eigenen Duft übernehmen, etwas aufgefrischt durch die Öle der Pfefferminze würde das einen feinen Duft ergeben. 

Der Duft war klar, die Pflege aber noch nicht. Ein Stand mit besten Ölen aus den Weiten der Welt erschlug unsere Gefährten mit seiner Reichhaltigkeit. Man probierte aus, rieb sich hier etwas mit Jojoba- und dort etwas mit Mandelöl. Das Palmöl ließ man stehen, zu viele schlechte Geschichten rankten sich um dieses Öl. 

Noch einige Dinge aus dem Handwerk der Glasbläser, Tiegel, Töpfchen, Fläschchen und fertig war die kleine Bartölküche.

Zu Hause angekommen, wurde sofort aufgebaut, experimentiert, ausprobiert und getestet. Lange, ja zermürbend lange Nächte saßen sie vor Behältern mit Bartöl und waren es immer noch nicht zufrieden. Ein Tropfen zu viel, ein Quentchen zu wenig, es dauerte eine Unendlichkeit und ein wenig mehr.

Bis endlich der Tag kam an dem alles passte. Ein wunderbares, frisches und nachhaltig pflegendens Öl stand stolz in den feinen Fläschchen. Nicht einfach Orange, nein, Orangen-Essenz mit dem hellen Licht der Minze verzauberte von nun an die Bärte unserer Gefährten, dass es eine Freude war. 

Und wenn sie nicht gestorben sind ....


Ja Freunde, ich konnte nicht anders als um dieses Öl eine Fabel zu stricken. 

Dieses feine Öl wurde mir von Pierre auf The Barber's Heritage / The Art of Traditional Craftsmanship in Stuttgart in die Hand gedrückt.

Hier haben wir ein Bartöl, das mit viel Geduld, Herzblut und Anstand gefertigt wird, vegan, natürlich und frei von jedweder Chemie, keine Parabene und ohne Silikon. Das Design des kleinen Kartons und des Fläschchens waren der Auslöser zu meiner kleinen märchenhaften Eskapade. Man möge mir verzeihen, ich kann vieles bremsen, nur nicht meine Fantasie.

Ich habe dieses feine Stöffchen einige Tage im Bart getragen, der Duft begleitete mich fast durch den ganzen Tag, die Pflege auch durch die ein oder andere Nacht. Ein wunderbarer Glanz lag auf meinem Bart, und jedes Mal wenn ich den Kamm zückte um nach Stunden im Fahrtwind den Teppich zu kämmen glitt dieser durch die Haare wie durch Butter.

Fazit: Auf den ersten Blick scheint es nicht viel Neues zu geben, Orange und Minze sind nicht die seltensten Düfte in der Bartpflege, und doch ist es hier anders. Das Öl von Stephan und Pierre riecht so herausragend frisch und die Pflege ist so reichhaltig, dass ich es euch nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich würde vielleicht noch eine bittere, würzigere Note einbauen, die Pampelmuse wäre vielleicht eine gute Begleiterin.

 

https://rabe-und-fuchs.de

 

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PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Publiziert in Salty Care
Mittwoch, 08 November 2017 19:33

Bartkaiser, die Bartöle Gold, Wood und Silver

Bartkaiser, eine adliges Öl. Premiumöle mit blauem Blut. Muss ich probieren. Colin von Bartkaiser hat mir seine 3 Fläschchen geschickt und ich nahm mich der drei Adeligen an.

Im Design schlicht und unaufgeregt standen drei sehr dunkle Pipettenflaschen vor mir. Ich machte sofort den Geruchstest. Sehr kräftig das Wood, leicht und würzig das Gold, das Silver frei von Duftstoffen, nur der Eigengeruch der Trägeröle. Hier reden wir von Mandel-, Jojoba-, Hanfsamen- und Avocadoöl, allesamt Bio und allesamt kaltgepresst.

Also rein in den Bart mit dem Zeug aus der Wagnerstadt. Wie immer, wenn ich Öle teste, wasche ich meinen Bart vorher mit Dudu-Osun Seife, um bei allen Tests die gleiche Basis zu haben. 

Die Pipette gedrückt und ans Licht gehalten. Tiefdunkel! Wie allerfeinstes Olivenöl stand das Öl in der Glasröhre, träge und fett. So ein dunkles und dickes Gebräu hatte ich noch nie vorher gesehen.

Sofort war klar, hier reicht ganz wenig! Der noch leicht feuchte Bart nahm die Pflege dankend an, sofort war der Duft im ganzen Bad. Drei Tropfen in die Handfläche, aufwärmen und verreiben und meine Pracht wurde weich und glänzte und fühlte sich bestens gepflegt an. Die Bürste und der Kamm hatten leichtes Spiel den Stoff zu verteilen, die Haut unter meinem Bart hatte ihre Freude an dieser Kur. Freunde, tastet euch ran an die täglich Dosis. Ein wirklich unglaublich reichhaltiges Öl bieten die Herren aus Bayreuth hier.

Zu den Düften.

Das Wood Intense ist mein klarer Favorit. Hier ist der Name Programm. Warmes, schweres Rosenholz trifft auf Patchouli nur ganz leicht angehoben durch die Frische der Minze. Ein fast schon brutales Dufterlebnis. Hier gibts es nur zwei Möglichkeiten. Du wirst es lieben oder hassen! Ich jedenfalls liebe es.

Gold Intense ist der leichtere Bruder vom kräftigen Wood. Zitrone heiratet die Vanille und lädt noch etwas Zimt zur kaiserlichen Hochzeit ein. Ein frischer, unkomplizierter Duft, der Bestseller laut Aussage von Bartkaiser. Die Frauen lieben es!

Immer eine gute Idee ist ein duftfreies Öl im Hause zu haben. Möchte man ein Parfum benutzen oder einfach gar nichts an Duft tragen und auf die tiefe Pflege nicht verzichten, dann kommt Silver Intense zum Einsatz. Nur der Eigengeruch der Öle ist hier zu riechen, der aber relativ schnell verfliegt. Auch und vor allem Allergiker freuen sich über das Fehlen von ätherischen Ölen als Duftträger. 

Fazit: Die beiden Herren von Bartkaiser Colin und Linus haben hier ein Öl auf den Markt gebracht, welches den Zusatz "Premium" absolut zu recht tragen darf. Kaltgepresste Öle (Mandel-, Jojoba-, Hanfsamen- und Avocadoöl) ohne Zusatz jeglicher Chemie, in denen alle wertvollen Inhaltsstoffe wie Antioxidantien und Vitamine erhalten bleiben, angereichert mit feinen Duftölen pflegen jede Länge von Bart und die Haut darunter in bester Manier. Ein Balm in den Duftrichtungen wäre noch ein klasse Sache.

Ein starkes Produkt. Beste Grüße nach Bayreuth. 

 

 

https://bartkaiser-shop.de

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.

 

Publiziert in Salty Care
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"The cure for anything is salt water: sweat, tears or the sea." - Isak Dinesen.