Dienstag, 13 Februar 2018 10:22

L:A BRUKET, the Grooming Travel Essentials

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L:A BRUKET, hakeliger Name, glasklares Design, wenn das mal keine Schweden sind. 

Wer ab und an verreist, den Flieger nutzt und nur mit Handgepäck unterwegs ist kennt das "100ml in transparenten und verschließbaren Tütchen" Problem. Die Damen und Herren an den Sicherheitskontrollen können auf die quasi zum Berufsbild gehörende Unfreundlichkeit noch eine Schippe drauf legen wenn deine Behältnisse nicht den Regeln entsprechen und die wandern schneller als man denkt in die bereitgestellten Mülleimer.

Hier haben wir 4 kleine Flaschen, nummeriert, Kunststoff, mit je 60ml Fassungsvermögen, Pumpspender und fest und sicher sitzenden Deckeln auf den Selben. Jeder der schon mal ausgelaufenes Öl in der Kulturvortäuschungstasche hatte weiss was einem gut schließende Deckel ersparen können. Klasse Größe, perfekt verpackt.

Wer liebt sie nicht, die Pflege-Serien wo eines zum anderen passt, der Duft sich wie ein roter Faden durch die Session im Badezimmer zieht.

Es hat etwas von diesem speziellen Gefühl des Luxus wenn man eine ganze Reihe vor sich stehen hat und man sich von links nach rechts oder andersrum durch die Produkte bewegt bis man bestens gepflegt und entspannt und selbstbewusst das Bad verläßt.

Also ab in die Nasszelle, vier kleine Begleiter plus Vodka auf Eis plus die kleine feine Bose-Box, Türe zu und tief durchatmen. Ich liebe diese Momente, meine Momente. Diese "Sie baden gerade ihre Hände darin"-Männermomente. 

Sollen die selbst ernannten Puristen jaulen, mir egal! Ich zelebriere meine Körperpflege lang und gerne. 

Das Bartshampoo Nr.154 erstaunt vom ersten Moment durch unglaubliche Ergiebigkeit, die Rossastanie und die Haselnuss kümmern sich bestens um dein Barthaar. Der kernige, würzige Duft von Lorbeer bleibt leicht im Bart, er ist es auch der mich durch die ganze Zeremonie begleitet. Sauber fühlt sich der Teppich an, gut so.

Nr. 145, die Rasiercreme wird direkt auf die feuchte Haut aufgetragen, schön dünn damit die Konturen gut zu sehen sind. Kurze Zeit einwirken lassen, der Vodka schmeckt, Sound etwas leiser, Konzentration! Verhauene Konturen bedeuten versaute Laune und schlechte Tage.

Der Hobel gleitet ohne Widerstand durch die Stoppeln, Shea-Butter und das Extrakt aus Blättern der Lorbeere beruhigen die Haut sofort. Selbst am Hals und gegen den Strich rasiert bleibt meine Haut erstaunlich ruhig.

Die Reste der Rasiercreme mit reichlich warmem Wasser aus dem Bart gespült freut sich die Haut auf das leichte After-Shave Balm Nr. 146 von den Schweden. Auch hier kommt Shea zum Einsatz, die Lorbeere desinfiziert und  und natürliches Minzöl kühlt angenehm. Obacht, es reicht wirklich ganz wenig und alles wird  gut.

Der noch leicht feuchte Bart ist bestens auf das Bartöl Nr.147 vorbereitet, auch hier geht Klasse vor Masse. Unglaublich ergiebig das Öl der Nordmänner. Jojoba-, Hanfsamen- und Arganöl sorgen für stressfreies Durchkämmen, der Duft von Lorbeeröl ist hier am stärksten. Leichter Glanz und ein Gefühl topp gepflegt zu sein, klasse! Die Bürste macht ihren Job gut und verteilt alles bis in den letzten Winkel.

Fazit. Wieder einmal überzeugen und überraschen die Schweden. Angefangen beim Design über das Handling und der Usability bis zur Pflege. Die Dosierköpfe auf den Flaschen tragen ihren Namen zu Recht, feines Dosieren klappt hier bestens. Das trockene, nüchterne Design trägt bis zum Duft: Unauffällig und doch präsent. Der leichte aber auch kernige Geruch des Lorbeers ist ständig da. Die Pflege ist wie erwartet hervorragend, dafür steht L:A BRUKET nicht nur mit seinen Bartpflegeprodukten seit Langem. Ein klasse Set, die Flaschen sind stabil genug um einen eine Weile zu begleiten, man kann sie ohne Probleme immer wieder befüllen.

Bra gjort sverige!

 

  

 

http://labruket.se

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying


Gentleman's Foundry aus Hialeah/Florida habe ich schon lange auf dem Schirm. Ich mochte das Logo, den Schmied am Amboss, vom ersten Tag an. Nach einen sehr freundlichen Kontakt mit Jesse von Gentleman's Foundry kam ein grandioses Paket aus dem Sonnenstaat. Elegant und schwarz und schick!

Aber nicht nur außen wissen die Macher aus Florida zu begeistern. 

Jedes einzelne Produkt ist sicher, fein und edel verpackt. Hier passt alles zusammen. So macht das Auspacken Freude, Hut ab!

Schon beim Öffnen entstieg der Schachtel der Geruch des Öls des Alchemisten, einer Mischung aus Pfefferminze und Teebaum. Beides sehr eigene, sehr kräftige Düfte. Die Seife und das Bartöl sind aus dieser Reihe. 

The Alchemist.

Alchemisten und die Alchemie, Gelehrte in Stoffen und ihren Eigenschaften, eine Naturphilosophie heute abgelöst durch die Chemie und die Pharmakologie. Neben der Suche nach dem Stein der Weisen und dem Versuch, unedles in edles Metall zu verwandeln, haben die Damen und Herren in ihren Laboren schon früh auch die Kosmetik im Blick gehabt. 

Teebaumöl ist wegen seiner antiseptischen, antibakteriellen und fungiziden Wirkung in vielen Einsatzbgebieten denkbar. Allergiker müssen bei dem Öl aus dem Australischen Teebaums aufpassen, Segen oder Fluch, Substanzen mit großer Kraft können hier für fatale Folgen sorgen. 

Die Minze ist ein uraltes Hausmittel. Besonders die Pfefferminze ist vor allem durch den hohen Menthol- und niedrigen Carvongehalt bzw. durch den schärferen Geschmack beliebt und deshalb nicht nur im Mojito beliebt. Das ätherische Öl wird auch zum Einreiben bei Migräne, Kopf- und Nervenschmerzen sowie zum Inhalieren bei Erkältungskrankheiten verwendet. Auch hier müssen Allergiker aber aufpassen. 

Die Mischung aus diesen beiden kraftvollen Essenzen ist duftmäßig eine echte Nummer, aber für Kerle mit schwieriger Haut ein Segen. Ich habe momentan Probleme durch Medikamente, meine Haut unterm Bart schuppt und juckt, und ja, ich musste den Bart deutlich kürzen. Die Seife habe ich zum Waschen meines Bartes und zum Rasieren benutzt und war absolut überrascht. Für beides ist sie herausragend geeignet, kleine Wunden durch den Hobel, vor allem am Hals, werden sofort  desinifiziert, klasse.

Für die Konturen habe ich ich das Bartöl wie ein Rasieröl benutzt, auch hier liefert das Öl aus dem Sunshine-State einen Spitzen-Auftritt. 

Im Bart macht es seinen Job wie erwartet gut, das Jojoba und das Mandelöl sind bekannt für ihre pflegende Wirkung, weich und glänzend ist der Teppich danach.

Der Preface Facial Cleaner ist auch eine Sache für sich. Dieser parabenfreie Reiniger sorgt für offene Poren und frisches Gefühl im Gesicht, ohne es auszutrocknen, feines Bergamot-Öl ist hier mitverantwortlich für die Wirkung dieses feinen Mittelchens.

Der ölfreie, mit Hyaluronsäure angereicherte Moisturizer zieht ruck-zuck ein und versorgt die Haut des Mannes mit ausreichend Feuchtigkeit. Kein Glanz bleibt zurück, nur ein wirklich gutes und gepflegtes Gefühl.

Kleine Info zur Hyaluronsäure: Nacktmulle werden bis zu 30 Jahre alt und entwickeln praktisch keine Tumoren. Langkettige Hyaluronsäure wurde als Ursache erkannt. Es wird angenommen, dass die Tiere diese zur Pflege ihrer Haut bilden, wobei die krebsverhindernde Eigenschaft wahrscheinlich ein Nebeneffekt sei. Die normale, kürzere Version der Hyaluronsäure wird am Menschen angewandt und ist gut verträglich.

Gentleman's Foundry haben mir einen kleinen Ausschnitt ihrer Produktpalette geschickt, die mich komplett überzeugt hat. Aber Freunde, der Duft der Seife und des Öles ist nix für die Ängstlichen unter uns, hier wird geklotzt, nicht gekleckert. Die Gesichtspflege ist auf hohem kosmetischen Niveau, bei anderen Firmen zahlt man für so was locker das Doppelte. 

Two things Florida can teach the other 49 states: How to make a good margarita and how to deal with the aftermath of a hurricane.  

http://gentlemansfoundry.com

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying


 

Im November letzten Jahres schlug mir der große Bruder facebook eine Seite mit wundervollen Dingen aus Holz vor, WoodEmotion. Ich habe mich sofort in diese Sachen verliebt und den Macher kontaktiert.

Markus Forster und ich haben kurz gechattet und dann lange telefoniert, viel gelacht und es war wie einen alten Kumpel an der Strippe zu haben. Was für ein schönes Erlebnis, klasse!

Ab diesem Tag haben wir immer wieder mal gechattet, Markus hat gefragt, wie ich mir denn so ein Rasierset vorstelle, welches Holz, welche Form die Seifenschale haben soll, welcher Rasierer etc.

Ich bin durch den kompletten Beratungsprozess eines Kunden gegangen, vom Wunsch bis zum Produkt und kann nur sagen, so muss das! Zusammen!

Was ich dann auspackte, überbot meine Erwartungen bei Weitem! Artgerecht in Sägespänen verpackt, kamen ein Hobel, ein Pinsel und eine Schale aus dem schönen Afaltern nach Spanien. Die Griffe des Hobels und des Pinsels sowie die Seifenschale aus wundervoll gemasertem Olivenholz.

Was für ein Anblick, ich mag Holz und seine Individualität sehr.

"Hintergedanke bei der Holzwahl war, was würde gut zu dir passen. Das, was ich von dir bis jetzt weiß, hat mich das Holz aussuchen lassen. Ich hatte mich für Walnuss und Olive entschieden, aber da du ja in Spanien wohnst, fiel die Wahl natürlich auf die Olive. Diese stammt aus Korsika von einen Olivenhain, der immer wieder verjüngt wird, über einen Freund komm ich an das eine oder andere schöne Stück ran." Markus Forster

 Sofort war klar, hier ist einer am Werk, der seinen Job liebt und seine Arbeit ernst nimmt. 

"Ich liebe das was ich tue und möchte mit meiner Kunst, ein uraltes Handwerk zu beherrschen, den Menschen ein Stück von unserer wundervollen Natur zurückgeben." Markus Forster

 In einer Mail hat mir Markus etwas von sich erzählt, und hat damit bestätigt, was beim Anblick seiner Stücke sofort ins Auge fällt. Der Mann weiß, wovon er spricht! Und er legt Wert auf Nachhaltigkeit.

"Dabei ist es mir aber sehr wichtig, nicht nur einfach Bäume zu fällen, sondern ich hole mir mein Holz von Bäumen, die gefällt werden mussten. Nachhaltigkeit ist mir auch ein Anliegen, einmal im Jahr lasse ich eine bestimmte Anzahl Bäume pflanzen, um der Natur wieder was zurück zugeben." Markus Forster

Herrlich, die wunderbare Chance zu haben, solche Menschen kennen zu lernen und mit ihnen ein Stück weit des Weges zusammen zu gehen.

Markus ging sofort auf meinen Wunsch ein, lieber einen Hobel als einen Kunststoff-Franzosen zu wollen, wie ihr seht, ist das wundervoll umgesetzt, schwer und sicher liegt der Hobel in Hand, der Griff ist selbst für große Hände lang genug.

Besonders angetan hat es mir der Pinsel, der Griff ist wunderbar geformt und schwer.

"Als Pinsel hab ich Dachshaar Silberspitz Zupf verwendet, was die zweitbeste Qualität ist. Die Beste verarbeite ich nur auf Wunsch, da das Haar alleine schon mehr kostet als der ganze Pinsel ... Der Rasiererkopf ist aus Metall und kein Plastikgelumpe." Markus Forster

Zur Vorliebe bei den Schalen befragt, es standen zwei zur Auswahl, entschied ich mich für die mit geschwungenem Rand. Zwei Gründe haben mich dazu bewegt. Die Schale, die ich bisher in Gebrauch hatte, eine alte Müsli-Schale, hatte diesen Rand nicht und war oft am Rande des Abgrunds in seifigen und nassen Händen, der Rand sollte das zu verhindern wissen. Zweitens sieht sie einfach besser aus, auch wichtig, Freunde, oder?

Die Schale liegt fantastisch in meiner recht großen Hand, der Rand hält, was er verspricht. Man kann ihn in verschiedenen Weisen zwischen die Finger klemmen, ich halte die Schale in der ganzen Hand und den Daumen etwas über den Rand in die Seifenschale. Sicher und gut!

Der Pinsel mit seinem Gewicht und dem konischen Griff vermittelt das gleiche Gefühl an Sicherheit, so kann man(N) den Schaum mit viel Schwung in der Schale anrühren und mit ebenso viel Elan im Gesicht verteilen, ohne Angst, der Gute würde sich davonmachen wollen.

Der Hobel hat einen offenen Kamm, perfekt für meinen drahthaarigen Bartwuchs am Hals. Der Griff ist, wie schon beschrieben, lang und schwer. Beides wichtig für eine saubere und unblutige Rasur. Umdenken musste ich allerdings trotzdem: Mein Mühle-Hobel hat einen geriffelten Metall-Griff, der auch nass guten "Grip" hat, der Hölzerne erfordert da einen definierten Angriff seitens der Hände. Ich habe den unteren Abschluss des Rasierers zwischen Kleinem und dem Ringfinger positioniert und lasse ihn ansonsten eher locker in der Hand, mutet sizilianisch an, sagte meine Frau, wie ein schnelles Stiletto. 

Ein herrliches Set, das meine Art, mich zu pflegen, definitiv bereichert. Dieses warme Holz, diese Farben und das Wissen, es ist für mich angefertigt, finde ich einfach klasse! Hier ist nix aus dem fernen Osten, hier lebt und atmet der Heritage-Gedanke. Und ich war meinem geliebten Ritual wieder einen Schritt näher gekommen: Der geschlossenen Bad-Tür, dem lauten Sound, dem Glas Brandy und dem Gefühl, mir was Gutes zu tun und einfach mal auf alles Andere zu ..... 

Bin ich froh, dass Markus diesen Moment hatte:

"Eines Abends stand ich bei mir im Badezimmer vorm Spiegel und wollte mich zum Ausgehen fertig machen. Als mein Blick auf die rechte Seite (die weibliche ;-) ) vom Bad fiel, standen da schöne Flakons, wundervoll gearbeitete Döschen (das ein oder andere natürlich von mir), Schmuckständer und etwas Deko. Und links, also meine Seite. zwei Zahnputzbecher. In einem die Zahnbürste und Zahnpasta, im anderen mein alter Mach3 Rasierer in Chromoptik, der auch schon bessere Tage gesehen hatte. Klar, noch etwas Stylingzeugs, aber alles sehr nüchtern und langweilig. 
Das hat mich nicht mehr losgelassen und mir war klar, auch wir Männer haben Recht auf eine schöne ansehliche Ecke im Bad. So bin ich auf die Idee gekommen, mir mein Rasierset selbst zumachen." Markus Forster

Schaut euch auf der Website dieses sympathischen Bajuwaren um und meldet euch bei ihm, wenn ihr Ideen in Holz habt, die ihr gerne umsetzen würdet, der macht das dann schon, der Herr Forster!

 

https://www.wood-emotion.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


 

Waterclouds aus Schweden sind seit vielen Jahren eine feste Instituttion auf dem internationalen Kosmetikparkett.

Ihre Produkte stechen immer heraus, im Design aber auch in Sachen Pflege gehen die Nordmänner mutig neue Wege.

Ich habe vor einiger Zeit die Reihe "Beard Junk" von Waterclouds vorgestellt, auch hier: Sensationelles Design trifft auf herausragende Pflege. 

Die Produkte, die ich von den Schweden bekommen habe, sind die komplette Reihe zum Thema Rasur davor und danach, und zwar Pre Cleanser, Shave Cream & Oil und das After Shave Balm.

Ich liebe es, wenn sich Hersteller zu einer in sich schlüssigen Serie entscheiden, keine leichte Aufgabe und mit Sicherheit auch kostspielig so etwas auf die Beine zu stellen. Die Jungs von Waterclouds haben darin Erfahrungen. das merkt man sofort.

Das Design der runden Schachteln ist schlicht der Hammer. Schaut euch die Details an. Innen wie außen durchgezogen, die Anleitungen zur Benutzung der Produkte in knackigen Texten auf die inneren Röhren gedruckt. 

Echte Hingucker!

Dann mal los, ab ins Bad, Sound an und Türe zu. Frische Klinge in den Hobel, ein Glas Brandy und gute Laune. Perfekt für eine Rasur, die es in sich hat.

Zur Vorbereitung der Haut haben Waterclouds eine Pre-Cleansing Creme in die Tube geschickt, leichter Schaum und ein sauberer Duft, die Haut wird "entfettet" und gereinigt und die Stoppeln wunderbar eingeweicht. 

Die Rasiercreme schlägt in die selbe Kerbe. Ein wunderbarer, fester Schaum mit diesem speziellen Duft nach männlicher Sauberkeit bereitet die Barthaare bestens vor, der Hobel erledigt seine Arbeit, perfekt.

Passend dazu liefern die Schweden ein Rasieröl. Und hier wird es interessant. 

Viele Männer haben diese pikanten Stellen, diese Stellen, an denen man den Schaum acht Wochen einwirken lassen könnte, trotzdem ist die Haut nach der Rasur rot und gereizt, eventuell sogar leicht blutig.

Bei mir sind diese Stellen rechts und links am Aussenrand, am Hals, genau dort, wo der Hemdkragen sitzt, der Schal, das Revere vom Mantel. 

Hier habe ich das Öl auf die mit sehr heißem Wasser benetzte Haut unter den Rasierschaum gegeben und siehe da, fast, ich betone: fast keine Reizungen!

Selbstredend ist das Rasieröl bestens dafür geeignet die Konturen sehenden Auges in Form zu bringen, da gleitet die Klinge über die Haut, dass es eine wahre Freude ist und auch der starke Bart findet hier seinen Meister.

Zur Nachsorge haben die Nordlichter ein feines After Shave Balm in die runde Hülse gepackt, hier kommt der Duft richtig zu Geltung. Hatte man vorher eine Ahnung, hier wird klar, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, wie der rasierte Mann von heute duften und sich fühlen soll.

Würzig nach Wacholder, Amber und Sandelriechend, abgerundet mit einem Touch von Jasmin und einer Formel, die sofort die Haut beruhigt, will ich diese Kur nach der Rasur nicht mehr missen. Selbst nach einiger Zeit noch fliegt diese leicht Wolke noch um noch um einen, herrlich.

Fazit: Wieder einmal haben die Schweden bewiesen, dass sie es einfach können. Pflegen, duften und dabei exzellent aussehen. Waterclouds haben hier eine Reihe an den Start gebracht, die man(N) bislang nicht oft in fremden Badezimmern findet. Schade eigentlich. Eine Reihe, die den Mann aus den 1950er-60er Jahren im Anzug und der Corvette in die Moderne bringt. Ein klassischer Duft, neu interpretiert. Hervorragende Pflege aus dem hohen Norden! 

Det var bra gjort!

Hier bekommt ihr The Dude.

https://vitva-hairshop.de/The-Dude-Schweden

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


Da stand ich damals, vielleicht 8-9 Jahre alt, in einer Werkstatt. BMW fuhr mein alter Herr damals, einen E3 2500, dunkelblau. Ein riesiges Gefährt, herrlich weiche Sitze, graues Leder.

Und da hing er, der erste bewusst wahrgenommene Kalender meines Lebens. Pralle Brüste in gelbem Lack, passende Plateaustiefel und Schleifchen in den Zöpfen, räkelte sich dieses Wesen auf der Motorhaube eines was weiss ich, und drunter stand so etwas wie SHELL oder Michelin oder Castrol ...

Völlig egal. Das pralle Gelb hatte mich in seinen Bann gezogen.

Natürlich kannte ich Kalender schon vorher. Bauernregeln, Rezepte oder Bibelsprüche zum Besten gebend waren sie für einen Vorpubertären in etwa so interessant wie Stuhlbeine. Dieser hier in der Werkstatt war eine Offenbarung und ich hoffte, einen Moment alleine zu sein, um umzublättern, ...fa illusorisch, ständig wuselte jemand vorbei, meine Fantasie lief Amok.

Diese Kalender begleiteten mich durch mein ganzes Leben, in Spinden, in Werkstätten, in Buden von Kumpels, überall hingen halbnackte Ladys in Hochglanz eingefroren. Jeder kennt sie, kaum einer sieht sie noch.

Und dann kam Dino. Der freundliche Kerl aus Stuttgart brachte Welten zusammen. Gut gebaute Herren mit jeder Menge Tinte und wundervollen Bärten kunstvoll abgelichtet und gedruckt, der Kalender für Mann und Frau gefüllt nur mit Mann.

Hmm. Hätte ich mir damals einen Kalender mit halbnackten Kerlen ins Zimmer gehängt, wäre die Sache für meine Kumpels klar gewesen. René ist 'ne Renate, nicht schlimm, aber ist so.

The times, they are changing!

Dino von Beards & Tattoos hat exakt den richtigen Moment abgepasst, um das Projekt an den Start zu bringen. Lassen wir das ganze Gelaber rund um Hipster etc. einfach an uns abgleiten. Die meisten, die sich hier über eine "vorübergehende Mode" erreifern, sind selbst irgendwann auf irgendeiner Mode irgendeiner Zeit "hängen geblieben". 

Der Bart, der Vollbart brachte ein neues Bewusstsein und damit ein neues Selbstbewusstsein an den Mann. Und genau dieses hängt nun an vielen Wänden der Republik und darüber hinaus. 

In der dritten Ausgabe mit internationalen Modells aus Kanada, USA und Europa spiegelt dieser Kalender den heutigen Zeitgeist auf's Beste. 

Und dann passierte das Wunderbare. Rædical und Beards & Tattoos trafen aufeinander, und haben ihr Können und Wissen in einen großen Topf gekippt und gründlich umgerührt. Aus dieser Kollaboration heraus kam diese wirklich gelungene Giftbox, gefüllt mit feinem Stoff für euren Bart.

Ich habe hier zwei Öle und ein Bartwachs für den Schnauzer. Klasse Design, durchgezogen und gut.

Schaut euch diesen Style an, handgefertigte Holzklötze, innen ausgefräst, exakt passend für die Öle und das Wachs.

Nicht nur das die ganze Nummer sensationell aussieht, das Holz duftet herrlich!

Zu den Ölen. Einmal habe wir hier das Bartöl von Rædical selber, HACK heisst das Gute. Und dann die BEARDS & TATTOOS limited Edition. Beide in dunklen Flaschen mit Alu-Verschluss. Für die Grobmotoriker unter uns liefern die Freunde aus dem schönen Maribor in Slowenien Aufsätze mit Dosierkopf, sehen nicht so elegant aus wie die Aludeckel, machen aber Sinn.

HACK besteht aus Ölen aus Jojoba, Mandel, Hanfsamen, Ricinus und Haselnuss. Sein Duft ist blumig-herb, eine Mischung aus Lemongrass, Zeder und Lavendel machen das Unmögliche möglich, männlich und zugleich fruchtig kommt dieses Öl daher. Die Pflege ist dank der feinen natürlichen Basisöle vollkommen in Ordnung. 

Die Limited Edition von BEARDS & TATTOOS ist mal was ganz Anderes. Hier dachte ich sofort an Jaffa-Cakes. Was Schweres, Süßes kroch da in meine Nase. Orange, Zitrone mit Holz und Vanille. Aber nicht so ein bisschen, sondern 101%. Das muss man(N) mögen, das muss man(N) können. Der Duft bleibt einem lange erhalten, die Pflege ist hervorragend. Ein reichhaltiges Zeug, Freunde passt auf bei der Dosierung. 

Das Schnauzerwachs kommt in einer genialen Verpackung daher. Ein Labello für den Mann mit Moustache. In der Hosentasche aufbewahrt, hat es immer die richtige Temperatur und Konsistenz, minimale Menge zwischen die Finger und in den Schnorres, bestens! Feinstes Bienenwachs und Lanolin haben hier alles im Griff, die Verpackung ist BPA frei und komplett recyclebar.

Ich mag den Kalender, ich mag die Giftbox, ich liebe Kollaborationen. Hier kommt zusammen, was zusammen gehört. Feine Öle treffen auf stabilen Style. Klasse!

Beste Grüße nach Slowenien und in die Schwabenmetropole!

Weiter machen!

 

https://raedical.com

 

http://www.beards-tattoos.com

 

Mahalo!  

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Just saying.


 

Donnerstag, 04 Januar 2018 09:23

Beardwide, Bartöle im Abo

geschrieben von

Ein Abonnement (Abkürzung Abo) ist der regelmäßige Bezug einer Leistung, oftmals gegen ein Entgelt. Der Bezieher der Leistung ist der Abonnent.

Das Wort Abonnement ist seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich und stammt aus dem Französischen, in welchem s’abonner à quelque chose für „eine wiederkehrende Leistung bestellen“ steht.

Beardwide machen genau das. Drei Öle im Monat im heimischen Briefkasten und das alles für einen Fixpreis.

21,99 € monatlich und man kommt in Sachen Bartpflege ganz schön rum.

Ich will in diesem Artikel nicht auf die drei Öle eingehen, das würde nach meiner Art und Weise zu testen bedeuten, dass ich mindestens drei Wochen damit beschäftigt wäre. Selbstredend werde ich die Öle probieren und euch in einem späteren Bericht wissen lassen, was da im Einzelnen dabei war. Hier soll es nur um das Konzept der Herren aus Sinsheim gehen.

In einem sehr schicken kleinen Karton kommen eure monatlichen Öle zu euch, das Logo, der Slogan, schlüssig und klar. 

Aber damit nicht genug, Drei Kärtchen mit Informationen zu den Ölen, das Herkunftsland, die Inhaltsstoffe sowie die Story, die Geschichte des jeweiligen Produktes stecken mit in der Schatzkiste.

Und hier wird die Sache spannend, wie ich finde: Beardwide verkauft dir nicht nur Öle aus aller Herren Länder, sie nehmen dich mit, sie holen dich ab, um etwas mehr über Land und Leute und Bartträger aus der jeweiligen Ecke der Welt zu lernen. Was für eine schöne Idee! 

In einigen Foren und Seiten auf facebook habe ich kritische Worte zu Beardwide gelesen. Ein Argument war: "Was willst du mit soviel Öl im Monat, das bekommst du nie weg."

Richtig, wenn man fantasielos an die Sache rangeht.

...

Mittlerweile treffen sich Bärtige zu regelmäßigen Stammtischen, man tauscht sich und diverse Pflegeprodukte aus. Warum nicht einfach mit mehreren so ein Abo abschließen und sich die Erfahrungen teilen, die man damit machen kann, bei einem Bier gemeinsam die Welt der Bartöle, die Vorlieben der Bärte anderer Nationen entdecken, Social Media at its best! 

Und selbst wenn euch ein Öl nicht zusagt, habt ihr was gelernt, tauscht es, verschenkt es, stellt es einfach ins Regal, weil die Flasche klasse ist, gebt ihm in vier Wochen 'ne zweite Chance, geht kreativ an die Sache mit dem Abo ran und es wird euer Leben bereichern.

Und wenn ihr das Abo alleine abschließt und kein Stammtisch weit und breit zu finden ist? Dann gibt's bestimmt den ein oder anderen bedürftigen Bärtigen, dem ihr mit einem geschenkten Fläschchen Bartöl eine riesen Freude machen könnt. 

Ich finde die Idee hinter Beardwide einfach klasse. Eine Entdeckungsreise durch die Welt der Öle und Düfte und Rezepturen, alles handverlesen und mit Infos dazu schick präsentiert, eine starke Idee mit Bildungsauftrag(!).

Hut ab!

 

http://beardwide.com

 

Mahalo!  

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Just saying.


Mittwoch, 27 Dezember 2017 16:35

Wiener Helden, das Bartöl

geschrieben von

Wien, die Bundeshauptstadt Österreichs, mit über 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum, die sechstgrößte in der Europäischen Union. Doch wer Wien kennt, wird sagen, dass man es der Stadt an der Donau selten anmerkts dass sie so riesig ist. Ihren Namen hat die wundervolle Walzermetropole übrigens vom Fluss Wien, der im Wienerwald entspringt und im 1. Wiener Bezirk in den Donaukanal mündet.

Aber was kommt einem wirklich in den Sinn, wenn man Wien hört? Risibisi? Walzer? Schöberl? Ochsenschleppsuppe? Gulasch? Der Prater? 

Also mir kommen neben dem üblichen Schmankerln aus der Küche sofort die Ringstraße, die innere Stadt, der Schwedenplatz in den Kopf, holzgetäfelte Kaffeehäuser mit riesigen Leuchtern, duftende Kuchentheken, zweispännige Fiaker, die nicht nur Touristen, sondern auch traditionsbewusste Wiener chauffieren. Wien atmet und lebt die gute alte Zeit, und genau auf diesen Spuren wandeln die Wiener Helden.

Wiener Helden, ein Name wie aus einem Marischka-Film. Etwas steif wirkende junge Männer in Husarenuniformen bandeln mit wunderbar feschen Damen in weiten Reifröcken an, starke Farben, blauer Himmel und immer ist Musik im Hintergrund.

Der Duft dieses Bartöls hat nichts vom schmalbrüstigen Schmäh eines Karlheinz Böhms. Hier kommt die neue Schule Wiens, hier lassen sie Falco noch einmal für uns barfuß durch die Nacht tanzen. Ein männlicher, kraftvoller Duft, Wien in einer Flasche. Ich rieche die Parks, die Wälder mit frischem Grün, die Donau, aber auch die kernige Seite der Stadt, den Trubel, das laute, das wilde Wien. Aber immer mit Klasse! Mit diesem, so feinen Anstand, den man außer in Wien eventuell noch in Budapest findet. 

Perfekt, dachte ich mir, perfekt für die Feiertage um die Weihnacht, 115 Nüsse für das tschechische Mädchen und die Sissi aus Possenhofen auf allen Kanälen, Bratenduft schwängert die Luft und roter Wein die Gespräche, viele Küsse von bekannten und unbekannten Menschen machen das Leben lebenswert, ich liebe es!

Über die Tage der heiligen  Nacht wurde mein Bart mehr als einmal täglich mit Wasser gewaschen, zwischendurch die schwarze Seife aus Afrika. Die vollen Tafeln mit ihren Saucen, Sahnen, Cremes und Schäumchen und Törtchen und Füllungen waren ein echte Herausforderung in Sachen Bartpflege., die Bartmänner kennen das und wissen um die hohe Verantwortung.

Immer hatte ich das Bartöl der Helden Wiens dabei. Die pflegende Wirkung ist schlicht spitze, sofort wird der Bart weich und glänzt leicht, es reichen kleine Mengen gut eingearbeitet und mit dem Kamm und der Bürste verteilt. Die spezielle Kombination aus hochwertigen Extrakten wie Argan-, Mandel- und Jojobaöl spenden der Haut Feuchtigkeit, stärken den Bart und machen ihn geschmeidiger. Durch das Brokkolisamenöl erhält der Bart einen schönen natürlichen Glanz.  Der Duft bleibt einem lange erhalten und Freunde, die Damenwelt liebt ihn.

Fazit: Das Bartöl der Helden aus der Donaustadt kommt in zurückhaltendem Design, ein Wappen, in dem eine Schere und ein Rasiermesser von zwei Raubkatzen bewacht und von einer Mauerkrone beschützt werden. Die leicht gelbliche Färbung des Öles lässt auf gute Qualität schließen, dick und gut steht es in der Pipette. Ein reichhaltiges, ein schönes Produkt, das Spaß macht, mit einem Duft, den man nicht mehr missen möchte. Für den erwachsenen, den selbstsicheren Mann. Der zurückhaltende und sich seiner Wirkung bewusste Mann. Zum dunklen Anzug, dem dunklen Hemd mit der feinen seidenen Totenkopfkrawatte, dem passenden Einstecktuch und dem Fedora mit der Elsterfeder passt es perfekt. Ich wünschte mir noch ein Balm und ein Wachs für den Schnorres mit diesem Duft, hätte ich was zu sagen, in der Manufaktur der Wiener Helden! 

"Ich muß über diese Stadt ein vernichtendes Urteil abgeben, Wien bleibt Wien." Alfred Polgar

Servus

https://wienerhelden.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


 

Samstag, 16 Dezember 2017 10:55

Kapitän Ohlsens Bartpflege

geschrieben von

Die Bande um Kapitän Ohlsen, Martin und Lars, ist schon seit 2016 eine bekannte Konstante auf der Seekarte des bärtigen Mannes.

Die beiden Seebären aus dem fränkischen Nürnberg haben mir ihre komplette Reihe inklusive feiner Hardware geschickt, eine Bürste, einen Kamm, einen Kulturbeutel und eine Kondomtasche!

Lars und ich hatten ein sehr nettes Gespräch unter bärtigen Seglern und schnell wurde mir klar, dass hier was Besonderes auf mich wartet. Hier haben sich zwei Jungs aufgemacht, eine eigene und andersartige Marke an den Mann zu bringen. Mit einem sehr eigenständigen Design, einem noch eigenständigerem Duft und einer freundlichen, sympathischen Philosophie hinter dem Ganzen.

Jeden Betrieb, mit dem die Seefahrer zusammen arbeiten, haben sie besucht um sich selber ein Bild zu machen, die Bürste kommt aus dem Schwarzwald, der Kamm aus Unterfranken, beides aus heimischen Hölzern und nachhaltiger Wirtschaft. Die Bartpflege-Produkte entsprechen genau dieser Idee: Den ökologischen Fußabdruck klein halten und kleinen, jungen und innovativen Unternehmen die Möglichkeit geben von ihrem Tagwerk leben zu können; naturbelassene Stoffe, keine Chemie, keine Konservierungsstoffe.

Der Kulturbeutel und das Kondomtäschchen werden von den Kerlen aus Franken aus alten Friesennerzen genäht, hier wird nichts weggeworfen, alles wird verwendet. Klasse!

Aber damit nicht genug! Ein Euro von jedem Produkt, welches ihr bei den Jungs kauft, geht an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Hut ab, Freunde!

Aber zur Sache, Matrosen.

Das Walross mit Matrosenmütze ist das Wappentier der Marke Kapitän Ohlsen und eben dieses schmückt die beiden Tiegel und die Flasche mit dem Öl. Helle Flasche mit weissem Label und weisser Pipette. Anders als die anderen bei mir im Bad.

Dick und träge steht das Öl vor mir, der Bart frisch gewaschen und noch leicht feucht, freut sich über die Kur aus Jojoba-Öl, Mandel-Öl, Vitamin E, Eisenkraut-Öl, Orangen-Öl, Sandelholz-Öl und Nelkenöl. Sehr reichhaltig, der gute Stoff, sehr einzigartig der Duft.

Die Nelke. Jeder kennt sie aus der Küche der Oma, in der Weihnachtszeit steckte man sie in Orangen, die im Wohnzimmer auf dem Kamin lagen und ihren Duft durch die getrockneten Blüten abgaben. Aber nur wenige werden ihre medizinische Wirkung noch kennen. Bei Zahnschmerzen wirkt die Nelke wunder, Nelkenöl wirkt vor allem betäubend, schmerzlindernd und desinfizierend. Es kann eine ganze Reihe von Bakterien, Pilzen und Viren abtöten. Ein sehr wirksames, kraftvolles Öl und so auch sein Duft. Mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, aber wer ist schon Jedermann?!?

Die Pflegewirkung ist schlicht spitze! Leichter Glanz trifft auf leichte Festigung, die Haut nimmt das Öl gut auf.

Sheabutter, Bienenwachs, Jojoba-Öl, Kakaobutter, Lanolin, Vitamin E, Eisenkraut-Öl, Orangen-Öl, Sandelholz-Öl und Nelken-Öl warten in dem Blechtiegel mit dem Balm darauf, euren Bart zu verwöhnen, aber auch, ihn in seine Schranken zu verweisen. Ganz schön festes Zeugs, da muss schon der Daumennagel ran, um an den Stoff zu kommen. In den Handflächen verrieben, entsteht ein Duft, der etwas wärmer scheint als das Öl, runder. Auch hier reicht wenig und man sollte sich wirklich Zeit nehmen, das Balm intensiv einzuarbeiten, dann kommt die Pflege richtig zur Geltung. Da merkt man, mit wieviel Liebe man bei den Ohlsens zur Sache geht. Absolut herausragend, wie sich der Bart danach anfühlt, und noch besser wird die Sache, wenn man das Balm mit der feinen, festen Bürste aus dem schwarzen Wald einarbeitet. Da steht nix mehr ab, jedes Haar bleibt an seinem zugewiesenen Ankerplatz.

Mein Schnauzer nimmt mittlerweile epische Ausmaße an, das Walross würde glatt erblassen. Also her mit dem Schnauzerwachs aus Nürnberg. Beim Klabautermann! Ist das ein derbes Zeug. Das ist mal ein Wachs, das seinen Namen verdient. Eine minimale Menge zwischen den Fingern angewärmt und in den Schnurres eingearbeitet, mit der Bürste verteilt und der Gute steht unter meiner Nase wie eine Eins. Der Kamm von Kapitän Ohlsen richtet jedes einzelne Haar, spitze!

Bienenwachs, Sheabutter, Lanolin, Vitamin E, Eisenkraut-Öl, Orangen-Öl, Sandelholz-Öl und Nelken-Öl bieten starken Halt mit dem schon besprochenen Duft.

Der Kamm ist ein echtes Schmuckstück. ein Hingucker aus zweierlei Hölzern gefertigt mit goldenem Schriftzug, beste Grüße nach Unterfranken, feinstes Handwerk, Freunde.

Und damit ihr das alles stilecht mit auf große Fahrt nehmen könnt, bieten Martin und Lars den schon erwähnten Kulturbeutel an. 

Aus alten Regemänteln gefertigt, ist jeder davon ein Unikat. Das beste Material, um eure Sachen vor Feuchtigkeit zu schützen. Kleines Gimmick, die Kondomtasche aus Verschnittresten. Nix bleibt über, alles wird verarbeitet.

Fazit: Ihr bekommt hier ein tolle Produkt aus deutschen Landen, handgefertigt und vollkommen naturbelassen und frei von chemischen Zusätzen und Konservierungsstoffen. Da sind zwei Idealisten am Werk, die mit ihren Ideen die Welt ein Stück besser machen wollen. Die Pflegeprodukte und die Hardware sprechen für sich, der Anspruch ist klar. Ihr bekommt guten Stoff zu einem korrekten Preis und tut damit auch noch was Gutes!

Ahoi!

https://www.beardy-business.com

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

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Männer, es muss nicht immer Fleisch sein. Ich koche jeden Tag bei uns zu Hause, aber höchstens ein, zwei Mal im Monat mit Fleisch. schlicht, weil es mir und meinem Körper gut tut, ohne jede Mission.

Obschon jeder heutzutage um den Impact der Fleischproduktion auf unsere Umwelt weiß. So auch ich. Aber bekehren will ich niemanden, nur eure Experimentierfreude möchte ich aus der Reserve locken.

Aber ich sehe schon, ihr habt Hunger und der VooDoo soll das Geschwafel lassen. Zur Sache Freunde.

Moussaka, Mousakás, Musaka oder Mousakas ist ein typisches und sehr leckeres Auflaufgericht, das eigentlich als Mousakka aus dem arabischen Raum stammt.

Das Gericht ist unter verwandtem Namen mit ähnlichen Zutaten auf dem gesamten Balkan, in Griechenland, der Türkei sowie im arabischen Raum verbreitet. 

Schichten aus Leckereien verbinden sich im Ofen zu einem Genuss der seines Gleichen sucht. Schnell gemacht und perfekt für einen Haufen hungriger Mäuler ist es das Gericht der Wahl für einen deftigen Stammtisch mit kraftvollem Rotwein oder gutem Bier bei euch oder bei Freunden. Zu Hause vorbereitet und beim Kollegen in den heißen Ofen geschoben und schon duftet die Küche, dass es eine wahre Pracht ist.

Für 4 Ausgehungerte braucht ihr:

500 g Kartoffeln

4-6 Auberginen

1-2 Zucchini

Knoblauch, gerne reichlich

Zwiebel, 2-3 große Dinger

2 Dosen geschälte Tomaten, wahlweise frische

300 g geräucherten Tofu oder Seitan

200 g Feta

2 Eigelb

Oregano, frisch oder getrocknet

Die Auberginen in Scheiben geschnitten mit Salz bestreuen und beiseite stellen. Die Zucchini ebenfalls in Scheiben schneiden, kein Salz dran machen.

Die Kartoffeln werden entweder gekocht oder, und so mache ich es, in Ecken geschnitten und gut gewürzt scharf angebraten, bis sie fast durch sind, die ziehen später noch gut nach im Auflauf. Warm stellen.

Die Auberginen mit Wasser abspülen, trocken tupfen und mit den Zucchini in sehr heißem Fett kräftig anbraten. Die dürfen ruhig braun werden. Warm stellen und abtropfen lassen.

Zum Tofu oder dem Seitan. Lasst sie quatschen und das Gesicht verziehen. Meistens sind die Grimassenschneider die, die noch nie Tofu oder Seitan probiert haben. Ihr werdet es gleich besser wissen!

Heißes Olivenöl in einer Pfanne freut sich schon auf die feingehackten Zwiebeln. Kurz bevor sie braun werden, bröselt ihr den Tofu oder seinen Kumpel den Seitan rein. Megaheiss anbraten, salzen, pfeffern, probieren und staunen! Wenn die Mische richtig schön braun geworden ist, ihr mit Salz und Pfeffer nicht geizig wart, werdet ihr feststellen dass die Sache wie Hack schmeckt und sich auch im Mund so anfühlt. Die Tomaten dazu, Oregano, reichlich, abschmecken, lecker! Einfach etwas ziehen lassen, das Ganze, während es weiter geht im Text.

Zuerst die Hälfte Kartoffeln in die Auflaufform. Darauf etwas Feta, dann die Tofu-Seitan-Tomaten-Nummer. Darauf die restlichen Kartoffeln, dann schön die Auberginen mit ihren grünen Schwestern den Zucchini darauf verteilen.

Und dann kommt's! Als Krönung von dem Ganzen machen wir eine Bechamel. Ich nehme dazu 50 g Butter, die ich in einem Topf vorsichtig schmelze, bis sie vollkommen flüssig ist. Dann kommt Mehl rein, auch ca. 50 g, Obacht mit der Temperatur., nicht zu kalt, nicht zu heiss.

Wenn das Mehl vollkommen aufgelöst ist, sofort langsam etwas Milch dazu, mit dem Schneebesen so lange Milch einrühren, bis eine wundervoll sämige Sauce entsteht. Temperatur runter. 

Zum Würzen der Bechamel gehört für mich unbedingt Muskat, und zwar die Nuss, nicht fertiges Zeug aus dem Glas. Nein, es muss die frisch geriebene Nuss sein. Salz, etwas weisser Pfeffer, ein Gedicht.

Dieses kommt als letzte Schicht in die Auflaufform. Je nachdem, was ihr noch vorhabt, ist auch noch geriebener Käse denkbar.

Ich aber rühre nur die Eigelbe an und verteile sich auf der Bechamel.

Der Ofen, gut vorgeheizt auf 180-200 °C, wartet schon auf den Auflauf. Rein ins Rohr und immer wieder checken, immer wieder am Rotwein nippen, immer wieder prüfen, ob es dem Auflauf gut geht.. Wenn das Ganze wunderschön gebräunt und leicht knusprig ist, geht's auch schon zu Tisch. 

Guten Appetit!

Lasst mich wissen, wie euer Moussaka war, was haben die Freunde, was hat die Familie gesagt. Bin mächtig gespannt!

 Mahalo! 


Samstag, 02 Dezember 2017 10:58

Mootes North Laine

geschrieben von

Mootes for Gentleman aus dem wundervollen Zürich. Ein Schweizer Label mit einer mittlerweile mächtigen Range an Produkten, hier und heute soll es um die Reihe "North Lane" gehen.

Ich habe ein gefühlt stundenlanges Gespräch mit Daniel von Mootes geführt und uns beiden kam es vor, als würden wir uns schon ewig kennen. Ein Kerl, der weiss, was er tut und was er will. 

Ich freute mich auf das Paket und wurde nicht enttäuscht. Eine geflammte und gravierte Holzkiste mit den feinen Sachen aus der Stadt am Zürisee.

Drinnen die komplette Reihe der North Lane Produkte, eine Bürste und ein schwarzer Beutel zum Transport der feinen Sachen. Klasse, ich liebe es, wenn jemand seine Produkte durchgängig zu präsentieren weiss. Sehr eigenständiges Design, Schwarz trifft ein geniales Hellblau.

Rallystreifen, in der Mitte Orange. Rally-Feeling! Ford GT! Paul Newman in einem Shelby Mustang. 

Wie immer sofort die Nase ran. Hier gehts männlich und herb zur Sache, Atlaszedernholz verbindet sich mit süsslicher Myrrhe und kräftiger Fichtennadel harmonisch zu einer edlen Duftkomposition, die durch würzig-scharfen schwarzen Pfeffer ihr wirklich grandioses Finale findet. Solltet ihr was Neues und kraftvoll Anderes suchen, bitte schön.

Die Bartseife. Ab mit ihr unter die Dusche, das Seifenstück aus der Dose geschüttelt und ab geht der Schaum. Brutal, wie das Ding schäumt und noch besser, wie es riecht. Ich habe mich damit einfach komplett eingeschäumt, passt. Handmade in Switzerland!

Bestens vorbereitet freute sich meine Gesichtsbehaarung auf das Öl. Simmondsia chinensis Seed Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Tocopherol, Cedrus atlantica, Abies sibirica, Citrus aurantium var. amara, Commiphorus myrrha, Limonene, Linalool, Geraniol, Citral, Citronellol sind die Zutaten. Der Duft, wie schon bei der Seife, männlich, herb nach Holz und Frische, plus süßem Weihrauch und kräftigen Wacholderbeeren, verschärft mit Pfeffer und aufgepeppt mit Bergamotte. Ein Duft, der sich wie ein Parfum mit der Zeit weiterentwickelt, sehr abgefahrenes Erlebnis. Es reichen nur wenige Tropfen, um den Bart und die Haut darunter bestens mit Glanz und Pflege zu versorgen.

Das Balm, auch hier Handarbeit aus der Schweiz, vollkommen natürlich und hautverträglich. Ein fester Stoff steht da in seinem Tiegel vor mir, der Daumennagel halb voll reicht locker für den Teppich und das Darunter. Der Duft stringent durchgezogen auch hier. Jojoba- und Mandelöl, Bienenwachs, Kakao- und Sheabutter sind hier zu einem festigenden Balm verquickt und bringen den Bart in Form und pflegen dabei bestens. Geniesst den Moment, wenn ihr das Zeug in der Hand aufwärmt, riecht dran, ich liebe diese Zeremonie der Bartpflege.

Hier kommt die Bartbürste ins Spiel. Ein großes Gerät, schwer und mächtig liegt es in der Hand.

Handwerk made in Switzerland, eine alteingesessenen Bürstenfabrik zeichnet verantwortlich für diese feste Esche, aus der Wildschweinborsten ragen und darauf warten, deinen Bart in die gewünschte Richtung und Ordnung zu bringen. Hier bleibt nichts im Bart, was da nicht hingehört. Durch die schiere Größe werden vor allem mächtige Bärte ihre Freude an ihr haben.

Schnauzwachs, der Schweizer hat da seinen ganz eigenen Begriff für die Bartwichse.

Das eidgenössische Regelwerk für den Schnorres ist ein Festes. Will der Schnurrbart nicht wie er soll, hier bekommt er, was er verdient. In schickem Metall, wie schon der Balm, steht hier ein echter Könner vor mir. Eine winzige Menge reicht, um den Bart unter der Nase in prachtvolle Form zu bringen. Hier werden keine Gefangenen gemacht ,Freunde, tastet euch an die richtige Menge ran. Besser zweimal in den Tiegel mit dem Daumennagel als einmal zu viel. Ein feiner Kamm regelt den Rest. Und das bleibt so. Spitze!

Zum Schluss noch die Zähne geputzt und ab in die Nacht. Aber heute mal ohne Plastique, heute mal Bambus, mit dem abbaubaren Polyethylen in Form der Borsten. Als erstes dachte ich an Stifte aus dem Weltladen. Bleistifte, Buntstifte, rund und griffig, klasse Haptik. Und wenn sie durch ist, kann man sie im Biomüll entsorgen. Schicker hab ich meine Beisser noch nie geputzt. 

Fazit: Die Schweiz; an was denkt ihr als erstes? Genau, so sind die Sachen von Mootes. Hier tickt die Rolex, hier schmilzt die Schokolade auf der Zunge, hier sind die Berge hoch und die Luft ist klar. Im Ernst. Die Jungs rund um Daniel bieten hier eine Reihe Produkte, die glücklich machen, wie der süße Stoff aus der Kakaobohne, und so exakt funktionieren wie die Zeiteisen aus dem Land des Rütlischwurs. Der Duft ist herausragend und die Pflege steht dem in nichts nach. Chapeau!

Vo nüt chund nüt.

 

 

https://mootes.ch

In Deutschland bekommt ihr die Sachen von Mootes hier:

Pomade Shop

 

Mahalo!  

PS: Ich habe die Produkte, die ich hier teste und vorstelle von den Firmen kostenfrei bekommen. Meine Meinung ist vollkommen frei von jedem Einfluss der Firmen, schlicht meine Meinung. 

Just saying.


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"The cure for anything is salt water: sweat, tears or the sea." - Isak Dinesen.